Jagd

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Jäger mit Waffe im Anschlag während einer Drückjagd in Hessen

Jagd ist das Aufsuchen, Nachstellen, Fangen, Erlegen und Aneignen von Wild durch Jäger.[1] In der Jägersprache traditionell auch Weidwerk, seltener Waidwerk, genannt, ist sie das Handwerk des Jägers.[2] Unerlaubte Jagd bezeichnet man als Wilderei.[3]

Jägerin und Stöberhunde mit Schutzwesten gegen angreifende Wildschweine bei Drückjagden
Jäger in Mecklenburg beim traditionellen Totverblasen des zur Strecke gebrachten Wildes

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wort Jagd stammt über das mittelhochdeutsche jaget vom althochdeutschen jagōd ab, einer Ableitung vom ebenfalls althochdeutschen Verb jagōn „schnell verfolgen, hetzen, zu fangen oder zu erlegen suchen, eilen“, dessen Herkunft unsicher ist.[4][5]

Ebenso wie andere jagdliche Komposita mit weid (z. B. -mann oder -gerechtigkeit) hat das Wort Weidwerk die indogermanische Wurzel *uid- mit der Bedeutung „sich Nahrung verschaffen“, die im Laufe der Sprachentwicklung zu althochdeutsch weida, später mittel- und neuhochdeutsch weid wurde.[6][7][8]

Aufgaben und Motive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jagd wurde seit jeher aus einer Kombination von verschiedenen und jeweils unterschiedlich gewichteten Gründen betrieben:[9]

Heutige Bedeutung der ökologischen Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß § 2 Bundesjagdgesetz ist ein wesentlicher und gesetzlich verpflichtender Bestandteil des Jagdrechts die Hege, also der Schutz und die Erhaltung einer artenreichen und gesunden freilebenden Tierwelt sowie die Sicherung ihrer Lebensgrundlagen. Im Rahmen der Hege sind daher auch Maßnahmen des Naturschutzes einbegriffen. Dazu zählen Maßnahmen zum Schutz wertvoller Biotope, Biotopverbesserungen (etwa durch Anlage von Hecken) und Renaturierungen. Im Speziellen obliegt dem Jagdberechtigten die Pflicht zum Jagdschutz. Dazu gehört die Einhaltung der Schonzeiten, der Schutz des Wildes vor wildernden Hunden und Katzen gemäß § 23 BJagdG, die Fütterung des Wildes in Notzeiten (Winterfütterung), die Verhinderung bzw. Eindämmung von Wildseuchen sowie die Anlage von Wildäckern, womit der Nahrungsengpass im Winter überbrückt werden soll. Dieser entsteht vor allem dadurch, dass den Tieren ihre natürlichen Nahrungsquellen durch Winterbrache und überbaute Tallagen nicht mehr zugänglich sind. Die Umsetzung findet über die Landesjagdgesetze statt.

Nach den Ausführungsbestimmungen des niedersächsischen Jagdgesetzes ist das Ziel der Jagd:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jagd gehört für den Menschen zu den ältesten und ursprünglichsten Tätigkeiten.[10][11] Während zumindest 90 % seiner Geschichte war der Mensch Jäger und Sammler.[11] Die Jagd war von zentraler Bedeutung für die Evolution des Menschen. Für die Jagd wurden mit den Waffen die ersten Werkzeuge entwickelt. Die gemeinsam durchgeführte Jagd förderte die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten. Die Jagd bildet eine der Grundlagen der menschlichen Kultur.[12]

Der Fund der Lanze von Lehringen und der Schöninger Speere belegt die Jagd auf Großwild bereits durch Neandertaler und den Homo heidelbergensis. Die Jagd diente zur Nahrungsversorgung und lieferte neben Fleisch wertvolle tierische Nebenprodukte wie Knochen für Werkzeuge oder auch für Flöten und Kunstwerke, Felle als Bekleidung, für Schuhe, für Decken, für Behausungen (Zelte) und Tragetaschen sowie Sehnen zum Nähen und für Bögen. Im Jungpaläolithikum und Magdalenien finden sich erste Höhlenmalereien und figürliche Kunstwerke der eiszeitlichen Jäger. Ursprünglich wurden die Jagdtiere zum Beispiel in eine Enge getrieben (siehe z. B. Petersfels). Die ältesten Jagdformen sind die die Hetz- bzw. Ausdauerjagd, die Lauer- und die Fallenjagd.[13]

Mit der zunehmenden Sesshaftwerdung des Menschen und dem Beginn von Ackerbau und Viehzucht trat die Jagd als Ernährungsquelle bei weiten Teilen der Bevölkerung zunehmend in den Hintergrund.[10] Zugleich erhielt die Jagd durch die neue Lebenssituation einen neuen, zusätzlichen Zweck im Schutz des kultivierten Landes vor Wildschäden und der Bekämpfung von Raubwild zum Schutz von Nutztieren.[10] Im Jagdrecht der germanischen Stämme galt überall die freie Jagd.[10]

Jagdszene auf einem Relief aus dem antiken Rom

Frühe Darstellungen, wie die Jäger-Palette dokumentieren die Jagd im alten Ägypten. Es gab jagdbezogene Kulte für Gottheiten, denen das Jagen besonders geheiligt war – so die griechische Göttin Artemis und die römische Göttin Diana. Unter den Heiligen der katholischen Kirche gibt es mehrere, die als Patron der Jäger gelten, im Mittelalter war dies – und ist es vor allem in Österreich und Bayern weiterhin – der Heilige Eustachius († um 118),[14] später, etwa ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, kam es zu einer zunehmenden Verehrung des Heiligen Hubertus († 727).[15] Neben ihnen gibt es mit dem Heiligen Martin, dem heiligen Germanus von Auxerre und dem in osteuropäischen Ländern verehrten Heiligen Iwan noch weitere Heilige, die als Schutzpatrone der Jagd verehrt werden.

Wildbann und Jagd im Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Hetzbold von Weißensee bei der Wildschweinjagd, Codex Manesse zwischen 1305 und 1340

Noch in der Spätantike und zu Beginn des frühen Mittelalters hatte die ländliche Bevölkerung die Möglichkeit zur freien Jagd.[10] Für die damaligen Menschen waren vor allem die erjagten Nebenprodukte wie Häute, Pelze und Knochen zur Herstellung von Bekleidung und Werkzeugen von Bedeutung.[12] Ausgehend von der erstarkenden Macht der fränkischen Könige im 8. Jahrhundert, kam es im Verlauf des Mittelalters zu einer zunehmenden Ausweisung von Wildbannforsten – Gebieten, in denen der König oder ein anderer Fürst das Jagdrecht für sich alleine beanspruchten.[10] Die Jagd wurde so immer mehr zum Privileg des Königs bzw. des Adels sowie staatlicher und kirchlicher Würdenträger.[10] Aus dem Feudalismus stammt auch die Unterscheidung zwischen "Hoher Jagd" – der dem Adel vorbehaltenen Jagd auf Hochwild – und „Niederer Jagd“ für den niederen Klerus und freie Bauern, oder als Bürgerjagd auf kleinere Tiere wie Hasen und Federwild, sowie Rehwild, das als einzige Schalenwildart dem Niederwild zugerechnet wird.[10] Bauern durften z. T. nur noch das Wild von ihren Feldern verscheuchen.[16]

Deutscher Bauernkrieg und Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbindung von hohen Wildschäden und Jagdfrondiensten für die adeligen Herren war schließlich einer der Gründe für das Aufbegehren der Bauern im Deutschen Bauernkrieg von 1524 bis 1526.[16] So fand sich in den 1525 verkündeten Zwölf Artikeln der in Memmingen versammelten Bauern an vierter Stelle die Forderung nach freier Jagd und Fischerei.[17] Mit der Niederlage der Bauern gingen jedoch auch deren Forderungen wieder unter.[16]

Im weiteren Verlauf des 16. Jahrhundert wurde den Bauern in manchen Herrschaften sogar das bloße Vertreiben des Wildes von ihren Feldern verboten und schwerste Strafen, bis hin zur Todesstrafe für Wilderei verhängt. Die herrschaftliche Jagd erhielt einen weiteren Bedeutungszuwachs als gesellschaftliches Ereignis und Repräsentationsmittel der Landesfürsten.[16]

Mit dem Zeitalter des Barock erreichte die Prunkjagd schließlich ihren Höhepunkt. Insbesondere aufwändige Parforcejagden mit Hundemeute und die Jagd auf dem Wasser, bei der Wild in Teiche oder Flüsse getrieben wurde, um es anschließend von Booten aus abzustechen, erfreuten sich beim Adel größter Beliebtheit. Die durch solch aufwändig inszenierten Spektakel verursachten Schäden waren enorm.[16] Da im Feudalismus in solcher Jagdbelustigung kein finanzielles Interesse bestand, überstiegen dabei die Kosten den Jagdertrag bei Weitem.[18]

In Folge der politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert verloren zwar viele Fürsten durch die Mediatisierung ihre Souveränität, jedoch behielten und benutzten sie vielerorts weiterhin ihre herrschaftlichen Privilegien, auf fremdem Grund und Boden zu jagen.[19] Neben den unmittelbar betroffenen Bauern verlangte nun auch das erstarkende, liberale Bürgertum die freie Verfügungsgewalt an privatem Grundbesitz, die rechtliche Unabhängigkeit des Einzelnen sowie den Schutz des produktiven Eigentums.[20]

Jagd in Deutschland seit der Revolution 1848[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paulskirchenverfassung vom 28. März 1849 mit Titelblatt und § 169 Abs. 1 Jagdrecht – „Im Grundeigenthum liegt die Berechtigung zur Jagd auf eignem Grund und Boden.

Die deutsche Revolution von 1848/49 stellte eine Zäsur dar und brachte grundlegende Veränderungen für die Jagd in den Ländern des deutschen Bundes.[21][20] Das „Gesetz zur Aufhebung des Jagdrechts auf fremdem Grund und Boden und über die Ausübung der Jagd“ vom 31. Oktober 1848, dessen Inhalt in Art. 8, § 37 Abs. 2 des Reichsgesetzes über die Grundrechte des Deutschen Volkes vom 27. Dezember 1848 bekräftigt und mit § 169 in die Paulskirchenverfassung vom 28. März 1849 aufgenommen wurde, stellte eine jagdrechtliche Zeitenwende dar, indem es das Jagdregal des Adels sowie alle Jagdfrondienste ohne Entschädigung aufhob und das Recht zur Jagd an das Eigentum von Grund und Boden band.[21] Jeder Grundeigentümer dürfte nun auf seinen Besitz jagen, egal wie groß dieser war.[21] Eine Ausnahme davon bildeten die Großherzogtümer Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin, die bis zum Ende der Monarchie 1918 ihre Feudalverfassung behielten.[22] Im Gegensatz zu anderen Errungenschaften überdauerte der Grundsatz der Bindung des Jagdrechts an das Grundeigentum die Niederschlagung der Revolution sowie die darauf folgende Ära der politischen Reaktion und hat sich in Deutschland bis heute erhalten.[20]

Als Folge der freien Jagd, die es den Bauern erlaubte den Wildschaden auf ihren Äckern und in ihren Wäldern durch Abschüsse zu begrenzen, wurde der Schalenwildbestand insbesondere in gemeindenahen Gebieten stark dezimiert.[23] Die positive Wirkung auf die Waldverjüngung, die diese Reduktion hatte, lässt sich an vielen aus der Zeit stammenden, vielfältigen Laubmischwäldern ablesen.[24] Zugleich stieg durch die unreglementierte Jagd die Zahl der Jagdunfälle drastisch an.[20] Die intensive Verfolgung ließ das Rotwild aus manchen Regionen verschwinden,[25] obgleich die vielzitierte Gefahr einer großflächigen Ausrottung von Schwarz-, Reh- und Rotwild angesichts beschränkter Transportmöglichkeiten und wenig erschlossener, großer Waldgebiete nicht bestand.[26]

Zu einer bedeutenden Korrektur der durch die freie Jagd hervorgerufenen zersplitterten Jagdausübung kam es durch später erlassene Regelungen, wie das 1850 erlassene preußische Jagdpolizeigesetz (JPolG), die das Jagdrecht, das weiterhin jedem Grundeigentümer zusteht, vom Jagdausübungsrecht, das Grundeigentümer nur ausüben dürften, wenn ihr zusammenhängender Grundbesitz eine festgelegte Mindestgröße erreichte,[20] trennten und so das bis heute bestehende sogenannte Revierjagdsystem begründeten.[21] Eigentümer kleinerer Flächen wurden von Gesetzes wegen in Jagdgenossenschaften zusammengeschlossen und mussten das Jagdausübungsrecht an der so entstandenen Genossenschaftsfläche, in der Regel einer Gemarkung, an einen Jäger verpachten oder gemeinsam ausüben.[27] In vielen Orten gründeten sich daraufhin Jagdvereine, in denen sich die örtlichen Landwirte zu sogenannten Bauernjagden zusammenschlossen, um gemeinschaftlich die Jagd auszuüben. Dies geschah meist durch ein bis zwei Treibjagden, während das Wild im Rest des Jahres ungestört blieb.[27]

Der Zugang zum Jagdausübungsrecht entwickelte sich zum Instrument zur politischen Gestaltung der Jagdpraxis.[28] Um 1860 wurden in den Jagdpolizeigesetzen erstmals behördliche Jagdschein eingeführt, mit deren Hilfe man als unzuverlässig geltende Personenkreise von der Jagd auschließen wollte.[29]

Jagd im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaiser Wilhelm II. beim Begutachten der Strecke nach einer Wildschweinjagd

Die Jäger in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lassen sich grob zwei Gruppen zuordnen: die große Mehrheit der bäuerlichen und proletarischen Jäger einerseits und die Jäger des Großgrundbesitzes, des hohen Militärs, des Adels, der höheren Beamten und des Großbürgertums andererseits.[29] In den 1870er Jahren gründeten Vertreter der letzteren Gruppe die ersten jagdlichen Interessensverbände,[29] wie etwa den Allgemeine Deutsche Jagdschutzverein (ADJV) und den Pfälzisch Bayerischen Jagdverband,[20] deren Ziel die Zurückdrängung der als „Aasjäger“ oder „Schießer “ bezeichneten Bauernjäger war.[30] Der Organisationsgrad dieser Jagdvereine war sehr gering und die Mehrheit der damaligen Jäger hatte für die Wertvorstellungen und Ziele dieser Interessensgemeinschaften nichts übrig.[31] Im Jahr 1900 waren von den etwa 260.000 Jagdscheininhaber im Deutschen Reich lediglich rund 17.000, also ca. 7 %, Mitglieder in Jagdvereinen. Die einzelnen Jagdvereine waren daher bestrebt, einflussreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für sich zu gewinnen, um so die Jagdgesetzgebung zu beeinflussen.[31]

Nach dem Ersten Weltkrieg begannen einzelne Länder, die Erteilung eines Jagdscheins vom Bestehen einer Jägerprüfung abhängig zu machen.[29] Zu Zeiten der Weimarer Republik kam es zu einer Konzentration der Verbände unter dem 1928 gegründeten Reichsjagdbund, der bis 1931 alle großen Jagdverbände (insbesondere den ADJV, die Deutsche Jagdkammer und den Pfälzisch Bayerischen Jagdverband), Hundevereine sowie den Wildhandel, das Büchsenmacherhandwerk, die Waffen- und Munitionsindustrie, aber auch die Waldbesitzer- und Forstbeamtenverbände unter dem Dach der Jagd vereinte.[20] Der Anteil der in Jagdverbänden organisierten Jagdscheininhaber stieg bis 1933 auf 25 bis 30 %.[30] Ziel des Reichsjagdbundes, dessen Geschäftsführer Ulrich Scherping wurde, war die an ihren Vorstellungen orientierte Vereinheitlichung des regional weithein sehr unterschiedlichen Jagdrechts im Deutschen Reich.[20] Einen Verbündeten fand der Reichsjagdbund dabei im preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun, der auf Drängen des ADJV bereits 1928 den Schuss mit Postenschrot auf Rehwild verbot und 1931 den Entwurf eines neuen preußischen Jagdgesetzes beauftragte.[31]

Jagd im Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(vlnr): Walter Frevert, Hermann Göring und Ulrich Scherping bei der Begutachtung von Abwurfstangen

Der später von Adolf Hitler, der die Jagd persönlich verabscheute,[32] zum Reichsjägermeister ernannte Hermann Göring übernahm mit seinem Amtsantritt als preußischer Ministerpräsident 1933 die Schirmherrschaft über das neue preußische Jagdgesetz.[31] Das fertiggestellte Gesetzeswerk, das alle wesentlichen inhaltlichen Forderungen des Reichsjagdbundes erfüllte,[31] wurde im Jahr 1934 erst als Preußisches Jagdgesetz, dann als Reichsjagdgesetz im gesamten deutschen Reich eingeführt.[30]

Das Reichsjagdgesetz legte fest, dass nur noch natürliche Personen das Jagdausübungsrecht pachten durften, was dörflichen Jagdgemeinschaften von der Jagd auschloss.[33] Der unbestimmte Rechtsbegriff der „Waidgerechtigkeit“ (die im Reichsjagdgesetz vorgenommene Änderung der Schreibweise auf „ai“ sollte einen Neubeginn symbolisieren)[34] wurde erstmals gesetzlich verankert.[32] [35] Ebenso wie die Klassifizierung von Jagdtrophäen mit reichsweiten Ausstellungen der „besten“ Trophäen, die heute nur noch auf meist freiwilliger Basis durchgeführt werden.[33]

Der enorme Einfluss des Reichsjagdamts unter Göring lässt sich an der Anweisung ablesen, nach der Getreide, das eigentlich für die Ernährung von Kleinkindern vorgesehen war, im Winter des Jahres 1942/43 abgegeben und für die Fütterung der Trophäenträger in den Staatsjagdreviere verwendet werden musste.[36][37][33]

Volksjagd in der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erich Honecker und Leonid Breshnew auf einem Jagdausflug, DDR (1971)

