Jan-Waalke Meyer

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Jan-Waalke Meyer (* 31. März 1945 in Varel) ist ein deutscher Vorderasiatischer Archäologe, und Professor am Institut für Archäologische Wissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungstätigkeit konzentriert sich besonders auf Tell Chuera (Nordsyrien), wo er 1998 die Grabungsleitung von Winfried Orthmann übernommen hatte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur in Oldenburg (1968) studierte Meyer bis 1970 zunächst Germanistik und Geschichte an der Universität Hamburg, wechselte dann jedoch an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo er zunächst für zwei Semester Kunstgeschichte und Klassische Archäologie studierte, dann aber zunächst weiterhin in Freiburg mit einem Studium der Vorderasiatischen Archäologie, Altorientalistik und Klassischen Archäologie begann, welches er 1979 dann an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken abschloss. 1985 folgte die Promotion in Vorderasiatischer Archäologie, 1993 die Habilitation.

1973/74 war er Mitarbeiter der Ausgrabung des Mumbaqat unter der Leitung von Winfried Orthmann und 1977 unter Leitung von Alfred Werner Maurer. Von 1979 bis 1990 wirkte er am Projekt in Halawa unter Leitung Winfried Orthmanns mit. Nach einer Phase der Arbeitslosigkeit, die er für seine Habilitation nutzte, war er als Privatdozent an der Universität des Saarlandes tätig und wirkte zugleich unter Hartmut Kühne am Grabungsprojekt in Schech Hamad mit.

Ab Sommersemester 1996 war er bis zu seiner Emeritierung ordentlicher Professor an der Goethe-Universität und an den Ausgrabungen in Tell Chuera beteiligt. Mit Hans-Markus von Kaenel, Rüdiger Krause und Wulf Raeck gibt er die Frankfurter Archäologischen Schriften heraus.

Meyer ist mit der Archäozoologin Emmanuelle Vila-Meyer verheiratet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]