Jean Dujardin

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Jean Dujardin (2014)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1][2]
C’est aussi pour ça … qu’on s’aime! (mit Steeve de Paz & Alexandra Lamy)
  FR 24 29.06.2002 (14 Wo.)
  BEW 31 10.08.2002 (3 Wo.)
Le Casse de Brice
  FR 2 
Gold
Gold
26.03.2005 (25 Wo.)
  BEW 4 16.04.2005 (21 Wo.)
  CH 13 22.05.2005 (32 Wo.)
Yellow, la leçon de casse
  FR 17 25.06.2005 (31 Wo.)
  BEW 29 06.08.2005 (4 Wo.)
Oss 117 / Bambino
  FR 52 22.04.2006 (9 Wo.)

Jean Edmond Dujardin [ʒã edmɔ̃ dyʒaʁdɛ̃] (* 19. Juni 1972 in Rueil-Malmaison, Département Hauts-de-Seine) ist ein französischer Schauspieler, Komiker, Sänger und Oscar-Preisträger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dujardin arbeitete zunächst als Schlosser. Nach seinem Militärdienst spielte er auf lokalen Kabarettbühnen. Er schloss sich dem Ensemble „Nous Ç Nous“ an, mit dem er zwischen 1997 und 1998 drei Mal in der Kategorie „Komiker“ in der französischen Fernsehshow Graines de stars siegte. Mit Alexandra Lamy, mit der er längere Zeit liiert und von 2009 bis 2013 verheiratet war, spielte er zwischen 1999 und 2003 in der französischen Adaption der kanadischen Sitcom Un gars, une fille.

Aufgrund seiner enormen Popularität erhielt er 2002 erste Filmrollen. Nach einigen Nebenrollen hatte er mit der Filmkomödie Cool Waves – Brice de Nice, die auf einer seiner Standup-Figuren basierte, seinen Durchbruch im französischen Kino; der Film verzeichnete mehr als vier Millionen Zuschauer.[3] Mit Le Casse de Brice aus dem Filmsoundtrack, einem Rap auf die Musik von Give Me the Night von George Benson hatte er einen großen Charthit im französischsprachigen Raum. 2006 spielte er die Hauptrolle in der Agentenfilm-Parodie OSS 117 – Der Spion, der sich liebte, die auf dem Romanhelden OSS 117 basiert. Auch dieser Film war mit über zwei Millionen Zuschauern ein Kassenerfolg, ebenso die Fortsetzung 2009 unter dem Titel OSS 117 – Er selbst ist sich genug.[4][5]

Dujardin 2010 mit seiner damaligen Ehefrau Alexandra Lamy

Für seine Rolle des scheiternden Stummfilmdarstellers George Valentin in Michel HazanaviciusThe Artist (2011) erhielt er 2012 als erster französischer Schauspieler den Oscar als bester Hauptdarsteller. Weitere Auszeichnungen waren der Darstellerpreis der 64. Filmfestspiele von Cannes, ein Golden Globe, ein British Academy Film Award sowie Nominierungen für den Europäischen Filmpreis und den César.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dujardin 2011 bei den Filmfestspielen von Cannes
Dujardin mit Isabelle Carré beim Festival du film de Cabourg (2011)
César
  • 2007: Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für OSS 117 – Der Spion, der sich liebte
  • 2012: Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für The Artist
  • 2020: Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für Intrige
Oscar
Golden Globe
British Academy Film Award
Critics’ Choice Movie Award
Chicago Film Critics Association Award
Chlotrudis Award
Étoile d’Or
  • 2007: Bester Hauptdarsteller für OSS 117 – Der Spion, der sich liebte
  • 2012: Bester Hauptdarsteller für The Artist
Europäischer Filmpreis
  • 2011: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller für The Artist
  • 2019: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller für Intrige
Festival du film de Cabourg
  • 2011: Swann d’Or in der Kategorie Bester Darsteller für Un balcon sur la mer
Globe de Cristal
  • 2007: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller für OSS 117 – Der Spion, der sich liebte
  • 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller für OSS 117 – Er selbst ist sich genug
  • 2012: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller für The Artist
  • 2019: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller – Komödie für I Feel Good
  • 2020: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller für Intrige
  • 2020: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller – Komödie für Monsieur Killerstyle
Internationale Filmfestspiele von Cannes
Jupiter
  • 2014: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller International für Die Möbius-Affäre
London Critics’ Circle Film Award
Prix Lumières
  • 2012: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller für The Artist
  • 2020: Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller für Intrige
Prix Raimu
  • 2006: Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für OSS 117 – Der Spion, der sich liebte
  • 2007: Bester Hauptdarsteller für 39,90
National Society of Film Critics Award
New York Film Critics Circle Award
Screen Actors Guild Award
Weitere

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jean Dujardin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: FrankreichBelgien (Wallonie) – Schweiz
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: FR
  3. IMDb Boxoffice Cool Waves – Brice de Nice (englisch)
  4. IMDb Boxoffice OSS 117 – Der Spion, der sich liebte (englisch)
  5. IMDb Boxoffice OSS 117 – Er selbst ist sich genug (englisch)
  6. Vgl. Nomination ou promotion dans l'ordre des Arts et des Lettres juillet 2009 auf culture.gouv.fr, 12. April 2010.
  7. Vgl. Décret du 14 novembre 2011 portant promotion et nomination auf legifrance.gouv.fr