Nach dem 1953 erlassenen Jagdgesetz der DDR wurde die Bindung des Jagdrechts an Grund und Boden aufgehoben und die sogenannte Volksjagd eingeführt.[20][38] Jagdflächen wurden fortan vom Staat zur Verfügung gestellt und das geschossenes Wild musste als Staatseigentum bei einer staatlichen Wildannahmestelle abgeliefert werden.[20][39] Aus Angst vor einer Volksbewaffnung wurde es den Jägern in der DDR – mit Ausnahme der SED-Nomenklatura – verboten eigene Gewehre zu besitzen.[38] Jagdwaffen konnten von den in Jagdgenossenschaften organisierten Jägern lokal sowie zeitlich auf die Dauer der Jagd begrenzt in staatlichen Ausgabestellen entliehen werden.[38] Während in den Anfangsjahren unter Verweis auf dessen feudale Ursprünge im Kaiserreich weitgehend auf jagdliches Brauchtum verzichtet wurde, ging man staatlicherseits später dazu über, die überlieferten weidmännischen Rituale im eigenen Sinne umzudeuten und ins die sozialistische Jagdkultur.[38]

Die SED-Führung sicherte sich Privilegien bei der Ausübung der Jagd in mehreren eigens ausgewiesenen Sonderjagdgebieten, u. a. in der Schorfheide, in der zuvor bereits Hermann Göring und Kaiser Wilhelm II. jagten.[38] In den Sonderjagdgebieten wurden ohne Rücksicht auf Belange der Forstwirtschaft jagdlich begehrte Wildarten wie das Rotwild ganzjährig gefüttert und eine aufwendige Infrastruktur unterhalten, die Jagdhäuser samt Fuhrpark, eigens angelegte Straßen und zahlreiche Jagdbedienstete umfasste.[38] Gegenüber der lokalen Bevölkerung wurden die Jagdgebiete von Sicherheitspersonal unter Beteiligung der Staatssicherheit abschottet.[38] Neben den Jagdrevieren der SED-Führung existierten zahlreiche Sonderjagdgebiete der in der DDR stationierten Sowjet-Armee, die rund acht Prozent der jagdbaren Fläche in der DDR umfassten.[38]

Der gesetzlich verankerte Zwiespalt in der Jagdgesetzgebung der DDR führte letztlich zu einer Trennung in ein öffentliches und ein geheimes Jagdwesen sowie zu einem überhöhten Wildbestand und dadurch bedingt zu erheblichen Wildschäden.[38]

Jagd in der Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg verboten die Siegermächte allen Deutschen die Jagd und ließen alle auffindbaren Schusswaffen einziehen.[40][41] In dieser Zeit war das Jagen allein den Besatzungssoldaten gestattet.[41] Nach Gründung der Bundesrepublik wurde das Reichsjagdgesetz in seinen jagdlichen Teilen weitgehend unverändert in Bundesjagdgesetz und die zuvor erlassenen Landesjagdgesetzt übernommen,[20] allerdings ohne die z. T. von Göring persönlich verfasste Präambel.[42] Auch die Trophäenjagd blieb weiter ein Anliegen im Gesetz. Dies führte bis heute dazu, dass insbesondere Jagdreviere, in denen Hochwild gejagt werden kann, oft von finanzstarken, weit entfernt in Großstädten wohnenden Jagdpächtern gepachtet, die die einheimischen Jagdscheininhabern im üblichen Höchstgebotsverfahren ausstachen.[27] Trotz Bemühungen nach der Wiedervereinigung, das Jagdgesetz zu modernisieren, ist es bisher nicht zu entsprechenden Änderungen gekommen.[33] Entgegen neueren Wildforschungsergebnissen gilt z. B. beim Rotwild weiterhin die Geweihentwicklung als Maßstab für die Zuchtwahl.

Brauchtum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In weiten Teilen Europas wird ein jagdliches Brauchtum gepflegt. Über die Jahrhunderte hat sich eine Fachsprache, die Jägersprache, entwickelt, wie sie in jeder Zunft entstand und die von Laien oft nicht verstanden wird. Die traditionelle Bekleidung ist hierzulande grün.

Jagdrecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das materielle Jagdrecht (in Abgrenzung vom subjektiven Recht zum Jagen, das ebenfalls als Jagdrecht bezeichnet wird) umfasst alle Normen, die sich mit der Jagd befassen. Sie können verschiedene Regelungen beinhalten, so z. B. Restriktionen zu den jagdbaren Wildarten, Jagd- und Schonzeiten für das jagdbare Wild, verbotene Jagdwaffen und -methoden, Voraussetzungen für Ausstellung eines Jagdscheins sowie zahlenmäßige oder qualitative Begrenzungen beim Erlegen von jagdbaren Wild.

Jagdarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedenste Jagdarten entwickelt, welche jeweils in speziellen Situationen bzw. bei der Jagd auf bestimmte Tierarten am geeignetsten sind. Die wichtigsten sind:

Einzeljagd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entenjagd in der Morgendämmerung
  • Ansitz: Bei der Ansitzjagd – der am meisten verbreiteten Jagdart – wartet ein Jäger an einer geeigneten Stelle, oft auf einem Hochsitz oder hinter einem Ansitzschirm. Das vorbeiziehende Wild kann so in Ruhe beobachtet, angesprochen (erkannt und bestimmt) und gegebenenfalls erlegt werden. Beim Ansitz wird hauptsächlich auf Schalenwild sowie Raubwild gejagt.
  • Pirsch: Hierbei begeht der Jäger vorsichtig und leise das zu bejagende Gebiet, er „pirscht“ beziehungsweise schleicht sich gegen den Wind an, um unbemerkt möglichst nahe ans Wild zu kommen. Spuren wird er nicht blindlings folgen, sondern nur dann, wenn sie vielversprechend sind. Dazu ist eine gute Revierkenntnis erforderlich. Fährten im Neuschnee sind leicht zu erkennen. Deshalb dienen sie als besonders gute Grundlage für die Entscheidung, an bestimmten Stellen zu pirschen.
  • Suchjagd[43]: Bei dieser Form der Einzeljagd werden mit Hilfe eines Hundes Felder oder Waldabschnitte durchsucht, um flüchtendes Wild zu erlegen. Diese Jagdart findet meist auf Hasen, Kaninchen, Fuchs oder Federwild statt. Sie wird von einem einzelnen oder einer kleineren Gruppe von Jägern ausgeübt. Dafür werden kurz jagende Hunde oder Vorstehhunde benötigt. Das Buschieren ist eine solche Jagd unter der Flinte[44]

Gesellschaftsjagd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Gesellschaftsjagd wird in den jeweiligen Landesjagdgesetzen im Allgemeinen so definiert, dass mehr als drei Personen als Jagdausübende bzw. Waffenträger teilnehmen.[45][46]

Sicherheitseinweisung durch den verantwortlichen Jagdleiter vor Beginn der Drückjagd
  • Gemeinschaftlicher Ansitz: Jagdart mit mehr als drei ansitzenden Jägern.
  • Bewegungsjagd: Überbegriff für alle Jagdarten, bei denen das Wild von Treibern oder Hunden beunruhigt und aus den Tageseinständen getrieben oder gedrückt wird.
    • Treibjagd: Eine Gesellschaftsjagd, bei der mehrere Treiber und Hunde das Wild hoch (= flüchtig) machen. Treibjagden werden meist auf offenen Flächen auf Hasen und anderes Niederwild, außer Rehwild ausgeübt. Eine oftmals angewendete Art der Treibjagd ist das Kesseltreiben. Dabei wird aus Sicherheitsgründen nur Schrot verschossen. Es wird von abwechselnd postierten Schützen und Treibern ein Kreis – der Kessel – von mindestens einem Kilometer Durchmesser gebildet. Wenn der Kessel geschlossen ist, marschieren Schützen und Treiber gemeinsam auf den Mittelpunkt zu. Den Schützen ist anfänglich erlaubt, in das Treiben hinein zu schießen; ab einer Gefährdungsdistanz von weniger als 400 Metern Kesseldurchmesser wird auf das Hornsignal „Treiber rein“ hin nur noch nach außen geschossen. Nach einer Treibjagd ist das Wild in diesem Gebiet vergrämt.
    • Drückjagd: Bei einer Drückjagd gehen Treiber – mit oder ohne Begleitung von Hunden – ruhig durch das zu bejagende Gebiet, meist Wald und Büsche, um die Wildtiere langsam in Bewegung zu bringen und aus den Einständen zu „drücken“. Das Wild wird im Gegensatz zur Treibjagd nicht hochflüchtig aus seinen Einständen getrieben, sondern zieht in gemäßigtem Tempo durch das bejagte Gebiet. Das Wild kommt zumeist auf seinen gewohnten Wechseln auf die wartenden Jäger zu. Diese haben ausreichend Zeit, das Wild anzusprechen und zu erlegen. Bei Drückjagden wird vorwiegend Schalenwild, aber auch Fuchs und Hase bejagt. Treibjagd und Drückjagd stellen eine Beunruhigung des Wildes dar und haben eine vorübergehende Vergrämung in dem Gebiet zur Folge.
    • Riegeljagd: von wenigen Jägern und Treibern wird das Wild ohne Hunde zu den Jägern an den Wildwechseln getrieben.

