Jehmlich Orgelbau Dresden

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Jehmlich Orgelbau Dresden
Rechtsform GmbH
Gründung 1808
Sitz Dresden, Deutschland
Leitung Ralf Jehmlich
Mitarbeiterzahl 20 (Stand 2022)
Branche Musikinstrumentenbau
Website www.jehmlich-orgelbau.de

Die Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH ist ein Orgelbaubetrieb, der 1808 im erzgebirgischen Cämmerswalde von den drei Brüdern Gotthelf Friedrich,[1][2] Johann Gotthold[3] und Carl Gottlieb Jehmlich[4] gegründet wurde. Das Alleinstellungsmerkmal als weltweit ältester Orgelbaubetrieb, der immer in Familienhand lag, wurde 2008 offiziell bestätigt.[5] Heute ist die Firma in Dresden ansässig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alles begann für die Jehmlichs in Neuwernsdorf im Erzgebirge. In einem Zeitungslexikon aus dem Jahr 1820 ist in den Mitteilungen über Neu-Wernsdorf oder Neuwarnsdorf über die erste Generation der Orgelbauer Jehmlich zu lesen:

„Uebrigens zeichne ich noch das oberste Haus im Dorfe aus, nicht sowohl wegen seiner Bauart in holländischem Geschmack, sondern als die Wohnung der Mechaniker und Orgelbaumeister, Gebrüder Gämlich, welche ein eminentes Talent auszeichnet. Sie liefern, ohne eigentlichen Unterricht genossen zu haben, Flügel mit Flötenwerken in besondrer Güte, Instrumente und Maschinen von aller Art, und haben auch 1818 eine sehr gute Orgel in Lauenstein zu Stande gebracht…“

August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen[6]

1. Generation: Gotthelf Friedrich, Johann Gotthold und Carl Gottlieb Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Gottlieb Jehmlich
Carl Gottlieb Jehmlich
Johann Gotthold Jehmlich
Johann Gotthold Jehmlich

Der älteste der drei Brüder, Gotthelf Friedrich Jehmlich (1779–1827), erlernte das Orgelbauerhandwerk bei Johann Georg Hamann (1758–1835) in Constappel bei Meißen. Sein Bruder Johann Gotthold (1781–1862) ging bei Johann Christian Kayser in Dresden in die Lehre, wo er bis 1806 mit seinem Bruder Gotthelf Friedrich als Geselle blieb. Johann Christian Kayser (1750–1830) war ein Neffe von Andreas Kayser (1699–1768), der vermutlich ein Schüler Silbermanns war. Lust und Liebe zum Handwerklichen ließ die beiden Jehmlich-Brüder im Dezember des Jahres 1808 den Entschluss fassen, sich in diesem Handwerk selbstständig zu machen. Bereits 1806 hatten sie Reparaturen an der Adam-Gottfried-Oehme-Orgel in ihrer Heimatkirche Cämmerswalde und an der Johann-Georg-Schön-Orgel in Clausnitz ausgeführt und waren dabei natürlich auch mit der Bauart dieser Orgeln der beiden Silbermannschüler vertraut geworden.

Der erste Orgelneubau der Jehmlich-Brüder erfolgte 1810 für die katholische Dreifaltigkeitskirche zu Georgenthal in Böhmen. 1818 erhielt Gotthelf Friedrich den Auftrag zum Bau einer neuen Orgel in der Stadtkirche zu Lauenstein. Dieses Werk war die erste Jehmlich-Orgel in Sachsen. 1825 wurde Gotthelf Friedrich Jehmlich zu einem großen Auftrag nach Dresden gerufen. Man übertrug ihm die Reparatur und den Umbau der Wagner-Holland-Orgel in der Kreuzkirche. Diesen Auftrag anzunehmen war für ihn zugleich Anlass, nach Dresden überzusiedeln. Noch vor Vollendung dieser Arbeit starb Gotthelf Friedrich Jehmlich im Jahre 1827. Sein Bruder Johann Gotthold vollendete das Orgelwerk 1832. Die solide Arbeit der Brüder fand große Anerkennung. 1836 wurde Johann Gotthold Jehmlich zum Königlich Sächsischen Hoforgelbauer ernannt. Zu den Arbeiten eines Hoforgelbauers gehörten auch Begutachtung, Pflege und Reparaturen von Silbermannorgeln. Die Linie von Johann Gotthold Jehmlich starb mit seinem Tod 1862 aus, denn sein einziger Sohn Julius Immanuel (1826–1858) war bereits 1858 gestorben.

Mitte der 1820er Jahre begann auch der dritte Bruder, Carl Gottlieb Jehmlich (1786–1867), der bisher als Kunsttischler tätig gewesen war, Orgeln zu bauen und stellte sein erstes Werk in Somsdorf bei Freital auf. 1839 erhielt er den Auftrag für den Orgelneubau in der Zwickauer Marienkirche. Daraufhin ließ er sich 1843 in Zwickau nieder. Fortan wurden aus Dresden und aus Zwickau Jehmlich-Orgeln geliefert. Bei größeren anstehenden Aufträgen halfen sich die Brüder aber weiterhin aus. Carl Gottliebs Sohn Wilhelm Fürchtegott Jehmlich (1826–1874), übernahm 1860 die Werkstatt und führte sie bis zu seinem Tod 1874. Mit ihm endete die Zwickauer Linie der Jehmlichs.

2. Generation: Carl Eduard Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Eduard Jehmlich
Carl Eduard Jehmlich (1880)

Noch Anfang 1861 bat Johann Gotthold Jehmlich das königliche Haus, ihn nach 25-jähriger Dienstzeit als Hoforgelbauer zu entlassen und dafür seinen Neffen Carl Eduard (1824–1889), der bereits einige Zeit im Geschäft seines Onkels tätig war, einzustellen. Er hatte bereits Erfahrungen für die Leitung eines Geschäfts bei seinem Vater in Zwickau gesammelt.

Carl Eduard besaß weithin einen guten Ruf, vor allem, weil er alle Orgeln wie seine Vorfahren rein mechanisch baute und somit dem Schleifladensystem treu blieb. Gelobt wurden oft seine sorgfältige Arbeit sowie sein vorzügliches Material, gepaart mit einer fein ausgeglichenen Intonation.

Ende des 19. Jahrhunderts kamen auch im Orgelbau eine Reihe von technischen Verbesserungen und Erneuerungen. Das Wachstum der Städte mit Errichtung neuer Kirchengebäude führte zu neuen Absatzmöglichkeiten für den Orgelbau. Die Pneumatik hielt Einzug in viele deutsche Orgelbauwerkstätten.

Die 1880er-Jahre waren entscheidend für die Firma. Eine bedeutende Rolle spielte dabei die Bekanntschaft mit dem Orgelbaumeister Ernst Seifert aus Köln. Seifert war bekannt als der Erfinder der pneumatischen Membranenlade, deren Patent er an Schneider und Jehmlich verkaufte. Eine Neuheit, die entscheidend die Entwicklung des deutschen Orgelbaus in den nächsten Jahrzehnten bestimmen sollte. Die Schleiflade galt im Orgelbau als überholt. Auch für Jehmlich hieß es, Neues zu erproben, um mit der Entwicklung im Orgelbau standzuhalten. So schuf im Jahre 1888 Carl Eduard gemeinsam mit seinen Söhnen Bruno (1856–1940) und Emil (1854–1940) die erste pneumatische Orgel im Königreich Sachsen. Sie wurde in der Kirche zu Röhrsdorf bei Wilsdruff aufgestellt, wo sie heute noch erhalten ist.

