Jango Edwards

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Jango Edwards (1986)

Jango Edwards (* 15. April 1950 in Detroit als Stanley Ted Edwards) ist ein US-amerikanischer Clown und Comedian.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt wurde Jango Edwards durch seine sehr körperbetonten, teils derben Bühnendarbietungen. Seit den 1980er-Jahren[1] ist er auch in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt. Dies beruht auf Live-Auftritten, solo und mit seiner Gruppe Friends Roadshow, eine Langspielplatte mit hauptsächlich Musikstücken aus seinen Auftritten (Live at the Melkweg, Amsterdam 1978) und einer eigenen Fernsehshow, die in einigen dritten Programmen lief.

Jango Edwards wirkte auch in einigen Kinofilmen mit. In den 1990er-Jahren trat er regelmäßig in kurzen Sketchen in der vom ORF produzierten Comedy-Reihe Tohuwabohu auf, die auch im deutschen Fernsehen gezeigt wurde. Im Dezember 2008 hatte er einen Auftritt am Arosa Humor-Festival.

Am 3. Dezember 2012 verlieh der Wiener Gemeinderat Jango Edwards auf Initiative der österreichischen Grünen das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien.[2]

Am 15. September 2013 wurde Edwards bei seiner Rückkehr aus Moskau in seine Wahlheimat Spanien wegen fehlender Visumspapiere am Flughafen in Barcelona festgesetzt und in Abschiebehaft genommen.[3] Nach sechsmonatiger Einreisesperre in die EU kehrte Edwards aus den USA auf die Bühnen Europas 2014 zurück und lebt unterdessen wieder in Barcelona.[4][5] In einem Porträt des Fernsehsenders Arte gab Edwards 2017 zu, drei Jahrzehnte ohne Papiere in Europa gelebt zu haben.[6]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976 Auftritte (Pantomime) im Melkweg, Amsterdam
  • 1976 Shows und Straßentheater im Vondelpark, Amsterdam
  • 1979 Mister "Y" in Amsterdam
  • 1981 Tango durch Deutschland
  • 1981 Rosi und die große Stadt
  • 1988 Gemini - Die Zwillingssterne
  • 1988 Zärtliche Chaoten II
  • 1990 Rendez-vous au tas de sable
  • 1991 Les nuls, l'émission
  • 1991 Suite 215
  • 1992 Le retour des charlots
  • 1994 Tohuwabohu
  • 1995 All Men Are Mortal
  • 2008 Blindspot

Als er selbst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984 Estoc de pop
  • 1990 Querido cabaret
  • 1991 Sigue, sigue Plàstic
  • 1997 El show de la Diana
  • 1998 Gala TP de oro 1997
  • 2004 Coucou c’est nous, dix ans déjà!
  • 2004 La ferme célébrités
  • 2009 B Cult

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Music-Hall : Jean-Pierre Thiollet a vu... Jango Edwards. Clown américain", Le Quotidien de Paris, 16-04-1982.
  2. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121130_OTS0122/gruene-wienwerner-lobo-goldenes-verdienstzeichen-an-jango-edwards
  3. http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Comedian-Jango-Edwards-musste-in-USA-ausreisen;art16,1196889
  4. https://www.posthof.at/programm/programm/article/jango-edwards-usa/print.html
  5. https://es.linkedin.com/in/jango-edwards-80a40069
  6. https://www.youtube.com/watch?v=BlpqWq3524M