Jan Distelmeyer

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Jan (Hendrik) Distelmeyer (* 1969 in Bielefeld) ist ein deutscher Medienwissenschaftler und Filmkritiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Distelmeyer studierte Germanistik, Medienwissenschaft und Philosophie und promovierte 2002 über das Thema Autorenfilm. Von 2002 bis 2004 ist er in Hamburg für die Konzeption der Internationalen Filmhistorischen Kongresse von CineGraph verantwortlich und ediert anschließend die Bücher mit den Vorträgen.

Seit 2005 lehrt er im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam und Fachhochschule Potsdam; zunächst als Gastprofessor und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Potsdam, seit 2010 hält er die Professor für Theorie und Geschichte der technischen Medien an der Fachhochschule Potsdam. Von Herbst 2007 bis Herbst 2008 vertrat er die Professur für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienästhetik/Medienkultur an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

Er ist Autor zahlreicher Filmkritiken so beispielsweise für epd Film, die taz, Spex, Die Zeit, Spiegel Online, Jungle World.

Jan Distelmeyer ist jüngerer Bruder des Musikers Jochen Distelmeyer. Er lebt mit Frau und Tochter in Berlin.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan Distelmeyer (Redaktion): Tonfilmfrieden/Tonfilmkrieg. Die Geschichte der Tobis vom Technik-Syndikat zum Staatskonzern. edition text + kritik, München 2003, ISBN 3-88377-749-8.
  • Jan Distelmeyer (Redaktion): Alliierte für den Film. Arnold Pressburger, Gregor Rabinowitsch und die Cine-Allianz. edition text + kritik, München 2004, ISBN 3-88377-779-X.
  • Jan Distelmeyer (Redaktion): Babylon in FilmEuropa. Mehrsprachen-Versionen der 1930er Jahre. edition text + kritik, München 2006, ISBN 3-88377-838-9.
  • Jan Distelmeyer (Redaktion): Spaß beiseite, Film ab. Jüdischer Humor und verdrängendes Lachen in der Filmkomödie bis 1945. edition text + kritik, München 2006, ISBN 978-3-88377-803-7.
  • Jan Distelmeyer: Autor Macht Geschichte. Oliver Stone, seine Filme und die Werkgeschichtsschreibung. edition text + kritik, München 2005, ISBN 3-88377-796-X.
  • Jan Distelmeyer, Christine Hanke, Dieter Mersch (Hg.): Game Over?! Perspektiven des Computerspiels. transcript, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-89942-790-5.
  • Jan Distelmeyer: Das flexible Kino Ästhetik und Dispositiv der DVD & Blu-ray. Bertz + Fischer, Berlin 2012, ISBN 978-3-86505-217-9.
  • Jan Distelmeyer, Lisa Andergassen, Nora Johanna Werdich (Hg.): Raumdeutung. Zur Wiederkehr des 3D-Films. transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1815-0.
  • Jan Distelmeyer: Katastrophe und Kapitalismus. Phantasien des Untergangs. Bertz + Fischer, Berlin 2013, ISBN 978-3-86505-722-8.
  • Jan Distelmeyer: Machtzeichen. Anordnungen des Computers. Bertz + Fischer, Berlin 2017, ISBN 978-3-86505-739-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]