Jason Lindner

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Jason Lindner bei einem Konzert im Treibhaus Innsbruck 2009

Jason Lindner (* 1. Februar 1973 in Brooklyn, New York City) ist ein US-amerikanischer Jazzpianist, Keyboarder, Arrangeur, Komponist und Orchesterleiter.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Lindner, der bereits mit drei Jahren nach dem Gehör auf dem Klavier spielen konnte, hatte ab dem siebten Lebensjahr Klavierunterricht. Nach dem Besuch der Highschool studierte er 1991 am Mannes College The New School for Music, um dann Unterricht bei Barry Harris zu nehmen. Er spielte zunächst mit Junior Cook und Dennis Charles. Er war Mitglied der Band von Meshell Ndegeocello und als musikalischer Leiter, Arrangeur und Pianist für Claudia Acuña tätig, so auch bei deren Debütalbum Wind from the South. 2000 erschien sein Plattendebüt Premonition, bei dem u. a. Avishai Cohen, Jeff Ballard und Charles Owens mitwirkten. Neben weiteren Bandprojekten leitet er seit 1995 eine Big Band, mit der er regelmäßig im New Yorker Jazzclub Smalls auftritt, neue Werke einstudiert und 2005 das Album Live at the Jazz Gallery vorlegte.[1]

Michael G. Nastos vergleicht seine Bigband-Arbeit mit der von Maria Schneider, Toshiko Akiyoshi und Carla Bley.[2]

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • Premonition (Stretch Records, 2000)
  • Live: UK (Sunnyside, 2001) mit Jimmy Greene, Omer Avital und Marlon Browden
  • 1, 2, 3, Etc. (Fresh Sound Records, 2001) mit Giulia Valle und Marc Ayza
  • Live at the Jazz Gallery (Anzic Records, 2005) mit Miguel Zenón
  • AB Aeterno (Fresh Sound, 2006) mit Omer Avital und Luisito Quintero
  • Now Vs. Now (Anzic Records, 2009) mit Kurt Rosenwinkel, Anat Cohen, Mark Guiliana und Panagiotis Andreou

Lexikalischer Eintrag[Bearbeiten]

  • Ian Carr, Digby Fairweather, Brian Priestley Jazz Rough Guide London 2004

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jason Lindner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Josh Jackson: Jason Lindner: The Sound of 'Now' bei NPR-Jazz
  2. Besprechung des Albums Live at the Jazz Gallery von Michael G. Nastos bei Allmusic (englisch). Abgerufen am 23. Oktober 2011.