Jürgen Elsässer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jürgen Elsässer Ende 2008 auf dem Pressefest des Neues Deutschland, das sich wenig später wegen „Andockens an rechte Positionen“ von ihm trennte.

Jürgen Elsässer (* 20. Januar 1957 in Pforzheim) ist ein deutscher Journalist, Publizist und politischer Aktivist. Er ist Autor mehrerer Bücher über die Außenpolitik Deutschlands.

Von Mitte der 1970er Jahre bis zu dessen Auflösung 1991 war Elsässer erst Sympathisant und später Mitglied des Kommunistischen Bundes (KB). Elsässer gilt als einer der ursprünglichen Protagonisten der Antideutschen – wandte sich jedoch später von dieser Strömung ab. Nach einem Konflikt mit der Monatszeitschrift konkret, für die er von den 1990er Jahren bis 2002/03 regelmäßig Artikel geschrieben hatte, vertrat er eine aus dem leninistischen Antiimperialismus abgeleitete Position der „Anti-Imperialisten“. Bis 2002 war er auch „Redakteur für besondere Aufgaben“ der linksextremen Zeitung junge Welt.

2009 gründete Elsässer die auch für das rechte Spektrum offenstehende „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“, welche innerhalb der politischen Linken überwiegend auf Ablehnung stieß. Seit Ende 2010 ist er Chefredakteur des politischen Querfront-Monatsmagazins[1] Compact, in welchem er u. a. rechtspopulistischen, antiamerikanischen und verschwörungstheoretischen Positionen ein Forum bietet.

Elsässer wurden und werden von politischen Beobachtern antisemitische Äußerungen und Positionen vorgeworfen, wogegen er sich auch gerichtlich zur Wehr setzt (siehe Elsässer-Ditfurth-Prozess).

Leben[Bearbeiten]

Elsässer studierte nach dem Abitur am Hebel-Gymnasium Pforzheim Lehramt und war danach vierzehn Jahre im Schuldienst Baden-Württembergs tätig. Dort betreute er vier Jahre lang eine Klasse mit hauptsächlich jugoslawischen Immigrantenkindern und lernte dabei, wie er sagt, „die Mentalität des serbischen Volkes schätzen“.[2] 1994 gab er seinen Beruf als Lehrer auf und ging nach Berlin.

Journalistischer Werdegang und politische Positionen[Bearbeiten]

Elsässer schrieb für die Zeitung Arbeiterkampf (AK) des Kommunistischen Bundes (KB). 1990 erschien im AK ein von Jürgen Elsässer verfasster Artikel mit der Überschrift „Warum die Linke antideutsch sein muß“, weshalb er heute als einer der Erfinder der „antideutschen" Strömung gilt. Bei der anschließenden Auflösung bzw. Spaltung des KB gehörte Elsässer zu dem Teil, der von nun an die Zeitschrift Bahamas herausgab, in der er fortan publizierte.

In Berlin wurde Elsässer leitender Redakteur und kurzzeitig auch Chefredakteur der linken Tageszeitung junge Welt. Elsässer galt dabei als Beispiel für die in der jungen Welt vorherrschende Ablehnung Israels als westlicher Demokratie und die Sympathien für radikale Palästinensergruppen.[3] Nach Protesten gegen eine Personalentscheidung des Geschäftsführers Dietmar Koschmieder war er 1997 mit anderen Redakteuren an der Gründung des neuen Zeitungsprojekts Jungle World beteiligt, als deren Mitherausgeber ihm 2000 gekündigt wurde.

Später wurde er Redakteur bei dem Magazin konkret und schrieb außerdem regelmäßig unter anderem für die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung[4] und das Kursbuch. Nach Meinung von Steffen Kailitz rief Elsässer einst im „linksextremen“ Blatt konkret zur Gewalt auf, etwa gegen den Historiker Ernst Nolte, der mit seinen Thesen den Historikerstreit auslöste.[5] Nach einem Zerwürfnis mit dem konkret-Herausgeber Hermann L. Gremliza in der Frage des nahenden Irakkriegs wurde Elsässer Ende 2002 als verantwortlicher Redakteur des Politikteils entlassen. Vor dem Hintergrund des entsprechenden Konflikts mit der konkret-Redaktion stellte er in verschiedenen Publikationen seine Gegnerschaft zu diesem Krieg dar und analysierte beispielsweise im Dezember des Jahres die erneute Spaltung der Linken seit dem „Kollaps des sozialistischen Lagers“, wobei er in einem zweiteiligen Essay (Wie sie lernten, die Bombe zu lieben – Linke, Krieg und Antisemitismus) die Linke kritisierte, weil sie ihre bisherige Kriegsgegnerschaft, die er als „Minimalkonsens“ seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bezeichnete, nach 1989 aufgegeben habe.[6]