3. Generation: Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl-Julius-Emil Jehmlich
Karl Julius Emil Jehmlich
Ernst Bruno Jehmlich
Ernst Bruno Jehmlich

Die Werkstatträume auf der Freiberger Str. 14 in Dresden-Altstadt waren nicht mehr ausreichend für die neue Auftragslage. 1896 wurde beim Rat der Stadt ein Gesuch zum Bau einer neuen Orgelwerkstatt eingereicht. Bereits am 1. Oktober 1897 erfolgte der Umzug in die neuen Werkstatträume auf der Großenhainer Straße 28 (jetzt 32). Im selben Jahr konnte eine Konzertorgel mit symphonischem Klang für das Vereinshaus Dresden mit 54 Registern auf drei Manualen und Pedal ausgeliefert werden; erstmals eine große Orgel für eine öffentliche Einrichtung. 1897 vernichtete ein Brand die erst 1895 von den Jehmlich-Brüdern auf 67 Register erweiterte Wagner-/Holland-Orgel in der Kreuzkirche. Für die neue Orgel in der Dresdner Kreuzkirche erhielten die Gebrüder Jehmlich den Auftrag. Von 1897 bis 1901 entstand eine pneumatische Orgel mit 91 klingenden Registern.

Um die Jahrhundertwende waren die Hauptaufträge die zeitgemäßen Erweiterungen älterer Orgelwerke. Während des Ersten Weltkrieges kam es auch im Orgelbau zu größeren Produktionseinschränkungen. Zwischen 1914 und 1919 verließen etwa 30 Orgeln die Dresdner Werkstatt, darunter eine Orgel für den Dresdner Großindustriellen Karl August Lingner nach Bad Tarasp (Schweiz).

Kleinere Orgelneubauten, Umbauten und technische Veränderungen bestimmten den Jehmlich-Orgelbau der Nachkriegszeit. Zwischen 1924 und 1936 konnten u. a. ungefähr 24 historische Orgeln überholt werden. Unter der Leitung von Bruno und Emil Jehmlich wurden in der Zeit von 1920 bis 1940 ca. 150 neue Orgelwerke errichtet, darunter die ersten Exporte nach Schweden.

4. Generation: Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf Jehmlich
Rudolf Jehmlich
Otto Jehmlich
Otto Jehmlich

Emil Jehmlichs Söhne Otto (1903–1980) und Rudolf (1908–1970) übernahmen 1938 die Firmenleitung mit dem großen Umbau der Silbermannorgel in der Dresdner Frauenkirche. Nach erfolgreichen Arbeiten konnte die Orgel 1942 vom Frauenkirchenorganisten Hanns Ander-Donath wieder in Dienst genommen werden. 1940 wurde auch die große Orgel in der Dresdner Kreuzkirche umgebaut. In den Jahren 1941 bis 1944 gab es nur 25 Aufträge. Im Kriegsjahr 1945 wurden keine Orgeln gebaut.

Ab 1947 begann der Orgelbau in Dresden wieder aufzuleben, wenn auch nur halb so viel Orgeln gebaut werden konnten wie vor dem Krieg. Seit dieser Zeit wandte sich die Firma der traditionellen Fertigung der mechanischen Orgeln zu. Sie baute wieder Orgeln mit Schleifladen und rein mechanischer Traktur. Ende der 1950er-Jahre begann ein Orgelexport auch in weitere skandinavische Länder. Darüber hinaus wurde mit besonderer Sorgfalt die Betreuung, Restaurierung und Überholung wertvoller alter Orgelinstrumente gepflegt. Nach den damaligen Erkenntnissen über die Restaurierung konnten einige Orgeln Gottfried Silbermanns und historische Orgeln anderer Meister restauriert werden. Aus dem Gesamtwerk der Jehmlichs spricht als wesentliche Tatsache, dass man sich immer wieder, selbst dann, wenn man vorübergehend den Zeitströmungen nachgegeben hatte, auf den klassischen Orgelbau und Klang in der Nachfolge Gottfried Silbermanns besann.

Die Dresdner Kreuzkirche erhielt 1963 ein neues Orgelwerk mit 76 Registern, verteilt auf vier Manuale und Pedal. Die Disposition schufen Gerhard Paulik und Frank-Harald Greß. Ende der 1960er-Jahre konnte der Export von Orgeln noch auf Norwegen und die Bundesrepublik Deutschland erweitert werden. In der Wirkungszeit von Otto und Rudolf Jehmlich entstanden rund 450 Orgeln. Das war eine beachtliche Anzahl. Von 1964 bis 1971 wurde die durch Auslagerung im Zweiten Weltkrieg in ihrer Grundsubstanz größtenteils erhaltene Silbermannorgel der Katholischen Hofkirche in Dresden wieder aufgebaut.

5. Generation: Horst Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst Jehmlich
Horst Jehmlich

1972 kam es zur Verstaatlichung des Betriebes, welcher nun „VEB Jehmlich-Orgelbau Dresden“ hieß. Mit Horst Jehmlich (* 1944) als Geschäftsführer wurden nun in der fünften Generation Orgeln gebaut. Als neue Exportländer kamen Ungarn, die CSSR und Bulgarien hinzu. In diese Zeit fiel auch der Orgelneubau für die Konzerthalle im Kloster unser Lieben Frauen in Magdeburg, das Opus 1000, eine viermanualige Konzertorgel mit 63 Registern. 1984 konnte eine neue Orgel mit 74 Registern, vier Manualen und Pedal für das Schauspielhaus in Berlin gebaut werden. Diese Orgel war der Auslöser für weitere Aufträge. Neben einer Reihe von zahlreichen Neubauten rückten die Pflege und Erhaltung älterer und historischer Orgeln in den Vordergrund. So fand z. B. 1983 eine umfangreiche Restaurierung der großen Silbermann-Orgel im Dom zu Freiberg ihren Abschluss.

Nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten im Jahre 1990 ging die Firma wieder in Privathand über und wurde von Horst Jehmlich als Geschäftsinhaber geleitet. Sie ist der älteste Orgelbaubetrieb in Deutschland. Trotz der geänderten marktwirtschaftlichen Bedingungen konnte der Betrieb sich eine gesicherte Auftragslage erhalten. Neben der Pflege, Erhaltung und Reparatur eigener Orgelwerke stehen Neubauten in klassischer Bauweise weiterhin im Vordergrund. In den 1990er Jahren wurde die Restaurierung erhaltenswerter historischer Orgeln mit übernommen und nach neuen Erkenntnissen und Richtlinien der Denkmalpflege durchgeführt. Erwähnenswert aus dieser Zeit sind die Oehme-Orgel zu Brand-Erbisdorf, die Silbermannorgeln in Helbigsdorf und Lebusa sowie die kleine Silbermann-Orgel im Freiberger Dom.

Ein herausragendes Ereignis war der Orgelneubau für den Konzertsaal in der Sumida Triphony Hall 1997 in Tokio. Dies stellte technisch und organisatorisch eine besondere Herausforderung dar, denn bisher war noch keine so große Orgel an einen so weit entfernten Ort geliefert worden. Das Konzertinstrument mit 66 Registern auf drei Manualen und Pedal verließ als Opus 1123 die Werkstatt. 1998 stellte Jehmlich eine große, neue Orgel mit 32′-Basis im „Bergmannsdom“ Schneeberg fertig.

Im Jahr 2000 gelang es erstmals, eine Porzellanorgel mit einem klingenden Register aus Porzellanpfeifen zu bauen. Es entstand durch die Zusammenarbeit der Meißner Porzellanmanufaktur mit der Firma Jehmlich. 2005 konnte die älteste Jehmlich-Orgel in Lauenstein nach dem Brand im Jahre 2003 wieder rekonstruiert werden.

6. Generation: Ralf Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralf Jehmlich
Ralf Jehmlich

Seit 2006 ist Ralf Jehmlich (* 1972) als Geschäftsführer tätig.[7] Unter seiner Leitung erfolgten z. B. Entwurf, Planung und Aufstellung der Orgel in Kerrville, First Presbyterian Church in Texas, USA (III/50). Neubauten u. a. für die Musikakademie in Lodz (II/19); Lexington (USA), Methodistenkirche (II/13); Tokio (Japan), Joshi-Gakuin-School (III/35), die Kath. Christophoruskirche in Westerland/Sylt (II/27), ein Orgel-Carillon für die Lalaport Mall in Yokohama (II/1), mit Pfeifen und Glocken aus Meissner Porzellan, eine Porzellanorgel nach Taipei (Taiwan) Opulent State Life Corp (I/5) und die große Orgel für das Paulinum der Universitätskirche Leipzig (III/46).

