Jakob Augstein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jakob Augstein (2012)

Thomas Jakob Augstein (* 28. Juli 1967 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist und Verleger, der dem linken bis linksliberalen Spektrum zugerechnet wird. Seit 2013 ist er Chefredakteur der von ihm 2008 gekauften und verlegten Wochenzeitung der Freitag.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jakob Augstein ist der rechtliche Sohn des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein und der Übersetzerin Maria Carlsson.[1] Sein leiblicher Vater ist Martin Walser,[2][3] wie Jakob Augstein nach dem Tod von Rudolf Augstein 2002 auf Nachfrage von seiner Mutter erfuhr[4] und im November 2009 bekannt gab.[1] Die Rechtsanwältin Maria Sabine Augstein, die Journalistin Franziska Augstein, der Maler Julian Augstein, die Schauspielerin Franziska Walser, die Dramatikerin Theresia Walser sowie die Schriftstellerinnen Johanna Walser und Alissa Walser sind seine Halbgeschwister.

Nach dem Abitur am Christianeum im Hamburger Stadtteil Othmarschen 1986 studierte Augstein von 1989 bis 1993 Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und am Institut d’études politiques de Paris (Sciences Po) sowie Germanistik und Theaterwissenschaft.[5] 1992 wurde er Mitglied der SPD.[6] Während des Studiums arbeitete er von 1990 bis 1993 freiberuflich für die Berliner Zeitung.[7] Nach dem Abschluss als Diplom-Politologe und sich anschließendem Volontariat ging er von 1993 bis 2003 zur Süddeutschen Zeitung (SZ) nach München und Berlin. Von 1999 bis 2002 war er Chef der Berlin-Seite der SZ. 2004 übernahm er die Mehrheit am Verlag Rogner & Bernhard,[8] dessen Anteile er 2011 an Haffmans & Tolkemitt verkaufte.[9] Nach 2005 arbeitete er auch als Autor im Parlamentsbüro der Wochenzeitung Die Zeit.[10]

Augstein vertritt als alleinvertretungsberechtigter Dauertestamentsvollstrecker in der Gesellschafterversammlung des Spiegel-Verlags den 24-Prozent-Anteil der Familie Augstein, dessen Wert im Jahr 2015 auf rund 160 Mio. Euro taxiert wurde.[11] 2003 führte er vor dem Bundeskartellamt das erfolglose Kartellverfahren gegen die von Rudolf Augstein testamentarisch verfügte Übernahme eines Prozents der Anteile durch den Gruner + Jahr-Konzern und die Spiegel-Mitarbeiter KG und den damit einhergehenden Verlust der Sperrminorität.

Am 26. Mai 2008 kaufte er die Wochenzeitung der Freitag, die er seither verlegt. Im Dezember 2011 trennte er sich von den bisherigen Herausgebern der Zeitung Daniela Dahn, György Dalos, Frithjof Schmidt und Friedrich Schorlemmer.[12]

Seit Januar 2011 schreibt er für Spiegel Online die Kolumne S.P.O.N. – Im Zweifel links.[13]

Bei Phoenix wird seit 21. Januar 2011 das Format Augstein und Blome gesendet. Dort diskutieren Augstein und Nikolaus Blome, der bis 2013 als stellvertretender Chefredakteur bei Bild tätig war und anschließend bis Mai 2015 Chefredakteur des Hauptstadtbüros des Spiegels war, kontrovers über aktuelle Themen. Das Format wurde für den Grimme Preis 2013 in der Kategorie „Information und Kultur“ nominiert.[14]

Von Februar 2013 an war Augstein auch Chefredakteur des Freitag, gemeinsam mit Philip Grassman und Michael Angele, der zum 1. Januar 2015 die bisherige stellvertretende Chefredakteurin Jana Hensel ablöste.[15]