Weitere Jagdarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manessische Liederhandschrift, fol. 7r, Konradin von Hohenstaufen auf Falkenjagd, von Jagdhunden begleitet
Bogenjäger auf der Lockjagd
  • Beizjagd: Die Jagd mit Greifvögeln durch Falkner, meist auf Krähen oder Wildkaninchen.
  • Bei der Lockjagd wird das Wild mit verschiedenen Mitteln angelockt. Man kann Wild mit Nahrung (Kirrung), Gerüchen, Lauten oder Attrappen locken. Je nach dem, welche Wildart bejagt wird, wird das Wild nach erfolgreichem Locken mit der Flinte oder Büchse erlegt. Am häufigsten passiert dieses bei der Fuchsjagd, Taubenjagd oder Krähenjagd.[47]
  • Die Ausdauerjagd ist die älteste Form der Jagd ohne Waffen, wie sie noch heute zum Beispiel bei den Khoisan oder den Aborigines betrieben wird. Dabei hetzen die Jäger das zu erlegende Wild über lange Strecken zu Tode, bis es vor Erschöpfung und Entkräftung zusammenbricht. In einer weiterentwickelten Form der Ausdauerjagd wurden einfache Waffen und zum Teil Fangsteine eingesetzt, um die Fluchtstrecke der Beute zu begrenzen. Diese Jagdart ist in Deutschland verboten.
  • Fallenjagd: Die Jagd mit Fallen ist seit dem Paläolithikum zumindest durch Felsbilder belegt. 25.000 Jahre alte Spuren von Netzen ermöglichen die Vorstellung von einer Jagd auf Kleintiere, die allerdings für das Mesolithikum (8000–5000 v. Chr.) wahrscheinlicher wird.
    Ein Beispiel ursprünglicher Fallenjagd war die Wolfsgrube.
  • Tierfallen unterscheidet man heute in lebend fangende Fallen und Totschlagfallen. In Deutschland ist diese Jagd durch Gesetze geregelt.[48] In den meisten Bundesländern muss der Jäger eine zusätzliche Prüfung für einen „Fallenjagdschein“ ablegen. Lebendfallen müssen gewährleisten, dass die Tiere unverletzt bleiben, um Schmerzen zu vermeiden (Kastenfalle, Wippbrettfalle). Totfangfallen hingegen müssen aus demselben Grund sofort töten (Abzugeisen, Schlagbaum, Schwanenhals). Schlagfallen dürfen nur auf Zug auslösen. Fallen, die auf Tritt auslösen, sind in Deutschland verboten. Die Fallenjagd dient der Pelzgewinnung und der Reduktion übergroßer Raubwildbestände. Sie wird heutzutage auch häufig zum Prädatorenmanagement bei Naturschutzprojekten angewandt, so zum Beispiel im Rahmen der Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Großtrappe, zum Schutz von Wiesenbrütern oder der Europäischen Sumpfschildkröte.[49][50][51][52]
  • Parforcejagd, auch Hetzjagd genannt, bezeichnet Hetzen von Wild zu Pferd und mit jagender Hundemeute.
  • Baujagd: Die Jagd auf den Fuchs unter Tage mit dem Terrier (lat. terra), früher auch auf den Dachs mit dem Dachshund (Dackel, Teckel). Heute besteht die Gefahr, auf den Waschbär zu stoßen. Um den Gefahren eines Naturbaues zu entgehen, werden oft Kunstbaue angelegt, die eine kontrollierte Baujagd gewährleisten.
  • Frettchenjagd: Bei dieser Jagdart werden domestizierte Iltisse (Frettchen) eingesetzt, um Kaninchen aus ihren unterirdischen Bauen zu treiben. Außerhalb des Baues werden sie entweder mit Netzen gefangen oder mit der Flinte erlegt. Das Betreiben der Frettchenjagd heißt auch Frettieren, wer es betreibt ist ein Frettierer.[53]
  • Brackierjagd: In einem möglichst großräumigen Revier wird Niederwild durch spezielle Hunde (Bracken) aufgestöbert und über lange Distanzen auf die Schützen zurückgetrieben. Die meisten deutschen Reviere sind allerdings zu klein dafür. Das Betreiben der Brackierjagd heißt auch Brackieren, wer es betreibt ist ein Brackierer.[54] Die Brackierjagd unterliegt in Deutschland eng gefassten Beschränkungen.[55]
  • Wasserjagd: Die Jagd auf Flugwild am und auf dem Wasser mit brauchbaren Hunden.[56]
  • In Stadtgebieten (z. B. auf Friedhöfen, aber auch auf Privat- oder Firmengrundstücken oder Flughäfen) wird zudem zur Schädlingsbekämpfung Tauben oder Niederwild nachgestellt. Dies geschieht oftmals im Auftrag von Grundstückseigentümern oder der Stadtverwaltung und muss von der Jagdbehörde und, wenn geschossen werden muss, von der Waffenbehörde erlaubt werden, da in bewohnten Gebieten (genauer Begriff: Befriedeter Bezirk (Jagdrecht)) die Jagd ruht.
  • Als Abwandlung existiert auch die Gatterjagd, bei der das betreffende Tier in einem Gatter oder Gehege erlegt wird.
  • Das Eingestellte Jagen ist eine spezielle Form einer Hauptjagd, bei der das zu jagende Wild zuvor in großer Zahl zusammengetrieben und eingestellt, d. h. bis zum Beginn der eigentlichen Jagd eingepfercht wurde. Mit Beginn der Jagd wurden die Tore des Pferches geöffnet und das Wild floh in vorgegebene Richtung direkt auf die schussbereit stehenden Jäger zu. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet diese Form der Jagd in die Kritik und wird heute nicht mehr praktiziert.
  • Fuchsprellen, ein tierquälerisches ehemaliges höfisches Spiel, das als „Jagdvergnügen“ galt.

Berufsjäger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berufsjäger der U.S. Wildlife Services beim Aufstellen einer Fuchsfalle im Brutgebiet von Eiderenten, Alaska (2013)

Berufsjäger, im internationalen Kontext verschiedentlich auch als professional hunter (PH), commercial hunter, hunting guide und gamekeeper bezeichnet, sind berufsmäßig tätige Jäger, die je nach den örtlichen Verhältnissen und jagdrechtlichen Rahmenbedingungen in verschieden Bereichen zum Einsatz kommen.

In Europa sind Berufsjäger oft als Angestellte von staatlichen Forstverwaltungen, privaten Großgrundbesitzern sowie Nationalparken tätig und für die Organisation des dortigen Jagdbetriebs zuständig, so z. B. für die Regulation des Wildbestandes durch Abschüsse und Hege, das Führen von Jagdgästen und die Vermarktung von anfallendem Wildbret.[57][58][59] In Australien existiert eine Branche von Berufsjägern, die sich auf die Produktion von Känguru-Fleisch spezialisiert hat und jährlich mehrere Millionen der Beuteltiere erlegt.[60][61] In den Ländern des südlichen Afrika, wie etwa Namibia und Südafrika, führen Berufsjäger oft aus dem Ausland stammende Jagdgäste auf Jagdsafaris und kümmern sich um die zumeist einheimischen biltong hunters, die zur Fleischbeschaffung jagen.[62][63][64]

Jagdtourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernest Hemingway mit erlegtem Wasserbüffel in Afrika (1953)

Jagdtourismus, auch Auslandsjagd oder, vor allem in Bezug auf Subsahara-Afrika, (Jagd-)Safari genannt, bildet ein spezielles Segment des Tourismus.[65] Das Reiseziel ist in erster Linie von den vorhandenen Wildarten abhängig,[65] insbesondere das europäische Ausland, Afrika und Zentralasien sind dabei beliebte Destinationen.[66] Die meisten Jagdtouristen stammen aus Europa und Nordamerika.[65][67]

Jagdtourismus in Form von Trophäenjagden im Ausland ist ein hoch polarisierendes Thema,[67][68] vor allem wenn die charismatische Tierwelt Afrikas betroffen ist.[69] Die Vorstellung, dass Trophäenjagden im Ausland unter gewissen Umständen eine nachhaltige Landnutzung darstellen und zum Erhalt von Schutzgebieten sowie der darin heimischen Arten dienen können, trifft vielfach auf Unverständnis.[68][70] Umgekehrt stößt in den betroffenen Ländern, die oftmals bereits einen hohen ein Anteil ihrer Landesfläche unter Schutz gestellt haben, ein noch weitergehender Nutzungsverzicht durch die Ausweisung neuer Schutzgebiete häufig auf entschiedene Ablehnung bei der einheimischen Bevölkerung.[71]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umweltschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umweltschützer fordern eine stärkere Ausrichtung der Jagd an Maßstäben der Ökologie. Im Fokus der Kritik sind dabei u. a. der Abschuss von als Konkurrenz wahrgenommenen Prädatoren sowie Wildfütterung und andere Hege-Maßnahmen, die einseitig jagdlich interessante Wildarten bevorzugen, deren Wachstum fördern und damit in das Ökosystem eingegriffen (Populationsdynamik).[72]

