Jacques Henry

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Ein Alpine A310 auf dem Dach der ehemaligen "Garage Jacques Henry" in Roye (2016).

Jacques Henry (* 15. März 1942 in Lure; † 19. November 2016[1]) war ein französischer Rallye- und Rundstreckenrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacques Henry begann 1963 mit dem Motorsport. Vorerst war er nur als Amateur am Start, Anfang der 1970er-Jahre wurde er Profirennfahrer. 1974 und 1975 gewann er die französische Rallye-Meisterschaft. Sein größter internationaler Erfolg war sein Sieg bei der Tour de France für Automobile 1976.

Viermal war Henry auch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start. Sein Debüt gab er 1973 und seine beste Platzierung erreichte er 1977 mit dem sechsten Gesamtrang.

Sein Sohn Patrick wurde ebenfalls Rallyefahrer und gewann – wie sein Vater knapp 20 Jahre davor – 2007 die französische Rallye-Meisterschaft.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1973 FrankreichFrankreich Jacques Henry Lola T292 FrankreichFrankreich Fred Stalder FrankreichFrankreich Bernard Grobot Ausfall Aufhängung
1975 FrankreichFrankreich Société ROC Lola T294 FrankreichFrankreich François Sérvanin FrankreichFrankreich Albert Dufréne Rang 24
1977 FrankreichFrankreich Racing Organisation Course Chevron B36 FrankreichFrankreich Michel Pignard FrankreichFrankreich Albert Dufréne Rang 6 und Klassensieg
1978 FrankreichFrankreich ROC La Pierre du Nord Chevron B36 MarokkoMarokko Max Cohen-Olivar FrankreichFrankreich Albert Dufréne Ausfall Kolbenschaden

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissedre: 24 Stunden du Mans. 1923–1992. 2 Bände. Édition d'Art J. B. Barthelemy, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jacques Henry verstorben