Im Zusammenhang mit seiner Ablehnung des Irakkriegs und Kritik an der Entwicklung der Zeitung trennte sich 2002 auch die Jungle World von Elsässer.[7] Seit April 2008 arbeitete Elsässer für die Tageszeitung Neues Deutschland,[8] die sich jedoch bereits im Januar 2009 von Elsässer trennte, da Elsässer „an rechte Parolen angedockt“ habe.[9][10] Weiterhin schreibt er für die Islamische Zeitung[11] und die Wochenzeitung Zeit-Fragen, bis 2009 schrieb er auch für die Wochenzeitung der Freitag. 2009 erschienen mehrere Artikel von Jürgen Elsässer bei Kopp Online, dem Nachrichtenportal des verschwörungstheoretischen Kopp Verlages.[12]

„Volksinitiative gegen das Finanzkapital“[Bearbeiten]

Im Januar 2009 rief Elsässer zur Gründung einer „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ auf. Die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise sei ein „bewusster Angriff des anglo-amerikanischen Finanzkapitals“, den es abzuwehren gelte. Dabei spiele der „Nationalstaat“ „eine entscheidende Rolle“. Hauptaufgabe der Volksinitiative sei „die entschädigungslose Nationalisierung des Finanzsektors“. Die Volksinitiative solle offen sein für alle „von Lafontaine bis Gauweiler“. Obwohl Elsässer eine Zusammenarbeit mit „Rechtsradikalen“ und „Völkischen“ ausschloss, wurde sein Aufruf vom stellvertretenden NPD-Vorsitzenden Holger Apfel begrüßt. In einer Grundsatzerklärung der Volksinitiative heißt es: „Unter ‚Volk‘ verstehen wir in der französischen Tradition ein politisches Bündnis der Unterdrückten, unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht. Rechtsradikale und andere Völkische, die in unseliger Tradition nur Deutsche im Sinne der NS-Rassegesetze zum Volk zählen und gegen Immigranten und Flüchtlinge hetzen, machen die dringend nötige Einheit aller Unterdrückten unmöglich. Sie können bei der Volksinitiative nicht mitarbeiten und sind auch nicht unsere Bündnispartner.“[13] Zu einer Konferenz der „Volksinitiative“ in Berlin im Herbst 2010 waren unter anderem auch Vertreter der politischen Rechten eingeladen, zum Beispiel Nigel Farage, Vorsitzender der rechtskonservativen und euroskeptischen Fraktion Europa der Freiheit und der Demokratie im Europäischen Parlament. Weitere prominente Teilnehmer aus dem rechten Spektrum waren der Jura-Professor und Mitbegründer des Bundes Freier Bürger, Karl Albrecht Schachtschneider, oder der Wirtschaftswissenschaftler und Autor der Wochenzeitung Junge Freiheit, Wilhelm Hankel. Neben diesen Vertretern des politisch rechten Spektrums zieht die Volksinitiative auch Anhänger der Verbindung von Rechtsextremismus und Esoterik an.[14]

Zeitschrift Compact[Bearbeiten]

Hauptartikel: Compact (Magazin)

Seit Sommer 2009 ist Elsässer Herausgeber der Taschenbuchreihe Compact im Kai Homilius Verlag und seit Ende 2010 auch Chefredakteur und Verleger (gemeinsam mit Kai Homilius und Andreas Abu Bakr Rieger) des gleichnamigen Monatsmagazins, das nach Selbstdarstellung eine Brücke zwischen linken und rechten politischen Positionen schlagen soll und deswegen als „Querfront-Magazin“ rezipiert wird.[15][16][17] Nach Einschätzung des Rechtsextremismusforschers und SPD-Politikers Mathias Brodkorb überwiegen in dem Magazin hingegen rechte Positionen – etwa aus dem Konservativismus, dem Libertarismus oder der Neuen Rechten.[18] Antonie Rietzschel bezeichnete die Zeitschrift in der Süddeutschen Zeitung als ein „rechtspopulistisches Magazin mit Hang zu Verschwörungstheorien“.[19] Auch Spiegel Online und der Tagesspiegel ordnen das Blatt im rechtspopulistischen Milieu ein.[20][21]

Positionen und Kontroversen seit 1998[Bearbeiten]

Braunbuch DVU[Bearbeiten]

In seinem Braunbuch DVU (1998) vertrat Elsässer die Ansicht, dass die Deutsche Volksunion (DVU) „nationalrevolutionär“ sei. Diese Zuschreibung wurde durch den Rechtsextremismusforscher Fabian Virchow als fehlgehend kritisiert.[22]

Auseinandersetzungen mit der politischen Linken[Bearbeiten]

