Jehmlich Orgelbau Dresden

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Jehmlich Orgelbau Dresden
Rechtsform GmbH
Gründung 1808
Sitz Dresden, Deutschland
Leitung Ralf Jehmlich
Mitarbeiterzahl 23 (Februar 2013)[1]
Branche Musikinstrumentenbau
Website www.jehmlich-orgelbau.de

Die Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH ist ein Orgelbaubetrieb, der 1808 im erzgebirgischen Cämmerswalde von den drei Brüdern Gotthelf Friedrich,[2][3] Johann Gotthold[4] und Carl Gottlieb Jehmlich[5] gegründet wurde. Das Alleinstellungsmerkmal als weltweit ältester Orgelbaubetrieb, der immer in Familienhand lag, wurde 2008 offiziell bestätigt.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alles begann für die Jehmlichs in Neuwernsdorf im Erzgebirge. In einem Zeitungslexikon von 1820 ist in den Mitteilungen über Neu-Wernsdorf oder Neuwarnsdorf über die erste Generation der Orgelbauer Jehmlich zu lesen:

„Uebrigens zeichne ich noch das oberste Haus im Dorfe aus, nicht sowohl wegen seiner Bauart in holländischem Geschmack, sondern als die Wohnung der Mechaniker und Orgelbaumeister, Gebrüder Gämlich, welche ein eminentes Talent auszeichnet. Sie liefern, ohne eigentlichen Unterricht genossen zu haben, Flügel mit Flötenwerken in besondrer Güte, Instrumente und Maschinen von aller Art, und haben auch 1818 eine sehr gute Orgel in Lauenstein zu Stande gebracht…“

August Schumnann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen[7]

1. Generation: Gotthelf Friedrich Jehmlich, Johann Gotthold Jehmlich, Carl Gottlieb Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Gottlieb Jehmlich
Carl Gottlieb Jehmlich
Johann Gotthold Jehmlich
Johann Gotthold Jehmlich

Der Älteste, Gotthelf Friedrich (1779–1827), erlernte das Orgelbauerhandwerk bei Johann Georg Hamann (1758–1835) in Constappel bei Meißen. Johann Gotthold (1781–1862) ging bei Johann Christian Kayser in Dresden in die Lehre, wo er bis 1806 mit seinem Bruder Gotthelf Friedrich als Geselle blieb. Johann Christian Kayser (1750–1830) war Neffe von Andreas Kayser (1699–1768), der vermutlich ein Schüler Silbermanns war. Lust und Liebe zum Handwerklichen ließ die beiden im Dezember des Jahres 1808 den Entschluss fassen, sich in diesem Handwerk selbständig zu machen. Bereits 1806 hatten die Jehmlichs Reparaturen an der Adam-Gottfried-Oehme-Orgel in ihrer Heimatkirche Cämmerswalde und an der Johann-Georg-Schön-Orgel in Clausnitz ausgeführt und waren dabei natürlich auch mit der Bauart dieser Orgeln der beiden Silbermannschüler vertraut geworden.

Der erste Orgelneubau erfolgte 1810 für die Katholische Kirche zu Georgenthal in Böhmen. 1818 erhielt Gotthelf Friedrich den Auftrag zum Bau einer neuen Orgel in der Stadtkirche zu Lauenstein. Dieses Werk war die erste Jehmlich-Orgel in Sachsen. 1825 wurde Gotthelf Friedrich Jehmlich zu einem großen Auftrag nach Dresden gerufen. Man übertrug ihm die Reparatur und den Umbau der Wagner-Orgel in der Kreuzkirche. Diesen Auftrag anzunehmen war für ihn zugleich Anlass nach Dresden überzusiedeln. Noch vor Vollendung der Arbeit starb Gotthelf Friedrich. Sein Bruder Johann Gotthold vollendete das Orgelwerk 1832. Die solide Arbeit der Brüder fand große Anerkennung. 1836 wurde Johann Gotthold Jehmlich zum Königlich Sächsischen Hoforgelbauer ernannt. Zu den Arbeiten eines Hoforgelbauers gehörten Begutachtung, Pflege und Reparaturen von Silbermannorgeln.