Blei-Munition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwendung von Patronen mit Geschossen, die Blei enthalten, wird aus Gründen des Umweltschutzes (siehe Bleibelastung der Umwelt) und gesundheitlichen Gründen (siehe Bleivergiftung) kritisiert.[73]

Blei kann in Form von bleihaltigen Geschossen oder Teile von diesen in Boden und Wasser sowie in die Nahrungskette gelangen.[73] Ein weiterer Kritikpunkt an Bleimunition ist die Vergiftung von Wildtieren.[73] Dies betrifft vor allem Wasservögel (z. B. Enten) und einige Beutegreifer (z. B. Seeadler), die verluderte Tiere oder Aufbruch fressen.[74]

Da es in der Weiterverarbeitung nicht immer gelingt, alle Geschossreste zu entfernen, können Bleipartikel in das Wildbret des vom Endverbraucher verzehrten Tieres gelangen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung kommt in seinen Studien zu dem Schluss, dass bei Normalverzehrern ein gesundheitliches Risiko durch den Verzehr von Wildbret unwahrscheinlich ist.[75][76]

Mehreren Jurisdiktionen in Europa und Nordamerika haben den Einsatz von Bleimunition – zugunsten von bleifreier Munition – eingeschränkt oder verboten.[77][78]

Wald-Wild-Konflikt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiserfläche zur Beurteilung des Wildeinflusses auf die Naturverjüngung – man beachte das Fehlen von Verjüngung außerhalb des Zaunes

Zu hohe Wilddichten von Pflanzenfressern, insbesondere von Schalenwild, können durch Verbiss eine aus ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten angestrebte natürliche Verjüngung des Waldes erschweren oder verhindern.[79][80][81] Durch die Bevorzugung bestimmter Baumarten kann selektiver Verbiss Mischbaumarten aus dem Bestand verdrängen und so die Baumartendiversität verringern.[82] Auch gepflanzte Forstkulturen, die nicht durch Einzelbaumschutz oder Zäunung gesichert werden, sind betroffen.[82] Schälschäden können ältere Waldbestände, die dem Verbiss bereits entwachsen sind, über Jahrzehnte hinweg gefährden sowie im Schadensfall destabilisieren und ökonomisch entwerten.[83]

Von Forstleuten, Naturschutzverbänden und Waldbesitzern wird dieser sogenannte Wald-Wild-Konflikt – zur Verdeutlichung des Zielkonflikts und der Akteure gelegentlich auch als Forst-Jagd- bzw. Waldbesitzer-Jäger-Konflikt beschrieben – im Hinblick auf einen angestrebten Waldumbau hin zu klimastabilen Mischwäldern als bedeutendes Problem betrachtet.[84][85][86] In Deutschland gründeten Jäger, die in der vom traditionellen Deutschen Jagdverband (DJV) vertretenen Haltung einen Unwillen zur ernsthaften Regulation der Wildbestände sahen, im Jahr 1988 unter Mitinitiative von Horst Stern den Ökologische Jagdverein Bayern e.V. und späteren Ökologischen Jagdverband (ÖJV), der durch konsequente Reduktion zu hoher Wildbestände die Wildschäden mindern und so flächendeckend „naturnahe Waldwirtschaft“ ermöglichen will.[87][88]

Wildernde Katzen und Hunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Jagdgesetze, so z. B. § 23 des deutschen Bundesjagdgesetzes, erlauben oder fordern den Schutz des Wildes vor wildernden Katzen und Hunden auch durch Abschuss, was auf Kritik stößt.[89]

Das Bundesjagdgesetz definiert den Begriff wildernd nicht. Es erteilt den Auftrag an die Bundesländer, für den Jagdschutz vor wildernden Hunden und Katzen nähere Bestimmungen zu erlassen.[90] Dieses wurde in den jeweiligen Landesjagdgesetzen umgesetzt. Die Länder sind befugt, auch vom Bundesrecht abweichende gesetzliche Bestimmungen zu verfügen.

Genaue Zahlen zu den getöteten Tieren stehen selten zur Verfügung. Im Jagdjahr 2013/14 wurden in Nordrhein-Westfalen 7.595 Katzen abgeschossen.[91] Die Autoren der Studie „Bestandsaufnahme und Bewertung von Neozoen in Deutschland“ der Universität Rostock kamen 2002 im Auftrag des Umweltbundesamtes zu dem Schluss, dass die Hauskatze zu den „wichtigsten schadensverursachenden Neozoen in Deutschland“ gehört und ihr Gefahrenpotenzial als sehr hoch einzuschätzen sei.[92] Zu ihren Beutetieren gehören Singvögel, die für die Erhaltung des biologischen Gleichgewichts im Ökosystem Wald und für die biologische Schädlingsbekämpfung unverzichtbar sind. Hans-Günther Bauer von der Vogelwarte Radolfzell, die Teil des Max-Planck-Instituts für Ornithologie ist, bewertet die Studie für die Frage als schlecht durchgeführt.[93]

In Großbritannien haben Wissenschaftler das Beutespektrum von 986 Hauskatzen ermittelt. Im Zeitraum von Anfang April bis Ende August erbeuteten diese 14.370 Tiere, davon 24 Prozent Singvögel sowie 9 Prozent Hasen und Kaninchen.[94] US-amerikanische Forscher haben in einer Review-Studie die Ergebnisse zum Fressverhalten streunender Katzen aus 50 Jahren und von vier Kontinenten zusammengetragen.[95] Ihr Fazit: Einzelne Katzen konnten bis zu 1.000 wildlebende Tiere pro Jahr erbeuten. Kleinere Säugetiere machten etwa 70 Prozent aus, 20 Prozent der Beute waren Vögel.

Von verwilderten Hauskatzen kann zudem durch Übertragung von Haustierkrankheiten und Hybridisierung eine erhebliche Gefahr für Wildkatzenpopulationen ausgehen.[96]

Tierschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jagd generell und bestimmte Jagdpraktiken werden unter Verweis auf den Tierschutz kritisiert.[97] Ein prominentes Beispiel für eine gesellschaftliche Diskussion, in der Kritiker vor allem auf den Tierschutz verweisen, ist die Parforce- bzw. Hetzjagd auf den Fuchs zu Pferd und mit Hundemeute, die in Großbritannien bis zu ihrem Verbot im Jahr 2004 eine lange Tradition hatte.[98][97]

Tierrechte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demonstration gegen die Jagd, Pariser Platz in Berlin

Tierrechtler schreiben bestimmten Tieren auf Grund von deren Leidensfähigkeit (siehe auch Pathozentrismus) gewisse Rechte ähnlich den Menschenrechten (Recht auf Leben, körperliche Unversehrtheit) zu und fordern daher eine Gleichbehandlung von Mensch und Tier ohne ein speziesistisches Ausschließen von gewissen Gruppen. Aus diesem Grund sehen radikale Teile der Tierrechtsbewegung Straftaten wie Sachbeschädigung als gerechtfertigt an.[99][100][101]

Das deutsche Recht kennt keine über die Tierschutzvorschriften hinausgehenden subjektiven Tierrechte, weil Tiere keine Rechtssubjekte sind.[102]

Gefahren für Menschen durch die Jagd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Unterschied zum Wildunfall steht der Jagdunfall, der in Ausübung der Jagd entsteht. Für das Jahr 2009 registrierte die Bundesgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Sozialversicherungen 854 Fälle, bei denen sich Jäger, einschließlich Berufsjäger, verletzten. Ursache für über 350 Fälle davon waren Äste, Dornen, Baumstümpfe oder Unebenheiten des Bodens, die zu Prellungen, Stauchungen oder Brüchen führten. Rund achtzig Mal passierten Unfälle mit Messern beim Verarbeiten des Wildes. Ein tödlicher Unfall mit einer Jagdwaffe ereignete sich nach Angaben des Spitzenverbandes 2009. 2008 gab es drei tödliche Unfälle mit Jagdwaffen bei 348.000 Jägern in Deutschland, 2011 zwei und 2010 ebenfalls zwei tödliche Unfälle mit Jagdwaffen bei rund 350.000 Jägern. In keinem dieser Fälle waren Außenstehende betroffen.[103]

Bejagungszwang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Revierjagdsystem, wie es unter anderem in Deutschland, Österreich und Luxemburg existiert, sind alle Flächen, die nicht als befriedete Bezirke von der Jagd ausgenommen sind, Teile eines Jagdreviers. Diese, in das Eigentumsrecht eingreifende Regelung, führte in den letzten Jahren zu Einsprüchen und Prozessen von Grundeigentümern, die die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen.