Anfang 2017 bestellte Augstein den umstrittenen Publizisten Jürgen Todenhöfer als Herausgeber des Freitag und verneinte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass Redaktionsmitglieder aufgrund dessen das Blatt verlassen wollten, räumte aber ein, dass es aus diesem Anlass redaktionsintern einen Streit über dessen Selbstverständnis gegeben habe.[16] Bis Anfang Juli 2017 schieden beim Freitag jedoch die stellvertretende Chefredakteurin Katja Kullmann, der Sportjournalist Martin Krauß sowie sechs weitere Autoren aus. Kullmann begründete ihren Schritt damit, dass sie das „publizistische Umfeld“ Todenhöfers abschrecke. Seine Ernennung zum Herausgeber sei „politisch fahrlässig bis gefährlich“, „genau jetzt käme es darauf an, eine klare Grenze zum rot-braunen Lager zu ziehen.“[17] Krauß nannte als Grund für seinen Ausstieg, dass Todenhöfer antisemitische Stereotype bedient habe.[18]

Augstein twitterte am 6. Juli zum G20-Gipfel in Hamburg 2017: „Der Preis muss so in die Höhe getrieben werden, dass niemand eine solche Konferenz ausrichten will. G20 wie Olympia als Sache von Diktaturen“. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits 59 verletzte Polizisten. Auf einen Tweet der Bundesregierung, nach dem friedliches Demonstrieren begrüßt werde, es für Gewalt aber keine Rechtfertigung gebe, antwortet er: „Widerspruch! Der Gipfel selbst tut der Stadt Gewalt an! Mündige Bürger werden zur Kulisse von Despoten gemacht“. Der Journalist Michael Hanfeld bewertete dies als öffentlichkeitswirksamen Aufruf zu Gewalt und geistige Brandstiftung.[19] Auch Jens Spahn und der Journalist Thomas Meyer kritisierten die Tweets scharf. Alexander Wendt sieht darin ein Beispiel für Nebelrhetorik, mit der versucht wird, linksradikale Gewalt zu verschleiern.[20][21] Arno Orzessek bezeichnete Augstein als windigen Linkspopulisten.[22]

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2011 wurde Augstein der Bert-Donnepp-Preis 2011 mit „besonderer Ehrung“ zuerkannt. Er habe in der publizistischen Landschaft Deutschlands Pioniergeist bewiesen, so die Jury. Patrick Bahners sagte in seiner Laudatio, Augsteins Engagement stehe für eine besonders ehrenwerte, höchst seltene Spielart der Medienpublizistik, die realistisch und passioniert zugleich sei.[23]

Rezeption als Buchautor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Die Tage des Gärtners behandelt Augstein in Form eines Ratgebers zur Gartenarbeit die Fragen, die ihm dabei durch den Kopf gehen. Laut Nils Minkmar (FAZ) widerspricht das Buch der Erwartung, zum Einklang mit der Natur anzuleiten. Augstein fordere, die Natur zu beherrschen, und vertrete damit eine in Deutschland sehr seltene, sogar radikale Position.[24] Petra Steinberger (Süddeutsche Zeitung) verglich das Buch mit Karel Čapeks Jahr des Gärtners (1929).

In Sabotage behandelt Augstein die Frage, ob den Deutschen Demokratie oder Kapitalismus wichtiger ist. Der Prolog beschreibt ausführlich, wie man Farbbeutel herstellt. Kerstin Decker (Tagesspiegel) sah darin einen verspäteten Beitrag zur „linken Diskussion über Gewalt als Mittel der Politik“.[25] Ähnlich urteilte Alexander Wallasch (Cicero).[26] Rainer Blasius (FAZ) lobte das Buch als „meinungsstarke Politik-Diagnose“ zur damaligen Bundestagswahl.[27]

„Augstein-Debatte“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Kommentar zum Hetzvideo Innocence of Muslims (September 2012, USA) fragte Augstein, ob der straffällige Videohersteller einen Auftrag erhalten habe. Die Brandstifter für die Gewalt in Libyen, Sudan und Jemen säßen anderswo. Die zornigen jungen Männer dort seien ebenso Opfer wie die Toten von Bengasi und Sanaa. „Wem nützt solche Gewalt? Immer nur den Wahnsinnigen und den Skrupellosen. Und dieses Mal auch – wie nebenbei – den US-Republikanern und der israelischen Regierung.“ Erstere ließen US-Präsident Barack Obama im damaligen Wahlkampf schwach aussehen, letztere rechtfertige damit einen Präventivschlag gegen das iranische Atomprogramm.[28]