Mitte der zwanziger Jahre begann auch der dritte Bruder, Carl Gottlieb (1786–1867), der bisher als Kunsttischler tätig gewesen war, Orgeln zu bauen und stellte sein erstes Werk in Somsdorf bei Freital auf. 1839 erhielt er den Auftrag für den Orgelneubau in der Zwickauer Marienkirche. Daraufhin ließ er sich 1843 in Zwickau nieder. Fortan wurden aus Dresden und Zwickau Jehmlich-Orgeln geliefert. Bei größeren anstehenden Aufträgen halfen sich die Brüder aber weiterhin aus. Sein Sohn Wilhelm Fürchtegott (1826–1874) übernahm 1860 die Werkstatt und führte sie bis zu seinem Tod 1874. Mit ihm endete die Zwickauer Linie der Jehmlichs.

Die Dresdner Linie starb 1861 aus. Johann Gotthold Jehmlichs einziger Sohn Julius Immanuel (1826–1858) war bereits 1858 gestorben.

2. Generation: Carl Eduard Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Eduard Jehmlich
Carl Eduard Jehmlich

Noch Anfang 1861 bat Johann Gotthold Jehmlich das Königliche Haus, ihn nach 25-jähriger Dienstzeit als Hoforgelbauer zu entlassen und dafür seinen Neffen Carl Eduard (1824–1889), der bereits einige Zeit im Geschäft seines Onkels tätig war, einzustellen. Er hatte bereits Erfahrungen für die Leitung eines Geschäfts bei seinem Vater in Zwickau gesammelt.

Carl Eduard besaß weithin einen guten Ruf, vor allem, weil er alle Orgeln wie seine Vorfahren rein mechanisch baute und somit dem Schleifladensystem treu blieb. Gelobt wurden oft seine sorgfältige Arbeit, sowie sein vorzügliches Material, gepaart mit einer fein ausgeglichenen Intonation.

Ende des 19. Jahrhunderts kamen auch im Orgelbau eine Reihe von technischen Verbesserungen und Erneuerungen. Das Wachstum der Städte mit Errichtung neuer Kirchengebäude führte zu neuen Absatzmöglichkeiten für den Orgelbau. Die Pneumatik hielt Einzug in viele deutsche Orgelbauwerkstätten.

Die 1880er-Jahre waren entscheidend für die Firma. Eine bedeutende Rolle spielte dabei die Bekanntschaft mit dem Orgelbaumeister Ernst Seifert aus Köln. Seifert war bekannt als der Erfinder des pneumatischen Röhrensystems – eine Neuheit, die entscheidend die Entwicklung des deutschen Orgelbaus in den nächsten Jahrzehnten bestimmen sollte. Die Schleiflade galt im Orgelbau als überholt. Auch für Jehmlich hieß es, Neues zu erproben, um mit der Entwicklung im Orgelbau standzuhalten. So schuf im Jahre 1888 Carl Eduard gemeinsam mit seinen Söhnen Bruno (1856–1940) und Emil (1854–1940) die erste pneumatische Orgel im Königreich Sachsen. Sie wurde in der Kirche zu Röhrsdorf bei Wilsdruff aufgestellt, wo sie heute noch erhalten ist.

3. Generation: Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl-Julius-Emil Jehmlich
Karl Julius Emil Jehmlich
Ernst Bruno Jehmlich
Ernst Bruno Jehmlich

Die Werkstatträume auf der Freiberger Str. 14 in Dresden-Altstadt waren nicht mehr ausreichend für die neue Auftragslage. 1896 wurde beim Rat der Stadt ein Gesuch zum Bau einer neuen Orgelwerkstatt eingereicht. Bereits am 1. Oktober 1897 erfolgte der Umzug in die neuen Werkstatträume auf der Großenhainer Straße 28 (jetzt 32). Im gleichen Jahr konnte eine Konzertorgel mit symphonischem Klang für das Vereinshaus Dresden mit 54 Registern auf drei Manualen und Pedal ausgeliefert werden; erstmals eine große Orgel für eine öffentliche Einrichtung. 1897 vernichtete ein Brand die Wagner-Orgel in der Kreuzkirche. Für die neue Orgel in der Dresdner Kreuzkirche erhielten die Gebrüder Jehmlich den Auftrag. Von 1897 bis 1901 entstand eine pneumatische Orgel mit 91 klingenden Registern.

Um die Jahrhundertwende waren die Hauptaufträge die zeitgemäßen Erweiterungen älterer Orgelwerke. Während des 1. Weltkrieges kam es auch im Orgelbau zu größeren Produktionseinschränkungen. Zwischen 1914 und 1919 verließen etwa 30 Orgeln die Dresdner Werkstatt, darunter eine Orgel für den Dresdner Großindustriellen Karl August Lingner nach Bad Tarasp (Schweiz).