Das deutsche Bundesverfassungsgericht lehnte 2006 eine Verfassungsbeschwerde in dieser Sache mit der Begründung ab, dass die Grundrechte des Beschwerdeführers nicht verletzt seien, weil er nicht selbst an der Jagd teilnehmen müsse.[104] Ein Gewissenskonflikt sei deswegen nicht gegeben, weil der Grundeigentümer hier keine Entscheidungsbefugnis habe.[104] Im Januar 2011 scheiterte die Klage eines Jagdgegners gegen die Zwangsmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.[105] In der Begründung wurde unter anderem ausgeführt, dass die Jagd der Kontrolle der Wildbestände und somit auch der Vermeidung von Wildschäden diene, und helfe, die Artenvielfalt zu erhalten. Das Recht am Privateigentum des Klägers werde nicht verletzt.[105] Nachdem der Fall im Juni 2011 auf Antrag des Beschwerdeführers an die Große Kammer verwiesen worden war, entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am 26. Juni 2012, dass eine solche grundsätzliche, verpflichtende Duldung der Jagd nicht zumutbar sei und für Grundstücksbesitzer, die die Jagd ablehnen, eine unverhältnismäßige Belastung darstelle.[106]

In Reaktion auf das Urteil des EGMR beschloss der Bundestag eine Änderung des Bundesjagdgesetzes, die den Forderungen des Gerichts nachkam und am 6. Dezember 2013 in Kraft trat.[107] Nach der Neuregelung muss jeder Grundeigentümer, der eine natürliche Person ist, sein ethisches Verständnis darlegen, ehe dann im Einzelfall entschieden wird.[108]

Rezeption in den Künsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monatsbild aus dem Stundenbuch des Herzogs von Berry (Frankreich, 15. Jh.)
Jagdutensilien, Kupfertür von Klaus Rudolf Werhand (1977)

Das Thema Jagd beschäftigt kreative Menschen seit der Höhlenmalerei. Damals hatten die Darstellungen auch kultischen oder magischen Zweck, um sich auf gelingendes Jagen einzustimmen und die Geister um gute Beute zu bitten. In der europäischen Malerei waren üppige Gemälde mit Jagdszenen Prestige- und Repräsentationsobjekte von Adeligen und wohlhabenden Bürgern. Oft wurden sie mit mythologischen Inhalten verknüpft (z. B. die jagende Göttin Diana). Die Grenze des Genres der Jagdmalerei zu dem der reinen Tiermalerei (z. B. von Jagdhunden) ist fließend. Bei beiden gibt es einen hohen Prozentsatz an Auftragsmalerei.

Aus der Fülle der Künstler, die sich dieses Themas mit unterschiedlichen Absichten und Fähigkeiten annahmen, seien folgende erwähnt: Peter Paul Rubens (phantasievolle mythologische und exotische Jagdszenen), Frans Snyders, Jan Fyt (Auftragsrealismus), Jean Siméon Chardin (in sich ruhende Stillleben mit erlegtem Wild), Eugène Delacroix (orientalische Jagdszenen), Emil Hünten (Parforce-Jagd), Manfred Schatz (Wild und Jagdhunde in der Natur), Carl Otto Fey (Wild in der Natur). Große Jagdmaler des 20. Jahrhunderts sind Bruno Liljefors und Dimitrij von Prokofieff; 1937 erhielten sie in Berlin die Gold- und Silbermedaille der Internationalen Jagdausstellung.

Bildhauerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Motiv der Jagd in der Kunst hat von Anbeginn zahlreiche Bildhauer zu schöpferischen Werken inspiriert. In der römischen Antike wurde die Göttin Diana häufig in Plastiken und Skulpturen verewigt. Auch Künstler des 19. oder 20. Jahrhunderts haben Werke zum Thema Jagd mit klassischen oder zeitgenössischen Motiven geschaffen, mit Materialien wie Bronze (Augustus Saint-Gaudens) oder Kupfer (Klaus Rudolf Werhand).

Jagdliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jagdliteratur sind handgeschriebene und gedruckte Schriften aller Art mit Bezug zur Jagd.[109] Schon bei Tacitus und im Mittelalter[110] finden sich Beschreibungen zur Jagd. Im deutschen Sprachraum wurden bis 1850 etwa 1200 spezielle Jagdbücher publiziert. Heute gibt es neben geschichtlichen Bearbeitungen, Wörterbüchern und Fachliteratur ein weites Feld von unterschiedlichster Belletristik. Lew Nikolajewitsch Tolstoi beschreibt eine winterliche Wolfsjagd in Krieg und Frieden.[111]

Fachzeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte der Jagd

  • Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte – Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, Volltext online (PDF).
  • Hubertus Hiller: Jäger und Jagd: zur Entwicklung des Jagdwesens in Deutschland zwischen 1848 und 1914. Waxmann Verlag, Münster 2003, ISBN 978-3-8309-1196-8
  • Gerhard Immler: Jagd, Jagdwesen (Mittelalter), in: Historisches Lexikon Bayerns, 2017
  • Alexander Krethlow: Hofjagd, Weidwerk, Wilderei. Kulturgeschichte der Jagd im 19. Jahrhundert. Schöningh, Paderborn 2015, ISBN 978-3-506-78258-8.
  • Kurt Lindner: Geschichte des Weidwerks. de Gruyter, Berlin und Leipzig.
    • Band I: Die Jagd in der Vorzeit, 1937.
    • Band II: Die Jagd im frühen Mittelalter, 1940.
  • Kurt Lindner: Deutsche Jagdtraktate des 15. und 16. Jahrhunderts. 2 Bände, Berlin 1959 (= Quellen und Studien zur Geschichte der Jagd, 5–6).
  • Klaus Friedrich Maylein: Die Jagd. Funktion und Raum. Ursachen, Prozesse und Wirkungen funktionalen Wandels der Jagd. Dissertation, Universität Konstanz 2005, Volltext online (PDF). Verlegt als: Die Jagd – Bedeutung und Ziele. Von den Treibjagden der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert. Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum-Verlag, Reihe Sozialwissenschaften, Band 28. Tectum-Verlag, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2182-8, Inhaltsverzeichnis online (PDF).
  • Kurt Müller, Hans-Jörg Blankenhorn: Jagd. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Ferdinand von Raesfeld: Das deutsche Waidwerk. Nachdruck der Erstausgabe von 1914. Parey, Hamburg 1996, ISBN 3-490-14412-0.
  • Sigrid Schwenk, Gunnar Tilander, Carl Arnold Willemsen (Hg.): Et multum et multa: Beiträge zur Literatur, Geschichte und Kultur der Jagd. Festschrift Kurt Lindner. Berlin und New York 1971.
  • Werner Rösener: Die Geschichte der Jagd. Kultur, Gesellschaft und Jagdwesen im Wandel der Zeit. Patmos, Düsseldorf; Artemis, Zürich 2004, ISBN 3-538-07179-9. (Rezension).
  • Ulrich Wendt: Kultur und Jagd – ein Birschgang durch die Geschichte. Georg Reimer, Berlin.

