Japanischer Garten (Leverkusen)

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Der Japanische Garten in Leverkusen ist ein Park, der der Bayer AG gehört.

Der Japanische Garten in Leverkusen wurde 1913 erstmals neben der Villa von Carl Duisberg, Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvorsitzender der damaligen I.G. Farbenindustrie AG, angelegt. Nach einer Weltreise im Jahre 1926, auf der Duisberg auch Japan besuchte, war er von der dortigen Gartenkultur begeistert und beschloss, den Garten auf dem Gebiet erweitern zu lassen, auf dem bis 2012 das Bayer-Hochhaus stand. Seit den 1950er Jahren ist der Garten öffentlich zugänglich.

1960 wurde der Japanische Garten ca. 250 Meter südlicher an seine heutige Stelle verlegt und liegt innerhalb einer 15.000 m² großen Gartenlandschaft auf einem Gelände, das heute zum Bayerwerk/Chempark gehört. Das Gelände des Japanischen Gartens liegt bereits auf Kölner Stadtgebiet im Stadtteil Flittard.

Neben Gräsern, Papyrusstauden, japanischem Goldahorn, Chrysanthemen und anderen Pflanzen sind auch Mammutbäume sowie ein Teehaus, Statuen von Buddhas, Geishas und Wasser speienden Drachen zu sehen. Darüber hinaus gibt es Teiche mit japanischen Kois und Schildkröten. Die „Mikadobrücke“ ist einer Brücke in der Tempelstadt Nikkō nachempfunden.

2006 wurde der Japanische Garten im Wettbewerb „Deutschlands schönster Park“ in die Top Fünf gewählt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Japanischer Garten Leverkusen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

51.0115716.981642Koordinaten: 51° 0′ 42″ N, 6° 58′ 54″ O