Jeffrey Osborne

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Jeffrey Osborne

Jeffrey Osborne (* 9. März 1948 als Jeffrey Linton Osborne in Providence, Rhode Island) ist ein US-amerikanischer Funk– und R&B–Musiker, Songschreiber und ehemaliger Lead-Sänger der Band L.T.D.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Osborne ist das jüngste von 12 Kindern in einer musikalischen Familie. Er hat fünf Brüder und sechs Schwestern, die ihm zum Teil ins Musikgeschäft folgten. So war sein Bruder Billy ebenfalls bei L.T.D. Osbornes Vater, Clarence "Legs" Osborne, war ein großer Trompeter, der mit Lionel Hampton, Count Basie und Duke Ellington zusammenspielte.

Osborne startete seine Musikkarriere im Jahr 1969 mit einer Band namens Love Men Ltd., welche später das Kürzel L.T.D. bekam. Die Band nahm Hits wie Love Ballad (1976), Everytime I Turn Around (Back in Love Again) (1977) und Holding on (When Love Is Gone) (1978) auf. Alle genannten Titel waren Platz eins der amerikanischen R&B-Charts. Zuerst war Osborne nur Schlagzeuger der Gruppe, später übernahm er auch die Leadstimme. Ab 1980 startete er seine Solokarriere.[1]

Im Jahr 1982 brachte Osborne sein nach sich benanntes Debüt-Album bei A&M heraus, das seine ersten beiden Hit-Singles On the Wings of Love und I Really Don't Need No Light beinhaltet. Insgesamt hatte Osborne bis heute 25 Hits in den R&B-Charts. Im Standardwerk Top R&B Singles 1942-1995 wird er auf Platz 19 der erfolgreichsten Künstler der 1980er Jahre gelistet. Weitere erfolgreiche Hits waren Don't You Get So Mad, Stay with Me Tonight (1983), The Last Time I Made Love (1984, mit Joyce Kennedy), You Should Be Mine (The Woo Woo Song) (1986), Love Power (1987, mit Dionne Warwick), She's on the Left (1988, sein einziger Nummer-eins-Hit als Solist in den R&B-Charts) und Only Human (1990). Seine Alben von 1983-86 wurden jeweils mit Gold für 500.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet. In jenen Jahren erhielt er auch drei Grammy-Nominierungen. Eine weitere folgte 2001.

2013 nahm er ein Album mit Standards namens A Time for Love auf. Diese CD war eine der letzten Produktionen von George Duke kurz vor dessen Tod.

1985 war Osborne Teil der Superstar-Band USA for Africa, die den Benefiz-Welthit We Are the World einsangen.

Osborne ist verheiratet und drei Kinder.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jeffey Osborne (1982, A&M Records)
  • Stay with Me Tonight (1983, A&M Records)
  • Don't Stop (1984, A&M Records)
  • Emotional (1986, A&M Records)
  • One Love: One Dream (1988, A&M Records)
  • Only Human (1991, Arista Records)
  • Something Warm for Christmas (1997, A&M Records)
  • Ultimate Collection (1999, Hip-O)
  • That's for Sure (2000, Private Music)
  • Love Songs (2001)
  • Best of Jeffrey Osborne - Millennium Collection (2002)
  • Music Is Life (2003, Koch)
  • From the Soul (2005, Koch)
  • A Time To Love (2013, Rykodisc/Warner)

Songs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • You Should Be Mine (The Woo Woo Song)
  • We're Going All the Way
  • On the Wings of Love
  • Love Power (1987 mit Dionne Warwick)
  • Love Ballad
  • Stay with Me Tonight
  • Back in Love Again
  • Don't You Get So Mad
  • Only Human
  • I Really Don't Need No Light
  • Eenie Meenie
  • She's on the Left
  • Congratulations
  • You Were Made to Love

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joel Whitburn: Top R&B Singles 1942-1995, 1996 ISBN 0-89820-115-2
  2. http://www.imdb.com/name/nm0651665/bio?ref_=nm_ov_bio_sm