Jaume Fort

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Jaume Fort
Jaume Fort

Jaume Fort

Spielerinformationen
Voller Name Jaume Fort Mauri Lorenzo
Geburtstag 25. Juli 1966
Geburtsort Cardedeu, Spanien
Staatsbürgerschaft SpanierSpanier spanisch
Körpergröße 1,82 m
Spielposition Torwart
Wurfhand rechts
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
1972–1981 SpanienSpanien BM Cardedeu
1981–1986 SpanienSpanien BM Granollers
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1986–1990 SpanienSpanien BM Granollers
1990–1994 SpanienSpanien BM Alzira Avidesa
1994–1999 SpanienSpanien CB Cantabria Santander
1999–2001 DeutschlandDeutschland TBV Lemgo
2001–2004 DeutschlandDeutschland Frisch Auf Göppingen
3/2005–2005 SpanienSpanien BM Ciudad Real
Nationalmannschaft
Debüt am
            gegen
  Spiele (Tore)
SpanienSpanien Spanien 177 (0)[1]

Stand: 14. Februar 2014

Jaume Fort Mauri Lorenzo (* 25. Juli 1966 in Cardedeu, Spanien) ist ein ehemaliger spanischer Handballtorwart. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

Sportliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jaume Fort begann mit sechs Jahren mit dem Handballspiel in seiner Heimatstadt bei BM Cardedeu. Mit 15 ging er in die Jugendabteilung von BM Granollers. 1986 debütierte der 1,82 m große Torhüter in der Liga ASOBAL und spielte vier Jahre für Granollers. 1990 schloss er sich dem erst ein Jahr zuvor gegründeten Verein BM Alzira Avidesa an, mit dem er die Copa del Rey de Balonmano 1992 sowie den EHF-Pokal 1993/94 gewann. Anschließend wechselte er zum amtierenden EHF Champions League-Sieger CB Cantabria Santander. In seinen fünf Spielzeiten gewann Fort erneut den Königspokal, zweimal die Copa ASOBAL, die Supercopa Asobal sowie den Europapokal der Pokalsieger. 1999 schloss er sich dem deutschen Bundesligisten TBV Lemgo an, mit dem er den Supercup 1999 gewann. Nach zwei Jahren wechselte er zum Aufsteiger Frisch Auf Göppingen, bei dem er 2004 vorerst seine Karriere beendete.

Im März 2005 wurde er von BM Ciudad Real für den auf Grund eines Kreuzbandrisses ausgefallenen Stammtorhüters Arpad Šterbik bis zum Saisonende reaktiviert. Mit Ciudad Real unterlag er in den Finalspielen der EHF Champions League 2004/05 dem FC Barcelona hauchdünn mit einem Tor.

Am 11. August 2007 wurde Jaume Fort zusammen mit Dejan Perić als bester Torhüter in der Geschichte des Schlecker Cups ausgezeichnet.[2]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der spanischen Nationalmannschaft nahm der 177-malige Auswahltorwart an den Olympischen Spielen 1988, 1992 und 1996 teil und gewann bei seiner dritten Teilnahme die Bronzemedaille. Im gleichen Jahr wurde er Vize-Europameister, 1998 wiederholte er diesen Erfolg. Bei der Europameisterschaft 2000 gewann er noch einmal Bronze.

Berufliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jaume Fort hat einen Abschluss in englischer Philologie und spricht neben Spanisch und Englisch auch fließend Französisch und Deutsch.[3] Nachdem er bereits für die "Vereinigung der spanischen Handballspieler" (ABM) aktiv war, wurde er auch zum Präsidenten der "Vereinigung der europäischen Handballspieler" (EHPU) gewählt. Im Februar 2007 wurde er in die "Athletes Commission" der IHF gewählt.[4] Seit Juni 2007 war er im Stadtrat von Cardedeu u. a. für den Bereich Sport zuständig.[5] Im Februar 2012 legte er sein Amt nieder, um im Organisationskomitee von Granollers für die Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2013 zu arbeiten.[6]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jaume Fort Mauri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. rfebm.com: Estadísticas de jugadores/as de la selección, abgerufen am 17. April 2018
  2. www.schwaebische.de Veszprém will im elften Anlauf den Pokal vom 7. August 2007
  3. www.marca.com Fort se va a Corea a adiestrar porteros vom 10. Oktober 2013 (spanisch)
  4. www.handball-world.com Athletes Commission der IHF vollständig vom 17. Februar 2007
  5. www.naciodigital.cat Jaume Fort abandona el govern de Cardedeu per motius laborals vom 15. Februar 2012 (katalanisch)
  6. www.swp.de "Schreckliche Stadt" mit Tradition vom 14. Januar 2013