Elsässer kritisierte in der jungen Welt vom 9. November 2006 an Teilen der Linkspartei, dass sie aus einem verkehrten Antifaschismus heraus von antikapitalistischen Positionen abgerückt seien. Unter anderem schrieb er: „Mit Staatsknete wird Multikulti, Gendermainstreaming und die schwule Subkultur gefördert, während die Proleten auf Hartz IV gesetzt werden.“ In der Jungle World, aber auch von der Politikerin Petra Pau (Die Linke) wurde Elsässer daraufhin Populismus, Nationalismus und Homophobie vorgeworfen.[23] Elsässer selbst bezog in einem Interview mit der Zeitschrift Jungle World am 17. Januar 2007 zu Vorwürfen Stellung und grenzte sich gegen Vereinnahmungsversuche des äußersten rechten Lagers ab.[24] Elsässer hatte zuvor in der Erstausgabe der Neuauflage der rechtsextremen französischen Zeitung Le Choc du Mois ein Interview gegeben.[25] Elsässer verteidigte sich mit den Worten „Die Zeitung hat sich das Interview erschlichen. Hätte ich gewusst, dass es ein rechtsradikales Blatt ist und dass in derselben Ausgabe ein Interview mit Le Pen erscheint, hätte ich das Interview nicht gegeben.“

Zum Film „Tal der Wölfe“[Bearbeiten]

Während Kritiker den Film Tal der Wölfe – Irak aus unterschiedlichen Gründen heftig kritisierten, ihn etwa als antisemitischen und antiamerikanischen Reißer bezeichneten,[26] verteidigte Elsässer ihn und hielt den Vorwurf des Antisemitismus für unzutreffend. Der jüdische Arzt, der den Gefangenen Organe entnimmt und weiterverkauft, sei eine „eher harmlose Figur“, ein „kleiner Profiteur der US-Aggression“, der als Allegorie das Verhältnis zwischen den Regierungen in Jerusalem und in Washington beschreibe.[27]

„Links oder lahm“[Bearbeiten]

In dem Buch Links oder lahm?, herausgegeben von Hans Modrow und Ulrich Maurer, plädiert Elsässer dafür, „die Linke solle wie in Venezuela mit Hilfe von Plebisziten das Tor zum Sozialismus aufstoßen“. Jochen Staadt schrieb in der FAZ über den Aufsatz Elsässers: „Elsässer gehört zu den klugen Köpfen im Linksmilieu, weswegen er dort auch keinen Einfluss hat.“[28] In seiner Publikation Angriff der Heuschrecken plädiert Elsässer im Anschluss an die „Heuschreckendebatte“ dafür, „Modernisierungsverlierer“ für eine Verteidigung des Nationalstaates gegen die „globalistischen Attacken der USA“ zu mobilisieren. Das Buch stieß in einigen Teilen der Linken auf Ablehnung. Die Wochenzeitung sprach von einem „Manifest für einen linken Populismus“, dem „nur sehr wenig Progressives abzugewinnen sei“.[29] Dagegen hielt Rüdiger Göbel in der jungen Welt es für das „derzeit wohl spannendste wie provokativste Druckwerk zum Zustand und zur Zukunft der Linkskräfte in diesem Land.“[30]

Zum Massaker von Srebrenica[Bearbeiten]

Elsässer äußerte sich auch zum Massaker von Srebrenica vom Juli 1995. Er widersprach den Feststellungen des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien und bestritt die Zahl der Massaker-Opfer, die vor Gericht und in den Medien mit bis zu 8000 Getöteten angegeben wird.[31] Auch relativierte er das Massaker, unter anderem durch Berufung auf serbische Kriegsopfer.[32] Elsässer sprach von einem „schrecklichen Massaker an Wehrlosen“,[31] die Klassifizierung des Geschehens als Völkermord nannte er aber eine „Lüge“[33] und einen „Mythos“.[34] Er behauptete, eine Reihe von muslimischen Toten seien im Sommer 1995 Opfer von Liquidationen geworden, die andere Muslime verübt hätten.[35] Elsässer betonte ferner, dass die Verbrechen von Srebrenica nicht gezielt und systematisch vorgenommen worden seien. Die Taten seien allein „von marodierenden serbischen Einheiten zu verantworten. Viele der Soldaten kamen aus der Region um Srebrenica und wollten den Tod von Angehörigen rächen, die zuvor bei moslemischen Überfällen getötet worden waren.“[36] Elsässers Einschätzung steht im Widerspruch zu den Erkenntnissen des Strafgerichtshofs, der die systematische Planung und Durchführung der Verbrechen als bewiesen ansieht.[37]

Rezeption bei Rechtsextremisten[Bearbeiten]

Auch im rechtsextremistischen Spektrum wurden Publikationen Elsässers vereinzelt positiv interpretiert, so etwa 2007 durch den NPD-Abgeordneten Jürgen Gansel. Dieser meinte in einem Beitrag auf der Homepage der NPD, dass Elsässer „Brücken zur NPD“ schlage.[38]

Zum Iran[Bearbeiten]

