James Massey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

James Lee Massey (* 11. Februar 1934 in Wauseon, Ohio; † 16. Juni 2013 in Kopenhagen, Dänemark[1]) war ein Informationstheoretiker und Kryptologe.

Leben[Bearbeiten]

Massey war von 1980 bis 1998 Professor an der ETH Zürich und zuvor an der University of Notre Dame sowie der University of California, Los Angeles.[1] Seine bedeutendsten Arbeiten waren die Entwicklung des Berlekamp-Massey-Algorithmus, der Entwurf des Blockverschlüsselungsverfahren IDEA (mit Xuejia Lai), SAFER und das Massey-Omura Kryptosystem (mit Jim K. Omura).

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

1999 erhielt er den Marconi-Preis und 1992 den IEEE Alexander Graham Bell Award. Die Ehrendoktorwürde wurde ihm durch die Universität Lund (1990) und die Technische Universität München (2006) verliehen.[1] Massey war Mitglied der American Academy of Arts and Sciences (seit 2004), der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, der National Academy of Engineering, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Threshold Decoding, Massachusetts Institute of Technology Press, Cambridge, Massachusetts, USA 1963.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Nachruf: James Lee Massey dies at 79 , IEEE Information Theory Society

Weblinks[Bearbeiten]