Jüngersdorf

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Jüngersdorf
Gemeinde Langerwehe
Koordinaten: 50° 48′ 37″ N, 6° 22′ 30″ O
Höhe: 149 m
Fläche: 5,65 km²
Einwohner: 1758 (20. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 311 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52379
Vorwahl: 02423
Der Ortskern

Der Ort Jüngersdorf gehört zur Gemeinde Langerwehe im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen). Er ist mit dem Ortskern von Langerwehe verbunden.

Jüngersdorf liegt am Fuß der bewaldeten Voreifel. Auf den Hängen über Jüngersdorf ragt die Laufenburg in die Höhe, die heute ein landwirtschaftliches Unternehmen beherbergt.

Der Ort besteht aus dem ursprünglichen Ortskern um die kleine Kirche und eine Reihe von Siedlungen, die sich nach und nach zum Ort hinzu entwickelten.

Jüngersdorf entstand vermutlich im 7. Jahrhundert. Damals war es ein Gutshof des fränkischen Reichsgutes und später des jülicher Wildbanns. 898 wurde es dann Guthersdorf genannt. Während um den Gutshof immer mehr Häuser entstanden veränderte sich auch der Name zum heutigen Jüngersdorf.

Am 1. Januar 1972 wurde Jüngersdorf nach Langerwehe eingemeindet.[2]

Jüngersdorf ist, da es mit dem Hauptort Langerwehe zusammengewachsen ist, gut an das Verkehrsnetz angebunden.

Ortsansässige Vereine sind sowohl der TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch e. V., die Maigesellschaft Jüngersdorf 1980 e. V., sowie die Freiwillige Feuerwehr Jüngersdorf.

Katholisches Gemeindezentrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am ehemaligen Standort der Marienkapelle in Jüngersdorf wurde neben einer Kapelle ein Gemeindezentrum mit Gruppenraum, Jugendraum, Saal und Küche sowie den erforderlichen Nebenräumen errichtet. Dieses entstand als Ersatz für die bergbaubedingt aufgegebenen kirchlichen Gebäude in Pier. Die Entschädigungszahlungen wurden ausschließlich von der RWE Power AG geleistet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.langerwehe.de/allgemeines/zdf/zdf.php
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 306.