Den Ausgang der Präsidentschaftswahlen im Iran im Juni 2009 begrüßte Elsässer auf seiner Homepage mit den Worten: „Eine schöne Schlappe für den Imperialismus im Iran!… Der Präsident hat klar gewonnen. Und die Leute, die dagegen demonstrieren, sind erkennbar eine kleine Minderheit: Die Jubelperser von USA und NATO […] Salemaleikum, Präsident! Auf weitere vier friedliche Jahre! Und heute abend werde ich, ganz unislamisch, auf Dich einen Slivovitz trinken!“ Wobei er auch die Repression durch „Ahmidenedschads Leute“ begrüßt: „Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmadinedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.“ Später entschuldigte er sich für diese Wortwahl. Gemeint sei „lediglich die streng rechtsstaatliche Ingewahrsamnahme von Gewalttätern, wie sie die Polizei auch in der besten Demokratie vornehmen muss“. Die Kernaussage des Textes wurde von ihm ausdrücklich bestätigt.[39][40] Seine Sympathie für den iranischen Staatspräsidenten unterstrich Elsässer anlässlich einer Reise in den Iran, die Yavuz Özoguz, Herausgeber des Muslim-Markt, organisiert hatte und deren „politischer Höhepunkt“ eine „Privataudienz“ bei Mahmud Ahmadinedschad war.[41] Er fasste eine Reihe von positiven Aussagen über den Iran als „hochmodernes Land“ in der Formel zusammen: „Das Land hat Kraft und Perspektive“. Dem Vorwurf von Udo Ulfkotte, Ahmadinedschad habe in einem ZDF-Interview „eiskalt den Holocaust geleugnet“,[42] hielt Elsässer im Rahmen eines offenen Briefes an Ulfkotte entgegen, es habe sich bei der Formulierung des iranischen Präsidenten um eine „gewundene“ Ausdrucksweise gehandelt. Weiter schreibt er: „Wenn einer den Holocaust rechtfertigt oder verharmlost, würde ich immer scharf dagegenhalten und dies selbstverständlich auch von anderen Journalisten erwarten. Etwas anderes ist, ob man einen Ausländer in seinem Land – das Interview fand in Teheran statt – deutschen Gesetzen unterwirft.“ und wendet sich dagegen, „die deutschen Holocaust-Meinungsgesetze auch auf den iranischen Präsidenten anzuwenden“.[43]

Zum Kabinett Orbán[Bearbeiten]

Elsässer begrüßt die Initiativen des rechtskonservativen ungarischen Kabinetts Orbán und dessen Verfassungsänderungen bezüglich der Betonung der nationalen Souveränität des Landes und der Festschreibung des Forint in der Verfassung.[44][45]

Mahnwachen für den Frieden und Antisemitismusvorwürfe[Bearbeiten]

Am 21. April 2014 trat Elsässer bei einer der Mahnwachen für den Frieden am Potsdamer Platz auf. Dabei nahm er die Veranstaltung gegen den Vorwurf in Schutz, rechtslastig zu sein: „Die wahren Antifaschisten stehen hier auf dem Platz“, rief er seinem Publikum zu, dem auch der Berliner NPD-Vorsitzende Sebastian Schmidtke angehörte.[46] Der ukrainischen Politikerin Julia Timoschenko unterstellte Elsässer, eine „Endlösung der Russenfrage“ zu planen. Links und rechts seien veraltete Begriffe, heute gehe der Kampf gegen die „internationale Finanzoligarchie“, zu denen er „die Herren Rockefeller, Rothschild, Soros, Chodorkowski, das englische Königshaus und das saudische Königshaus“ rechnete: Diese würden die Federal Reserve Bank benutzen, um die ganze Welt ins Chaos zu stürzen. Diese Äußerungen wurden von der Huffington Post und der Frankfurter Rundschau als „antisemitisch“ bezeichnet.[47][48]

Prozess gegen Jutta Ditfurth[Bearbeiten]

Gegen die linke Publizistin Jutta Ditfurth, die ihn öffentlich als „glühenden Antisemiten“ bezeichnet hatte, erwirkte er im Juni 2014 beim Landgericht München I eine einstweilige Verfügung, die ihr die Wiederholung dieser Aussage untersagte.[48] Das Landgericht hob am 30. Juli 2014 die einstweilige Verfügung wieder auf,[49] gab jedoch im Hauptsacheverfahren am 10. Dezember 2014 Elsässers Klage statt.[50] Elsässer verkündete daraufhin einen „Finalsieg über Ditfurth“.[51] Er wurde im Verfahren durch Rechtsanwalt Michael Hubertus von Sprenger vertreten, der auch schon den Holocaustleugner David Irving vertreten hatte.[52] Das Urteil fand internationale Beachtung, wurde von jüdischen und nichtjüdischen Rechtsexperten und Journalisten wegen seiner Verengung des Antisemitismusbegriffs auf die Nazizeit kritisiert[53] und ist noch nicht rechtskräftig. Ditfurth hatte bereits zuvor angekündigt, in Berufung zu gehen.[54]

