Jeff Coetzee

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Jeff Coetzee Tennisspieler
Jeff Coetzee
Erlich und Coetzee (re.) 2009 bei den US Open
Nation: SudafrikaSüdafrika Südafrika
Geburtstag: 25. April 1977
Größe: 173 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 1996
Rücktritt: 2011
Spielhand: Rechts
Trainer: Piet Norval
Preisgeld: 1.178.517 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:3
Höchste Platzierung: 184 (6. Dezember 1999)
Doppel
Karrierebilanz: 200:203
Karrieretitel: 6
Höchste Platzierung: 12 (3. November 2008)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Jeff Coetzee (* 25. April 1977 in Okiep) ist ein ehemaliger südafrikanischer Tennisspieler, der seine Erfolge im Doppel feiern konnte.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coetzee spielte ab 1996 als Profi auf der ATP World Tour. Schnell entschied er sich dazu, hauptsächlich im Doppel anzutreten. Er gewann sechs Doppeltitel und stand weitere zehnmal in einem Doppelfinale. Im November 2008 erreichte er mit Rang 12 seine höchste Platzierung in der ATP-Weltrangliste. Sein bestes Resultat bei einem Grand-Slam-Turnier erlangte er bei den Australian Open in den Jahren 2003 und 2008, in denen er jeweils das Halbfinale erreichte. Seine beste Saison war auch das Jahr 2008, in der er fünf Finals erreichen konnte, von denen er eines gewann. Damit konnte er sich einmalig mit seinem Partner und Landsmann Wesley Moodie für den Tennis Masters Cup qualifizieren. Dort schieden sie in der Gruppenphase aus. Nach dem Turnier erreichte Coetzee seine Bestplatzierung. In den nächsten zwei Jahren verlor er kontinuierlich an Plätzen, sodass er bald lediglich auf der Challenger Tour antrat. Hier gewann er auch seinen letzten von 18 Titeln im Mai 2010 in Tunis. Nach dem Challenger-Turnier in Dortmund beendete er seine Karriere.

Zwischen 2000 und 2009 spielte er für die südafrikanische Davis-Cup-Mannschaft, in der er eine Bilanz von 13:5 vorweisen kann. Nach seiner aktiven Karriere begann er als Trainer zu arbeiten. Juan Sebastián Cabal und Robert Farah gewannen unter seiner Betreuung 2019 den Titel in Wimbledon.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 Series (1)
ATP International Series
ATP World Tour 250 Series (5)
ATP Challenger Tour (18)
Titel nach Belag
Hartplatz (3)
Sand (2)
Rasen (1)