2007 begann die Restaurierung der Michael-Engler-Orgel in der Klosterkirche Mariengnade in Grüssau (Krzeszów), Polen, die 2008 wieder in Dienst genommen wurde. Von 2002 bis 2005 erfolgten eine Überarbeitung und 2008 eine Erweiterung der größten Orgel Dresdens in der Kreuzkirche. Diese entstand 1963 unter der Leitung der Gebrüder Jehmlich.

Weitere Restaurierungen erfolgten u. a. in Bardo/Polen, Mariä Verkündigungskirche, F. J. Eberhard 1758; Dresden, Kath. Hofkirche, G. Silbermann 1755 (Gemeinschaftsarbeit von Jehmlich und K. Wegscheider); Dresden-Strehlen, Christuskirche, Gebr. Jehmlich 1905; Erfurt-Bindersleben, Ev. St. Lukas Kirche, F. Volckland 1755 und Zittau, Ev. St. Johanniskirche, A. Schuster & Sohn 1929.

Als besondere Restaurierungen sind erwähnenswert: Die Kinoorgel in Potsdam, Filmmuseum, M. Welte & Söhne 1929, Leipzig, Grassimuseum, M. Welte & Söhne 1930 und eine Welte-Philharmonie-Orgel in Gornsdorf im Erzgebirge.[8][9]

Werkliste (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jehmlich erbaute bis 2013 weltweit mehr als 1165 Orgeln.[10][11] Die Größe der Instrumente bei der Fertigstellung wird in der sechsten Spalte durch die Anzahl der Manuale und die Anzahl der klingenden Register in der siebten Spalte angezeigt. Ein großes „P“ steht für ein selbstständiges Pedal. Eine Kursivierung zeigt an, dass die betreffende Orgel nicht mehr oder lediglich der Prospekt erhalten ist.

1. Generation: Gotthelf Friedrich, Johann Gotthold und Carl Gottlieb Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Kirche/Bauwerk Bild Manuale Register Bemerkungen
1818 3 Lauenstein Evang. Stadtkirche
II/P 19 von Gotthelf Friedrich Jehmlich → Orgel 2003 durch Brand zerstört. Neubau 2005.
1825 bis 1832 Dresden Kreuzkirche (Dresden) III/P 54 Umbau und Erweiterung einer Holland-/Wagner-Orgel, 1895 von Emil & Bruno Jehmlich auf 67 Register erweitert, beim Kirchenbrand 1897 vernichtet[12] Orgel
1827 4 Somsdorf Georgenkirche
II/P 16 → von Carl Gottlieb Jehmlich → Orgel
1827 5 Chemnitz-Einsiedel St. Jacobi
II/P 21 Erbauer: Gotthelf Friedrich und Johann Gotthold Jehmlich; später auf II/P/23 erweitert; 1945 Kriegsverlust → Orgel
1828–1829 6a Weißbach, OT von Amtsberg Dorfkirche
I/P 10 Erbauer: Johann Gotthold Jehmlich, bisher unter Carl Gottlieb Jehmlich Zwickau geführt; später auf II/P/17 erweitert, 2007 überholt → Orgel
1838–1840 8 Auerbach/Vogtl. Stadtkirche zum Heiligen Laurentius
II/P 32 Orgel
1842 Zwickau Dom II/P 40 Erweiterung durch Kreutzbach, danach durch Jehmlich auf III/82 und Pneumatisierung, 1930 Erweiterung auf 101 Register und Elektrifizierung der Trakturen, nach dem Zweiten Weltkrieg abgebrochen[13]
1837–1843 9 Zittau Johanniskirche
III/P 55 1929–1930 durch die Zittauer Orgelbauer A. Schuster und Sohn auf 84 Register erweitert (quasi Neubau), Spieltisch für 100 Register ausgelegt → Orgel
1844 13 Lugau Kreuzkirche I/P 14 Orgel nicht erhalten; → Orgel
1845 Elsterberg Laurentiuskirche
II/P 34 von Carl Gottlieb Jehmlich erbaut, ca. 2000 Pfeifen, 2003 von Vogtländischer Orgelbau Thomas Wolf restauriert → Orgel
1846 14 Wernesgrün Dorfkirche
I/P 7 Orgel
1859 16 Stützengrün Dreifaltigkeitskirche I/P 14 Orgel
1851 22 Oschatz St.-Aegidien-Kirche
III/P 57+Tr 1851 Neubau durch Carl Gottlieb Jehmlich. 1933 Um- und Erweiterungsbau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, op. 474 (III/57 + 1 Tr.) → Orgel; → Orgel
1859 Bernsdorf Dorfkirche
II/P 26 Orgel
1859 38 Schönberg (Sachsen)-Pfaffroda Evangelisch-Lutherische Kirche I/P 10 → von Carl Gottlieb Jehmlich. Nicht erhalten. → Orgel

2. Generation: Carl Eduard Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Kirche/Bauwerk Bild Manuale Register Bemerkungen
1855 26 Dresden-Pillnitz Schloss Pillnitz, Schlosskapelle
I/P 6 Orgel
1857 25 DöbelnZiegra Dorfkirche
I/P 6 Orgel
1857 29 ZwickauBockwa Matthäuskirche
II/P 29 von Carl Gottlieb Jehmlich + Sohn → Orgel
1858 36 HirschfeldNiedercrinitz Michaeliskirche I/P 8 von Carl Gottlieb Jehmlich → Orgel
1859 34 Lorenzkirch St.-Laurentius-Kirche
II/P 16 Werk Nr. 7 bei Carl Eduard Jehmlich; 1998 von Jehmlich Orgelbau restauriert → Orgel (PDF) → Orgel
1864 43 Lengenfeld St. Ägidius
II/P 35 Orgel von Wilhelm Fürchtegott Jehmlich (1826–1874), Bruder von Carl Eduard Jehmlich. Orgel nicht erhalten, 1959 durch eine Eule-Orgel ersetzt. → Orgel
1864 44a Oelsnitz/Erzgeb. Christuskirche II/P 22 von Wilhelm Fürchtegott Jehmlich (1826-1874), Bruder von Carl Eduard Jehmlich; nicht erhalten → Orgel
1866 45 Dahlen (Sachsen) Unser Lieben Frauen
II/P 29 Orgel
1868 47 Gersdorf (Sachsen) Marienkirche II/P 31 Orgel
1869 51 Pirna St. Kunigunde
II/P 17 Orgel
1871 54 Freital-Deuben Christuskirche
II/P 30 Orgel
1873 55 Niedercunnersdorf Kirche Niedercunnersdorf II/P 18 Orgel
1874 56 Niederoderwitz Kirche Niederoderwitz III/P 50 mehrmals erweitert, überholt und gereinigt
1878 60 Ostritz Mariä Himmelfahrt
II/P 24 Orgel
1878 62 Plauen bei Dresden Kirche zu Plauen
II/P 20 1902 beim Kirchenneubau abgebrochen und durch eine neue Jehmlich-Orgel ersetzt.
1880 64 Radeburg Stadtkirche
II/P 21 Orgel
1880 66 Dresden-Löbtau Interimskirche II/P 14 1894 umgesetzt nach Lawalde, Evangelische Kirche → OrgelOrgel
1885 77 Kötzschenbroda Friedenskirche zu Radebeul II/P 26 Erweiterung 1898, 1927/1928 Bau des Freipfeifenprospekts und Erweiterung um ein III. Manual, danach weitere Veränderungen,[14] Restaurierung im Jahr 2000 durch Jehmlich, seither III/P/51[15]
1886 79 Bogatynia-Krzewina (Bogatynia) Katholische Kirche II/P 15 Orgel
1887 82

504 (1937)

Dresden (Äußere Neustadt) Martin-Luther-Kirche
II/P

III/P

33

51+2

mehrfach erneuert und erweitert, heute III/P/57+3 Tr. → Orgel

3. Generation: Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Kirche/Bauwerk Bild Manuale Register Bemerkungen
1890 92 Grimma Frauenkirche II/P 25 1928 baute die Firma Eule die Jehmlich-Orgel grundlegend auf 30 Register um (Eule-Herstellungsverzeichnis: Opus 167)
1891 96 Dresden-Pillnitz Weinbergkirche
II/P 12 Auftrag 1889 für 4200 Mark, Weihe 1891, eine der ersten pneumatischen Orgeln Sachsens, 1907 Reparatur, 1918 Abgabe der zinnernen Prospektpfeifen, ab 1976 Verfall, Rekonstruktion 1997 durch Orgelbau Ekkehart Groß und Johannes Soldan.
1892 101