Haltung zu Russland und Ukraine-Konflikt[Bearbeiten]

Die Osteuropahistoriker Andreas Umland u.a. bezeichneten Elsässer, dem sie ein konservatives Familienbild, NATO-Gegnerschaft und Antiamerikanismus attestierten, als „Kremlpropagandist“. So kooperiere er mit dem russischen Auslandsfernsehsender RT, während seine Aktivitäten und Einschätzungen Gegenstand wohlwollender Berichterstattung russischer Staatssender wie Rossija oder der Stimme Russlands seien. Auch kremlnahe oder staatliche russische Einrichtungen wie die Denkfabrik Institut für Demokratie und Zusammenarbeit und das Berliner Russische Haus unterstützten Elsässers Tätigkeiten, z.B. die Organisation politischer Konferenzen. Des Weiteren benutze Elsässer, unter anderem im Zusammenhang mit der Krimkrise, dieselben apologetischen Argumentations- und Interpretationsmuster wie die russische Regierung und verbreite antiamerikanische Verschwörungstheorien. Sein erklärtes Ziel sei ein eurasisches Bündnis mit Russland; 2013 interviewte Elsässer den russischen Neofaschisten und Anführer der internationalen Eurasischen Bewegung Alexander Dugin. Des Weiteren unterstütze Elsässer den Putin-freundlichen Flügel der Alternative für Deutschland um Alexander Gauland.[55]

Verhältnis zur AfD[Bearbeiten]

Die Zeitung Die Welt berichtete im Oktober 2014 über Planungen zu einem "Wissenskongress" der Alternative für Deutschland, an dem Vertreter der Neuen Rechten, "darunter Jürgen Elsässer", teilnehmen sollen. Der Artikel zitiert auch einen Blogeintrag Elsässers über die als rechtsextrem eingeschätzte Bewegung Hooligans gegen Salafisten: „Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich einen von HoGeSa zur nächsten Demo für Frieden und Souveränität einladen.“ [56]

Verhältnis zu Pegida[Bearbeiten]

Elsässer befürwortet in seinem Blog die „PEGIDA“-Bewegung und die von ihr organisierten Demonstrationen.[57] Am 21. Januar 2015 trat er als Redner auf einer Demonstration der Leipziger „PEGIDA“-Aktivisten („LEGIDA“) auf.[58] Kurz zuvor hatte sich die PEGIDA e.V. aufgrund inhaltlicher Differenzen von der Leipziger Veranstaltung distanziert.[59]

Einordnung durch Wissenschaftler und Fachjournalisten[Bearbeiten]

Bereits 2006 wies der antifaschistische Fachjournalist Karl Pfeifer darauf hin, dass sich Elsässer zum Nationalbolschewisten entwickelt habe und öffentlich mit Querfront-Strategien kokettiere.[60]

Für die Gründung seiner „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ wurde Elsässer scharf kritisiert. Thomas Vitzthum analysierte in Die Welt eine Querfront-Strategie, um eine Zusammenarbeit von rechts- und linksradikalen Antikapitalisten unter Betonung des Nationalismus herzustellen.[61] Die linke tageszeitung vermutete, der Wortlaut seiner Erklärung sei so formuliert, um „rechtsextreme Kreise explizit in sein Bündnis integrieren“ zu wollen. Die Redaktion des Neuen Deutschland warf ihm vor, er habe an „rechte Parolen angedockt“, die „höchst gefährlich“ seien, und beendete die Zusammenarbeit mit dem Autor.[9] Zuvor trennten sich im Februar 2008 bereits die Tageszeitung junge Welt und Elsässer voneinander. 2010/11 attestierte ihm Mathias Brodkorb (Endstation Rechts) eine Wandlung „vom Antideutschen zum Antiimperialisten“. Überdies wolle er nunmehr „den Nationalstaat gegen das Finanzkapital in Stellung bringen“.[62]

Der Politikwissenschaftler Clemens Heni (2010) hält Elsässer für „seit einiger Zeit geistig abgedriftet“. Er schmiege sich „mittlerweile der Ideologie und Sprache des Nationalsozialismus sowie des heutigen Rechtsextremismus an“. Heni sieht in Elsässer – ähnlich wie in Henning Eichberg – einen „Freund des Islam“ und einen Gegner des Universalismus.[63]

Der Historiker Volker Weiß (2014) attestierte Elsässer, der sich „von schrill links nach schrill rechts“ entwickelt habe, einen „prorussischen Kurs“. Elsässer habe eine „populistische Begabung“ und personifiziere gekonnt eine Querfront-Strategie.[64]

