Jean Sibelius

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Jean Sibelius um 1890
Jean Sibelius, 1913
Jean Sibelius in den 1950er Jahren
Gedenktafel am Haus Marienstraße 4 in Berlin-Mitte
Finnische Briefmarke zu Sibelius’ 80. Geburtstag 1945
Sibeliusdenkmal in Helsinki

Johan Julius Christian („Jean“) Sibelius (* 8. Dezember 1865 in Hämeenlinna; † 20. September 1957 in Järvenpää bei Helsinki; auch genannt Janne Sibelius) war ein finnischer Komponist am Übergang von der Spätromantik zur Moderne.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jean Sibelius wurde 1865 in Hämeenlinna als Sohn von Christian Gustaf Sibelius und dessen Frau Maria Charlotte, geborene Borg, in eine schwedischsprachige Familie geboren. Janne, wie der Junge zuhause und in der Schule gerufen wurde, wuchs ab 1868, als der Vater starb, als Halbwaise auf. Den Rufnamen hatte Sibelius indirekt seinem Onkel zu verdanken. Der Schiffskapitän Johan Sibelius war 1864 auf einer Atlantikfahrt an Gelbfieber gestorben und war innerhalb der Familie eine legendäre Gestalt. Der junge Komponist fand später im Nachlass seines Onkels einen „Packen Visitenkarten, auf denen sein Vorname nach damaliger, unter Handelsschiffern üblicher Sitte auf französisch geschrieben war: Jean Sibelius. Diese Visitenkarten nahm zwei Jahrzehnte später sein Neffe in Gebrauch, als er dabei war, seine Künstlerlaufbahn anzutreten.“[1]

Sibelius studierte u. a. bei dem deutschstämmigen Musikprofessor, Komponisten und Sammler finnischer Volkslieder Richard Faltin und vor allem bei dem in Deutschland ausgebildeten Martin Wegelius, der 1882 das Musikinstitut in Helsinki gegründet hatte. Von 1889 bis 1890 studierte Sibelius in Berlin bei Albert Becker und vom 25. Oktober 1890 bis 8. Juni 1891 in Wien bei Karl Goldmark und Robert Fuchs; zeitlebens wichtig blieb die Bruckner-Rezeption der Wiener Jahre.[2]

1891 kehrte er von seinen Studienaufenthalten zurück und arbeitete zunächst in Helsinki als Musiklehrer an der Universität. Als freischaffender Komponist etablierte er sich erst Jahre später, nachdem er durch eine Staatsrente finanzielle Unabhängigkeit erlangt hatte. 1892 heiratete er Aino, die Schwester der Künstler Arvid, Armas und Eero Järnefelt. Aus der Ehe gingen sechs Töchter hervor: Eva (1893–1978), Ruth (1894–1976), Kirsti (1898–1900), Katarina (1903–1984), Margareta (1908–1988) und Heidi (1911–1982). 1904 bezog die Familie ihr Heim Ainola am Ufer des Tuusulanjärvi.

Er komponierte u. a. Sinfonische Dichtungen, Orchestersuiten, sieben Sinfonien, ein Violinkonzert, Kammermusik, Chorwerke und eine Oper.