482
690
875

Radebeul Lutherkirche
II/P

III/P (1954)

26

34 (1934)
59 (1954)
35 (2010)

1892 Orgelneubau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, op. 101; 1934 Erweiterungsumbau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, op. 482; 1953–1968 Orgelneubau durch Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf), Dresden, op. 690, in 3 Bauabschnitten; 1968 Umdisponierung durch Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf), Dresden, op. 875 → Orgel
1894 108, 412 Dresden-Blasewitz Heilig-Geist-Kirche II/P 28 1969 abgebrochen. → Orgel
1895 112 Chemnitz St. Markus III/P ca. 45 Nicht erhalten. Die Zinnpfeifen der Orgel wurden 1917 als kriegstaugliches Material entfernt und eingeschmolzen.
1896 120 Augustusburg Stadtkirche St. Petri
II/P 40 Orgel
1896 Hohenfichte Evangelische Kirche II/P 22 Die 1896 erbaute Orgel wurde 1940 durch die Gebrüder Otto & Rudolf Jehmlich auf 29 Register erweitert. → Orgel
1896 122 Dresden-Plauen Königliches Lehrer-Seminar, Aula
II/P 20 Orgel; Orgel verschollen.
1896 123 Dresden-Plauen Königliches Lehrer-Seminar, Singesaal II/P 10 Orgel; Orgel nicht erhalten.
1897 127 Riesa Trinitatiskirche
III/P 61
1897 133 Dresden-Pirnaische Vorstadt Vereinshaus
III/P 50+5 Ext. Orgel, 1945 Kriegsverlust.
1899 143 Bühlau St.-Michaels-Kirche
II/P 22 Orgel
1899 146 Lößnitz Johannis-Kirche
III/P 55 Orgel
1899 151 Dresden-Striesen Freimaurerinstitut
II/P 14 Orgel; Orgel ist Kriegsverlust.
1900 155 Annaberg-Buchholz Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge, Mauersberger-Aula (bis 1922 Königlich Sächsisches Lehrerseminar)
II/P 20 2001/2002 durch Jehmlich Orgelbau restauriert → Orgel
1900 157 Dresden-Neustadt Garnisonkirche St. Martin
III/P ursprünglich 52, 1951 (50 Register) Orgel, 1969 wurde die Orgel abgebrochen.
1900 158 Dresden-Neustadt Garnisonkirche St. Martin
II/P 21 Orgel
1900 159 Leipzig-Leutzsch St. Laurentius II/P 19
1901 162 Oelsnitz/Erzgeb. Christuskirche II/P 24 Orgelumbau nicht erhalten. Das Instrument wurde 1959 durch eine Eule-Orgel ersetzt.
1901 Dresden Kreuzkirche
IV/P 91 am 13. Februar 1945 zerstört[16]
1901 168 Großenhain Marienkirche
III/P 53 in dem veränderten Gehäuse von Johann Gottlieb Mauer (1778) → Orgel
1901 169 Hainsberg Hoffnungskirche
II/P 32 Orgel; → Orgel
1901 170 Wurzen Stadtkirche St. Wenceslai
II/P 40 Die Orgel wurde 1977 letztmals genutzt; es gibt aktuell (2017) Bestrebungen diese Orgel zu sanieren (Kosten etwa 150.000–200.000 Euro). → Jehmlich Orgel

Musiziert wird in der „Winterkirche“ im Altarraum seit 1999 auf einer Eule-Orgel. → Orgel

1902 172 Plauen bei Dresden Auferstehungskirche
III/P 47 Kosten (14.375 RM) trug Familie Bienert, Prospektpfeifen 1917 abgegeben, 1959 technisch erneuert, 1984 abgebrochen und durch Eule-Orgel ersetzt, dabei 9 Register der Orgel von 1902 weiterverwendet. → Orgel
1902 175 Sebnitz Peter und Paul II/P 33+1Tr.+1 Ext. Orgel
1902 176 Grottau Friedenskirche II/P 18 Orgel
1902 177 Lichtenstein (Sachsen) St. Laurentius III/P 55 Orgel
1902 178 Naundorf (Sachsen) Dorfkirche
II/P 14 Orgel
1903 182

444 (1930) 593 (1940)

Dresden-Südvorstadt (Dresden) Lukaskirche (Dresden)
III/P 51 1930 Erweiterungsbau (III/P/58), 1940 neues Positiv und Umdisponierung der Hauptorgel (III/P/61+2) → Orgel
1903 185 Tautenhain St.-Jacobi-Kirche II/P 13
1903 183 Schönheide Martin-Luther-Kirche
II/P 40 Neubau an Stelle einer Orgel von Johann Gottfried Trampeli[17]. → Orgel.
1904 143 Dresden-Bühlau Ev. St.-Michaels-Kirche
II/P 22 Orgel
1903 191 Coswig (Sachsen) Peter-Pauls-Kirche
III/P 43 + 3 Transmissionen → Orgel
1904 200 Wolkenburg-Kaufungen St. Mauritius (Wolkenburg)
II/P 22 Orgel
1904 207 Moritzburg Moritzburger Kirche
II/P 25
1904/05 224 Dresden-Strehlen Christuskirche
III/P 61 2015 konsequent auf den Ursprungszustand restauriert/rekonstruiert. → Orgel
1905 Chemnitz-Altendorf St.-Matthäus-Kirche
1905 Dresden-Striesen Mariä Himmelfahrt
II/P 12 Orgel
1905 213 Friedrichswalde Dorfkirche
II/P 12 Orgel
1905 Lunzenau St. Jakobus II/P 27 restauriert von Vogtländischer Orgelbau Thomas WolfOrgel
1906 232 Pretzschendorf Ev. Kirche II/P 28 Orgel
1906 233 Dresden-Seevorstadt-Ost/Großer Garten Dritte Deutsche Kunstgewerbeausstellung Dresden
III/P 42+2 Tr. Orgel
1906 241 Chemnitz Kaufmännisches Vereinshaus
III/P 42+2 Tr. Orgel
1907 243 Dresden-Klotzsche Christuskirche
II/P 21 1941 auf 28 Stimmen erweitert
1907 253a Falkenstein/Vogtl. Kirche zum Heiligen Kreuz II/P 50 Orgel
1908 254 Freital-Deuben St. Joachim
II/P 9 Orgel
1908 258 Chemnitz-Harthau Lutherkirche
II/P 36 1992 restauriert (1995 2. Manual)
1908 267 Dresden Salonorgel in der Villa von Ernst Münch
II/P 7 1929 umgesetzt in die Dorfkirche von Altoschatz → Orgel
1909 277 Dresden-Johannstadt Herz-Jesu-Kirche
III/P 37
1909 Glauchau Lutherkirche
II/P 25 Orgel
1909 269 Culmitzsch evangelische Kirche II/P 17 Orgel
1909 283 Strehla Stadtkirche Corporis Christi
II/P 24 Orgel
1909 285 Wüstenbrand Dorfkirche
II/P 25 Orgel
1910 Leipzig-Lindenau Philippuskirche
III/P 63 Orgel; Orgel
1911 Ruhla Concordiakirche
III/P 35 2011 Restaurierung durch Orgelbau KutterOrgel
1911 311 Ostritz Kloster Marienthal
II/P 17 nicht erhalten. ehemalige Orgel
1912 321 Nerchau, heute Ortsteil von Grimma St. Martin
II/P 17 umfassender Umbau der Orgel der Firma Beyer (1830) → Orgel
1912 324 Dresden-Südvorstadt Zionskirche III/P 51 Orgel
1913 333 Gersdorf (Sachsen) Marienkirche
II/P 44+1 Tr. Orgel
1913 344 Hänichen b. Leipzig Hainkirche St. Vinzenz
II/P 16 Orgel
1914 Aue-Zelle Friedenskirche
II/P 32 Orgel
1916 367 Scuol Schloss Tarasp
III/P 39 im Nebenraum des Saals aufgestellt, 1979 instand gesetzt und 1993 restauriert → Orgel
1916 368 Berlin Hausorgel Heyland II 6 1949 nach Eibenstock umgesetzt als op.648. Orgel
1917 Schmölln Stadtkirche St. Nicolai III/P 54 2010 in den Ursprungszustand rekonstruiert. → Orgel
1918 Limbach-Oberfrohna Stadtkirche II/P 28 1983 ersetzt, einige Holzpfeifen übernommen
1921 387 Chemnitz-Wittgensdorf Ev. Dorfkirche II/P 28 Orgel
1922 Thalheim/Erzgeb. Ev. Kirche
III/P 46 Orgel
1925 Hohenstein-Ernstthal St. Christophori
III/P 58 5 Werke; restauriert/rückgeführt 2010 → Orgel
1926 Wilkau-Haßlau Michaeliskirche
II/P 24 technischer Neubau einer Orgel von Guido Herman Schäf, 1970 durch Schuster umdisponiert → Orgel
1926 Pößneck Stadtkirche Pößneck III/P 54 Erweiterung der Kreutzbach-Orgel von 39 auf 54 Register, saniert 2015 → Orgel
1927 Bad Schandau St.-Johannis-Kirche
Ersetzte eine ältere Orgel von Eule von 1876/77
1927+1936 420

495

Dresden Cotta Heilandskirche
III/P 44 Die Orgel entstand 1927 im ersten Bauabschnitt mit 2 Manualen, Pedal und 21 Registern. Spieltisch und technische Anlagen waren vorbereitet für 3 Manuale und Pedal mit 44 Registern. 1936 erfolgte der 2. Bauabschnitt der Orgel. → Orgel
1927/28 423 Kötzschenbroda Friedenskirche
III/P 52 Erweiterung und Umbau einer Orgel von 1885, 1999–2000 Sanierung durch die Erbauerfirma → Orgel
1927 425a Dorfhain Evangelisch-Lutherische Kirche II/P 15 1927 wurde die Orgel von Julius Jahn aus dem Jahr 1879 durch die Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil) modernisiert und erhielt eine pneumatische Traktur und einen seitlichen Anbau. Orgel nicht erhalten. → Informationen zur Orgelgeschichte
1928/29 433 Oelsa Dorfkirche
II/P 16 1985 renoviert → Orgel
1929 435 Chemnitz Georgius-Agricola-Gymnasium
II/P 18 Ohne Prospekt.
Nach notdürftiger Reparatur der Kriegsschäden bis 1970 bespielbar. Rekonstruktion 2000/2001 durch Jehmlich Orgelbau[18]
1929 437 Leipzig Gnadenkirche Wahren II/P 22 1958 und 1984/84 sowie 1994 umdisponiert, 2017 saniert

Orgel

1929 440 Kirche Altoschatz Dorfkirche
II/P 9 Orgel
1930 442 Oelsnitz (Vogtland) St. Jakobi III/P 63+2Tr. Orgel
1929–1930, 1937 447 Meißen Frauenkirche
III/P 56 Neubau unter Einbeziehung von 11 Registern der Vorgängerorgel von Johann Christian Kayser (1810), 1937 erweitert und umdisponiert, nach dem Weltkrieg umgebaut, 2017–2021 durch Jehmlich restauriert und auf den Zustand von 1937 rekonstruiert
1931 460 Oberlungwitz St. Martin
III/P 51 Orgel
1932 465 Wurzen Dom St. Marien
III/P 49 1998–2001 und 2007 Erneuerung und Erweiterung durch die Orgelwerkstatt Christian Reinhold[19] auf 49 Register und 7 Transmissionen/Auszüge sowie Nebenregister → Orgel
1932 466 Wernesgrün Dorfkirche
II/P 12 Orgel
1936 Bockwitz Christus-König-Kirche 1972 wegen Baufälligkeit abgerissen.[20]
1937 551 Oberpöllnitz St. Margaretha
II/P 13 mit Material der Vorgängerorgel von Carl Friedrich Zillgitt (1902), zwischenzeitlich unspielbar, 2017–2018 restauriert → Orgel

4. Generation: Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Kirche/Bauwerk Bild Manuale Register Bemerkungen
1938 Chemnitz-Reichenbrand Johanneskirche
III/P 48 Orgel
1939 580 Wurzen Herz-Jesu-Kirche (Wurzen)
II/P 16 Orgel
1940 592 Weira St. Nikolaus
II/P 12 mit Material der Vorgängerorgel → Orgel
1942 611 Pirna Hausorgel Familie Kreysig
II/P 7 seit 2002 in der Friedhofskapelle Pirna (Bild) → Orgel
1942 613 Oschatz Robert-Härtwig-Schule, Aula
II/P 23 Orgel
1944 625 Gdynia Stadthalle IV/P 64 1950 als op. 625a in die Nationalphilharmonie Warschau umgesetzt, 2000 abgebaut und in Einzelteilen verkauft, 2001 durch Karl Schuke-Orgel unter Weiterverwendung des Holzunterbaus von Jehmlich ersetzt[21]
1946 627 Südvorstadt (Dresden) St. Paulus
II/P 18 Orgel
1947 631 Cotta (Dresden) Immanuelkirche
II/P 17 Orgel
1947 632 Oelsnitz/Erzgeb. Gemeindesaal I/P 10 Orgel
1948 633 Leipzig Kongreßhalle II/P 32 in den 1990er Jahren bei einer Entrümpelungsaktion verschwunden, Verbleib unklar, nur der Spieltisch wurde in einer Kirche wiedergefunden.[22]
1951 641 Oelsnitz St. Barbara II/P 26 Orgel
1949 645 Rosenthal Wallfahrtskirche
III/P 40 1994/95 restauriert
1949 648 Eibenstock Gemeindesaal II 6 2003 umgesetzt nach Liptitz. Orgel.
1950 651 Klingenberg (Sachsen) Evangelisch-lutherische Kirche
II/P 14 Orgel
1949-1950 655 Burkersdorf Dorfkirche
II/P 16 Orgel
1952 678 Aue Mater Dolorosa
1953 682 Jützenbach St. Johannes der Täufer II/P 24 [23][24]
1953 684 Hoyerswerda Kath. Pfarrkirche Heilige Familie
II/P 30 Orgel
1954 698 Plauen Erlöserkirche III/P 32 Orgel
1954 703 Lengenfeld (Vogtland) St. Ägidius, Gemeindesaal I 5 Orgel
1955/57 716 Ilfeld St.-Georg-Marien
II/P 27 Orgel
1956 718 Blasewitz Hochschule für Kirchenmusik
II/P 8 Vormals im Gemeindesaal der Heilig-Geist-Kirche in Dresden-Blasewitz. Seit 2016 in der Hochschule für Kirchenmusik.
Orgel
1956 721 Dresden-Weißer Hirsch St. Hubertus
II/P 11 Orgel
1956 719 Zwickau St.-Marien-Kirche
I 4 Positiv in der Kapelle → Orgel
1956 723 Schwarzheide-Ost Viktoria Kapelle
I 4 Orgel Positiv von Ortrand St.Jakobus nach Schwarzheide-Ost, Viktoria-Kapelle 2018 umgesetzt
1957 729 Elbingerode St. Jakobi
II/P 7 Kleinorgel
1957 737 Oranienburg Stadtkirche St. Nicolai
II/P 12 erbaut für Georgenkirche Bad Freienwalde, 1972 Umsetzung durch Orgelbau Fahlenberg

OrgelOrgel

1957 740 Borsdorf Kirche Borsdorf
I/P 8 Orgel; Das Instrument wurde 1957 als Chororgel für die Dresdner Kreuzkirche erbaut und kam 2022 nach Borsdorf.
1958 750 Dresden St. Petri
II/P 27 Orgel
1958–1966 725 Plauen Johanniskirche
III/P 48 Orgel
1958 755 Ruppendorf Dorfkirche
II/P 11 Orgel, Orgel stand vormals in der Kreuzkirche Dresden als Altarorgel und wurde 2003 nach Ruppendorf umgesetzt.
1959 764 Glashütte (Sachsen) St. Christophorus
I 4 Kirche 2017 geschlossen und verkauft an Uhrenfabrik.

Orgel 2022 nach Dubí/Cínovec, Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt → Orgel

1959 767 Volkstedt (Rudolstadt) Dorfkirche Volkstedt (Rudolstadt)
II/P 12 Orgel
1960 Västanfjärd (FI) Neue Kirche
II/P 15 Orgel
1961 769 Friedrichroda St. Blasius
II/P 23 2011 Restaurierung durch Orgelbau KutterOrgel
1961 797 Aue St. Nicolai III/P 36 Orgel
1962 699 Glauchau Mariä Himmelfahrt
III/P 26 Orgel
1962 783 Wilsdruff St. Pius X
I/P 7 Orgel
1963 800 Dresden Kreuzkirche
IV/P 76 seit 2008 80 Register → Orgel
ca. 1963 816 Blankenstein (Saale) Friedhofskapelle
I/P 6 Orgel
1965 830 Dresden Neuapostolische Kirche II/P 24 [1]
1965 836 Bad Lobenstein St. Michaelis
II/P 21 Peternell-Prospekt von 1866 → Orgel
1965 837 Berlin-Friedrichshain St.-Antonius-Kirche
II/P 24 Orgel
1965 843 Neustadt St. Simon und Judas
II/P 18 Orgel (PDF; 0,4 MB)
1966 842 Dresden-Weißer Hirsch Ev.-Luth. Kirche
II/P 16 Orgel
1967 872 Oschatz Oschatz, Klosterkirche
I 4 Orgel
1968 806 Wolgast Herz-Jesu-Kirche II/P 7
1968 835 Niederorschel St. Marien
II/P 22
1968 847 Bad Schmiedeberg Kath. Kirche I/P 7
1969 883 Leipzig Ref. Kirche
II/P 22 2015 bei einer Grundüberholung leicht umdisponiert und durch zwei neue Register im HW auf 24 Register erweitert[25]
1969 884 Reinsdorf (Sachsen) Ev.-methodistische Erlöserkirche II/P 10 Orgel
1969/70 892 Wilsdruff St. Nicolai
II/P 26 Orgel
1969 894 Celle | Neustadt/Heese Pauluskirche
II/P 15 Orgel
1970 905 Dresden Kulturpalast (Großer Saal)
II/P 24 Umsetzung durch die Erbauerfirma 2015 nach Cottbus in die Propsteikirche → Orgel
1970 906 Reichenow-Möglin Dorfkirche Reichenow I/P 6
1971 895 Wustrow Kirche Wustrow
II/P 14 Orgel
1971 909 Bad Liebenstein Friedenskirche
II/P 15
1971 920 Borsdorf Diakonissen-Mutterhaus, Positiv
I/Pedal angehängt 4 Orgel
1972 927 Meiningen Katholische Kirche Unsere Liebe Frau
II/P 21 Einbau in einer Dekanatskirche, seltener Kirchenbau während der DDR-Zeit
1972 916 Eisenach St. Elisabeth II/P 18
1972 907 Berlin-Baumschulenweg St. Anna
II/P 13 Orgel

