Jan van Leeuwen

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Jan van Leeuwen (* 1946 in Waddinxveen) ist ein niederländischer theoretischer Informatiker

Van Leeuwen absolvierte 1969 sein Doctoraalexaman und wurde 1972 an der Universität Utrecht bei Dirk van Dalen promoviert (Rule-Labeled Programs: A Study of a Generalization of Context-Free Grammars and Some Classes of Formal Languages).[1]. Als Post-Doktorand war er an der University of California, Berkeley und 1973/74 und 1975/76 war er Assistant Professor an der State University of New York in Buffalo. 1976/77 war er Associate Professor an der University of Pennsylvania und seit 1977 Professor für Informatik an der Universität Utrecht. 1977 bis 1983 und 1991 bis 1994 stand er der Fakultät vor und 1994 bis 2009 war er Dekan der Fachbereiche Informatik und Mathematik.

Er ist seit 1992 Mitglied der Niederländischen Akademie der Wissenschaften und seit 2006 der Academia Europaea.

Van Leeuwen war Herausgeber des Handbook of Theoretical Computer Science. 1996 erhielt er die Goldmedaille der Comenius-Universität in Bratislava und 1999 die Bolzano-Medaille der Tschechischen Akademie der Wissenschaften. 2008 wurde er Ehrendoktor der RWTH Aachen. 2009 bis 2010 war er Lorentz Fellow.

Zu seinen Doktoranden gehört Mark Overmars.

Schriften[Bearbeiten]

  • Herausgeber mit S. Barry Cooper: Alan Turing: His Work and Impact, Elsevier 2013
  • Herausgeber: Handbook of Theoretical Computer Science, Band A, B, MIT Press 1994

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jan van Leeuwen im Mathematics Genealogy Project (englisch)