Jean-Manuel Mbom

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Jean-Manuel Mbom
Personalia
Geburtstag 24. Februar 2000
Geburtsort GöttingenDeutschland
Größe 183 cm
Position Zentrales Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–2012 Bovender SV
2012–2013 JFV Göttingen
2013–2018 Werder Bremen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2018–2019 Werder Bremen II 23 (1)
2018– Werder Bremen 14 (0)
2019–2020 → KFC Uerdingen 05 (Leihe) 28 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2015–2016 Deutschland U16 5 (1)
2016–2017 Deutschland U17 8 (3)
2018 Deutschland U18 2 (0)
2018–2019 Deutschland U19 8 (0)
2019 Deutschland U20 4 (0)
2020– Deutschland U21 2 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 21. Januar 2021

2 Stand: 17. November 2020

Jean-Manuel Mbom (* 24. Februar 2000 in Göttingen) ist ein deutsch-kamerunischer Fußballspieler.[1][2] Der Mittelfeldspieler, der auch in der Außenverteidigung eingesetzt wird, steht bei Werder Bremen unter Vertrag und ist deutscher Nachwuchsnationalspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gebürtige Niedersachse Mbom, aufgewachsen in Bovenden in der Nähe seines Geburtsortes Göttingen,[3] wurde ab dem Alter von dreizehn Jahren beim Bundesligisten Werder Bremen fußballerisch ausgebildet. Er wurde zum jüngsten je aufgenommenen Schüler in Bremens Nachwuchsleistungszentrum.[4] In der B-Junioren-Bundesliga 2016/17 erreichte Werders U17 als Sieger der Staffel Nord/Nordost mit dem mittlerweile zum Mannschaftskapitän ernannten Mittelfeldspieler die Endrunde um die deutsche Meisterschaft, verlor das Finale jedoch gegen den FC Bayern München. Verletzungsbedingt konnte Mbom die letzten fünf Saisonspiele nicht mehr absolvieren. Für seine Leistungen bekam Mbom im Jahr 2017 die Fritz-Walter-Medaille in Silber in der Altersklasse U17 verliehen.[5]

Zur Bundesligasaison 2018/19 rückte er nach Erhalt eines bis Juni 2021 gültigen Profivertrags[5] fest in den Kader der ersten Mannschaft auf, wurde aber lediglich als Stammspieler in der aus der 3. Liga abgestiegenen Regionalligamannschaft eingesetzt. Am Saisonende erreichte Werder II den dritten Platz und verpasste somit den angepeilten Wiederaufstieg.

Für die Drittligasaison 2019/20 wurde Mbom zur Erlangung von Spielpraxis an den KFC Uerdingen 05 verliehen.[5] Für die Krefelder kam der Mittelfeldspieler auf 28 Ligapartien (1 Tor) sowie zwei Spiele im DFB- und Niederrheinpokal, bis er sich Anfang Februar 2020 eine Knieverletzung zuzog.

Zur Saison 2020/21 kehrte Mbom zu Werder Bremen zurück. Sein Vertrag wurde bereits im April 2020 vorzeitig verlängert.[6] Am 26. September 2020 debütierte Mbom in der Bundesliga. In der Saison 2020/21 bestritt er insgesamt 21 Bundesligaspiele für Werder Bremen.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang absolvierte Mbom ab der U15 Länderspiele für alle Nachwuchsnationalmannschaften des DFB.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlich

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mboms Vater ist Kameruner, der selbst Fußball gespielt hatte und zum Studieren nach Deutschland kam; durch ihn hält Jean-Manuel auch die kamerunische Staatsbürgerschaft.[1][2] Seine Mutter ist Deutsche.[7] Er hat einen jüngeren Bruder, Benjamin (* 2004), der ebenfalls Fußballspieler ist.[4] Im Jahr 2021 war er Teil der Dokumentation Schwarze Adler des Streaminganbieters Prime Video.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jean-Manuel Mbom: Seine Karriere in Bildern, deichstube.com, abgerufen am 10. September 2019
  2. a b Die Musterschüler, zeit.de, abgerufen am 10. September 2019
  3. Ralf Lorenzen: „Abheben? Die Gefahr gibt es bei jedem“. 16. September 2017, abgerufen am 2. August 2021.
  4. a b „Abheben? Die Gefahr gibt es bei jedem“, weser-kurier.de, abgerufen am 10. September 2019
  5. a b c Werder Bremen verleiht Jean-Manuel Mbom an KFC Uerdingen, bundesliga.com, abgerufen am 10. September 2019
  6. Mbom verlängert vorzeitig beim SVW, werder.de, abgerufen am 23. April 2020
  7. Einer wie Touré: Werder-Juwel Mbom auf dem Sprung in die Bundesliga, fussballtransfers.com, abgerufen am 10. September 2019