Sibelius gilt als einer der bedeutendsten Komponisten Finnlands und ist einer der wenigen, die über die Grenzen ihrer Heimat hinaus berühmt wurden. Im deutschsprachigen Raum ist er vor allem durch sein Violinkonzert d-Moll op. 47 sowie seine Sinfonischen Dichtungen bekannt, in denen er u. a. Themen aus der finnischen Sagenwelt und Mythologie verarbeitete, wie z. B. aus dem Nationalepos Kalevala. Am bekanntesten ist die Lemminkäinen-Suite op. 22. Weniger bekannt, aber ebenso bedeutsam ist die Tondichtung für Solostimme (Sopran) und Orchester Luonnotar op. 70, in der die sagenumwobene Entstehung der Welt besungen wird. Aus der Bühnenmusik zu dem Schauspiel von Arvid Järnefeld Kuolema (Der Tod) stammt der weltberühmte Walzer Valse triste. Die Tondichtung Finlandia entspringt dem 6. Tableau seiner 1899 komponierten Pressemusiken. Mit ihnen hat Sibelius seinen musikalischen Beitrag zur Identität des sich aus russischer Vorherrschaft befreienden Finnlands geleistet. Die Karelia-Suite op. 11 ist eine populäre Fassung seiner gesamten Karelischen Musik ohne Opuszahl. Von großer Bedeutung sind aber auch seine sieben Sinfonien, in denen er, anfänglich noch von Spätromantik und finnischer Volksmusik beeinflusst, zu seinem eigenen orchestralen Stil findet. Dieser Stil zeichnet sich aus durch vorherrschende Transparenz trotz hoher musikalischer Dichte, Schroffheit, eigenwillige Rhythmik und melodisches Pathos.

Bereits Ende der 1920er Jahre beendete Sibelius sein offizielles kompositorisches Schaffen, über 30 Jahre vor seinem Tod. Noch später komponierte Stücke, wie seine 8. Sinfonie, vernichtete er wieder. Seine letzten Werke (op. 113 und op. 114, komponiert um 1929) sind eine freimaurerische Ritualmusik für die Loge Suami Lodge No. 1, in Helsinki, der er seit dem 18. August 1922 angehörte,[3] sowie Cinq Esquisses für Klavier. Sein letztes erhaltenes großes Orchesterwerk Tapiola op. 112 entstand im Jahr 1926.

Die größten Erfolge feierte er in England (so durch die Dirigenten Stokowski, Beecham und Barbirolli) und in den USA (schon relativ früh und später durch Bernstein, Ormandy und Szell).[4]

Mitgliedschaft und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1929 erhielt Sibelius die Ehrenmitgliedschaft der Londoner Royal Philharmonic Society.[5] Nach ihm ist die Sibelius-Akademie in Helsinki benannt.

1941 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.[6]

Sibelius zu Ehren stiftete die finnische Wihuri Foundation for International Prizes 1953 den Wihuri Sibelius Prize, den sie ihm auch als erstem Preisträger verlieh.

Die vor Einführung des Euro umlaufende Banknote zu 100 Finnmark trägt sein Porträt. Anlässlich seines 150. Geburtstages gab die Finnische Zentralbank im Januar 2015 eine mit Baumwipfeln und einem Sternenhimmel versehene 2€-Gedenkmünze aus.[7][8]

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu den angelsächsischen Ländern waren Sibelius’ Sinfonien in Deutschland lange Zeit fast unbekannt. Die 1960er Jahre brachten jedoch eine rasche Wende, vor allem durch:

In Reclams Konzertführer wurden noch bis 1982 lediglich die beiden ersten Sinfonien aufgeführt. Dort heißt es: „Das Wenige, was von Sibelius bei uns heimisch wurde, kennzeichnet ihn als eine der wesentlichen Erscheinungen um die Jahrhundertwende. Seine Musik wirkt stark, gesund, schwerblütig. Herbe Farbgebung und Melodik (Motivik!), eigenwillige monotone Rhythmik und edles Pathos, das sind einige ihrer hervortretenden Eigenschaften. Ihre anziehendsten Wirkungen erwachsen aus der sympathischen Menschlichkeit und aus der Heimatliebe des Tondichters, der nicht müde wurde, im Einklang mit der Natur ihre dunklen Schönheiten zu besingen.“[10]

