Jacques Mourad

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Jacques Mourad (* 28. Juni 1968 in Aleppo, Syrien) ist ein syrisch-katholischer Geistlicher und ernannter Erzbischof von Homs.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacques Mourad begann seine Priesterausbildung am Priesterseminar im Kloster Charfet. Später setzte er seine Studien im Libanon fort und erwarb an der Heilig-Geist-Universität Kaslik Abschlüsse in Philosophie und Theologie sowie das Lizenziat in Liturgiewissenschaft. Er gehörte zu den Mitbegründern des wiederbelebten Klosters Dair Mar Musa al-Habaschi, in dem er am 20. Juli 1993 die Ordensgelübde ablegte. Am 28. August desselben Jahres empfing er das Sakrament der der Priesterweihe für die Erzeparchie Homs.[1]

Von 2000 bis zu dessen Zerstörung im Jahr 2015 war er Vorsteher des Klosters Mar Elian und Pfarrer in al-Qaryatain. Nachdem der von islamistischen Terroristen entführt worden war, hielt er sich ab Oktober 2015 in Tochterklöstern in Italien und im Irak auf. Nach der Rückkehr in die Heimat im Jahr 2020 war er Vizesuperior und Ökonom seiner Gemeinschaft sowie Gemeindeseelsorger in al-Qaryatain. Außerdem gehörte er dem Konsultorenkollegium der Erzeparchie Homs an.[1]

Die Synode der syrisch-katholischen Kirche wählte ihn zum Erzbischof von Homs. Papst Franziskus bestätigte die Wahl am 7. Januar 2023.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Elezione dell’Arcivescovo di Homs dei Siri (Siria). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 7. Januar 2023, abgerufen am 7. Januar 2023 (italienisch).
VorgängerAmtNachfolger
Philippe BarakatErzbischof von Homs
seit 2023