Der Publizist Henryk M. Broder deutete diese Aussagen in seinem Blog Achse des Guten als „subtilen Hinweis auf die ‚israelische Regierung‘“, die mit den US-Republikanern „die Sache auf den Weg gebracht hat.“ Das gleiche dem antisemitischen Argumentationsmuster, wonach Juden angeblich Adolf Hitler und den Holocaust verursachten, nur um den Staat Israel gründen zu können. Augstein sei daher ein „lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder“.[29] Im November 2012 setzte das Simon Wiesenthal Center (SWC) fünf „israelkritische“ Aussagen Augsteins auf seine jährliche Rangliste der „Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“ und zitierte Broders Polemik.[30]

Am 26. November 2012 erwiderte Augstein, der Antisemitismusvorwurf werde zu oft gebraucht, um Israels Besatzungspolitik vor jeder Kritik zu schützen. Damit werde der Begriff bedeutungslos und zur beliebigen Beschimpfung. Das nütze wirklichen Judenfeinden und schade Israel.[31]

Ken Jacobson, Direktor der Anti Defamation League, erklärte im Januar 2013, Augsteins Kommentar „über die jüdische Kontrolle der US-Außenpolitik“ überschreite die Grenze zu antisemitischen Verschwörungstheorien. Jedoch kenne er ihn zu wenig, um ihn als Antisemiten zu bezeichnen. Broder bekräftigte, Augstein sei Antisemit, weil er alles, was früher über Juden gesagt wurde, auf Israel übertrage.[32] Dagegen verteidigten die Politiker Gregor Gysi (Linkspartei), Julia Klöckner (CDU) und andere Augstein gegen diese Vorwürfe, ohne jeder seiner Kritiken an der israelischen Politik zuzustimmen.[33]

Dieter Graumann (Zentralrat der Juden in Deutschland) erklärte am 14. Januar 2013, Augstein sei kein Antisemit, schüre aber fahrlässig antiisraelische Ressentiments, vermittle ein undifferenziertes und verfälschtes Israelbild und schreibe ohne Empathie und ohne Verständnis für Israels Existenzängste. Augstein erwiderte, er betrachte Israel wie jeden anderen Staat und kritisiere Völkerrechtsbrüche der Regierung. Er bedauerte seinen Ausdruck „Lager“ für den Gazastreifen, verteidigte aber Wendungen wie „jüdische Lobby“ in Bezug auf die USA und die Gleichsetzung jüdischer und islamischerFundamentalisten“.[34]

Der Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn beurteilte diese und andere Aussagen Augsteins als „antisemitische Machtphantasie“ einer angeblichen Lenkung der Weltpolitik durch Juden, als NS-Jargon, Täter-Opfer-Umkehr oder delegitimierenden Doppelstandard, Israel gefährde den „Weltfrieden“, die Bundesregierung „beuge“ sich „dessen Willen“, Benjamin Netanjahu „führe die ganze Welt am Gängelband eines anschwellenden Kriegsgesangs“ (gegen den Iran), Israel sei eine „Besatzungsmacht“, „die Juden“ hätten „ihre eigenen Fundamentalisten“.[35] Der Kulturwissenschaftler Peter Ullrich beurteilte die Wortwahl „Lager“ und „Gesetz der Rache“ als „mindestens mehrdeutig“.[36] Diesen Ausdruck nannte die Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel im Februar 2014 als Beispiel für kulturell tiefsitzende „antisemitische Sprachgebrauchsmuster“ bei Akademikern. Denn man müsse voraussetzen, dass Augstein das uralte Stereotyp von der jüdischen Rachsucht kenne.[37]

