Janine Flock

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Janine Flock Skeleton
Janine Flock (2014)
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 25. Juli 1989
Geburtsort Hall in TirolOsterreichÖsterreich Österreich
Größe 174 cm
Gewicht 64 kg
Beruf Sportsoldatin
Karriere
Verein Schlittensportverein Innsbruck[1]
Trainer Michael Grünberger, Carson Patterson
Nationalkader seit 2006
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 2 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
ÖM-Medaillen 8 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
IBSF Skeleton-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2016 Igls Team
0Silber0 2016 Igls Einzel
IBSF Skeleton-Europameisterschaften
0Silber0 2013 Igls Einzel
0Gold0 2014 Königssee Einzel
0Silber0 2015 Igls Einzel
0Gold0 2016 St. Moritz Einzel
0Silber0 2017 Winterberg Einzel
IBSF Skeleton-Junioren-WM
0Bronze0 2010 St. Moritz Einzel
Österreichische Meisterschaften
0Gold0 2007 Igls
0Gold0 2008 Igls
0Gold0 2009 Igls
0Gold0 2010 Igls
0Gold0 2011 Igls
0Gold0 2012 Igls
0Gold0 2013 Igls
0Gold0 2014 Igls
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
FIBT Ranking 2. (14/15)
Debüt im Weltcup November 2010
Weltcupsiege 3
Gesamtweltcup 1. (14/15)
Debüt im Europacup November 2007
Debüt Nordamerikacup November 2010
Debüt im Interconti-Cup Dezember 2008
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Weltcup 3 3 5
letzte Änderung: 18. Dezember 2016

Janine Flock (* 25. Juli 1989 in Hall in Tirol) ist eine österreichische Skeletonpilotin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flock begann 2004 mit dem Skeleton-Sport und gehört seit 2006 dem Nationalkader an. Die Rumerin wird von Michael Grünberger trainiert.

Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2006 belegte sie den 22. Rang. Im November des Jahres gab sie ihr Debüt im Skeleton-Europacup. In Igls wurde sie 16. Im Jahr darauf schaffte sie ihren internationalen Durchbruch mit mehreren Top-Ten-Platzierungen im Europacup. Bestes Ergebnis war der zweite Platz hinter Jelena Judina beim zweiten Rennen der Saison 2007/08 in Winterberg. In der Gesamtwertung des Wettbewerbs wurde sie Fünfte. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Igls belegte sie den 14. Platz, bei ihrer ersten Skeleton-Weltmeisterschaft in Altenberg den 22. In der Saison 2008/09 startete Flock im Skeleton-Intercontinentalcup, ohne jedoch häufiger nennenswerte Platzierungen zu erreichen.

Im Intercontinentalcup 2009/10 erreichte sie in Park City als Sechstplatzierte erstmals ein Top-Ten-Ergebnis. Zum Auftakt des Weltcup 2010/11 debütierte Flock in Whistler im Skeleton-Weltcup und wurde dort 13. In ihrem dritten Weltcuprennen in Park City wurde sie Achte. Auch 2011/12 startete sie im Weltcup und erreichte als beste Platzierung erneut einen achten Rang, 2012/13 wurde sie in Igls Vierte. In der Saison 2013/14 konnte sie ihre ersten Podestplätze erreichen und wurde zweimal Zweite sowie einmal Dritte; in der Gesamtwertung wurde sie Vierte. Bei der Skeleton-Europameisterschaft 2014 in Königssee wurde Flock Europameisterin. Als Mitglied des österreichischen Teams nahm sie an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi (Russland) teil und belegte den neunten Rang. In den Weltcup 2014/15 startete sie mit einem dritten Platz in Lake Placid; im Januar 2015 konnte sie in St. Moritz ihren ersten Sieg im Weltcup feiern. Bei der Skeleton-Europameisterschaft 2015 gewann sie zum zweiten Mal Silber. Sie belegte insgesamt vier Podestplätze und gewann die Gesamtwertung im Weltcup vor Vorjahressiegerin Elizabeth Yarnold sowie Tina Hermann. Bei der Skeleton-Weltmeisterschaft 2015 in Winterberg wurde Flock Sechste. Anfang Februar 2016 gewann sie in St. Moritz ihr zweites Weltcup-Rennen und wurde gleichzeitig zum zweiten Mal Europameisterin. Bei der anschließenden Weltmeisterschaft auf ihrer Heimbahn in Igls gewann sie Bronze mit dem Team und Silber im Einzel hinter Tina Hermann. Flock holte damit die erste Medaille für Österreich in einem Frauen-Rennen bei Skeleton-Weltmeisterschaften. Im Weltcup 2016/17 feierte sie nach einem 11. Platz zum Saisonstart ihren dritten Weltcupsieg beim zweiten Rennen in Lake Placid.

Von 2007 bis 2014 gewann Flock jeweils die Österreichischen Staatsmeisterschaften. 2006, 2007 und 2008 wurde sie Tiroler Meisterin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Janine Flock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil von Janine Flock beim SSVI. Abgerufen am 18. Dezember 2016.