Jack Reilly

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Jack Reilly (* 1. Januar 1932 in New York City) ist ein US-amerikanischer Jazzpianist, Komponist, Arrangeur und Autor.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reilly begann seine Musikerkarriere 1946; es folgte ein Studium bei Lennie Tristano, Ludmila Ulehla und Hall Overton. Sein Debüt als Profimusiker hatte er in der Band von John LaPorta, mit dem er 1958 auf dem Newport Jazz Festival auftrat. In den folgenden Jahren arbeitete er mit eigenem Trio; als Solist trat er außerdem mit verschiedenen Sinfonieorchestern, Chören und Kammerensembles auf, die seine Kompositionen spielten. Er arbeitete als musikalischer Leiter für David Frost (That Was the Week That Was) und als Arrangeur/Pianist für die Sängerin Gloria Loring sowie für die Broadwayproduktion von Samuel Becketts Stück Eh Joe. Er legte eine Reihe von Alben unter eigenem Namen vor und wirkte bei Aufnahmen u. a. von Ben Webster, Ray Starlings New York Neophonic Orchestra und von George Russells New York Band mit, mit der er auch im Village Vanguard auftrat. Zu seinen bekanntesten Kompositionen zählen Jazz Requiem, Jazz Oratorio, Theme and Variations for Orchestra und Orbitals, Piano Concerto (2001).

Reilly ist Autor einer Jazzklavierschule und eines zweibändigen Buchs mit Analysen der Kompositionen von Bill Evans. Nach Lehrtätigkeit am Mannes College of Music wurde er 1982 als Professor für Jazzpiano an das New England Conservatory berufen.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Harmony of Bill Evans, Vol. 1 & Vol. 2. Hal Leonard, Inc.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tributes (1976)
  • Marco Di Marco - Jack Reilly (1980) Duos
  • November (Progressive, 1981) mit Jack Six und Ronnie Bedford
  • The Brinksman (1981) solo
  • Here's What I Like! (1984) solo
  • Masks (1998) mit Harvie Swartz, Joe Maneri, Ronnie Bedford, Sheila Jordan, u.a. (rec. 1968–1995)
  • Tzu-Jan: The Sound of the Tarot, Vol. 2 (2001)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]