Jürgen Hainz

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Jürgen Hainz (* 11. Oktober 1950 in Meißen; † 14. Januar 1972 in Wernigerode) war ein Todesopfer an der innerdeutschen Grenze.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nacht vom 14. zum 15. Juni 1971 versuchte Hainz, bei Elend die innerdeutsche Grenze zu überqueren. Dabei wurde er von zwei Posten gestellt. Weil er auf einen Warnschuss nicht reagierte, wurde er durch den Unteroffizier Peter L. angeschossen und schwer verletzt. Er lag sieben Monate im Kreiskrankenhaus Wernigerode, bis er am 14. Januar 1972 an einer Lungenentzündung starb. Der Schütze wurde am 6. Mai 1997 vom Landgericht Berlin zu einem Jahr und neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]