Der Historiker Olaf Glöckner (2015) stellt fest, Elsässer werde „inzwischen bescheinigt, zunehmend auch mit rechtspopulistischen Gruppierungen und mit der sächsischen PEGIDA-Bewegung zusammen zu arbeiten.“ Er pflege – wie auch in der Vergangenheit – bestimmte Feindbilder u.a. „internationales Finanzkapital“, „Kriegsbrandstifter“ und „Washington, London und Jerusalem“. Dabei nutze er Provokation und Demagogie. Man könne dies wohlwollend als „diffusen verschwörungstheoretischen Amoklauf“ interpretieren.[65]

Auch der Rechtsextremismusforscher Helmut Kellershohn (2015) versteht Elsässer als einen „Querfrontler“[66] und „Nationalbolschewisten“.[67]

Werke[Bearbeiten]

  • Antisemitismus, das alte Gesicht des neuen Deutschland. Dietz, Berlin 1992, ISBN 3-320-01795-0.
  • Krisenherd Europa. Nationalismus – Regionalismus – Krieg. Die Werkstatt-Verlag, 1994, ISBN 3-923478-89-5.
  • Wenn das der Führer hätte erleben dürfen: 29 Glückwünsche zum deutschen Sieg über die Alliierten. KVV „konkret“, 1995, ISBN 3-930786-02-8.
  • Vorwärts und vergessen? Ein Streit um Marx, Lenin, Ulbricht und die verzweifelte Aktualität des Kommunismus. Konkret Literatur Verlag, 1996, ISBN 3-930786-06-0.
  • Braunbuch DVU. Konkret Literatur Verlag, 1998, ISBN 3-930786-18-4.
  • Nie wieder Krieg ohne uns. Konkret Literatur Verlag, 1999, ISBN 3-930786-23-0.
  • Deutsche Demokraten. Wie rechtsradikal sind CDU und CSU? Werkstatt-Verlag, 2001, ISBN 3-923478-94-1.
  • Die Fratze der eigenen Geschichte. Von der Goldhagen-Debatte zum Jugoslawienkrieg. Elefantenpress, Berlin 1999, ISBN 3-88520-756-7.
  • Make Love and War. Pahl-Rugenstein Verlag, 2002, ISBN 3-89144-295-5.
  • Deutschland führt Krieg. Konkret Literatur Verlag, 2002, ISBN 3-930786-37-0.
  • Der deutsche Sonderweg. Diederichs Verlag, 2003, ISBN 3-7205-2440-X.
  • Kriegslügen. Vom Kosovokonflikt zum Milosevic-Prozess. Kai Homilius Verlag, 2004, ISBN 3-89706-884-2.
  • Wie der Dschihad nach Europa kam. Np Buchverlag, März 2005, ISBN 3-85326-376-3.
  • Angriff der Heuschrecken. Verlag Pahl-Rugenstein Januar 2007, ISBN 3-89144-376-5.
  • Kriegslügen. Der NATO-Angriff auf Jugoslawien. Kai Homilius Verlag, 2008, ISBN 978-3-89706-511-6.
  • Wie der Dschihad nach Europa kam. Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan. Kai Homilius Verlag, 2008, aktualisierte Taschenbuchausgabe, ISBN 978-3-89706-840-7.
  • Terrorziel Europa.Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste. Residenz Verlag, 2008, ISBN 3-7017-3100-4.
  • Nationalstaat und Globalisierung. Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, Waltrop und Leipzig 2009, ISBN 978-3-937801-47-6.
  • Gegen Finanzdiktatur. Die Volksinitiative: Grundsätze, Konzepte, Ziele. Kai Homilius Verlag, 2009, Compact, ISBN 978-3-89706-410-2.
  • Als Herausgeber: Iran. Fakten gegen westliche Propaganda. Homilius, Berlin 2009, ISBN 978-3-89706-414-0.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jürgen Elsässer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexander Häusler, Rainer Roeser: Die »Alternative für Deutschland« – eine Antwort auf die rechtspopulistische Lücke?. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 102.
  2. Andreas Dietl: Der Elsässer. In: Jungle World Nr. 46/2000 (online)
  3. Extremismus & Demokratie, Band 20, Bouvier, 2008, S. 241
  4. Martin Krauß: Tee beim Diktator. Deutsche Polittouristen pilgern zum Mullah-Regime. In: Jüdische Allgemeine. 10. Mai 2012, abgerufen am 7. Oktober 2013.
  5. Steffen Kailitz: Die politische Deutungskultur im Spiegel des "Historikerstreits": what's right? What's left?. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3-531-13701-8, S. 72 f.
  6. Vgl. Jürgen Elsässer: Wie sie lernten, die Bombe zu lieben. Linke, Krieg und Antisemitismus, erster Teil, junge Welt, 7. Dezember 2002; sowie ders.: Mit Auschwitz lügen. Linke, Krieg und Antisemitismus, zweiter Teil, junge Welt, 9. Dezember 2002.