Jagdlexika

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jagd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Portal: Jagd – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Jagd
 Wikisource: Jagd – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Jagd – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Jagd – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Definition nach deutschem BJagdG § 1 Abs. 4 und Duden, in den Jagdgesetzen mehrerer Ländern finden ähnliche Definitionen, u. a. Baden-Württemberg (§ 3 Abs. 5), Niedersachsen (§ 1 Abs. 1), Oberösterreich (§ 1 Abs. 3), Kärnten (§ 1a Abs. 1), Vorarlberg (§ 1 Abs. 2)
  2. Weidwerk. In: Duden. Abgerufen am 4. Januar 2019.
  3. Wilderei. In: Duden. Abgerufen am 4. Januar 2019.
  4. Dudenredaktion (Hrsg.): Das Herkunftswörterbuch: Etymologie der deutschen Sprache (= Duden 1–12. Band 7). 5. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-90539-3, S. 412 (google.de [abgerufen am 17. Januar 2019]).
  5. Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Friedrich Kluge. 22. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1989, ISBN 3-11-006800-1, S. 338 (google.de [abgerufen am 17. Januar 2019]).
  6. Lutz Mackensen: Ursprung der Wörter: Das etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache. 1. Auflage. Bassermann, München 2014, ISBN 978-3-641-64140-5, S. 439 (google.de [abgerufen am 17. Januar 2019]).
  7. Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Friedrich Kluge. 22. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1989, ISBN 3-11-006800-1, S. 783 (google.de [abgerufen am 17. Januar 2019]).
  8. Sigrid Schwenk: Begriffe aus der Jägersprache: Weidgerechtigkeit. In: Jagd in Bayern. Nr. 12, 2007, S. 23 (jagd-bayern.de [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  9. Klaus Friedrich Maylein: Die Jagd. Funktion und Raum. Ursachen, Prozesse und Wirkungen funktionalen Wandels der Jagd. Dissertation, Universität Konstanz 2005, S. 27 ff., S. 390 ff.
  10. a b c d e f g h Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 27 (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  11. a b Richard B. Lee, Richard Daly: Cambridge Encyclopedia of Hunters and Gatherers. Cambridge University Press, Cambridge, UK 1999, ISBN 978-0-521-60919-7, S. 3 f. (google.de [abgerufen am 14. Januar 2019]).
  12. a b Gerhard Henkel: Das Dorf. Landleben in Deutschland – gestern und heute. 3. Auflage. Konrad Theiss, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8062-2541-9, S. 168 f.
  13. Haseder S. 393
  14. Edelgard Siegmund: Der "Herr der Tiere" in europäischen Volksmärchen : ein Beitrag zur vergleichenden Erzählforschung. VVB Laufersweiler, Gießen 2009, ISBN 3-8359-5559-4, S. 72.
  15. Walter Zwyssig (Red.): St. Eustachius und St. Hubertus Schutzpatrone der Jagd. In: hubertus-orden.org, abgerufen am 5. Juli 2011.
  16. a b c d e Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 28 (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  17. Peter Blickle: Die Revolution von 1525. 2. Auflage. Oldenbourg Verlag, München 1983, ISBN 978-3-486-44652-4, S. 58.
  18. Christoph Ernst: Den Wald entwickeln: Ein Politik- und Konfliktfeld in Hunsrück und Eifel im 18. Jahrhundert. De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2000, ISBN 978-3-486-83220-4, S. 175.
  19. Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 28 f. (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  20. a b c d e f g h i j k Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 29 (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  21. a b c d Johannes Dietlein: Rechtsgeschichte der Jagd. In: Johannes Dietlein, Judith Froese (Hrsg.): Jagdliches Eigentum (= Bibliothek des Eigentum). Band 17. Springer-Verlag, 2018, ISBN 978-3-662-54771-7, S. 39 (google.de).
  22. Michael North: Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Beck, München 2008, ISBN 3-406-57767-9, S. 55.
  23. Haseder, S. 426 ff. "Innerhalb kurzer Zeit war zumindest in den gemeindenahen Gebieten der Schalenwildbestand stark dezimiert."
  24. Ammer (2010), Der Wald-Wild-Konflikt. S. 5, 9
  25. Michael Petrak: Rotwild im Nationalpark Eifel - Leitart zum Ausgleich der Menschen und der Wildtiere. In: Das Monschauer Land. Band 38, 2009, S. 18–24 (waldwissen.net [abgerufen am 2. Januar 2019]).
  26. Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 22 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  27. a b c Jagd: Schrot gegen die Bambi-Plage? In: DER SPIEGEL. Nr. 21/1998, 18. Mai 1998 (spiegel.de [abgerufen am 2. Januar 2019]).
  28. Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 22 f. (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  29. a b c d Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 23 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  30. a b c Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 24 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  31. a b c d e Udo Häger: Der Wertewandel der deutschen Jäger in den letzten 115 Jahren im Spiegel der Jagdpresse. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 61. München 1996, S. 119 (zobodat.at [abgerufen am 2. Januar 2019]).
  32. a b Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 25 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  33. a b c d Jagd: Schrot gegen die Bambi-Plage? In: SPIEGEL ONLINE. 18. Mai 1998, archiviert vom Original am 11. Januar 2019; abgerufen am 11. Januar 2019.
  34. Helmut Goeser: Entstehungsgeschichte des Bundesjagdgesetzes. Reg.-Nr.: WF V G 192/03. Hrsg.: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages. Berlin 1. Oktober 2004, S. 3 (bundestag.de [PDF; abgerufen am 14. Januar 2019]).
  35. Johannes Dietlein: Rechtsgeschichte der Jagd. In: Johannes Dietlein, Judith Froese (Hrsg.): Jagdliches Eigentum (= Bibliothek des Eigentum). Band 17. Springer-Verlag, 2018, ISBN 978-3-662-54771-7, S. 45 (google.de).
  36. Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 27 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  37. Claus-Peter Lieckfeld: Tatort Wald: von einem, der auszog, den Forst zu retten. 1. Auflage. Westend, Frankfurt/Main 2006, ISBN 978-3-938060-11-7, S. 43 (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]).
  38. a b c d e f g h i Meike Haselmann: Die Jagd in der DDR: zwischen Feudalismus und Sozialismus. In: Rigo Hopfenmüller (Hrsg.): Reader - VIII. StipendiatInnenkolloquium der Bundesstiftung Aufarbeitung. Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin 2008, S. 39–43 (bundesstiftung-aufarbeitung.de [PDF; abgerufen am 4. Januar 2019]).
  39. Norbert Fitzner, Frank Oeser: Jagdrecht Brandenburg. Hrsg.: Norbert Fitzner. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-555-52025-4, S. 1 f.
  40. Douglas Bell: Occupying the Environment: German Hunters and the American Occupation. In: Camilo Erlichman, Christopher Knowles (Hrsg.): Transforming Occupation in the Western Zones of Germany: Politics, Everyday Life and Social Interactions, 1945-55. Bloomsbury Academic, 2018, ISBN 978-1-350-04923-9, S. 156 (google.de [abgerufen am 12. Januar 2019]).
  41. a b Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 29 (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  42. Helmut Goeser: Entstehungsgeschichte des Bundesjagdgesetzes. Reg.-Nr.: WF V G 192/03. Hrsg.: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages. Berlin 1. Oktober 2004, S. 4 (bundestag.de [PDF; abgerufen am 14. Januar 2019]).
  43. Haseder, S. 781
  44. Haseder, S. 142
  45. § 18 Abs. 2 Hessisches Jagdgesetz
  46. § 3 Abs. 4 Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz
  47. Jagdarten – Erklärung jagdliches Wissen – Jagd&Natur. 2. März 2016, abgerufen am 26. Juli 2016.
  48. Klaus Nieding: Welche Fallen sind in welchem Bundesland erlaubt? (Memento vom 12. Februar 2011 im Internet Archive) In: jagdrecht-info.de, abgerufen am 5. Juli 2011.
  49. Fangjagd – Trappenschutz in Sachsen-Anhalt auf YouTube
  50. Fangjagd – Wiesenbrüterschutz in Schleswig Holstein auf YouTube
  51. Fangjagd – Wiesenbrüterschutz in Niedersachsen auf YouTube
  52. Schutz der Europäischen Sumpfschildkröte – Auf Fangjagd nach Waschbären auf YouTube
  53. Jens Anker: Waschbären erobern den Tiergarten. In: Berliner Morgenpost, 12. März 2007, abgerufen am 11. Juni 2017.
  54. Anna Patz: Brackieren: Die laute Jagd. In: Jagd Aktuell, 27. August 2010, abgerufen am 11. Juni 2017.
  55. Bundesjagdgesetz §19, Abs. 1, lit.16.
  56. Haseder S. 872
  57. Helmut Neubacher: Der Berufsjäger. In: OÖ Landarbeiterkammer. 18. Juli 2017, archiviert vom Original am 5. Dezember 2018; abgerufen am 5. Dezember 2018.
  58. Berufsbild. In: Bundesverband Deutscher Berufsjäger. Archiviert vom Original am 6. Dezember 2018; abgerufen am 5. Dezember 2018.
  59. About Gamekeeping. In: The National Gamekeepers Organisation. Archiviert vom Original am 6. Dezember 2018; abgerufen am 6. Dezember 2018 (englisch).
  60. Catherine York, Rachael Bale: Australians Hunt Kangaroos Commercially. Does It Make Sense? In: National Geographic AU. 21. November 2017, archiviert vom Original am 10. Januar 2019; abgerufen am 10. Januar 2019 (englisch).
  61. Christopher Johnson, John Woinarski, Rosie Cooney: Comment: Bans on kangaroo products are a case of emotion trumping science. In: SBS News. 5. Oktober 2015, archiviert vom Original am 10. Januar 2019; abgerufen am 10. Januar 2019 (englisch).
  62. Peet Van Der Merwe: Counting the contribution of hunting to South Africa’s economy. In: The Conversation. 15. November 2018, archiviert vom Original am 11. Januar 2019; abgerufen am 11. Januar 2019 (englisch).
  63. Livia Pack, Peter Pack: Namibia. DuMont Reiseverlag, 2012, ISBN 978-3-7701-6715-9, S. 142.
