Jamie Murray

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Jamie Murray Tennisspieler
Jamie Murray
Jamie Murray 2013 bei den French Open
Nation: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag: 13. Februar 1986
Größe: 191 cm
Gewicht: 82 kg
1. Profisaison: 2004
Spielhand: Links, beidhändige Rückhand
Trainer: Louis Cayer
Preisgeld: 2.040.492 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:1
Höchste Platzierung: 834 (22. Mai 2006)
Doppel
Karrierebilanz: 260:212
Karrieretitel: 15
Höchste Platzierung: 2 (1. Februar 2016)
Aktuelle Platzierung: 2
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 1. Februar 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

James „Jamie“ Robert Murray (* 13. Februar 1986 in Dunblane) ist ein britischer Tennisspieler aus Schottland. Er ist der ältere Bruder von Tennisprofi Andy Murray.

Karriere[Bearbeiten]

2006[Bearbeiten]

2006 erreichte Murray zweimal ein Doppelfinale auf der ATP Tour. Ende Juli kamen er und sein US-amerikanischer Doppelpartner Eric Butorac bis ins Finale des Turniers in Los Angeles, das sie gegen die topgesetzten Brüder Bob und Mike Bryan glatt verloren. Im September gab es in Bangkok eine erneute Finalniederlage, diesmal an der Seite seines Bruders Andy Murray gegen Andy Ram und Jonathan Erlich aus Israel (2:6, 6:2, [4:10]).

2007[Bearbeiten]

Im Februar 2007 holten Murray und Butorac ihren ersten Turniersieg, noch auf Challenger-Ebene. Es folgten Erfolge auf der ATP Tour bei den SAP Open in San Jose und den Regions Morgan Keegan Championships in Memphis. Durch die Turniersiege erreichte Murray erstmals die Top 50 der Doppelweltrangliste.

Am 20. März wurde Murray erstmals ins britische Davis-Cup-Team berufen. Er besiegte dort zusammen mit Greg Rusedski Robin Haase und Rogier Wassen in vier Sätzen mit 6:1, 3:6, 6:3, 7:6.

Nach dem Gewinn des Mixed-Titels mit Jelena Janković bei den Wimbledon Championships stieß er auch bei den US Open an der Seite von Liezel Huber bis ins Halbfinale vor, verpasste jedoch sein zweites Grand-Slam-Finale innerhalb eines Jahres.

2008[Bearbeiten]

Murray begann das Jahr 2008 mit einem neuen Doppelpartner, dem Weißrussen Max Mirny. Auf den Sieg beim Turnier in Delray Beach im Februar folgte eine Reihe von Niederlagen. Sie scheiterten bei elf Turnieren in den ersten beiden Runden, so auch bei den Australian Open. Nach nur vier gewonnenen Partien beendeten Murray und Mirny ihre gemeinsame Doppelkarriere. Der Brite hatte mit anderen Partnern mehr Erfolg; er erreichte mit Nicolás Lapentti das Halbfinale der Movistar Open und mit Kevin Ullyett das Finale der Estoril Open.

Jamie Murray zeigte auch vermehrt Interesse für das Einzel. Mit einem Match gegen Marcel Granollers nahm er im Januar an einer Einzel-Qualifikation teil und bewarb sich um eine Wildcard in Wimbledon. Nach der Niederlage in der Qualifikation bei den Artois Championships gegen den Polen Łukasz Kubot wurde Murray der Auftritt beim traditionellen Rasenturnier im Einzel verweigert. Gemeinsam mit Max Mirny erreichte er das Finale der Slazenger Open, das Halbfinale der Artois Championships und das Achtelfinale in Wimbledon.

Erfolge[Bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam (2)
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 (4)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (10)
Titel nach Belag
Hartplatz (9)
Sand (4)
Rasen (2)
Teppich (0)

Doppel[Bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 18. Februar 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San José Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac SudafrikaSüdafrika Chris Haggard
DeutschlandDeutschland Rainer Schüttler
7:5, 7:66
2. 25. Februar 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
OsterreichÖsterreich Julian Knowle
7:5, 6:3
3. 23. Juni 2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joshua Goodall
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins
4:6, 6:3, [10:5]
4. 17. Februar 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Delray Beach Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Max Mirny Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
6:4, 3:6, [10:6]
5. 7. November 2010 SpanienSpanien Valencia Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray IndienIndien Mahesh Bhupathi
WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
7:68, 5:7, [10:7]
6. 25. September 2011 FrankreichFrankreich Metz Hartplatz (i) BrasilienBrasilien André Sá BrasilienBrasilien Marcelo Melo
TschechienTschechien Lukáš Dlouhý
6:4, 7:67
7. 9. Oktober 2011 JapanJapan Tokio Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray TschechienTschechien František Čermák
SlowakeiSlowakei Filip Polášek
6:1, 6:4
8. 14. April 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Sand AustralienAustralien John Peers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
1:6, 7:63, [12:10]
9. 28. Juli 2013 SchweizSchweiz Gstaad Sand AustralienAustralien John Peers SpanienSpanien Pablo Andújar
SpanienSpanien Guillermo García-López
6:3, 6:4
10. 29. September 2013 ThailandThailand Bangkok Hartplatz AustralienAustralien John Peers PolenPolen Tomasz Bednarek
SchwedenSchweden Johan Brunström
6:3, 3:6, [10:6]
11. 4. Mai 2014 DeutschlandDeutschland München Sand AustralienAustralien John Peers Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Fleming
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins
6:4, 6:2
12. 11. Januar 2015 AustralienAustralien Brisbane Hartplatz AustralienAustralien John Peers UkraineUkraine Alexander Dolgopolow
JapanJapan Kei Nishikori
6:3, 7:64
13. 2. August 2015 DeutschlandDeutschland Hamburg Sand AustralienAustralien John Peers KolumbienKolumbien Juan Sebastián Cabal
KolumbienKolumbien Robert Farah
2:6, 6:3, [10:8]
14. 16. Januar 2016 AustralienAustralien Sydney Hartplatz BrasilienBrasilien Bruno Soares IndienIndien Rohan Bopanna
RumänienRumänien Florin Mergea
6:3, 7:66
15. 30. Januar 2016 AustralienAustralien Australian Open Hartplatz BrasilienBrasilien Bruno Soares KanadaKanada Daniel Nestor
TschechienTschechien Radek Štěpánek
2:6, 6:4, 7:5

Finalteilnahmen[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 30. Juli 2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
2:6, 4:6
2. 1. Oktober 2006 ThailandThailand Bangkok Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray IsraelIsrael Jonathan Erlich
IsraelIsrael Andy Ram
2:6, 6:2, [4:10]
3. 21. April 2008 PortugalPortugal Estoril Sand SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett SudafrikaSüdafrika Jeff Coetzee
SudafrikaSüdafrika Wesley Moodie
2:6, 6:4, [8:10]
4. 16. Juni 2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Rasen SudafrikaSüdafrika Jeff Coetzee BrasilienBrasilien Bruno Soares
SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett
2:6, 6:75
5. 6. Oktober 2013 JapanJapan Tokio Hartplatz AustralienAustralien John Peers IndienIndien Rohan Bopanna
FrankreichFrankreich Édouard Roger-Vasselin
6:75, 4:6
6. 15. Juni 2014 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Queen’s Club Rasen AustralienAustralien John Peers OsterreichÖsterreich Alexander Peya
BrasilienBrasilien Bruno Soares
6:4, 6:74, [4:10]
7. 23. August 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winston-Salem Hartplatz AustralienAustralien John Peers KolumbienKolumbien Juan Sebastián Cabal
KolumbienKolumbien Robert Farah
3:6, 4:6
8. 28. September 2014 MalaysiaMalaysia Kuala Lumpur Hartplatz (i) AustralienAustralien John Peers PolenPolen Marcin Matkowski
IndienIndien Leander Paes
6:3, 6:75, [5:10]
9. 15. Februar 2015 NiederlandeNiederlande Rotterdam Hartplatz (i) AustralienAustralien John Peers NiederlandeNiederlande Jean-Julien Rojer
RumänienRumänien Horia Tecău
6:3, 3:6, [8:10]
10. 26. April 2015 SpanienSpanien Barcelona Sand AustralienAustralien John Peers KroatienKroatien Marin Draganja
FinnlandFinnland Henri Kontinen
3:6, 7:66, [9:11]
11. 11. Juli 2015 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Rasen AustralienAustralien John Peers NiederlandeNiederlande Jean-Julien Rojer
RumänienRumänien Horia Tecău
6:75, 4:6, 4:6
12. 12. September 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Hartplatz AustralienAustralien John Peers FrankreichFrankreich Pierre-Hugues Herbert
FrankreichFrankreich Nicolas Mahut
4:6, 4:6
13. 25. Oktober 2015 OsterreichÖsterreich Wien Hartplatz (i) AustralienAustralien John Peers PolenPolen Łukasz Kubot
BrasilienBrasilien Marcelo Melo
6:4, 6:73, [6:10]
14. 1. November 2015 SchweizSchweiz Basel Hartplatz (i) AustralienAustralien John Peers OsterreichÖsterreich Alexander Peya
BrasilienBrasilien Bruno Soares
5:7, 5:7

Mixed[Bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partnerin Finalgegner Ergebnis
1. 8. Juli 2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Rasen SerbienSerbien Jelena Janković SchwedenSchweden Jonas Björkman
AustralienAustralien Alicia Molik
6:4, 3:6, 6:1

Finalteilnahmen[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partnerin Finalgegner Ergebnis
1. 7. September 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Liezel Huber IndienIndien Leander Paes
SimbabweSimbabwe Cara Black
6:76, 4:6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jamie Murray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien