Jean Domat

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Jean Domat

Jean Domat (* 30. November 1625 Clermont; † 14. März 1696 Paris) war ein französischer Rechtsgelehrter. Von der Naturrechtslehre beeinflusst, galt er neben Robert-Joseph Pothier als maßgeblicher Kopf für eine Neuordnung des römischen Rechtsstoffs im 18. Jahrhundert.[1]

Er war ein Aktivist des Jansenismus und mit Blaise Pascal befreundet. Im Zeitraum von 1689 bis 1695 veröffentlichte er sein fünfbändiges Werk Les lois civiles dans leur ordre naturel (Zivilrecht in natürlicher Ordnung). Neben den Abhandlungen Pothiers gilt das Werk als wichtige Quelle für die spätere französische Gesetzgebung durch den Code civil.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jan Dirk Harke: Römisches Recht. Von der klassischen Zeit bis zu den modernen Kodifikationen. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57405-4 (Grundrisse des Rechts), § 3 Rnr. 4 und 7.