Kleinere Orgelneubauten, Umbauten und technische Veränderungen bestimmten den Jehmlich-Orgelbau der Nachkriegszeit. Zwischen 1924 und 1936 konnten u. a. ungefähr 24 historische Orgeln überholt werden. Unter der Leitung von Bruno und Emil Jehmlich wurden in der Zeit von 1920 bis 1940 ca. 150 neue Orgelwerke errichtet, darunter die ersten Exporte nach Schweden.

4. Generation: Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf Jehmlich
Rudolf Jehmlich
Otto Jehmlich
Otto Jehmlich

Emil Jehmlichs Söhne Otto (1903–1980) und Rudolf (1908–1970) übernahmen 1938 die Firmenleitung mit dem großen Umbau der Silbermannorgel in der Dresdner Frauenkirche. Nach erfolgreichen Arbeiten konnte die Orgel 1942 vom Frauenkirchenorganisten Hanns Ander-Donath wieder in Dienst genommen werden. 1940 wurde auch die große Orgel in der Dresdner Kreuzkirche umgebaut. In den Jahren 1941 bis 1944 gab es nur 25 Aufträge. Im Kriegsjahr 1945 wurden keine Orgeln gebaut.

Ab 1947 begann der Orgelbau in Dresden wieder aufzuleben, wenn auch nur halb so viel Orgeln gebaut werden konnten wie vor dem Krieg. Seit dieser Zeit wandte sich die Firma der traditionellen Fertigung der mechanischen Orgeln zu. Sie baute wieder Orgeln mit Schleifladen und rein mechanischer Traktur. Ende der 1950er-Jahre begann ein Orgelexport auch in weitere skandinavische Länder. Darüber hinaus wurde mit besonderer Sorgfalt die Betreuung, Restaurierung und Überholung wertvoller alter Orgelinstrumente gepflegt. Nach den damaligen Erkenntnissen über die Restaurierung konnten einige Orgeln Gottfried Silbermanns und historische Orgeln anderer Meister restauriert werden. Aus dem Gesamtwerk der Jehmlichs spricht als wesentliche Tatsache, dass man sich immer wieder, selbst dann, wenn man vorübergehend den Zeitströmungen nachgegeben hatte, auf den klassischen Orgelbau und Klang in der Nachfolge Gottfried Silbermanns besann.

Die Dresdner Kreuzkirche erhielt 1963 ein neues Orgelwerk mit 76 Registern, verteilt auf vier Manuale und Pedal. Die Disposition schufen Gerhard Paulik und Frank-Harald Greß. Ende der 1960er-Jahre konnte der Export von Orgeln noch auf Norwegen und die Bundesrepublik Deutschland erweitert werden. In der Wirkungszeit von Otto und Rudolf Jehmlich entstanden rund 450 Orgeln. Das war eine beachtliche Anzahl. Von 1964 bis 1971 wurde die durch Auslagerung im Zweiten Weltkrieg in ihrer Grundsubstanz größtenteils erhaltene Silbermannorgel der Katholischen Hofkirche in Dresden wieder aufgebaut.

5. Generation: Horst Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1972 kam es zur Verstaatlichung des Betriebes, welcher nun „VEB Jehmlich-Orgelbau Dresden“ hieß. Mit Horst Jehmlich (* 1944) als Geschäftsführer wurden nun in der fünften Generation Orgeln gebaut. Als neue Exportländer kamen Ungarn, die CSSR, und Bulgarien hinzu. In diese Zeit fiel auch der Orgelneubau für das Kloster unser Lieben Frauen in Magdeburg, das Opus 1000, eine viermanualige Konzertorgel mit 63 Registern. 1984 konnte eine neue Orgel mit 74 Registern, vier Manualen und Pedal für das Schauspielhaus in Berlin gebaut werden. Diese Orgel war der Auslöser für weitere Aufträge. Neben einer Reihe von zahlreichen Neubauten rückten die Pflege und Erhaltung älterer und historischer Orgeln in den Vordergrund. So fand z. B. 1983 eine umfangreiche Restaurierung der großen Silbermann-Orgel im Dom zu Freiberg ihren Abschluss.

Nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten im Jahre 1990 ging die Firma wieder in Privathand über und wurde von Horst Jehmlich als Geschäftsinhaber geleitet. Sie ist der älteste Orgelbaubetrieb in Deutschland. Trotz den geänderten marktwirtschaftlichen Bedingungen konnte der Betrieb sich eine gesicherte Auftragslage erhalten. Neben der Pflege, Erhaltung und Reparatur eigener Orgelwerke stehen Neubauten in klassischer Bauweise weiterhin im Vordergrund. In den 1990er Jahren wurde die Restaurierung erhaltenswerter historischer Orgeln mit übernommen und nach neuen Erkenntnissen und Richtlinien der Denkmalpflege durchgeführt. Erwähnenswert aus dieser Zeit sind die Oehme-Orgel zu Brand-Erbisdorf, die Silbermannorgeln in Helbigsdorf, Lebusa und die kleine Silbermann-Orgel im Freiberger Dom.

