Jürgen Tietz

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Jürgen Tietz

Jürgen Tietz (* 1964 in Berlin) ist ein deutscher Architekturkritiker, Publizist und Moderator. Der Umgang mit Bauwerken der Moderne stellt einen Schwerpunkt seiner Arbeit dar.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tietz studierte nach Abitur und Ausbildung zum Buchhändler Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte an der Technischen Universität Berlin und der Freien Universität Berlin.[1] Er schrieb seine Magisterarbeit über die Umgestaltungen der Neuen Wache von Karl Friedrich Schinkel im 20. Jahrhundert. Seine Dissertation verfasste er zum Tannenberg Nationaldenkmal. Tietz arbeitet freiberuflich als Buchautor und Kritiker für Architektur und Denkmalpflege in Berlin. Er schreibt in Tageszeitungen und Fachzeitschriften. Hauptsächlich publiziert er in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und der db deutsche bauzeitung. Darüber hinaus verfasst er regelmäßig Beiträge für Ausstellungskataloge und moderiert Veranstaltungen zu aktuellen Fragen von Architektur und Denkmalpflege. Seit 2007 ist er Mitglied in der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.[2] Er ist Mitglied in den Gestaltungsbeiräten der Städte Fulda (seit 2012) und Darmstadt (seit 2014)[3] sowie im Denkmalrat Hamburg.[4] Tietz ist verheiratet und hat drei Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Bernhard Winking: Bernhard Winking. Von Hamburg nach Hangzhou. Biografische Gespräche mit Jürgen Tietz. Dölling und Galitz Verlag, 2016. ISBN 978-3-86218-086-8.
  • mit Markus Dorfmüller, Johanna Klier: St. Paulis Hulk. Hilldegarden auf dem Bunker. Architektur in Hamburg. Jahrbuch 2016/2017. Junius Verlag, 2016. ISBN 978-3-88506-777-1.
  • Meinhard von Gerkan - Vielfalt in der Einheit / Biografie in Bauten 1965 - 2015. Die autorisierte Biografie. Jovis Verlag, 2015. ISBN 978-3-86859-374-7.
  • e-x-tension. Aktuelle Museums- und Ausstellungsarchitektur im Bestand. Kerber Verlag, 2010, ISBN 978-3-86678-801-5.
  • mit Peter Delius: Geschichte der modernen Architektur. Ullmann/Tandem, 2008, ISBN 978-3-8331-4769-2.
  • Deutsche Bank & Deutsche Guggenheim, Unter den Linden Berlin. Stadtwandel-Verlag, 2007, ISBN 978-3-937123-92-9.
  • mit Katja Schneider-Stief: Nieto Sobejano – Das neue Kunstmuseum in Halle: Stiftung Moritzburg. Hirmer, 2008, ISBN 978-3-7774-5075-9.
  • Was ist gute Architektur?: 21 Antworten. Deutsche Verlags-Anstalt, 2006, ISBN 978-3-421-03466-3.
  • mit Kerstin Englert: Botschaften in Berlin. Mann, 2004, ISBN 3-7861-2494-9.
  • mit Giovanni Lajolo: Die Apostolische Nuntiatur Berlin. 1. Auflage. Schnell & Steiner, Regensburg 2003, ISBN 3-7954-6474-9.
  • Von der Schönheit des Ziegels. Bernhard Winking, Bauten und Projekte. Dölling und Galitz Verlag, 2003, ISBN 978-3-935549-57-8
  • Philharmonie Kulturforum Berlin. Die neuen Architekturführer, Nr. 30, Stadtwandel-Verlag, 2001, ISBN 3-933743-56-7
  • Berliner Verwandlungen. Hauptstadt, Architektur, Denkmal. Verlag Bauwesen, 2000, ISBN 3-345-00739-8.
  • Katholische Akademie Berlin. Kleine Kunstführer, Nr. 2489, Schnell und Steiner, 2000, ISBN 3-7954-6393-9.
  • Staatsbibliothek Kulturforum Berlin. Die neuen Architekturführer, Nr. 16, Stadtwandel-Verlag, 2000, ISBN 978-3-86711-141-6.
  • Bernhard Winking, das Palais am Potsdamer Platz. Verlag Bauwesen, 1999, ISBN 978-3-345-00689-0.
  • Das Tannenberg-Nationaldenkmal: Architektur, Geschichte, Kontext. Verlag Bauwesen, 1999, ISBN 3-345-00673-1.
  • Geschichte der Architektur des Zwanzigsten (20.) Jahrhunderts. Könemann, 1998, ISBN 3-8290-0512-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorenseite auf perlentaucher.de, abgerufen am 13. Mai 2017.
  2. Mitgliederliste der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit. Webseite des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, abgerufen am 13. Mai 2017.
  3. Mitglieder Gestaltungsbeirat. Webseite der Stadt Darmstadt, abgerufen am 13. Mai 2017.
  4. Mitglieder des Hamburger Denkmalrates. Webseite der Stadt Hamburg, abgerufen am 13. Mai 2017.