Jaro Springer

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Jaro Springer, vollständig Jaroslav Sulpiz Adolf Springer, (* 8. November 1856 in Prag; † 13. August 1915 bei Nowogeorgiewsk) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jaro Springer, Sohn des Kunsthistorikers Anton Springer (1825–1891), besuchte das Nicolaigymnasium in Leipzig. Anschließend studierte er Geschichte und Kunstgeschichte in Leipzig und Straßburg, 1882 wurde er in Leipzig promoviert. 1885 wurde er Assistent, 1909 Kustos am Kupferstichkabinett Berlin. Er fiel am 13. August 1915 als Hauptmann bei der Belagerung von Nowogeorgiewsk.

Setzte er sich anfangs auch für moderne Künstler seiner Zeit ein, wie etwa Max Klinger und Max Liebermann, so beschäftigte er sich später ganz mit der älteren Kunstgeschichte.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beiträge zur Geschichte des Wormser Reichstages 1544 und 1545. Dissertation Leipzig 1882 (archive.org).
  • (Hrsg.): Das radirte Werk des Adriæn van Ostade in Nachbildungen. Fisher & Franke, Berlin, 1898 (archive.org).
  • Sebastian Brants Bildnisse (= Studien zur deutschen Kunstgeschichte. 87). Heitz, Straßburg 1907 (archive.org).
  • (Hrsg.): Albrecht Dürer Kupferstiche. Holbein-Verlag, München 1920.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]