Jasmin Schwiers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Jasmin Schwiers beim Deutschen Fernsehpreis 2018
Jasmin Schwiers mit Volker Bruch im Film Little Paris

Jasmin Schwiers (* 11. August 1982 in Eupen, Belgien) ist eine deutsche Schauspielerin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwiers ist in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens aufgewachsen, absolvierte jedoch ihr Abitur am Rhein-Maas-Gymnasium Aachen.[1] Über Werkwochen in der Bleiberger Fabrik in Aachen kam sie schließlich im Alter von zehn Jahren zur Schauspielerei, als sie bei einer Kindertheateraufführung entdeckt und für das Vorsprechen des ersten Films eines befreundeten Drehbuchautors vorgeschlagen wurde. Bei diesem Engagement fand sie Gefallen an der Schauspielerei und schloss sich der Agentur Players an.

Nach ihrem Fernsehdebüt mit Die Nacht der Nächte – School’s out (1997) hatte Schwiers 1998 ihren Durchbruch als Tochter von Serienmutter Rita Kruse (Gaby Köster) in der RTL-Comedy-Serie Ritas Welt. Ihr Kinodebüt gab Schwiers im Folgejahr in Otto Alexander Jahrreiss' Komödie Alles Bob! Zum Zeitpunkt ihres Schulabschlusses hatte sie bereits bei etwa 20 Produktionen mitgewirkt.

Im Jahr 2005 erhielt sie die Lilli-Palmer-Gedächtnis-Kamera.[2]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwiers lebt in Köln und ist mit dem Comedian und Schauspieler Jan van Weyde verheiratet. Beide sind Eltern der Töchter Juli (* August 2014) und Fine (* Mai 2019).[3]

Neben der Schauspielerei organisiert Schwiers Kreativ-Gruppen für Kinder in der Bleiberger Fabrik in Aachen und engagiert sich als Botschafterin des Deutschen Kinderhospizvereins.[3]

Trotz des gemeinsamen Familiennamens besteht mit Ellen Schwiers keine Verwandtschaft.[3]

Mit dem Sänger Gregor Meyle nahm sie 2012 Dann bin ich zu Haus auf.[4]

Ihr Bruder Rene ist Musiker in der Kölsch-Rock-Gruppe Kasalla.[5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 398 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jasmin Schwiers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Günter Jekubzik: Alltag zwischen Testen und Basteln, Interview mit Jasmin Schwiers in: Aachener Nachrichten vom 19. Februar 2021
  2. Jasmin Schwiers - Biografie. In: weltbild.de. Abgerufen am 25. August 2021.
  3. a b c Jasmin Schwiers privat: Von Kind an auf der Bühne! So lebt und liebt sie heute. In: news.de. 3. März 2021, abgerufen am 25. August 2021.
  4. Gregor Meyle & Jasmin Schwiers - Dann bin ich zuhaus. In: Radio-VHR.de. 9. Juli 2012, abgerufen am 25. August 2021.
  5. Prominenz liegt bei Schwiers in der Familie. In: grenzecho.net. 17. Mai 2016, abgerufen am 25. August 2021.