Musikwissenschaftler wie Tomi Mäkelä und Joachim Brügge wiesen nach, dass Sibelius zeitlebens bemüht war, an der Schwelle zur Moderne einen ganz eigenen kompositorischen Stil zu entwickeln, um die klassische Konzeption der Sinfonie zu erweitern. Es ging ihm darum, die tonalen Strukturen aufzubrechen, um sie bis an ihre Grenzen auszuloten. Sein Ziel war es aber nicht, die tonalen Strukturen neu zu ordnen wie die Zwölftöner oder völlig in Atonalität aufzulösen. Damit stellte er sich gegen konkurrierende, zunächst vor allem im mitteleuropäischen Raum beheimatete Strömungen und formulierte seine Position in einem Brief an Rosa Newmarch aus dem Jahr 1911: „Meine Musik hat nichts, absolut nichts von Zirkus; was ich zu bieten habe, ist klares, kaltes Wasser.“ Daneben in einem Brief an Axel Carpelan von 1918: „Ich bin ein Sklave meiner Themen.“ In einem Tagebucheintrag von 1910 bezeichnet Sibelius seine Sinfonien als „Glaubensbekenntnisse“.

Sibelius arbeitete sich auch am „gattungshistorischen“ Gegensatz von absolut-musikalischer Sinfonie und sinfonischer Dichtung ab.[11] Insbesondere in seiner Lemminkäinen-Suite, op. 22, kommt dieser Gegensatz zur Wirkung. Sie ist rein musikalisch eher eine sinfonische Dichtung, mit ihrem viersätzigen Aufbau und ihrer harmonischen Ausgestaltung aber zugleich wie eine Sinfonie gehalten. Auch in der Kullervo-Sinfonie, op. 7, seiner „Nullten“, erhält dieser Kontrast formale Gestalt. Im dritten und fünften Satz sind darüber hinaus zwei Solostimmen (Mezzosopran und Bariton) sowie ein Männerchor eingebaut.

Aus oft sehr kurzen motivischen Zellen, Intervallstrukturen und flächigen Ausarbeitungen gelingt es Sibelius, seine großen Orchesterwerke in einer harmonischen Einheit vom ersten bis zum letzten Takt zu konstruieren und zu entwickeln. Dabei sieht er sich in jeder seiner sieben vollendeten Sinfonien vor eine neue Aufgabe gestellt. Die Gesamtentwicklung seiner Sinfonien reicht von ausladenden spätromantischen Klängen in seiner Ersten und Zweiten noch in klassischer Viersätzigkeit bis zur konzentrierten, geballten Form seiner Siebenten in ausgewiesener Einsätzigkeit.

Die erste Sinfonie in e-Moll, op. 39, und die zweite Sinfonie in D-Dur, op. 43, leben ganz von ihrem final ausgerichteten Charakter mit einer emphatischen Coda im Schlusssatz. Thematisch stringent ausgearbeitete und auf Steigerung bedachte Anfangssätze, verrätselt lyrische, langsame Sätze und temporeiche Scherzi führen in logischer Konstruktion auf das Finale zu.

In seiner dritten Sinfonie in C-Dur, op. 52, erweist sich Sibelius als ein Suchender in der sinfonischen Form. Der Neoklassizismus ist unüberhörbar, wird von ihm aber nicht weitergeführt.

Die vierte Sinfonie in a-Moll, op. 63, tritt den Beweis an, dass es Sibelius nie um eine romantisierende Darstellung nordischer Landschaften ging. In ihr zeigt sich das Ringen des Komponisten, persönliche Gefühlswelten mit tonalen Klangformen in Übereinstimmung zu bekommen. Im Tritonus, der als Motiv die vier Sätze durchzieht, findet er thematisch die gesuchte Verbindung.

Die fünfte Sinfonie in Es-Dur, op. 82, ist noch einmal eine Reminiszenz an die klassische sinfonische Konstruktion mit wiederum finaler Ausrichtung, wobei jedoch der erste und zweite Satz durch eine thematisch verwobene Klimax ineinander übergehen. Das Thema des Finales ist eine der bekanntesten Melodien aus Sibelius’ Schaffenskomplex. Die Fünfte war Sibelius’ schwierigste Schöpfung. Sie kennzeichnet seine kompositorische Krise während des Ersten Weltkrieges. Sie zeigt zugleich prägnant den Wendepunkt im sinfonischen Schaffen zwischen Klassik und Moderne, sofern die traditionsgemäße Sinfonie in der Fortentwicklung seinerzeit überhaupt noch Platz hatte.