Im Dezember 2015 erklärte Augstein, der heutige Rechtspopulismus werde anders als die frühere Völkische Bewegung nicht vom Antisemitismus zusammengehalten. Die Alternative für Deutschland (AfD) und Pegida wollten dem Antisemitismusvorwurf „mit allen Mitteln“ vorbeugen. Offiziell habe die AfD kein Problem mit Israel, weil dessen Regierung ebenso rechts und islamfeindlich sei wie sie. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry habe sich offen gegen einen durch Muslime „importierten Antisemitismus“ gestellt und damit „‚ethnische‘ Kategorien plötzlich wieder herangezogen, um soziale und kulturelle Unterschiede herabzusetzen.“ Darin zeige sich der aktuelle Faschismus.[38] Laut Pascal Beucker (taz) versuchte Augstein hier zu belegen, dass Antisemitismus vergangen sei, statt Petrys Satz als „perfide Maskierung“ ihrer Islamfeindlichkeit zu benennen. Sein Vergleich der Regierung Israels mit der AfD verbinde erneut „alles Böse in der Welt mit den Juden und ihrem Staat“.[39] Der SWC-Bericht von 2015 erwähnte Augsteins Vergleich als Negativbeispiel.[40]

Eine Studie zu neun Artikeln Augsteins fand darin überwiegend Beispiele für sekundären Antisemitismus in anti-israelischer Form und für Antiamerikanismus.[41] Laut Rezensent Armin Pfahl-Traughber erfasst die Methodik der Studie die „Antisemitismus-Potentiale“ in „Einseitigkeiten und Pauschalisierungen, Stereotypen und Vereinfachungen“ Augsteins, jedoch keine antisemitische Absicht. Es fehle ein „trennscharfer Gesichtspunkt zur Erkennung von nicht-antisemitischer Kritik an der israelischen Politik“.[42]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Augstein ist verheiratet[43] und Vater dreier Kinder.[44]

Buchveröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jakob Augstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Christina Maria Berr: Rudolf und Jakob Augstein. "Spiegel"-Erbe: Martin Walser ist mein Vater. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 8. März 2016.
  2. Ulrike Simon: Jakob Augstein. Erfolg und Geheimnis. In: fr-online.de. 26. November 2009, abgerufen am 8. März 2016.
  3. Ulrike Simon: Verleger Jakob Augstein. Walser ist wahrer Vater von Augstein-Sohn. In: fr-online.de. 27. November 2009, abgerufen am 26. November 2016.
  4. Alexander Cammann: Verleger Jakob Augstein. Walser ist wahrer Vater von Augstein-Sohn. In: zeitonline. 3. Dezember 2009, abgerufen am 8. März 2016.
  5. Jakob Augstein im Munzinger-Archiv, abgerufen am 20. Mai 2011 (Artikelanfang frei abrufbar)
  6. Jakob Buhre: Viele Zeitungen vertreten nicht das Interesse ihrer Leser, planet-interview.de, abgerufen am 17. Februar 2017.
  7. Jakob Augstein, Der Freitag. In: hr-online.de. 25. März 2010, abgerufen am 8. März 2016.
  8. Jakob Augstein kauft Rogner & Bernhard. In: buchmarkt.de. 5. Januar 2004, abgerufen am 8. März 2016.
  9. Haffmans & Tolkemitt übernimmt Mehrheit an Rogner & Bernhard. In: boersenblatt.net. 7. Oktober 2011, abgerufen am 8. März 2016.
  10. WDR, 22. August 2014: Jakob Augstein. Chefredakteur der Wochenzeitung „Der Freitag“, Kolumnist „Spiegel online“ (Memento vom 28. Dezember 2014 im Internet Archive)
  11. Roland Pimpl: Augstein-Erben wollen raus. Was ist der "Spiegel" den Mitarbeitern und G+J wert? In: horizont.net. 16. April 2015, abgerufen am 8. März 2016.
  12. Stefan Reinicke: Interview über Rauswürfe beim "Freitag". "Nur noch ein Störfaktor". In: taz.de. 5. Januar 2012, abgerufen am 8. März 2016.
  13. S.P.O.N. - Im Zweifel links. Alle Kolumnen. Jakob Augstein. In: SpiegelOnline. Abgerufen am 8. März 2016.
  14. PHOENIX: „Augstein und Blome“ für Grimme-Preis nominiert. In: phoenix.de. 29. Januar 2013, abgerufen am 8. März 2016.
  15. Marc Bartl: Wechsel in der Chefredaktion des "Freitag": Jana Hensel ist weg, Michael Angele steigt auf. In: kress.de. 5. Januar 2015, abgerufen am 8. März 2016.
  16. Interview von Evelyn Roll mit Jakob Augstein:"Eine beeindruckende Gestalt", SZ vom 2. Februar 2017
  17. Peter Weissenburger: Streit um neuen „Freitag“-Herausgeber: Schreiben unter Todenhöfer, Die Tageszeitung vom 7. Juli 2017
  18. Martin Krauß: Nicht mit Todenhöfer, Jüdische Allgemeine vom 12. Januar 2017
  19. FAZ, Gewalt in Hamburg: Brandstifter twittert, 7. Juli 2017
  20. Focus, Die kontroversesten und skurrilsten Tweets, 10. Juli 2017
  21. Huffington Post, Mit einem gewaltverherrlichenden Tweet sorgt Publizist Augstein für Empörung, 7. Juli 2017
  22. Deutschlandfunk, Streit nach Augstein-Tweet zu G20, 7. Juli 2017
  23. "Fanatiker des Live". Besondere Ehrung für Jakob Augstein. In: grimme-institut.de. 22. Dezember 2011, abgerufen am 8. März 2016.
  24. Nils Minkmar: Jakob Augstein im Grünen: Die politischen Tugenden eines Gärtners. In: faz.net. 17. Februar 2012, abgerufen am 12. März 2017.
  25. Kerstin Decker: In der Debatte: Jakob Augstein, der radikale Gärtner. In: tagesspiegel.de. 13. September 2013, abgerufen am 12. März 2017.
  26. Alexander Wallasch: Kapitalismuskritik – Jakob Augsteins Flirt mit der Gewalt. In: cicero.de. 14. August 2013, abgerufen am 12. März 2017.
  27. Rainer Blasius: Jakob Augstein: Sabotage: Körpereinsatz in der Politik. In: faz.net. 25. August 2013, abgerufen am 12. März 2017.
  28. Jakob Augstein (Der Spiegel, 17. September 2012): Wem nützt die Gewalt?
  29. Marin Majica, Ulrike Simon (Frankfurter Rundschau, 18. September 2012): Broder beleidigt Augstein
  30. Simon Wiesenthal Center: 2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs (PDF; 904 kB)
  31. Jakob Augstein (Der Spiegel, 26. November 2012): Überall Antisemiten
  32. Die Welt, 5. Januar 2013: Antisemitismus: Zweite jüdische Organisation kritisiert Augstein
  33. Der Spiegel, 31. Dezember 2012: Gysi und Klöckner verteidigen Augstein gegen Antisemitismus-Vorwurf
  34. Der Spiegel, 14. Januar 2013: Spiegel-Streitgespräch: Was ist Antisemitismus?
  35. Philip Kuhn (Die Welt, 16. Januar 2013): Dämonisierung mit dem Ziel der Delegitimierung
  36. Peter Ullrich: Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt. Politik im Antisemitismus- und Erinnerungsdiskurs. Wallstein, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8353-1362-0, S. 79 f.
  37. Philipp Peyman Engel (Jüdische Allgemeine, 17. Februar 2014): „Antisemitismus ist ein Glaubenssystem“: Monika Schwarz-Friesel über 14.000 judenfeindliche Briefe, gefährliche Stereotype und Jakob Augstein; Bezug: Jakob Augstein (Der Spiegel, 19. November 2012): Im Zweifel links: Gesetz der Rache<
  38. Jakob Augstein (Der Spiegel, 7. Dezember 2015): Im Zweifel links: Die völkische Revolution
  39. Pascal Beucker (taz, 10. Dezember 2015): Jakob Augstein und die Juden: Das Sturmgeschütz der Israelkritik
  40. 2015 Top Ten worst global Anti-Semitic/Anti-Israel Incidents (PDF)
  41. Lukas Betzler, Manuel Glittenberg: Antisemitismus im deutschen Mediendiskurs. Eine Analyse des Falls Jakob Augstein. Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-1672-2, S. 127 und 189.
  42. Armin Pfahl-Traughber (Humanistischer Pressedienst, 5. Mai 2015): Rezension: Der Fall Jakob Augstein
  43. Dynastie der Kreativen, Focus vom 19. Dezember 2015, abgerufen am 22. Februar 2017
  44. Susanne Mayer: Und plötzlich berühmt, zeit.de vom 24. September 2013, abgerufen am 22. Februar 2017