  7. Elsässer: Es war ein Fehler (Memento vom 15. März 2009 im Internet Archive) - über den Streik in der jungen Welt und seine Kritik zur Entwicklung der Jungle World 31. Juli 2002, via Internet Archive.
  8. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:@1 @2 Vorlage:Toter Link/www.wir-sie.deDas Webmagazin Wir&Sie: Die große Schleife - über J.E. Wechsel zum ND , 22. März 2008.
  9. a b F. Lee, V. Medick: Wegen rechtsextremer Rhetorik. ND entlässt Volksfront-Gründer. In: taz vom 15. Januar 2009.
  10. In eigener Sache: Neues Deutschland hat den Autorenvertrag mit Jürgen Elsässer beendet. In: neues deutschland vom 15. Januar 2009.
  11. http://www.islamische-zeitung.de/?id=11578
  12. http://kopp-online.com/hintergruende/geostrategie/westerwelle-in-israel.html
  13. Jürgen Elsässer: Unsere Einschätzung der Lage
  14. Zweifelhafte Stars, Neues Deutschland, 22. September 2010
  15. Thomas Sebastian Vitzthum: Anti-Kapitalismus Linker Publizist von der NPD für „Volksfront“ gelobt, Die Welt, 16. Januar 2009.
  16. Roland Sieber: Reichsbürger, Neonazis und Antisemiten – Querfront kapert Friedensdemonstrationen, „Störungsmelder“ Zeit-Online, 16. April 2014.
  17. Im Kampf gegen die Medien-Mafia, taz.de, 16. April 2014.
  18. Mathias Brodkorb: Jürgen Elsässer und sein Magazin „Compact“ – Der Gottfried Feder des 21. Jahrhunderts?. In: Endstation Rechts vom 25. März 2011
  19. Süddeutsche Zeitung: Konferenz mit Scholl-Latour, Herman und Sarrazin Die Familienverschwörung, 6. September 2013
  20. Annette Langer: Treffen von Rechtspopulisten: "Ich habe selbst einige homosexuelle Freunde". Spiegel online, 6. September 2013, Zugriff am 8. August 2014.
  21. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJens Mühling: Thilo Sarrazin als Stargast bei Homophoben-Treffen. In: Der Tagesspiegel. 25. November 2013, abgerufen am 13. Juni 2015.
  22. Fabian Virchow: Struktur und Funktion der Frey-Presse. In: Jens Mecklenburg (Hrsg.): Braune Gefahr: DVU, NPD, REP. Geschichte und Zukunft (= Antifa-Edition). Elefanten Press, Berlin 1999, ISBN 3-88520-721-4, S. 39.
  23. Ivo Bozic: Angst vor den Oskars, Jungle World 47/2006.
  24. Vgl. „Wer keine antiamerikanischen Reflexe hat, ist hirntot!“, Interview in der Jungle World, 3 18. Januar 2007.
  25. Die erste Auflage des Blattes erschien 1987 und musste 1993 nach einer Verurteilung wegen Negationismus ihr Erscheinen einstellen.
  26. Heinrich Wefing: „Tal der Wölfe“ frei ab sechzehn - FAZ
  27. http://www.hagalil.com/archiv/2006/03/elsaesser.htm
  28. Jochen Staadt: Mehr Ideologie wagen, FAZ, 6. Januar 2007.
  29. Bernhard Schmid: Die Aliens kommen, WOZ, 25. Januar 2007.
  30. Rüdiger Göbel: „Sein oder Nichtsein“ - Jürgen Elsässer provoziert für eine starke Linke.: In junge Welt Nr. 104 vom 13. Januar 2007, abgerufen am 6. Mai 2013
  31. a b Jürgen Elsässer: Srebrenica und Karthago, der Freitag, 18. Juli 2003.
  32. Jürgen Elsässer: „3287 Tote klagen an“, in: „junge Welt“, 11. Juli 2005, S. 3
  33. Jürgen Elsässer: “Die Rampe von Srebrenica“, in: Derselbe: Kriegsverbrechen. Die tödlichen Lügen der Bundesregierung und ihre Opfer im Kosovo-Konflikt, Hamburg 2000, S. 14–36, hier S. 14.
  34. Jürgen Elsässer: „Neuer Streit um Srebrenica. Zwei Gerichtsurteile passen nicht ins Bild der westlichen Propaganda“, in: „Junge Welt“, 11. April 2007.
  35. Jürgen Elsässer: Serbenmörder vor Gericht. In: junge Welt, 16.und 17. April 2003. (Online (Memento vom 26. Mai 2009 im Internet Archive))
  36. Jürgen Elsässer: Mladics letzter Kampf. Falsche Vorwürfe wegen der Eroberung Srebrenicas 1995. In: „junge Welt“, 23. Februar 2006 (Online (Memento vom 15. März 2009 im Internet Archive))