In der sechsten Sinfonie in d-Moll, op. 104, grenzt Sibelius den Klang der reinen Klassik, den er noch in der dritten auszufeilen versucht hatte, gegen die Last zu hoher dramatischer Aufgeladenheit und zu komplex-polyphoner Strukturen ab. Ätherische Wehmut, gehalten im Klang einer alten Kirchentonart (Dorisch), und hymnische Streicherklänge wechseln mit den für Sibelius typisch rhythmischen Passagen und überraschenden eruptiven Bläserklängen.

Diesen Stil verfeinert er weiter in seiner siebten Sinfonie in C-Dur, op. 105. In ihr wird das gesamte harmonische, musikalische Material in einem weit gespannten, rhapsodisch anmutenden Satz gebündelt, der sich in drei gewaltigen, thematisch einheitlichen Eruptionen formale Struktur verschafft. Ganz am Ende taucht wie als eine wehmütige Reminiszenz das walzerartige Thema seines Valse triste auf, um die Sinfonie nach nur gut zwanzig Minuten im crescendierenden C-Dur ausklingen zu lassen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frühe Kammermusikwerke, u. a. mehrere Klaviertrios (1883–1888) zwei Streichquartette (1885, 1889) und ein Klavierquintett (1890)
  • Streichquartett op. 4 in B-Dur (1890)
  • Kullervo, Symphonie für Sopran, Bariton, Chor und Orchester Op. 7 (1892)
  • En Saga, Symphonische Dichtung op. 9 (1892)
  • Karelia-Suite, Suite für Orchester op. 11 (1893)
  • Skogsrået (The Woodnymph/ Die Waldnymphe), Symphonische Dichtung für Orchester op. 15 (1894)
  • Frühlingslied op. 16
  • 4 Legenden (oder Lemminkäinen-Suite), Vier Stücke aus „Kalevala“ – Symphonische Dichtungen für Orchester (I. Lemminkäinen und die Mädchen auf Saari; II. Der Schwan von Tuonela; III. Lemminkäinen in Tuonela; IV. Lemminkäinen zieht heimwärts) Op. 22 (1895/96; 1954 vollständig gedruckt, 1956 in Deutschland vollständig gespielt)
  • Die Jungfrau im Turm, Oper (1896), Libretto: Rafael Hertzberg (1845–1896)
  • King Kristian (König Christian), Suite aus der Bühnenmusik für Orchester op. 27 (1898)
  • Finlandia, Sinfonische Dichtung für Orchester op. 26 (1899), letzter Teil der „Press Celebrations Music“. Der Choralteil (gegen Schluss) existiert auch einzeln als Chorsatz mit einem finnischen patriotischen Text. Auch außerhalb Finnlands beliebt, wird er in Amerika als Kirchenlied gesungen, und unter dem Titel „Land of the Rising Sun“ wurde er vorübergehend als Nationalhymne des kurzlebigen westafrikanischen Staates Biafra verwendet.
  • Snöfrid für Sprecherin, Chor und Orchester op. 29 (1899)
  • Romanze op. 42 für Streichorchester
  • Valse Triste aus Kuolema für Orchester op. 44 (1904)
  • Die Dryade op. 45,1; Tanz-Intermezzo op. 45,2
  • Pelleas und Melisande (Suite), Suite aus der Bühnenmusik für Orchester op. 46 (1905)
  • Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 (1903/1905), UA: 1905 Berlin, Dirigent: Richard Strauss
  • Pohjolan tytär (Tochter des Nordens), Symphonische Dichtung für Orchester op. 49 (1906)
  • Belsazars Gastmahl op. 51
  • Pan und Echo op. 53a
  • Svanevit (Schwanweiß), Suite aus der Bühnenmusik für Orchester op. 54 (1908)
  • Öinen ratsastus ja auringonnousu (Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang), Symphonische Dichtung für Orchester op. 55 (1909)
  • Streichquartett d-Moll (Sibelius) Voces intimae op. 56 (1909)
  • In memoriam op. 59
  • Canzonetta op. 62a; Valse romantique op. 62b
  • Der Barde Symphonische Dichtung für Orchester op. 64 (1913/1914)
  • Serenade Nr. 2 g-Moll op. 69 b
  • Luonnotar, Sinfonische Dichtung für Sopran und Orchester op. 70 (1913)
  • Scaramouche, op. 71, Musik zu der tragischen Pantomime von Poul Knudsen
  • Aallottaret (Die Okeaniden), Symphonische Dichtung für Orchester op. 73 (1914)
  • Sonatine E-Dur für Violine und Klavier op. 80
  • Drei Klavierstücke op. 96
  • Suite mignonne op. 98a; Suite champêtre op. 98b
  • Stormen (Der Sturm), 35-teilige Bühnenmusik zum gleichnamigen Schauspiel von William Shakespeare für Orchester, Singstimmen und Chor op. 109 (1925), Uraufführung 1926 im königlichen Theater Kopenhagen
  • Intrada für Orgel op. 111a
  • Tapiola, symphonische Dichtung für Orchester op. 112 (1926)
  • Suite H-Dur für Violine und Streichorchester op. 117
  • viele Lieder und Klavierstücke

Seine Lieder machte Aulikki Rautawaara bekannt.

Ende 2015 hat die Deutsche Grammophon eine Box mit 14 von prominenten Orchestern eingespielten CDs herausgebracht, auf denen u. a. sämtliche Symphonien und eine Vielzahl anderer Werke interpretiert werden, in teilweise historischen Aufnahmen (Herbert von Karajan und andere).

Sinfonien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Sinfonie in e-Moll, op. 39 (komponiert 1898). UA 26. April 1899 unter Leitung des Komponisten
  • 2. Sinfonie in D-Dur, op. 43. UA 8. März 1902 unter Leitung des Komponisten in Helsinki
  • 3. Sinfonie in C-Dur, op. 52 (komponiert 1904–1907; Granville Bantock gewidmet)
  • 4. Sinfonie in a-Moll, op. 63. UA 3. April 1911 unter Leitung des Komponisten
  • 5. Sinfonie in Es-Dur, op. 82. UA der ersten Fassung 8. Dezember 1915 Helsinki. – Revidierte Fassungen (1916 und 1919)
  • 6. Sinfonie in d-Moll, op. 104 (komponiert 1918–1923). UA Februar 1923 Helsinki
  • 7. Sinfonie in C-Dur, op. 105 (begonnen 1914, vollendet 2. März 1924). UA 24. März 1924 unter Leitung des Komponisten in Stockholm
  • 8. Sinfonie (angeblich 1929 vollendet und vernichtet)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theodor W. Adorno: Glosse über Sibelius. In: Gesammelte Schriften 17. Musikalische Schriften IV, Frankfurt am Main 1982.
  • Kalevi Aho: The symphonies of Jean Sibelius. in: Jean Sibelius, Tone Poet of the Finnish Forests, S. 51–73, Metsäliitto/Metsä Group, Helsinki 2011, ISBN 952-90-9319-5.
  • Andrew Barnett: Sibelius. New Haven, Conn. [u.a.]: Yale Univ. Press, 2007, ISBN 978-0-300-11159-0.
  • Joachim Brügge: Jean Sibelius, Symphonien und Symphonische Dichtungen, Ein Werkführer. C. H. Beck Verlag, München 2010, ISBN 978-3-406-58247-9.
  • Fabian Dahlström: Jean Sibelius. Thematisch-bibliografisches Verzeichnis seiner Werke. Breitkopf & Härtel, Wiesbaden/Leipzig/Paris 2003.
  • Matthias Falke: Jean Sibelius: Fünfte Symphonie. Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8391-2367-6.
  • Glenda Dawn Goss: Jean Sibelius: a guide to research. Garland Publishing, New York 1998, ISBN 0-8153-1171-0.
  • Glenda Dawn Goss: Sibelius : a composer's life and the awakening of Finland. Univ. of Chicago Press, Chicago 2009, ISBN 978-0-226-30477-9.
  • Daniel M. Grimley: The Cambridge companion to Sibelius. Cambridge Univ. Press, Cambridge u. a. 2004, ISBN 0-521-81552-5.
  • Timothy L. Jackson: Sibelius studies. Cambridge Univ. Press, Cambridge u. a. 2001, ISBN 0-521-62416-9.
  • Peter Kislinger: Wo wohnte Sibelius, als er in Wien studierte? In: Programmheft 6., Abonnementkonzert Wiener Philharmoniker, Saison 2004/05, S. 289–297.
