Jack Miller (Motorradrennfahrer)

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Jack Miller
Jack Miller (2015)
Nation: AustralienAustralien Australien
Motorrad-Weltmeisterschaft
Status: aktiv (MotoGP)
Startnummer: 43
Statistik
Starts Siege Poles SR
140 7 9 2
WM-Punkte: 815
Podestplätze: 15
Stand: Saisonende 2019
Nach Klasse(n):
125-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Deutschland 2011
Letzter Start: Großer Preis von Valencia 2011
Konstrukteure
2011 KTM
WM-Bilanz
keine WM-Platzierung
Starts Siege Poles SR
6
WM-Punkte:
Podestplätze:
Moto3-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Katar 2012
Letzter Start: Großer Preis von Valencia 2014
Konstrukteure
2012 Honda • 2013 FTR-Honda • 2014 KTM
WM-Bilanz
Vizeweltmeister (2014)
Starts Siege Poles SR
49 6 8 1
WM-Punkte: 403
Podestplätze: 10
MotoGP-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Katar 2015
Konstrukteure
2015–2017 Honda • 2018–2019 Ducati
WM-Bilanz
WM-Elfter (2017)
Starts Siege Poles SR
85 1 1 1
WM-Punkte: 412
Podestplätze: 5

Jack Miller (* 18. Januar 1995 in Townsville) ist ein australischer Motorradrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge im Motorsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jack Millers motorsportliche Karriere begann im Motocross-Sport. Im Alter von acht Jahren wurde er 2003 australischer Meister in der 65-cm³-Klasse.

2008 folgte der Wechsel in den Straßenrennsport. Im darauf folgenden Jahr wurde Miller australischer Meister in der Klasse bis 125 cm³. Nach diesem Erfolg ging er nach Europa, wo er in der spanischen Meisterschaft und in der IDM antrat. 2011 wurde Miller mit einem Punkt Vorsprung auf seinen deutschen Teamkollegen Luca Amato IDM-Champion in der 125-cm³-Klasse.

Motorrad-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

125-cm³-/Moto3-Klasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2011 gab Jack Miller auf Aprilia sein Debüt in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Fünf weitere Einsätze hatte er im selben Jahr auf Honda. Seine erste komplette Saison bestritt er 2012 im Team Caretta Technology. Am Ende der Saison belegte er mit 17 Punkten den 23. Gesamtrang. Zur Saison 2013 wechselte Miller ins Racing Team Germany von Dirk Heidolf. Dort fuhr er eine FTR-Honda und belegte am Ende der Saison mit 110 Punkten den siebten Gesamtrang. Daraufhin holte ihn Aki Ajo für 2014 in sein Team.[1] Auf einer KTM hielt Miller den Ausgang der Meisterschaft bis zum letzten Rennen offen. Er wurde schließlich mit zwei Punkten Rückstand auf seinen spanischen Rivalen Álex Márquez Vizeweltmeister in der Moto3-Kategorie.

MotoGP-Klasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Saison 2015 hatte Jack Miller sowohl Angebote von Teams in der Moto2- als auch in der MotoGP-Klasse. Er entschied sich für einen Wechsel ins CWM-LCR-Honda-Team von Lucio Cecchinello. Dort fuhr er eine Honda RC213V-RS. Mit 17 Punkten beendete er seine erste Saison in der Königsklasse auf dem 19. Gesamtrang. Seine beste Saisonplatzierung war ein elfter Platz in Katalonien gewesen.

2016 wechselte Miller ins Marc VDS Racing Team und wurde Teamkollege von Esteve Rabat. In Katalonien übertraf er sein Ergebnis aus dem Vorjahr mit dem zehnten Platz. Seine beste Leistung allerdings erzielte er beim nächsten Rennen, der Dutch TT. Bei starkem Regen gewann Miller das Rennen knapp vor Marc Márquez. Damit war er der erste Fahrer seit Toni Elias 2006, dem es gelang, ein Rennen auf einem nicht werksunterstützten Motorrad zu gewinnen. Die Saison schloss er als Achtzehnter ab, nachdem er wegen Verletzungen fünf Rennen hatte auslassen müssen.

2017 beendete Miller die Saison auf dem elften Platz, seiner bisher besten Endplatzierung in dieser Klasse.

Zur Saison 2018 verließ Miller Honda und wechselte zum Pramac Racing Team auf eine Ducati. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Danilo Petrucci fuhr er allerdings nur ein Vorjahresmodell. Dennoch gelangen Miller zwei vierte Plätze in den ersten sechs Rennen sowie seine erste Pole-Position in der Königsklasse. Die Saison schloss er auf Platz 13 ab und unterlag damit Petrucci mit 91 zu 144 Punkten.

2019 durfte Miller nach Petruccis Wechsel ins Ducati-Werksteam erstmals auf einem aktuellen Bike sitzen. Sein neuer Teamkollege ist der amtierende Moto2-Weltmeister Francesco Bagnaia. Nachdem der Australier beim ersten Rennen an zweiter Stelle liegend aufgrund eines kaputten Sitzes nicht ins Ziel gekommen war, fuhr er im Saisonverlauf fünf dritte Plätze ein und beendete die Saison als WM-Achter.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Motorrad-WM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: Saisonende 2019)

Saison Klasse Team Motorrad Rennen Siege Zweiter Dritter Poles Schn. Rennrunden Punkte Position
2011 125 cm³ RZT Racing Aprilia 1
Caretta Technology KTM 5
Gesamtergebnis 2011 6
2012 Moto3 Caretta Technology Honda 14 17 23.
2013 Moto3 Caretta Technology – RTG FTR-Honda 17 110 7.
2014 Moto3 Red Bull KTM Ajo KTM 18 6 1 3 8 1 276 2.
2015 MotoGP LCR Honda MotoGP Honda 18 17 19.
2016 MotoGP Estrella Galicia 0,0 Marc VDS Honda 13 1 57 18.
2017 MotoGP Marc VDS Racing Team Honda 17 82 11.
2018 MotoGP Alma Pramac Racing Ducati 18 1 91 13.
2019 MotoGP Alma Pramac Racing Ducati 19 5 1 165 8.
Gesamt 140 7 1 8 9 2 815

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jack Miller (Motorradrennfahrer) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Günther Wiesinger: Teamchef Aki Ajo: „Jack Miller ist ein Fighter“. In: speedweek.com. 5. Dezember 2013, abgerufen am 21. Dezember 2015.