5. Generation: Horst Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Kirche/Bauwerk Bild Manuale Register Bemerkungen
1972 931 Haugesund (Norwegen) Rossabø Kirke
III/P 26 Orgel
1973 933 Berlin-Pankow St. Augustinus
II/P 26 Orgel
1973 934 Aurich-Oldendorf St.-Petri-Kirche
I/P 9 Orgel
1973 935 Sveio (Norwegen) Sveio kirke
I/P 9 Orgel
1973 936 Berlin-Prenzlauer Berg Gethsemanekirche
II/P 25 Orgel
1973 937 Chemnitz-Altchemnitz St.-Michaelis-Kirche
II/P 15
1973 938 Heiden (Lage) Evangelisch-reformierte Kirche Heiden
II/P 20 Orgel
1974 944 Stavanger (Norwegen) Sørbø Kapell
I/P 4 Orgel
1974 945 Dirmingen Evangelische Kirche
II/P 15 Orgel
1974 946 Stavanger (Norwegen) Frue Kirke (Hetlandskirken)
II/P 13 Orgel
1974 947 Bakkebø (Stadt Egersund) (Norwegen) Bakkebø Kirke
II/P 15 Orgel
1974 948 Stavanger-Hundvåg (Norwegen) Hundvåg kapelle
II/P 10 Orgel
1974 949 Stavanger-Madlamark (Norwegen) Madlamark kirke II/P 10 Orgel
1974 950 Schwarza St. Laurentius
II/P 14 Orgel im historischen Prospekt von 1739[26]Orgel
1974 952 Berlin-Blankenburg Dorfkirche
I/P 8 Orgel
1976 953 Rodewisch St.-Petri-Kirche II/P 27 Einweihung am 24. Oktober 1976 → Orgel
1974 954 Cotta (Dresden) Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
II/P 16 Orgel
1975 958 Fjaera (Norwegen) Faera kapell I 5 Orgel
1975 959 Skånevik (Norwegen) Skånevik kirke
II/P 14 Orgel
1976 960 Chemnitz Stadthalle Chemnitz
IV/P 67 1972–1976 erbaut; 1976 Einbau in die Stadthalle → Orgel
1975 963 Enebakk (Norwegen) Enebakk kirke
II/P 16 Orgel
1976 964 Elmenhorst/Lichtenhagen Dorfkirche II/P 16
1976 966 Fyllingsdalen Fyllingsdalen Kirke
II/P 16 Orgel
1976 967 Tønsberg (Norwegen) Husøy Kirke I/P 7 Orgel
1976 971 Tysvaer-Førre oder Førresfjorden (Norwegen) Førre Kirke
II/P 14 Orgel
1976 973 Radebeul Betsaal der Kath.-Apostol. Gemeinde II 7
1977 978 Stavanger (Norwegen) St. Petri
III/P 40 Orgel
1977 981 Riska-Sandnes (Norwegen) Gamle Kirke II/P 11 Orgel
1977 983 Reumtengrün Kirche
I/P 9 Orgel
1978 988 Naustdal (Norwegen) Kirke
II/P 25 Orgel
1978 989 Mo i Rana (Norwegen) Ytteren Kirke II/P 20 Orgel
1978 990 Norheim (Norwegen) Kirke
II/P 22 Orgel
1979 997 Sofia (Bulgarien) National Academy of Music
II/P 19 Orgel
1979 998 Fedje (Norwegen) Fedje kyrkje
II/P 16+1 Orgel
1979 999 Helgheim (Norwegen) Helgheim kyrkje
II/P 16 Orgel
1979 1000 Magdeburg-Altstadt Kloster Unser Lieben Frauen
IV/P 62 Orgel
1980 1001 Blankensee (Trebbin) Johannische Kirche
II/P 32 Orgel
1980 1004 Borsdorf Diakonissenhaus, Kapelle Frauenheim
II/P 13 Orgel
1980 1005 Stavanger-Tasta (Norwegen) Tasta Kirke
II/P 17 Orgel
1980 1006 Stavanger-Tjensvoll (Norwegen) Tjensvoll kirke
II/P 19 Orgel
1980 1008 Sandnes (Norwegen) Gravkapelle I/P 6 Orgel
1981 1012 Auerswalde (Lichtenau) Kirche St. Ursula
II/P 22 Orgel
1981 1014 Stavanger (Norwegen) Krematorium
II/P 12 Orgel
1981 1015 Manger (Norwegen) Manger kyrkje
III/P 31 Orgel
1981 1016 Holsen (Norwegen) Kyrkje I 5 Orgel
1981 1018 Mühlhausen/Thüringen St. Josef
III/P 35 Schleiflade, elektrische Ton- und Registertraktursysteme
1981 1019 Oslo (Norwegen) Stovner Church II/P 21 Orgel
1982 1021 Lübben (Spreewald) St. Trinitas
I/P 6 Orgel
1982 1022 Chemnitz-Zentrum Katholisch Apostolische Gemeinde
II/P 22 Orgel
1982 1023 Førde (Sveio) (Norwegen) Førde kyrkje II/P 12 Orgel
1982 1027 Florø (Westnorwegen) Kirche von Florø
III/P 30 Orgel
1984 1035 Berlin-Mitte Konzerthaus
IV/P 74 1994 neue Setzeranlage und Zusatzregister
1984 1036 Lübbenau St. Nikolai
II/P 35 Orgel
1984 1038 Stranda-Hellesylt (Norwegen) Sunnylven kyrkje
II/P 12 Orgel
1985 1042 Wolfmannshausen St. Ägidius
II/P 15 Orgel
1985 1047 Budapest St. Anna
III/P 37 Orgel
1985 1048 Molde/Myklebostad (Vistdal) (Norwegen) Kyrkje II/P 12 Orgel
1985 1049 Haukedalen (Norwegen) Haukedalen Kyrkje I 4 Orgel
1985 1053 Gratangen (Norwegen) Gratangen kyrkje
II/P 12 Orgel
1985 1055 Hölstein Seminarhotel Leuenberg I/P 8 Orgel
1986 1056 Greifswald Kath. Kirche St. Joseph
II/P 17 Orgel
1986 1058 Stavanger-Hundvåg (Norwegen) Hundsvåg Kirke
II/P 19 Orgel
1986 1060 Sande-Sandsøya (Norwegen) Sande Kyrkje II/P 23 Orgel
1986 1065 Oslo (Norwegen) Uranienborg Kirke I 4 Orgel
1987 1067 Bøvågen (Norwegen) Hordabø Kyrkje
II/P 18 Orgel
1987 1068 Berlin-Mitte Grand Hotel
II/P 12 2008 musste die Orgel aufgrund eines Wasserschadens im Hotel ausgebaut werden. Das Instrument steht jetzt im Jehmlich Orgelbau in Dresden. → Orgel; Orgel
1987 1071 Stavanger (Norwegen) Lagård Kapelle
I/P 8 Orgel
1988 1061 Magdeburg-Altstadt St. Petri
II/P 23 Zungenregister aus BRD importiert → Orgel
1988 1066 Greifswald Dom St. Nikolai
III/P 51 Gehäuse von Vorgängerorgel (1832) übernommen → Orgel
1988 1074 Glowe St. Birgitta II/P 10 Orgel, Dispositionsentwurf M. Eisenberg[27]
1988 1075 Neubrandenburg St. Josef – St. Lukas II/P 17 Orgel
1988 1078 Sandnes (Norwegen) Lura kirke
II/P 28 Orgel
1988 1080 Dresden-Prohlis Kirche Prohlis
II/P 13 Orgel
1989 1073 Zwickau Friedenskirche
II/P 20 Orgel
1990 1084 Tuttlingen Maria Königin
III/P 33
1990 1088 Bergen (Norwegen) Storetveit Kirke
III/P 35 Orgel
1990 1094 Dresden (Friedrichstadt) Neuer Katholischer Friedhof I 4 Orgel, Die Orgel wurde 1990 erbaut für die Katholische Filialkirche in Strehla bei Riesa, Goldgasse 6 und im Oktober 2018 in die Kapelle des Neuen Katholischen Friedhofs in Dresden-Friedrichstadt umgesetzt.
1990 1096 Oslo (Norwegen) Diakonissehuset I 4 Orgel
1991 1098 Langenbruck (Schweiz) Evangelisch-Reformierte Kirche
II/P 13 Orgel
1991 1102 Vaksdal (Norwegen) Vaksdal Kyrkje
II/P 29 Orgel
1991 1103 Dresden-Kaditz Emmauskirche
II/P 19
1992 1099 Leipzig-Schleußig Bethanienkirche II/P 28
1992 1100 Gausvik (Harstad) (Norwegen) Gausvik kyrkje
II/P 9 Orgel
1993 1109 Lindelbach Sebastianskirche
II/P 13 Orgel
1993 1110 Rabenau St. Egidien
II/P 15 Orgel
1994 Leipzig-Reudnitz St. Laurentius Reudnitz
II/P 27 Disposition
1995 1115 Dresden-Briesnitz Briesnitzer Kirche
II/P 32 Orgel
1995 1117 Chemnitz-Bernsdorf Krematorium, Feierhalle
II/P 17 Orgel
1996 1121 Budapest (Ungarn) Große Synagoge
IV/P 63 Neubau[28]Orgel, Orgel.
1996 1126 Dresden (Altstadt) Frauenkirche, Unterkirche
I 4 Orgel
1997 1127 Oschersleben (Bode) St. Marien Unbefleckte Empfängnis
II/P 22 Orgel
1997 1123 Sumida, Tokio (Japan) Sumida Triphony Hall
III/P 66
1997 1125 Berlin-Mitte Nikolaikirche
III/P 44 Orgel
1998 1128 Schneeberg St.-Wolfgangs-Kirche
III/P 56 Orgel
1999 1136 Leinefelde St. Bonifatius II/P 28 Wiederverwendung und Anpassung (Neubau von Gehäuse und Pedaltrakturen) der 1993 aus der Semperoper Dresden entfernten Orgel von 1985[29][30]
1999 1137 Tromsø (Norwegen) Musikkonservatoriet
II/P 24+3Tr. Orgel
2000 1139 Saebø (Norwegen) Saebø Kyrkje
II/P 16 Orgel
2000 1140 Meißen Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen
I 4 22 Porzellanpfeifen im Prospekt der PorzellanorgelOrgel
2002 1147 Lexington (Texas) St. James
II 13 Orgel
2003 1151 Herøy (Norwegen) Herøy kyrkje
II/P 31 Orgel

6. Generation: Ralf Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Kirche/Bauwerk Bild Manuale Register Bemerkungen
2004–2006 1152 Kerrville (Texas), USA First Presbyterian Church
III/P 47 + 3 Transmissionen → Orgel
2005 1154 Lauenstein Evang. Stadtkirche
II/P 19 Rekonstruktion des Originals von 1818 (Op. 3), das 2003 bei einem Brand verloren ging → Orgel
2005 1156 Łódź (Polen) Akademia Muzyczna
II/P 22 Orgel
2006 1155 Zittau Mariä Heimsuchung
II/P 26 zum Teil Wiederverwendung vorhandener Register der Schuster-Orgel von 1959/1960[31]Orgel
2010 1163 Chemnitz-Ebersdorf Stiftskirche
II/P 15 Orgel
2014 1166 Titisee-Neustadt Christkönigkirche
II/P 19 Orgel
2016/17 1161 Leipzig Paulinum, Aula und Universitätskirche St. Pauli
III/P 46 Disposition angelehnt an die 1717 erbaute Orgel von Johann Scheibe (1717) → Orgel

Restaurierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Kirche/Bauwerk Bild Manuale Register Bemerkungen
1993 Potsdam Filmmuseum Potsdam II/P 7/44 Auszüge Kinoorgel 1929 von M. Welte & Söhne bis 1979 im Luxor-Palast Chemnitz, Wiederaufbau und Restaurierung
2006 Leipzig Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig II/P 7/40 Auszüge Kinoorgel von M. Welte & Söhne 1931 im UFA Palast-Theater Erfurt, Wiederaufbau und Restaurierung
2011–2018 Bindersleben St. Lukas
II/P 24 Register 2011–2018 Restaurierung der Volckland-Orgel durch den Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH. Orgel.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Dähnert: Historische Orgeln in Sachsen. VEB Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1980.
  • Ernst Flade: Leben und Werk der Mitglieder dieser Familie anlässlich der 125-Jahrfeier der Firma. In: Zeitschrift für Kirchenmusiker. Band 16, 1934, S. 2–4.
  • Gebrüder Jehmlich, Königlich Sächsische Hoforgelbauer. Dresden 1910 (mit Auswahl von Neubau-Dispositionen 1900–1910).
  • Frank-Harald Greß: Die Orgelbauerfamilie Jehmlich und ihre Werke. Kamprad, Altenburg 2023, ISBN 978-3-98753-009-8.
  • Frank-Harald Greß: 200 Jahre Jehmlich-Orgelbau. In: Ars Organi. Band 56, 2008, S. 219–222.
  • 150 Jahre Orgelbau Gebrüder Jehmlich, Orgelbaumeister Dresden. 1808-1958. Dresden 1958.
  • Hubert Kalix (Red.): Festschrift zur Wiedereinweihung der Jehmlich-Orgel. Herausgeber: Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Lorenzkirch, 1999.
  • Marina Lang: Ein sächsischer Orgelbauer. Zum 200. Geburtstag Johann Gotthold Jehmlichs. In: Union. Nr. 270, 17. November 1981.
  • Marina Lang: 1897 Wendepunkt für die Orgelwerkstatt. Orgelbau Gebrüder Jehmlich bezog vor 100 Jahren Fabrik an der Großenhainer Straße. In: Dresdner neueste Nachrichten. 29. November 1997.
  • Marina Lang: Jubiläum der sächsischen Orgelbaufirma Jehmlich. in: Sächsische Heimatblätter. Zeitschrift für Sächsische Geschichte. Denkmalpflege, Natur und Umwelt. 44. Jahrgang, Heft 6/1998, S. 349–365.
  • Marina Lang: 200 Jahre sächsischer Orgelbau Jehmlich. Aus der Geschichte des ältesten Orgelbaubetriebs in Deutschland. In: BIS. 1, 2008, 4, S. 262–263.
  • Marina Lang: Orgelbaufirma Jehmlich. In: Instrumentenbau-Zeitschrift. Band 62, Nr. 9–10, 2008, S. 28.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: Drei Brüder gründeten eine Firma. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (I). In: Union. 22. Dezember 1983, S. 4.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: „… immer das beste Lob vernommen“. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (II). In: Union. 27. Dezember 1983, S. 3.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: „… brachte die Gemeinde in Begeisterung“. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (III). In: Union. 20. Januar 1984, S. 4.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: „hat weder Kosten noch Mühe gescheut“. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (IV). In: Union. 31. Januar 1984, S. 4.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: „… denn das Werk lobt auch seinen Meister“. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (V). In: Union. 8. März 1984, S. 4.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: Neues für den Orgelbau. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (VI). In: Union. 13. März 1984, S. 4.
  • Meyer, Siegfried: Begegnungen mit Carl Gottlieb Jehmlich und seinen Söhnen. Leben und Werk einer Orgelbauerfamilie. Erweiterte Ausgabe. Zwickau, 2023. [Erschienen im Eigenverlag]
  • Fritz Oehme: Handbuch über ältere und neueste Orgelwerke im Königreich Sachsen. Suppl. Hrsg. von Wolfram Hackel. Leipzig 1978, 88 f. (Genealogie und Dispositions-Register).
  • Uwe Pape, Wolfram Hackel (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Bd. 2: Sachsen und Umgebung. Pape-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-921140-92-5, S. 168–174.
  • Sächsischer Orgelbau pflegt barocke Orgelbautradition. In: Das Musikinstrument. Band 18, 1969, S. 1045–1048.
  • August Schumann: Neu-Wernsdorf oder Neuwarnsdorf, Mechaniker und Orgelbaumeister Gebrüder Gämlich. In: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. Bd. 7, Zwickau 1820, S. 163.
  • Otto Türke: Die Künstlerfamilie Jehmlich. In: Centralblatt für Instrumentalmusik, Solo- und Chorgesang. 1897, S. 605.
  • Otto Türke: Die Künstlerfamilie Jehmlich. In: Urania. Musik-Zeitschrift für Orgelbau, Orgel- und Harmoniumspiel. Organ für Orgelbauer, Organisten, Kantoren und Freunde der Tonkunst. Jahrgang 54, 1897, S. 86–87.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jehmlich Orgelbau Dresden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. zu Gotthelf siehe Ulrich DähnertJehmlich, Gotthelf Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN 3-428-00191-5, S. 386 (Digitalisat).
  2. Marina Lang: Gotthelf Friedrich Jehmlich. In: MGG online. Abgerufen am 12. Januar 2022.
  3. Marina Lang: Johann Gotthold Jehmlich. In: MGG online. 2003, abgerufen am 12. Januar 2022.
  4. Marina Lang: Carl Gottlieb Jehmlich. In: MGG online. 2003, abgerufen am 12. Januar 2022.
  5. Kerstin Leiße: Eine Königin: 50 Jahre große Jehmlich-Orgel in der Dresdner Kreuzkirche. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 29. Oktober 2013.
  6. August Schumann: Neu-Wernsdorf oder Neuwarnsdorf. In: August Schumann (Hrsg.): Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. Band 7. Gebrüder Schumann, Zwickau 1820, S. 163 (Digitalisat).
  7. Jehmlich Orgelbau Dresden: Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH, Firmengeschichte. In: Jehmlich Orgelbau Dresden. 2022, abgerufen am 12. Januar 2022.
  8. Marina Lang: Jubiläum der sächsischen Orgelbaufirma Jehmlich. In: Sächsische Heimatblätter (Hrsg.): Sächsische Heimatblätter. Band 44, Nr. 6. Dresden 1998, S. 349–365.
  9. Marina Lang: 200 Jahre sächsischer Orgelbau Jehmlich: aus der Geschichte des ältesten Orgelbaubetriebs in Deutschland. In: Sächsische Landesbibliothek-, Staats- und Universitätsbibliothek [SLUB Dresden] (Hrsg.): BIS. Band 1, Nr. 4. Dresden 2008, S. 262–263.
  10. Jana Mundus: Dresdner Orgelbauer sind weltweit gefragt. In: Sächsische Zeitung. 9. Februar 2013, abgerufen am 9. Februar 2013.
  11. Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH: Orgelneubauten, abgerufen am 15. November 2022.
  12. Dresden, Kreuzkirche – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 4. Mai 2023.
  13. Orgel. In: Kirchenmusik Dom Zwickau. Abgerufen am 4. Mai 2023 (deutsch).
  14. Radebeul/Kötzschenbroda, Friedenskirche (Hauptorgel) – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 13. Dezember 2023.
  15. Radebeul-Kötzschenbroda, Ev. Friedenskirche, 3 Manuale 51 Register, Gebr. Jehmlich 1928, Rest. 2000. In: Jehmlich Orgelbau Dresden. Abgerufen am 6. Dezember 2023 (deutsch).
  16. Rekonstruierte Jehmlich-Orgel in Dresdner Kreuzkirche erklingt wieder | nmz - neue musikzeitung. Abgerufen am 21. April 2023.
  17. Orgel Databank: Orgel in Schönheide, abgerufen am 1. Dezember 2022.
  18. Die Orgel. Georgius-Agricola-Gymnasium Chemnitz, abgerufen am 14. November 2013.
  19. Bemerkenswerte Aufträge gestern, heute, morgen… Orgelwerkstatt Christian Reinhold, abgerufen am 15. November 2019.
  20. Orgel. Katholische Pfarrgemeinde „St. Hedwig“ Lauchhammer, abgerufen am 15. November 2019.
  21. Gdynia (Gdingen, Gotenhafen), Stadthalle – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 11. Februar 2023.
  22. http://www.kongresshalle-leipzig.com/presse/bilder/27.04.2011.jpg
  23. Informtationen zur Orgel in St. Johannes der Täufer, Jützenbach auf pfarrei-sankt-michael.de. Abgerufen am 8. Mai 2023.
  24. Informationen zur Orgel in St. Johannes der Täufer, Jützenbach auf organindex.de. Abgerufen am 8. Mai 2023.
  25. Orgel | Evangelisch Reformierte Kirche zu Leipzig. Abgerufen am 27. Mai 2022.
  26. Rudolstadt / Schwarza – St. Laurentius – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt. Abgerufen am 29. November 2023 (deutsch).
  27. Glowe – Kapelle St. Birgitta – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt. Abgerufen am 30. Juni 2022.
  28. Synagoge, Budpest, Ungarn. Jehmlich Orgelbau Dresden, abgerufen am 15. November 2019.
  29. Ein Stück Semper-Oper in Leinefelde. Abgerufen am 3. September 2022.
  30. Uwe Pape (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer, Band 1: Thüringen und Umgebung. Pape-Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-921140-58-1, S. 282.
  31. Kath. Kirche „Maria Heimsuchung“ Zittau. Jehmlich Orgelbau Dresden, abgerufen am 15. November 2019.

Koordinaten: 51° 4′ 24,6″ N, 13° 44′ 11,2″ O