  37. s. z.B. das Urteil in dem Prozess gegen Radislav Krstic vom 2. August 2001 (Case No. IT.98-33-T), in dem es heißt: „The Trial Chamber has previously determined that a widespread and systematic attack was launched against the Bosnian Muslim population of Srebrenica from 11 July onwards, by reason of their belonging to the Bosnian Muslim group.“ S. 188 (PDF)
  38. Jürgen W. Gansel: Querfront-Populismus droht die Linkspartei zu zerreißen. Lafontaines Ideengeber Jürgen Elsässer fordert Verbot der Grünen und schlägt Brücken zur NPD, (Beitrag auf der Homepage der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD)).
  39. J. Elsässer, 15. Juni, 2009/13. Juli, 2009: „Glückwunsch, Ahmadinedschad!“ [1]
  40. Reinhard Mohr: Ein Slibowitz auf Ahmadinedschad - SpOn, 27. Juni 2009
  41. Elsässer-Website vom 30. April 2012
  42. Volksverhetzung im ZDF? Moderator Claus Kleber unter Druck Kopp Online, 21. März 2012; abgerufen am 9. Dezember 2012
  43. Ahmadinedschad im ZDF: Offener Brief an Udo Ulfkotte im Blog von Jürgen Elsässer, 23. März 2012; abgerufen am 9. Dezember 2012
  44. Bravo Ungarn! Neue Verfassung contra Euro! (im Weblog von Elsässer)
  45. Gerechtigkeit für Ungarn
  46. Frida Thurm: Proteste: Die ganz eigene Welt der Montagsdemonstranten auf zeit.de vom 22. April 2014, Zugriff am 18. Juni 2014.
  47. Sebastian Christ: Elsässer, Jebsen und die Montagsdemos: Warum die neue "Friedensbewegung" so gefährlich ist. In: Huffingtonpost.de. 22. April 2014, archiviert vom Original am 12. Juli 2014, abgerufen am 23. Januar 2015.
  48. a b Daniel Majic: Montagsdemonstrationen: Elsässers Schein-Triumph. In: Frankfurter Rundschau vom 10. Juni 2014 (online), abgerufen am 23. Januar 2015.
  49. Martin Niewendick: Ditfurth gewinnt gegen Elsässer, Ruhrbarone vom 1. August 2014
  50. Urteilswortlaut auf der Website von Jutta Ditfurth (PDF)
  51. Dietmar Koschmieder: Bis zum Endsieg: Wie sich der rechte Frontmann Jürgen Elsässer links von den Kameraden Lars Mährholz und Ken Jebsen positioniert, Junge Welt vom 13. Dezember 2014, Seite 16
  52. Felix Sowa:Die Querachse des Antisemitismus, Jungle World vom 16. Oktober 2014
  53. Benjamin Weinthal: German judge sparks outrage, says anti-Semitism was only limited to Nazi period In: The Jerusalem Post vom 17. Oktober 2014.
  54. Website von Jutta Ditfurth vom 30. Mai 2014
  55. Thomas Korn, Andreas Umland: Jürgen Elsässer, Kremlpropagandist. Zeit Online, 19. Juli 2014.
  56. Günther Lachmann: Die AfD als Plattform für "Wirrköpfe" auf welt.de, Zugriff am 4. Dezember 2014.
  57. Wolfgang Jung: „Pegida“ will wieder demonstrieren, Mainpost vom 7. Dezember 2014.
  58. Sven Heitkamp & Thomas Schade: Leipzig im Ausnahmezustand, SZ-online vom 21. Januar 2015.
  59. Pegida-Ableger in Leipzig: Dresdner Original distanziert sich von Legida, Spiegel Online vom 21. Januar 2015.
  60. Karl Pfeifer: Ein deutscher Nationalbolschewist begeistert sich: "Querfront-Regierung in der Slowakei". haGalil, 19. Juli 2006.
  61. Linker Publizist von der NPD für „Volksfront“ gelobt, in: Die Welt vom 16. Januar 2009
  62. Mathias Brodkorb, Stefan Bruhn: Zeitschriftenporträt: Hier & Jetzt. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 22. Jahrgang (2010), Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6050-6, S. 238–254, hier: S. 243.
  63. Clemens Heni: „Völkerbrei“: Elsässer und die Sprache des Nationalsozialismus. publikative.org, 6. Januar 2010.
  64. Volker Weiß: Warten auf die Sturmabteilung. In: Jungle World, Nr. 51, 18. Dezember 2014.
  65. Olaf Glöckner: Moralische Sieger? Linksintellektuelle „Israelkritik“ zwischen Provokation, Demagogie und Antisemitismus. In: Monika Schwarz-Friesel (Hrsg.): Gebildeter Antisemitismus. Eine Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft (= Interdisziplinäre Antisemitismusforschung. Bd. 6). Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-1679-1, S. 75–92, hier: S. 85–88.
  66. Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 462.
  67. Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 464.