Ein herausragendes Ereignis war der Orgelneubau für den Konzertsaal in der Sumida Triphony Hall 1997 in Tokyo. Eine besondere Herausforderung technisch und organisatorisch, denn bisher wurde noch keine so große Orgel an einen so weit entfernten Ort geliefert. Das Konzertinstrument mit 66 Registern auf drei Manualen und Pedal verließ als Opus 1123 die Werkstatt. 1998 stellte Jehmlich eine große, neue Orgel mit 32′-Basis im „Bergmannsdom“ Schneeberg fertig.

Im Jahr 2000 gelang es erstmals, eine Porzellanorgel mit einem klingenden Register aus Porzellanpfeifen zu bauen. Es entstand durch die Zusammenarbeit der Meißner Porzellanmanufaktur mit der Firma Jehmlich. 2005 konnte die älteste Jehmlich-Orgel in Lauenstein nach dem Brand im Jahre 2003 wieder rekonstruiert werden.

6. Generation: Ralf Jehmlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2006 ist Ralf Jehmlich (* 1972) als Geschäftsführer tätig.[8] Unter seiner Leitung erfolgten z. B. Entwurf, Planung und Aufstellung der Orgel in Kerville, Fist Presbyterian Church in Texas, USA (III/50). Neubauten u. a. für die Musikakademie in Lodz (II/19); Lexington (USA), Methodistenkirche (II/13); Tokyo (Japan), Joshi-Gakuin-School (III/35), die Kath. Christophoruskirche in Westerland/Sylt (II/27), ein Orgel-Carillon für die Lalaport Mall in Yokohama (II/1), mit Pfeifen und Glocken aus Meissner Porzellan, eine Porzellanorgel nach Taipei (Taiwan) Opulent State Life Corp (I/5)  und die große Orgel für das Paulinum der Universitätskirche Leipzig (III/46).

2007 begann die Restaurierung der Michael Engler-Orgel in der Klosterkirche Mariengnade in Grüssau (Krzeszów), Polen, die 2008 wieder in Dienst genommen wurde.

Weitere Restaurierungen erfolgten u. a. in Bardo /Polen, Mariä Verkündigungskirche, F. J. Eberhard 1758; Dresden, Kath. Hofkirche, G. Silbermann 1755; Dresden-Strehlen, Christuskirche, Gebr. Jehmlich 1905; Erfurt-Bindersleben, Ev. St. Lukas Kirche, F. Volckland 1755 und Zittau, Ev. St. Johanniskirche, Schuster & Sohn 1929.

Als besondere Restaurierungen sind erwähnenswert: Die Kinoorgel in Potsdam, Filmmuseum, M. Welte & Söhne 1929, Leipzig, Grassimuseum, M. Welte & Söhne 1930 und eine Welte Philharmonie-Orgel in Gornsdorf/Erzg.[9][10]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2013 gab es weltweit 1165 Jehmlich-Orgeln.[1] Die Größe der Instrumente bei der Fertigstellung wird in der sechsten Spalte durch die Anzahl der Manuale und die Anzahl der klingenden Register in der siebten Spalte angezeigt. Ein großes „P“ steht für ein selbstständiges Pedal. Eine Kursivierung zeigt an, dass die betreffende Orgel nicht mehr oder lediglich der Prospekt erhalten ist.

Jahr Opus Ort Kirche/Bauwerk Bild Manuale Register Bemerkungen
1818 3 Lauenstein Evang. Stadtkirche II/P 19 2003 durch Brand zerstört, Neubau 2005 → Orgel
1827 5 Chemnitz-Einsiedel St. Jacobi
Chemnitz Einsiedel, St. Jacobi, Jehmlich-Orgel (Kriegsverlust).jpg
II/P 21 Erbauer: Gotthelf Friedrich und Johann Gotthold Jehmlich; später auf II/P/23 erweitert; 1945 Kriegsverlust → Orgel
1828–1829 6a Weißbach, OT von Amtsberg Dorfkirche
Amtsberg Weißbach, Erzgebirge, Ev.-Luth. Kirche, Jehmlich-Orgel.jpg
I/P 10 Erbauer: Johann Gotthold Jehmlich, bisher unter Carl Gottlieb Jehmlich Zwickau geführt; später auf II/P/17 erweitert, 2007 überholt → Orgel
1837–1843 9 Zittau Johanniskirche
Zittau Johanniskirche 02.JPG
III/P 55 1929–1930 durch die Zittauer Orgelbauer A. Schuster und Sohn auf 84 Register erweitert (quasi Neubau), Spieltisch für 100 Register ausgelegt → Orgel

