James Willstrop

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
James Willstrop Squashspieler
James Willstrop
Willstrop bei den Kuwait Open 2009
Nationalität: EnglandEngland England
Geburtstag: 15. August 1983
Größe: 194 cm
Gewicht: 90 kg
1. Profisaison: 2002
Spielhand: Rechts
Trainer: Malcolm Willstrop
Erfolge
Karrieretitel: 19
Karrierefinals: 41
Beste Platzierung: 1 (Januar 2012)
Aktuelle Platzierung: 15
Monate Nr. 1: 11
Letzte Aktualisierung der Infobox: 1. Dezember 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der PSA/WSA und Squashinfo (siehe Weblinks)

James Willstrop (* 15. August 1983 in North Walsham) ist ein englischer Squashspieler. Im Jahr 2010 wurde er nach einer Finalniederlage gegen Nick Matthew Vizeweltmeister.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Willstrop ist seit Jahren mit Vanessa Atkinson liiert. Das Paar wurde im November 2013 Eltern eines Sohnes. Sein Bruder Christy Willstrop und sein Stiefbruder David Campion waren beide ebenfalls als Squashspieler aktiv.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab Willstrop sein Debüt auf der PSA World Tour, begann seine professionelle Karriere aber erst 2002. Im selben Jahr gewann er den Weltmeistertitel im Juniorenbereich mit einem Finalsieg gegen Peter Barker. Im Jahr 2005 erreichte er erstmals die Top Ten der Weltrangliste. Auf der World Tour gewann er bislang 19 Titel.

Mit der englischen Nationalmannschaft gewann er 2005, 2007 und 2013 die Weltmeisterschaft. 2005 besiegte er in der Finalpartie gegen Ägypten Amr Shabana in vier Sätzen. Zwei Jahre später besiegte er gegen Australien im Finale Stewart Boswell ohne Satzverlust. 2013 entschied er mit einem 3:1-Erfolg gegen Karim Darwish das Finale gegen Ägypten zugunsten der englischen Mannschaft. Darüber hinaus stand er bei den Weltmeisterschaften 2003, 2009 und 2011 im englischen Kader.

Bei Europameisterschaften wurde er 2003 erstmals in den englischen Kader berufen. Bis auf 2009, als er verletzt ausfiel, war er bis hin zur letzten Austragung 2016 jedes Jahr Teil der englischen Mannschaft. In dieser Zeit gewann er zwölfmal den Titel. Auch bei den Commonwealth Games gehörte er bereits dreimal zum englischen Aufgebot. 2006 schied er im Viertelfinale gegen Nick Matthew aus, auch in der Doppelkonkurrenz kam er nicht über das Viertelfinale hinaus. In der gemischten Konkurrenz gewann er mit Vicky Botwright die Silbermedaille. 2010 gewann er im Einzel eine weitere Silbermedaille. Im Endspiel unterlag er erneut Nick Matthew. Im Doppel schied er wiederum im Viertelfinale aus. Bei den Spielen 2014 gewann er seine dritte Silbermedaille nachdem er im Finale abermals von Nick Matthew besiegt wurde. Im Doppel gewann er mit Daryl Selby Bronze. Bei den World Games gewann er 2005 nach einer Finalniederlage gegen Peter Nicol die Bronzemedaille, 2009 unterlag er im Endspiel Nick Matthew.

Zwischen 2003 und 2015 stand James Willstrop insgesamt zwölfmal im Hauptfeld der Weltmeisterschaft. Sein bestes Resultat erzielte er mit dem Finaleinzug 2010. In vier Sätzen unterlag er Nick Matthew. An Europameisterschaften nahm er 2004 das einzige Mal teil. Im Halbfinale unterlag er Grégory Gaultier. Am Ende des Jahres 2011 gelang es Willstrop, drei aufeinanderfolgende Turniere der PSA World Series zu gewinnen. Dadurch gelang ihm erstmals der Sprung an die Spitze der Weltrangliste zum Januar 2012, an der er bis auf Februar das gesamte Jahr rangierte. Im Januar 2013 verlor er den Rang an Ramy Ashour. In den Jahren 2007 und 2008 wurde er britischer Meister.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: James Willstrop – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. My Sport: James Willstrop, telegraph.co.uk vom 13. September 2005. Abgerufen am 17. Juni 2016.