  64. Andre Goodrich: Biltong Hunting as a Performance of Belonging in Post-Apartheid South Africa. Lexington Books, 2015, ISBN 978-0-7391-8859-0, S. IX f., 135 ff.
  65. a b c Monika Dittrich, Stefanie Eißing: Use it or Lose it: Jagdtourismus und Wildtierzucht für Naturschutz und Entwicklung - Anregungen aus Benin. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ GmbH (= Nachhaltigkeit hat viele Gesichter). Kasparek, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-925064-44-9, S. 19 (conservation-development.net [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  66. Christine Große, Peter Boye, Ute Grimm, Heiko Haupt, Harald Martens, Monika Weinfurter: Trophäenjagd auf gefährdete Tiere im Ausland. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): BfN-Skripten. Band 40. Bonn 2001, DNB 961740922, S. 4 (bfn.de [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  67. a b Monika Dittrich, Stefanie Eißing: Use it or Lose it: Jagdtourismus und Wildtierzucht für Naturschutz und Entwicklung - Anregungen aus Benin. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ GmbH (= Nachhaltigkeit hat viele Gesichter). Kasparek, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-925064-44-9, S. 6 (conservation-development.net [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  68. a b Christine Große, Peter Boye, Ute Grimm, Heiko Haupt, Harald Martens, Monika Weinfurter: Trophäenjagd auf gefährdete Tiere im Ausland. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): BfN-Skripten. Band 40. Bonn 2001, DNB 961740922, S. 9 (bfn.de [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  69. Henry Nicholls: Trophäenjagd: Der Tod von Löwe Cecil trifft auch die Forschung. In: Spektrum der Wissenschaft. 30. Juli 2015, archiviert vom Original am 16. Januar 2019; abgerufen am 16. Januar 2019.
  70. Monika Dittrich, Stefanie Eißing: Use it or Lose it: Jagdtourismus und Wildtierzucht für Naturschutz und Entwicklung - Anregungen aus Benin. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ GmbH (= Nachhaltigkeit hat viele Gesichter). Kasparek, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-925064-44-9, S. 18 (conservation-development.net [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  71. Christine Große, Peter Boye, Ute Grimm, Heiko Haupt, Harald Martens, Monika Weinfurter: Trophäenjagd auf gefährdete Tiere im Ausland. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): BfN-Skripten. Band 40. Bonn 2001, DNB 961740922, S. 7 f. (bfn.de [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  72. Helmut Steiner, Winfried Jiresch: Moderner Vogelschutz und Landwirtschaft – Modellfall Kiebitz. In: Zeitschrift für Ökologie, Natur- und Umweltschutz. Band 4, 2016, ISSN 0003-6528, S. 20 (zobodat.at [PDF; abgerufen am 14. Januar 2019]).
  73. a b c Oliver Krone, Anna Lena Trinogga: Die Ursachen der Bleivergiftung beim Seeadler und röntgenologische Untersuchungen zum ballistischen Verhalten bleihaltiger und bleifreier Jagdgeschosse. In: Öko Jagd. Magazin des Ökologischen Jagdverbandes. Heft August 2008. Ökologischer Jagdverband, Olching 2008, ZDB-ID 1432783-1, S. 6–9. (Volltext online (PDF)).
  74. Vgl. Norbert Kenntner, Thorsten Langgemach: Gefahr für Seeadler. Hohe Verluste durch Bleivergiftungen beim Seeadler. In: Unsere Jagd. Partner der Natur. Heft 12/2001. Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin/(München) 2001, S. 30–31, ZDB-ID 1019276-1sowie Norbert Kenntner, Frida Tartaruch, Oliver Krone: Heavy metals in soft tissue of white-tailed eagles found dead or moribund in Germany and Austria from 1993 to 2000. In: Environmental Toxicology and Chemistry. Heft 20 (8) 2001. SETAC Press, Pensacola (Florida), ZDB-ID 46234-2, S. 1831–1837.
  75. „Wild – Gut erlegt?“ BfR-Symposium zu Forschungsvorhaben zum Thema Wildbret, Tagungsband zum Symposium am 10. März 2014 in Berlin.
  76. Gesundheitsgefährdung durch Blei im Wildbret. In: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. 15. August 2016, archiviert vom Original am 14. Januar 2019; abgerufen am 14. Januar 2019.
  77. Rechtsvorschrift für Verwendung von Bleischrotmunition bei der Jagd auf Wasservögel, Juli 2012, abgerufen am 4. August 2017
  78. Rechtliche Regelungen der Bundesländer zur Verwendung von bleihaltiger Munition, August 2011, abgerufen am 4. August 2017
  79. Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 48, 63, doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  80. R. M. A. Gill: A Review of Damage by Mammals in North Temperate Forests: 3. Impact on Trees and Forests. In: Forestry: An International Journal of Forest Research. Band 65, Nr. 4, 1992, S. 363–388, doi:10.1093/forestry/65.4.363-a.
  81. Steeve D. Côté, Thomas P. Rooney, Jean-Pierre Tremblay, Christian Dussault, Donald M. Waller: Ecological Impacts of Deer Overabundance. In: Annual Review of Ecology, Evolution, and Systematics. Band 35, 2004, S. 113–147, doi:10.1146/annurev.ecolsys.35.021103.105725.
  82. a b Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 41, doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  83. Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 48 f., 139, 180 f., doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  84. Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 2, 5, 41, 73 f., doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  85. Friedrich Reimoser: Zur Bewertung und Minimierung von Wildschäden im Wald. In: FVA-einblick. Nr. 3, 2011, ISSN 1614-7707, S. 11 (waldwissen.net [abgerufen am 21. Januar 2019]).
  86. Rudi Suchant: Was kann im Verständnis von Wildschäden schon neu sein? In: FVA-einblick. Nr. 3, 2011, ISSN 1614-7707, S. 3 (waldwissen.net [abgerufen am 21. Januar 2019]).
  87. Claus-Peter Lieckfeld: Tatort Wald: von einem, der auszog, den Forst zu retten. 1. Auflage. Westend, Frankfurt/Main 2006, ISBN 978-3-938060-11-7, S. 89, 151 (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]).
  88. Bedeutung der Jagd. In: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Archiviert vom Original; abgerufen am 20. Januar 2019.
  89. Neues Jagdgesetz: Jäger wollen weiter wilde Haustiere schießen dürfen. In: WELT. 8. Mai 2014, abgerufen am 14. Januar 2019.
  90. Das Bundesjagdgesetz wurde vor der Föderalismusreform aus dem Jahr 2006 erlassen. Bis dahin hatte der Bund für das Jagdwesen die Kompetenz, Rahmenvorschriften für die Gesetzgebung der Länder zu erlassen, die Länder hatten die Pflicht, die erforderlichen Landesgesetze zu erlassen (Art. 75 in der bis zum 1. September 2006 geltenden Fassung). Das schon erlassene Bundesjagdgesetz gilt über den 1. September 2006 als Bundesrecht fort und die Verpflichtungen der Länder bleiben bestehen (Art. 125b Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 GG).
  91. Jagdgesetz in Nordrhein-Westfalen – Katzenabschuss wird verboten
  92. Olaf Geiter, Susanne Homma, Ragnar Kinzelbach: Bestandsaufnahme und Bewertung von Neozoen in Deutschland. Untersuchung der Wirkung von Biologie und Genetik ausgewählter Neozoen auf Ökosysteme und Vergleich mit den potenziellen Effekten gentechnisch veränderter Organismen. Texte, Heft 25/2002. Umweltbundesamt, Berlin 2002, ISSN 1862-4804. (Volltext online (PDF; 3,17 MB)).
  93. tagesspiegel.de: Walter Schmidt: Katzen sind eigentlich mörderische Miezen. 3. April 2008. Abgerufen 28. Mai 2015.
  94. The Mammal Society (PDF; 157 kB)
  95. John S. Coleman, Stanley A. Temple, Scott R. Craven: Cats and Wildlife. A Conservation Dilemma. (englisch). In: wildlife.wisc.edu, University of Wisconsin, 1997, abgerufen am 6. Juli 2011.
  96. Wolfgang Fremuth, Volker Wachendörfer: Rückkehr auf leisen Pfoten: Wildkatzen in Deutschland. In: ZGF Gorilla, Mitteilungen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt von 1858. Heft 4/2009, Frankfurt am Main 2009, ISSN 1863-1789.
  97. a b Armin Deutz: Tierschutz im Umgang mit Wildtieren. In: Johannes Baumgartner, Daniela Lexer (Hrsg.): Tierschutz: Anspruch – Verantwortung – Realität. 2. Tagung der Plattform Österreichische TierärztInnen für Tierschutz. Wien 2011, ISBN 978-3-9502915-1-3, S. 55 ff., (vetmeduni.ac.at [PDF; abgerufen am 14. Januar 2019]).
  98. Frank Patalong: Nachgehakt: Was wurde aus der Fuchsjagd in Großbritannien? In: SPIEGEL ONLINE. 16. Februar 2015, archiviert vom Original am 14. Januar 2019; abgerufen am 14. Januar 2019.
  99. Helmut F. Kaplan: Habermas, Moral und Recht. In: tierrechte-kaplan.org, abgerufen am 5. Juli 2011.
  100. Peter Singer: Violence as a Means. (englisch). In: animalethics.blogspot.com, abgerufen am 5. Juli 2011.
  101. vgl. Wiener Neustädter Tierschützerprozess
  102. MüKo-BGB/Stresemann, § 90a Rn. 3.
  103. Wie gefährlich die Jagd tatsächlich ist. In: Deutscher Jagdverband. 9. Dezember 2011, abgerufen am 5. Januar 2019.
  104. a b BVerfG, Beschluss vom 13. Dezember 2006, Az. 1 BvR 2048/05, Volltext.
  105. a b SE: Jagdsystem ist kein Verstoß gegen Menschenrechte. In: jagderleben.de, 20. Januar 2011, abgerufen am 5. Juli 2011.
  106. Herrmann gegen Deutschland, 26. Juni 2012, Beschwerdenummer 9300/07
  107. Änderung des BJagdG tritt heute in Kraft. In: Deutscher Jagdverband, 06.12.2013. Abgerufen am 23. April 2017.
  108. Gesetzesänderung: Keine Jagd in meinem Wald. In: Aachener Zeitung. 23. Mai 2014, abgerufen am 14. Januar 2019.
  109. Ilse Haseder, S. 413
  110. Baudouin van den Abeele: La littérature cynégétique. Turnhout in Belgien 1996 (= Typologie des sources du moyen âge occidental. Band 75), S. 52 f.
  111. Krieg und Frieden. Artemis & Winkler (1997), S. 672–683.
  112. PIRSCH – Über uns jagderleben.de
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