Jürgen Schmidt (Archäologe)

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Jürgen Schmidt (* 23. Juni 1929 in Berlin; † 17. Dezember 2010) war ein deutscher Bauforscher und Vorderasiatischer Archäologe.

Jürgen Schmidt studierte 1947/48 Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und von 1949 bis 1955 Architektur mit dem Schwerpunkt Kunstgeschichte, Baugeschichte und Archäologie an der Technischen Universität Berlin. Von 1955 bis 1964 wirkte Schmidt zunächst als Wissenschaftlicher Assistent und danach als Akademischer Rat am Institut für Baugeschichte der TU Berlin. 1962 promovierte er in Berlin und wurde 1965 Zweiter Direktor beim Deutschen Archäologischen Institut (DAI). 1967 wurde Schmidt Erster Direktor der Abteilung Bagdad des DAI und hatte diese Position bis 1994 inne. Ebenfalls 1967 übernahm er die Leitung der Ausgrabungen in Uruk/Warka, Babylon und Tulul al-Ukhaidir und weiterer Surveys im Irak und füllte diese Position bis 1978 aus. 1978 leitete Schmidt die Einrichtung der Zweigstelle Sanaa des DAI. Von 1982 bis 1985 leitete er das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Antike Technologie“, von 1988 bis 1994 die Ausgrabungsprojekte in Ma'rib und Sirwah. Schmidt war ordentliches Mitglied des DAI.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vorläufiger Bericht über die von dem Deutschen Archäologischen Institut und der Deutschen Orient-Gesellschaft aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft unternommenen Ausgrabungen in Uruk-Warka, Bände 26-32 (1968–1974)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]