James Wade

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
James Wade Darts pictogram.svg
James Wade (2007)
James Wade (2007)
Zur Person
Vollständiger Name James Martin Wade
Spitzname The Machine
Nation EnglandEngland England
Geburtsdatum 6. April 1983
Geburtsort Aldershot, Hampshire, England
Wohnort Aldershot, Hampshire, England
Dartsport
Dart seit 2001
Wurfhand links
Darts 20g Unicorn James Wade
Einlaufmusik The Boys Are Back In Town“ von Thin Lizzy
BDO 2001–2004
PDC seit 2004
Platz Weltrangliste 10. [1]
Wichtigste Erfolge
Infobox zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2017

James Martin Wade (* 6. April 1983 in Aldershot, Hampshire) ist ein englischer Dartspieler.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Wade startete seine Profikarriere 2001 in der World Darts Federation. 2004 wechselte er zur Professional Darts Corporation. 2007 konnte Wade das World Matchplay nach Siegen über Dennis Priestley, Mervyn King, Adrian Lewis und Terry Jenkins gewinnen. Drei Monate später folgte der Sieg beim World Grand Prix. Im Januar 2009 stand er im Halbfinale der World Professional Darts Championship, wo er mit 4:6 gegen Raymond van Barneveld unterlag. Im Mai 2009 gewann er die Darts Premier League durch einen Finalsieg gegen Mervyn King mit 13:8.

Im Jahr 2010 erreichte James Wade erneut das Finale der Premier League Darts, konnte aber seinen Titel nicht verteidigen, da er im Finale gegen Phil Taylor mit 8:10 verlor, der in diesem Match als bislang einziger Spieler zwei 9-Darter in einer Partie vor TV-Kameras warf. Im Oktober 2010 gewann Wade den Grand Prix in Dublin gegen Adrian Lewis im Finale mit 6 zu 3 Sätzen.

Bei der Weltmeisterschaft 2011 verlor James Wade in der zweiten Runde gegen den Österreicher Mensur Suljović 2-4. Am 5. Juni 2011 gewann Wade die UK Open durch einen 11-8 Finalsieg gegen Wes Newton.

Am 8. Oktober 2014 gelang James Wade beim World Grand Prix 2014 in der Partie gegen Robert Thornton sein zweiter Neun-Darter vor laufenden TV-Kameras. Dadurch, dass auch Thornton der Neun-Darter gelang, war dies die erste TV-Partie, in der beide Spieler bei Double In / Double Out einen Neun-Darter warfen. Er erreichte anschließend das Finale, das er gegen Michael van Gerwen verlor.

Wade gewann das Masters 2014 trotz 2:9-Rückstandes noch mit 11:10 gegen Mervyn King und beendete die Partie dabei mit einem 135er-Finish. Dies war sein erster Major-Sieg nach dem World Grand Prix im Jahre 2010.

Wade erhielt nach einer einjährigen Abstinenz wieder eine Wildcard für die Premier League, konnte sich aber nicht für die Play-Offs qualifizieren. Beim World Matchplay 2015 beendete er Taylors unglaubliche Siegesserie von 33 ungeschlagenen Partien hintereinander und bezwang ihn mit 17:14 im Halbfinale. Im Endspiel musste er sich Michael van Gerwen mit 12:18 geschlagen geben. Bei den weiteren wichtigen Turnieren in 2015 konnte er allerdings keine nennenswerten Erfolge mehr verzeichnen.

Bei der Weltmeisterschaft 2016 zog er mit drei komfortablen Siegen ins Viertelfinale ein, verlor dieses jedoch gegen Gary Anderson mit 1:5.

Wade gewann das European Darts Matchplay 2016 im Finale gegen Dave Chisnall mit 6:5. Bei der European Darts Championship 2016 musste er sich erst im Halbfinale van Gerwen geschlagen geben. Beim Grand Slam of Darts bezwang er Anderson mit 16:14 und erreichte das Finale, das er allerdings deutlich erneut gegen van Gerwen mit 8:16 verlor.

PDC-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Wade leidet unter einer bipolaren Störung. Seit 2011 spricht er offen über seine Krankheit.[2]

Er ist mit dem ehemaligen „Walk-on girl“ Samantha Marsh verheiratet.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. PDC Order of Merit. Abgerufen am 31. Juli 2017.
  2. Darts superstar James Wade tormented by depression. Abgerufen am 24. Juli 2015 (englisch).
  3. James Wade: My marriage to glamorous Sammi Marsh can only boost my darts. In: thesun.co.uk. 16. Dezember 2015, abgerufen am 29. Dezember 2015 (englisch).