Jan Mayensfield

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Jan Mayensfield
Jan Mayensfield (Svalbard und Jan Mayen)
Red pog.svg
Kenndaten
ICAO-Code ENJA
Koordinaten

70° 57′ 40″ N, 8° 34′ 33″ WKoordinaten: 70° 57′ 40″ N, 8° 34′ 33″ W

12 m (39 ft) über MSL
Basisdaten
Eröffnung 1960
Start- und Landebahn
06/24 1500 m

i1 i3 i5

i7 i10 i12 i14

BW

Jan Mayensfield ist ein norwegischer Militärflugplatz auf Jan Mayen im Nordatlantik.[1]

Geschichte und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz befindet sich nordöstlich von Olonkinbyen, der einzigen verbliebenen Wohnsiedlung der Insel. Die Landebahn ist 1,5 km (4,921 ft) lang und 30 m breit und verfügt über keine befestigte Piste und keine Infrastruktur.[2] Ungünstige Wetterbedingungen, unter anderem auch durch die „Kármán Wind“ genannten Leewellen rund um den in der Nähe liegenden Vulkan Beerenberg, erschweren teilweise den Betrieb des Luftverkehrs.[1][3]

Die NATO und die norwegischen Streitkräfte begannen 1958 am Rande von Olonkinbyen mit dem Bau eines militärischen Außenpostens und Flugplatzes. Der Flugplatz wurde im August 1960 in Betrieb genommen; das erste Flugzeug landete am 17. September 1960 und war eine Catalina der norwegischen Luftwaffe. Das erste Zivilflugzeug, eine Douglas DC-4 von Braathens S.A.F.E, landete am 29. Oktober 1961.[3]

Der Flugplatz wird von der norwegischen Luftwaffe achtmal jährlich im regulären Turnus[4] mit Maschinen vom Typ Lockheed C-130 zur Versorgung der Wetterstation angeflogen.[3][5] Für das Betreten der Insel, die nur mit einem Mitflug mit der norwegischen Luftwaffe erreicht werden kann oder von Kreuzfahrern stundenweise angelaufen wird, ist eine Erlaubnis unter Mitnahme von Expeditionsausrüstung, entsprechender Verpflegung und SAR-Bergeversicherung notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tom Arheim, Bjørn Hafsten, Bjørn Olsen, Sverre Thuve: Fra Spitfire til F-16: Luftforsvaret 50 år 1944–1994. Sem & Stenersen, Oslo 1994, ISBN 82-7046-068-0 (norwegisch).
  • Susan Barr: Jan Mayen. Schibsted, Oslo 1991, ISBN 82-516-1353-1 (norwegisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jan Mayen, Jan Mayensfield. In: Norske Flyplasser. Aviel - Hans Olaf Reitås, archiviert vom Original am 13. April 2014; abgerufen am 28. Oktober 2016 (norwegisch).
  2. How to visit Jan Mayen. In: Jan Mayen Homesite. Jan Mayen Crew, archiviert vom Original am 9. Oktober 2012; abgerufen am 28. Oktober 2016 (englisch).
  3. a b c Flyplass: Jan Mayen – Airfield «Jan Mayensfield». In: jan.mayen.no. Abgerufen am 28. Oktober 2016 (englisch).
  4. Jan Mayens Historie. Fylkesmannen i Nordland, 1. Juni 2007, archiviert vom Original am 9. Oktober 2012; abgerufen am 28. Oktober 2016 (norwegisch).
  5. Jahn Rønne: Gamle, men gode transportfly. In: Forsvarsnett. Norwegische Streitkräfte (Det norske forsvaret), 31. Oktober 2002, archiviert vom Original am 23. April 2004; abgerufen am 28. Oktober 2016 (norwegisch).