J Balvin

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J Balvin (2017)

José Álvaro Osorio Balvín (* 7. Mai 1985 in Medellín), bekannt als J Balvin, ist ein kolumbianischer Latin-Pop-Sänger.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

J Balvin unterschrieb 2009 einen Plattenvertrag mit EMI Columbia und konnte Mitte 2010 gleich mit seiner ersten Single Ella me cautivó nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in den USA in die Tropical-Songs-Charts von Billboard einsteigen. Sein Debütalbum Real blieb jedoch außerhalb Kolumbiens erfolglos. 2011 beteiligte er sich am Soundtrack des Films El negocio und landete mit Sin compromiso und En lo oscuro zwei größere Hits in seiner Heimat.

Zwei Jahre später wurde für den kolumbianischen Markt eine eigene Version von Blurred Lines von Robin Thicke mit Balvin als Gastsänger veröffentlicht. Kurz darauf erschien sein zweites Album La familia mit der Hitsingle Yo te lo dije. Damit konnte er sich neben seiner Heimat auch in den US-Latincharts etablieren, das Lied wurde in USA mit Doppelplatin (Kategorie: Latin) ausgezeichnet, ein weiterer Albumsong, Tranquila, erreichte Platinstatus.[1] Mit dem Puerto-Ricaner Farruko veröffentlichte er ebenfalls noch im Jahr 2013 die Single 6 AM, für die sie die Diamantauszeichnung (10-fach-Platin) bekamen.

Mit diesem Lied startete J Balvin im Jahr darauf auch in Spanien und hatte einen ersten Hit. Größeren Erfolg verbuchte die gleichzeitig veröffentlichte Zusammenarbeit mit der rumänischen Sängerin Inna. Diese trägt den Titel Cola Song und entwickelte sich zu einem Top-10-Hit worauf zudem eine erste Platzierung in der Schweiz und Deutschland platzieren folgte. Anfang 2015 landete er mit Ay vamos seinen ersten Nummer-eins-Hit in den US-Latincharts und seine zweite Diamantsingle. Außerdem wurde er für die Veröffentlichung mit einem Latin Grammy in der Kategorie Mejor canción urbana ausgezeichnet.[2] Das Lied war auch auf dem Soundtrack zum Film Fast & Furious 7 enthalten. Übertroffen wurde das noch im selben Jahr vom Song Ginza, mit dem er erstmals die offiziellen US-Singlecharts erreichte und bis auf Platz eins der spanischen Charts vorrückte. In Spanien wurde er dafür mit Doppelplatin ausgezeichnet.

Im Mai 2016 veröffentlichte J Balvin das Lied Bobo, das seinen Erfolg in Lateinamerika fortführen konnte. So erreichte er in den US-amerikanischen Latin-Single-Charts ein weiteres Mal Platz eins. Zudem rückte er bis auf Platz 13 der spanischen Single-Charts vor, woraufhin eine Auszeichnung mit Doppelplatin folgte. Nur wenige Tage später veröffentlichte er Safari, eine Kollaboration mit dem US-Musiker Pharrell Williams und BIA & Sky. Der Track stellt seinen zweiten Nummer-eins-Hit dar und erreichte 4-fach-Platin-Status. Pierde los modales, ein mit Daddy Yankee entstandener Album-Tracks erreichte ebenfalls die spanischen Single-Charts, sowie auch Schallplattenstatus.

Nachdem er in Mitteleuropa bereits Anfang 2017 mit dem, in Zusammenarbeit mit Pitbull und Ex-Fifth-Harmony-Mitglied Camila Cabello entstandenen Lied Hey Ma großen Erfolg erreichen konnte, landete er im August 2017 einen weltweiten Sommerhit-Kandidaten. Neben Despacito und Subeme La Radio war das Mi-Gente-betitelte Lied eines der erfolgreichsten spanischsprachigen Lieder des Jahres und erreichte in über 25 Ländern Top-10-Platzierungen. Neben J Balvin beteiligte sich auch der französische Sänger und Produzent Willy William an dem Track.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen Anmerkungen
SchweizSchweiz CH Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Latin SpanienSpanien ES
2010 Real
300! 300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2010
2011 El negocio
300! 300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 25. März 2011
2013 La familia
300! 300! 10
(54 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2013
Wiederveröffentlichung (La familia B Sides): 16. September 2014
2016 Energía
49
(1 Wo.)
38
(2 Wo.)
1
VierfachplatinVierfachplatin

(… Wo.)
44
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Juni 2016
2018 Vibras
20
(1 Wo.)
15
(18 Wo.)
1
AchtfachplatinAchtfachplatin

(… Wo.)
62
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Mai 2018
2019 Oasis
22
(… Wo.)
9
(… Wo.)
1
DoppelplatinDoppelplatin

(… Wo.)
60
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Juni 2019
mit Bad Bunny

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quellen für Auszeichnungen: USA (RIAA)
  2. Latin Grammy Awards (Datenbanksuche)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]