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 15. Juli 2002 NiederlandeNiederlande Amersfoort Sand SudafrikaSüdafrika Chris Haggard BrasilienBrasilien André Sá
BrasilienBrasilien Alexandre Simoni
7:61, 6:3
2. 30. September 2002 JapanJapan Tokio Hartplatz SudafrikaSüdafrika Chris Haggard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jan-Michael Gambill
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Graydon Oliver
7:64, 6:4
3. 30. Dezember 2002 AustralienAustralien Adelaide Hartplatz SudafrikaSüdafrika Chris Haggard WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Morrison
2:6, 6:4, 7:67
4. 8. Januar 2007 NeuseelandNeuseeland Auckland Hartplatz NiederlandeNiederlande Rogier Wassen SchwedenSchweden Simon Aspelin
SudafrikaSüdafrika Chris Haggard
6:79, 6:3, [10:2]
5. 17. Juni 2007 NiederlandeNiederlande ’s-Hertogenbosch Rasen NiederlandeNiederlande Rogier Wassen TschechienTschechien Martin Damm
IndienIndien Leander Paes
3:6, 7:65, [12:10]
6. 14. April 2008 PortugalPortugal Estoril Sand SudafrikaSüdafrika Wesley Moodie Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray
SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett
6:2, 4:6, [10:8]
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 25. Juli 1998 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Newcastle Sand NiederlandeNiederlande Edwin Kempes Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Nebojša Đorđević
Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Dušan Vemić
1:6, 7:6, 6:2
2. 8. August 1998 BrasilienBrasilien Gramado Hartplatz SudafrikaSüdafrika Damien Roberts BrasilienBrasilien Francisco Costa
JapanJapan Gōichi Motomura
7:5, 6:4
3. 6. März 1999 SingapurSingapur Singapur Hartplatz SudafrikaSüdafrika Damien Roberts UsbekistanUsbekistan Oleg Ogorodov
IsraelIsrael Eyal Ran
7:5, 6:3
4. 14. Mai 1999 IsraelIsrael Jerusalem Hartplatz FinnlandFinnland Tuomas Ketola Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barry Cowan
SudafrikaSüdafrika Neville Godwin
6:2, 6:4
5. 10. Juli 1999 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bristol Rasen DeutschlandDeutschland Jan-Ralph Brandt AustralienAustralien Luke Bourgeois
AustralienAustralien Dejan Petrović
6:4, 6:3
6. 17. Juli 1999 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Manchester Rasen SudafrikaSüdafrika Neville Godwin Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Delgado
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Lee
6:4, 6:2
7. 21. August 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bronx Hartplatz MexikoMexiko Alejandro Hernández Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rob Givone
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Glenn Weiner
6:4, 6:1
8. 9. Oktober 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tulsa Hartplatz MexikoMexiko Alejandro Hernández Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas Blake
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Blake
6:2, 6:1
9. 10. Juni 2000 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Surbiton Rasen SudafrikaSüdafrika Marcos Ondruska Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jared Palmer
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jonathan Stark
7:63, 7:66
10. 12. August 2000 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Binghamton Hartplatz SudafrikaSüdafrika Justin Bower SchweizSchweiz Lorenzo Manta
ItalienItalien Laurence Tieleman
6:3, 7:5
11. 4. November 2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Las Vegas Hartplatz SudafrikaSüdafrika Marcos Ondruska Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick
6:79, 7:66, 6:1
12. 27. Oktober 2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Hartplatz SudafrikaSüdafrika Paul Rosner SudafrikaSüdafrika Justin Bower
SudafrikaSüdafrika Shaun Rudman
7:62, 6:4
13. 11. Mai 2002 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Edinburgh Sand SudafrikaSüdafrika Myles Wakefield AustralienAustralien Jordan Kerr
AustralienAustralien Grant Silcock
6:4, 7:66
14. 23. Oktober 2004 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bolton Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Thomas NiederlandeNiederlande Melle van Gemerden
NiederlandeNiederlande Peter Wessels
7:5, 6:3
15. 2. April 2005 MexikoMexiko León Hartplatz BahamasBahamas Mark Merklein Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jason Marshall
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Huntley Montgomery
6:4, 4:6, 6:3
16. 21. Oktober 2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Southampton Hartplatz (i) NiederlandeNiederlande Rogier Wassen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Travis Parrott
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tripp Phillips
6:78, 6:4, [10:4]
17. 21. Oktober 2006 DanemarkDänemark Kolding Hartplatz (i) NiederlandeNiederlande Rogier Wassen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Travis Parrott
4:6, 6:4, [10:5]
18. 1. Mai 2010 TunesienTunesien Tunis Sand BelgienBelgien Kristof Vliegen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Cerretani
KanadaKanada Adil Shamasdin
7:63, 6:3

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 28. Juli 2002 PolenPolen Sopot Sand AustralienAustralien Nathan Healey TschechienTschechien František Čermák
TschechienTschechien Leoš Friedl
5:7, 5:7
2. 14. September 2003 RumänienRumänien Bukarest Sand SchwedenSchweden Simon Aspelin DeutschlandDeutschland Karsten Braasch
ArmenienArmenien Sargis Sargsian
6:77, 2:6
3. 22. Februar 2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis Hartplatz (i) SudafrikaSüdafrika Chris Haggard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
3:6, 4:6
4. 8. März 2004 AustralienAustralien Scottsdale Hartplatz SudafrikaSüdafrika Chris Haggard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Leach
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian MacPhie
3:6, 1:6
5. 30. Oktober 2005 FrankreichFrankreich Lyon Teppich (i) NiederlandeNiederlande Rogier Wassen FrankreichFrankreich Michaël Llodra
FrankreichFrankreich Fabrice Santoro
3:6, 1:6
6. 16. Juli 2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newport Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Gimelstob Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert Kendrick
OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
6:73, 0:6
7. 6. Januar 2008 KatarKatar Doha Hartplatz SudafrikaSüdafrika Wesley Moodie DeutschlandDeutschland Philipp Kohlschreiber
TschechienTschechien David Škoch
3:6, 6:4, [9:11]
8. 17. Februar 2008 FrankreichFrankreich Marseille Hartplatz SchweizSchweiz Yves Allegro TschechienTschechien Martin Damm
TschechienTschechien Pavel Vízner
6:70, 5:7
9. 22. Juni 2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Teppich (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray BrasilienBrasilien Bruno Soares
SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett
2:6, 6:75
10. 2. November 2008 FrankreichFrankreich Paris Hartplatz SudafrikaSüdafrika Wesley Moodie SchwedenSchweden Jonas Björkman
SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett
2:6, 2:6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jeff Coetzee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien