Jacksonian Democracy

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Andrew Jackson

Die Jacksonian Democracy ist eine Serie von Wahlrechts- und Wirtschaftsreformen, die mit dem Amtsantritt von Andrew Jackson im Jahr 1829 ihren Anfang nahmen und von großer Bedeutung für die politische Geschichte der Vereinigten Staaten sind.

Die Jacksonian Democracy erweiterte das Wahlrecht und beschränkte den Einfluss der Bundesregierung auf die Wirtschaft, während Bundesbehörden umstrukturiert wurden. Motiv für die Reformen war die während der zunehmenden sozialen Schichtung in den 1820er und 1830er Jahre vorherrschende egalitäre Grundstimmung in den Vereinigten Staaten, die auf eine Abschaffung von Privilegien für die Angehörigen der Bundesregierung abzielte. Erste Bestrebungen in diese Richtung waren bereits unter der Präsidentschaft von Thomas Jefferson aufgetreten. Die wirtschaftspolitischen Inhalte der Jacksonian Democracy dienten ihren Anhängern dazu, raschen ökonomischen Wandel abzulehnen, der ihrer Meinung nach ihr tägliches Leben negativ beeinflusste. Vor diesem Hintergrund misstrauten sie der Macht von Banken und einer zunehmenden Verstrickung in eine Marktwirtschaft sowie einer Bundesregierung, die beide genannten Entwicklungen begünstigte. Dies korrespondiert mit der Feindschaft, die Jackson gegenüber der Second Bank of the United States hegte.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lee Benson: The Concept of Jacksonian Democracy: New York as a Test Case. Princeton University Press, Princeton 1961, ISBN 0-691-00572-9
  • Richard E. Ellis: The Union at Risk: Jacksonian Democracy, States' Rights and the Nullification Crisis. Oxford University Press, New York 1989, ISBN 978-0-19-534515-5
  • Edward Pessen: Jacksonian America: Society, Personality, and Politics (Revised Edition). University of Illinois Press, Urbana and Chicago 1978, ISBN 0-252-01237-2

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andrew Robertson, Michael A. Morrison, William G. Shade, Robert Johnston, Robert Zieger, Thomas Langston, Richard Valelly: Encyclopedia of U.S. Political History (Volume One). CQ Press, Washington D.C. 2010, ISBN 978-0-87289-313-9, S. 192, 193