Jana Sorgers-Rau

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Jana Sorgers-Rau (geb. Sorgers, * 4. August 1967 in Neubrandenburg) ist zweifache Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin im Rudern. Sie gewann 1988 in Seoul im Doppelvierer in der Mannschaft der damaligen DDR die Goldmedaille und wiederholte diesen Gewinn acht Jahre später in Atlanta für Deutschland.

Sie hat ihre Laufbahn 1996 beendet und wurde 1997 als erste Ruderin vom Weltruderverband FISA mit der höchsten Auszeichnung im Rudersport – der Thomas-Keller-Medaille – ausgezeichnet. Jana Sorgers ist mit dem Ruderer Oliver Rau verheiratet, sie haben Zwillingstöchter, und haben von 1996 bis 2017 in Bremen gelebt. Sie sind dann nach Frankfurt umgezogen.

Für ihren Olympiasieg in Seoul 1988 wurde sie mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold ausgezeichnet.[1]

Ihre größten Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984 Junioren-Weltmeisterin (Jönköping) im Doppelvierer
  • 1985 Junioren-Weltmeisterin (Brandenburg) im Doppelzweier
  • 1986 Weltmeisterin (Nottingham) im Doppelvierer
  • 1987 Weltmeisterin (Kopenhagen) im Doppelvierer
  • 1989 Weltmeisterin (Bled) im Doppelzweier
  • 1990 Weltmeisterin (Tasmanien) im Doppelvierer
  • 1991 Weltmeisterin (Wien) im Doppelvierer
  • 1994 Weltmeisterin (Indianapolis) im Doppelvierer
  • 1995 Weltmeisterin (Tampere) im Doppelvierer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neues Deutschland, 12./13. November 1988, S. 4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]