Jason Aldean

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Jason Aldean (2014)

Jason Aldean (* 28. Februar 1977 in Macon, Georgia; bürgerlich Jason Aldine Williams) ist ein US-amerikanischer Countrysänger. Seine erfolgreichsten Songs sind Why und She’s Country.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Jason Aldean drei Jahre alt war, trennten sich seine Eltern, und er wuchs abwechselnd in Georgia und Florida auf. Mit 14 Jahren hatte er seinen ersten Auftritt in Macon, weitere Talentshows folgten, und bereits ein Jahr später gehörte er zur Hausband des Nashville-South-Clubs.

Nach dem Abschluss der High School zog er als Musiker durch den Südosten der Staaten und produzierte 1996 selbst eine eigene Promo-CD. Zwei Jahre später wurde er von Warner-Chappell entdeckt und unter Vertrag genommen, der Durchbruch gelang ihm allerdings zunächst nicht.

2005 versuchte er es noch einmal beim Independent-Label Bow Records und brachte sein erstes Album heraus, das seinen Namen als Titel trug. Sofort schaffte es den Sprung bis in die Top 10 der US-Country-Charts, auch die Debütsingle Hicktown erreichte Platz 10 bei den Hot Country Songs; die zweite Single Why belegte dort bereits Platz 1. Das Album Jason Aldean erreichte Platin-, beide Singles Gold-Status. Zwei Jahre später konnte er mit seinem zweiten Album Relentless daran anknüpfen. Diesmal erreichte das Album Platz 1 der Country- und Platz 4 der Billboard-200-Charts, und drei Singleauskopplungen kamen unter die Top 15 der Country-Songs.

Im Dezember 2008 erschien der nächste Song aus seinem dritten Album: She’s Country ist seine bislang erfolgreichste Single, nicht nur sein zweiter Country-Nummer-eins-Hit mit Goldauszeichnung, sondern auch ein Top-40-Hit in den allgemeinen Single-Charts. Das Album Wide Open erschien im April 2009 und verpasste nur knapp die Chartspitze, erreichte aber wie alle Alben schnell Gold.

Am 1. Oktober 2017 wurde während eines Auftritts von Aldean auf dem Festival Route 91 Harvest bei Las Vegas ein Anschlag verübt; mehr als 50 Menschen wurden erschossen.[1]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
Country
2005 Jason Aldean
37 Platin
(… Wo.)
6
(… Wo.)
2007 Relentless
4 Platin
(… Wo.)
1
(… Wo.)
2009 Wide Open
4 Doppelplatin
(… Wo.)
2
(… Wo.)
2010 My Kinda Party
2 4-fach-Platin
(… Wo.)
2
(… Wo.)
2012 Night Train
1 Platin
(… Wo.)
1
(… Wo.)
2014 Old Boots, New Dirt
1 Platin
(… Wo.)
1
(… Wo.)
2016 They Don’t Know
1
(… Wo.)
1
(… Wo.)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[4][3] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
Country
2005 Hicktown
Jason Aldean
68 Platin
(13 Wo.)
10
(28 Wo.)
Why
Jason Aldean
43 Gold
(20 Wo.)
1
(32 Wo.)
2006 Amarillo Sky
Jason Aldean
59 Platin
(20 Wo.)
4
(32 Wo.)
2007 Johnny Cash
Relentless
68 Gold
(14 Wo.)
6
(26 Wo.)
Relentless
Relentless
15
(8 Wo.)
15
(23 Wo.)
2008 Laughed Until We Cried
Relentless
61 Gold
(9 Wo.)
6
(36 Wo.)
She’s Country
Wide Open
29 3-fach-Platin
(7 Wo.)
1
(27 Wo.)
2009 Big Green Tractor
Country Heat 2010
18 3-fach-Platin
(20 Wo.)
1
(21 Wo.)
The Truth
Wide Open
40 Platin
(18 Wo.)
1
(23 Wo.)
2010 Crazy Town
Wide Open
51 Gold
(17 Wo.)
2
(22 Wo.)
My Kinda Party
My Kinda Party
39 Platin
(20 Wo.)
2
(24 Wo.)
Don’t You Wanna Stay[5]
My Kinda Party
31 Doppelplatin
(31 Wo.)
1
(23 Wo.)
2011 Dirt Road Anthem
My Kinda Party
7 4-fach-Platin
(11 Wo.)
1
(29 Wo.)
featuring Ludacris
Tattoos on This Town
My Kinda Party
38 Platin
(7 Wo.)
2
(23 Wo.)
2012 Fly Over States
My Kinda Party
32 Platin
(20 Wo.)
1
(23 Wo.)
Take a Little Ride
Night Train to Georgia
12 Platin
(4 Wo.)
1
(21 Wo.)
The Only Way I Know
Night Train to Georgia
98 Platin
(20 Wo.)
5
(22 Wo.)
2013 1994
Night Train to Georgia
52 Gold
(1 Wo.)
10
(20 Wo.)
Night Train
Night Train to Georgia
57 Platin
(19 Wo.)
9
(25 Wo.)
When She Says Baby
Night Train to Georgia
38 Platin
(19 Wo.)
2
(26 Wo.)
2014 Burnin’ It Down
Old Boots, New Dirt
12 Doppelplatin
(20 Wo.)
1
(26 Wo.)
Sweet Little Somethin’
Old Boots, New Dirt
71
(2 Wo.)
22
(6 Wo.)
Two Night Town
Old Boots, New Dirt
76
(1 Wo.)
26
(4 Wo.)
Tonight Looks Good on You
Old Boots, New Dirt
46
(15 Wo.)
6
(25 Wo.)
Gonna Know We Were Here
Old Boots, New Dirt
54
(2 Wo.)
5
(26 Wo.)
Just Gettin' Started
Old Boots, New Dirt
54 Gold
(18 Wo.)
5
(24 Wo.)
2016 Lights Come On
They Don’t Know
43 Gold
(1 Wo.)
3
(26 Wo.)
A Little More Summertime
They Don’t Know
52
(13 Wo.)
6
(17 Wo.)
2017 Any Ol’ Barstool
They Don’t Know
52
(18 Wo.)
5
(… Wo.)
They Don’t Know
They Don’t Know
67
(12 Wo.)
8
(… Wo.)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angriff auf Konzert in Las Vegas: Zahl der Todesopfer steigt auf über 50 – mehr als 200 Verletzte. Der Spiegel, 2. Oktober 2017.
  2. Chartquellen Alben:
  3. a b Auszeichnungen für Musikverkäufe in den USA Webseite der RIAA
  4. Chartquellen Singles:
  5. Jason Aldean With Kelly Clarkson: Don’t You Wanna Stay in den US Billboard Hot 100 Charts

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jason Aldean – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien