James Ibers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

James Arthur Ibers (* 9. Juni 1930 in Los Angeles)[1] ist ein US-amerikanischer Chemiker, der sich mit Anorganischer Chemie und Festkörper-Chemie befasst.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ibers studierte am Caltech mit dem Bachelor-Abschluss 1951 und promovierte 1954 bei James Holmes Sturdivant mit der Arbeit Studies in electron and x-ray diffraction .[2] Als Post-Doktorand forschte er für die CSIRO in Australien. Er war 1955 bis 1961 Chemiker bei Shell und 1961 bis 1964 am Brookhaven National Laboratory, bevor er 1965 Professor für Chemie an der Northwestern University wurde. Seit 1986 ist er dort Morrison Professor.

Er befasste sich mit Metallverbindungen zu anderen Chalkogenen als Sauerstoff (Schwefel, Selen, Tellur) und deren charakteristischen Unterschieden zu Metalloxiden (keine dichtesten Packungen, andere Bausteine als Tetraeder und Oktaeder, Schichtenbildung, Chalkogen-Chalkogen-Bindungen mit vielen verschiedenen Bindungslängen). Speziell befasste er sich mit Chalkogenverbindungen der Actinoiden (Uran, Thorium, Neptunium), teilweise am Argonne National Laboratory. Er untersuchte deren Struktur mit Röntgenkristallbeugung und deren physikalische Eigenschaften (Transport, optische und magnetische Eigenschaften).

Er ist seit 1951 verheiratet und hat zwei Kinder.

Ehrungen und Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist Mitglied der National Academy of Sciences (1984) und der American Academy of Arts and Sciences (1991).

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Walter C. Hamilton Hydrogen bonding in solids; methods of molecular structure determination, Benjamin 1968

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebensdaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. Lebensdaten, Publikationen und Akademischer Stammbaum von James Arthur Ibers bei academictree.org, abgerufen am 13. Februar 2018.