  • Peter Kislinger: Sibelius-Gedenktafel wird in Wien enthüllt -- diesmal am richtigen Haus. In: Online-Version (abgerufen am 15. Oktober 2012)
  • Hartmut Krones (Hrsg.): Jean Sibelius und Wien (= Wiener Schriften zur Stilkunde und Aufführungspraxis, Sonderband 4; Bericht über das … Symposion Jean Sibelius – Begründer der nordischen Moderne am Wiener Konzerthaus im April 2002; enthält u. a. Einführungen zu den Sinfonien und zum Liedschaffen). Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2003, ISBN 3-205-77141-9.
  • Tomi Mäkelä: Poesie in der Luft. Jean Sibelius. Studien zu Leben und Werk. Breitkopf & Härtel, Wiesbaden/Leipzig/Paris 2007, ISBN 978-3-7651-0363-6.
  • Tomi Mäkelä: „Jean Sibelius“. Übers. von Steven Lindberg. Boydell, Woodbridge 2011, ISBN 978-1-84383-688-9.
  • Tomi Mäkelä: „Jean Sibelius und seine Zeit“. Laaber, Laaber 2013, ISBN 978-3-89007-767-3.
  • Guy Rickards: Jean Sibelius. Phaidon, London 2008, ISBN 978-0-7148-4776-4.
  • Ernst Tanzberger: Jean Sibelius. Eine Monographie. Mit einem Werkverzeichnis. Breitkopf & Härtel, Wiesbaden 1962.
  • Erik T. Tawaststjerna: Jean Sibelius. Jung und Jung, Salzburg/Wien 2005, ISBN 3-902144-94-7.
  • Volker Tarnow: Sibelius. Biografie. Henschel Verlag, Leipzig 2015, ISBN 978-3-89487-941-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jean Sibelius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Biographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radiobeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erik T. Tawaststjerna: Jean Sibelius. Jung und Jung, Salzburg/Wien 2005, S. 13
  2. Hartmut Krones (Hrsg.): Jean Sibelius und Wien. Wiener Schriften zur Stilkunde und Aufführungspraxis, Sonderband 4. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2003, S. 15–65
  3. Famous Freemasons Jean Sibelius, Homepage: Grand Lodge of British Columbia and Yukon (Abgerufen am 21. März 2012)
  4. http://www.cosmopolis.ch/musik/d0197/sibelius_biografie_volker_tarnow_d00197.htm
  5. Liste der Ehrenmitglieder der RPS 1900–1949
  6. Members of the American Academy. Listed by election year, 1900–1949 (PDF). Abgerufen am 27. September 2015
  7. http://www.ecb.europa.eu/euro/coins/comm/html/comm_2015.de.html
  8. http://abload.de/img/jeansibelius2015r6s5a.jpg
  9. Sibelius-Aufnahmen und Aufführungen von Herbert von Karajan, abgerufen am 29. November 2012.
  10. Hans Renner und Klaus Schweizer: Reclams Konzertführer. Orchestermusik. 12. Auflage, Stuttgart 1982, S. 496.
  11. Joachim Brügge: Jean Sibelius. Symphonien und symphonische Dichtungen. Ein musikalischer Werkführer. C. H. Beck, München 2009, S. 109ff.