Jared Kushner

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Jared Kushner (2008)

Jared Corey Kushner (* 10. Januar 1981 in Livingston, New Jersey) ist ein amerikanischer Geschäftsmann, Investor und Politikberater. Seine Gattin Ivanka Trump ist das zweite Kind aus erster Ehe des Präsidenten der Vereinigten Staaten Donald Trump. Kushner gehörte zu den wichtigsten Beratern während Trumps Wahlkampagne, insbesondere bei dessen digitaler Kommunikation.[1][2][3]

Am 9. Januar 2017 ernannte ihn sein Schwiegervater Donald Trump zu seinem Senior-Berater („Senior Advisor to the President of the United States“).[4]

Ausbildung, Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jared Kushner ist der Sohn von Seryl und Charles Kushner (* 1954); er hat zwei Schwestern und einen Bruder. Die orthodox jüdische Familie lebte in New Jersey.[5] Jared Kushner absolvierte die private Frisch-School in Paramus, New Jersey. Nach Recherchen Daniel Goldens wurde Kushner von Vertretern seiner Highschool als mäßiger Schüler beschrieben. Er wurde dennoch an der Harvard University angenommen, der sein Vater zuvor 2,5 Mio. US-Dollar gespendet hatte,[6] und schloss 2003 mit einem Bachelor of Arts (B.A.) in Soziologie ab.[7][6]

2009 heiratete Kushner Ivanka Trump, die dafür zum Judentum konvertierte; das Paar hat drei Kinder.

Geschäftstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kushner, Sohn des Immmobilienmagnaten Charles Kushner, investierte von 2007 bis 2016 mehr als 7 Milliarden US-Dollar in New Yorker Immobilien,[8] darunter mit dem 666 Fifth Avenue der teuerste Kauf eines einzelnen Gebäudes in der Geschichte der USA.[9]

Als sein Vater Charles 2005 zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung und Beeinflussung von Zeugen[10][11] verurteilt wurde, übernahm Jared Kushner die Führung des Unternehmens.[12] Das Ermittlungsverfahren gegen Charles Kushner wurde von Chris Christie, damals Staatsanwalt in New Jersey, initiiert. 2016 war Christie – nun Gouverneur von New Jersey – Unterstützer des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und bis kurz nach der Wahl Trumps Leiter dessen Übergangsteams (transition team). Kushner soll dafür gesorgt haben, dass Personen, die mit Christie in enger Verbindung standen, anschließend das Übergangsteam verlassen mussten.[11]

2006 kaufte Kushner für 10 Mio. US-Dollar die Wochenzeitung The New York Observer.[7] Er investierte in deren digitalen Auftritt und stellte die defizitäre Print-Ausgabe einen Tag nach der Präsidentschaftswahl ein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Emily Jane Fox: Was Donald Trump’s Son-in-Law the Evil Genius All Along? In: The Hive. Oktober 2016 (vanityfair.com).
  2. Eli Stokols: With Pence, Trump plays to win. In: Politico. 15. Juli 2016 (politico.com [abgerufen am 30. September 2016]).
  3. badische-zeitung.de, Ausland, 29. Dezember 2016, Jens Schmitz: Intelligent, schön, einflussreich (29. Dezember 2016)
  4. Danielle Kurtzleben: Trump Names Son-In-Law Jared Kushner As White House Senior Adviser. National Public Radio, 9. Januar 2017, abgerufen am 10. Januar 2017.
  5. Jeremy W. Peters: Life in the Fishbowl for Jared Kushner. In: The New York Times. 24. Juni 2011 (nytimes.com [abgerufen am 3. Januar 2015]).
  6. a b Valerie Strauss: "Trump’s influential son-in-law went to Harvard. Is this how Jared Kushner got in?" Washington Post vom 19. November 2016
  7. a b Katharine Q. Seelye: Developer’s Son Acquires The New York Observer. In: The New York Times. 31. Juli 2006 (nytimes.com).
  8. Meet Trump’s new power behind the throne –The son-in-law also rises. Ivanka’s husband is now Trump key aide. In: Mail Online. 9. Juni 2016 (co.uk [abgerufen am 30. September 2016]).
  9. Adam Piore: Behind the record deal for 666 Fifth Avenue. In: The Real Deal New York. 22. Oktober 2007 (therealdeal.com [abgerufen am 30. September 2016]).
  10. Vanityfair
  11. a b peer./Bloomberg/Reuters: Machtkampf im Team vom Donald Trump. In: FAZ.net. 16. November 2016, abgerufen am 16. November 2016.
  12. Alexander Armbruster: Trumps Schwiegersohn, der Unternehmer. In: FAZ.net. 13. November 2016, abgerufen am 16. November 2016.