Orgel

1851 Oschatz St.-Aegidien-Kirche
Oschatz, St.Aegidien-004.JPG
III/P 57 1851 Neubau durch Carl Gottlieb Jehmlich. 1933 Um- und Erweiterungsbau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden (III/57 + 1 Tr.) → Orgel
1859 Bernsdorf Dorfkirche
Bernsdorf, Dorfkirche, Orgel.jpg
II/P 26 Orgel
1859 34, Werk Nr. 7 bei Carl Eduard Jehmlich Lorenzkirch St.-Laurentius-Kirche
Zeithain-Lorenzkirch, St. Laurentiuskirche, Jehmlich-Orgel, Orgelansicht.jpg
II/P 16 1998 von Jehmlich Orgelbau restauriert → Orgel (PDF)Orgel
1859 16 Stützengrün Dorfkirche I/P 14
1866 45 Dahlen (Sachsen) Unser Lieben Frauen (Dahlen)
20090503215MDR Dahlen (Sachsen) Stadtkirche Jehmlich-Orgel (cropped).jpg
II/P 29 Orgel
1869 51 Pirna St. Kunigunde
Interieur gen Orgel.jpg
II/P 17 Orgel
1871 54 Freital-Deuben Christuskirche
Freital Deuben,Christuskirche Jehmlich-Orgel im Raum.jpg
II/P 29 Orgel
1874 56 Niederoderwitz Kirche Niederoderwitz III/P 50 mehrmals erweitert, überholt und gereinigt
1878 62 Plauen bei Dresden Kirche zu Plauen
OrgelAuferstehung1879.JPG
II/P 20 1902 beim Kirchenneubau abgebrochen und durch eine neue Jehmlich-Orgel ersetzt.
1885 77 Kötzschenbroda Friedenskirche zu Radebeul
Friedenskirche zu Radebeul 24.JPG
III/P 51 Orgel
1887 82=1887

504=1937

Dresden (Äußere Neustadt) Martin-Luther-Kirche
Dresden Martin-Luther-Kirche Blick zur Orgel (retouched).jpg
II/P

III/P

33

51+2 Transmissionen

mehrfach erneuert und erweitert, heute III/P (57+3 Tr.) → Orgel
1890 92 Grimma Frauenkirche II/P 25 1928 baute die Firma Eule die Jehmlich-Orgel grundlegend auf 30 Register um (Eule-Herstellungsverzeichnis: Opus 167)
1891 96 Dresden-Pillnitz Weinbergkirche
Jehmlich-Orgel Weinbergkirche Pillnitz.jpg
II/P 12 Auftrag 1889 für 4200 Mark, Weihe 1891, eine der ersten pneumatischen Orgeln Sachsens, 1907 Reparatur, 1918 Abgabe der zinnernen Prospektpfeifen, ab 1976 Verfall, Rekonstruktion 1997 durch Orgelbau Ekkehart Groß und Johannes Soldan.
1892 1892=101

1934=482 1954=690 1968=875

Radebeul Lutherkirche
Radebeul - Lutherkirche, Orgel.jpg
II/P seit 1954 III/P 1892=26

1934=34 1954=59 2010=35

1892 Orgelneubau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, op.101.

1934 Erweiterungsumbau durch Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, op.482.

1953-1968 Orgelneubau durch Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf), Dresden, op.690, in 3 Bauabschnitten.

1968 Umdisponierung durch Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf), Dresden, op.875.

Orgel

1895 112 Chemnitz St. Markus III/P ca. 45 Nicht erhalten. Die Zinnpfeifen der Orgel wurden 1917 als kriegstaugliches Material entfernt und eingeschmolzen.
1896 120 Augustusburg Stadtkirche St. Petri
Augustusburg, St. Petri.jpg
II/P 40 Orgel
1897 127 Riesa Trinitatiskirche
Church Organ of the Trinity Church in Riesa, 2020.jpg
III/P 61
1899 146 Lößnitz Johannis-Kirche III/P 55 Orgel
1900 159 Leipzig-Leutzsch St. Laurentius II/P 19
1901 169 Hainsberg Hoffnungskirche
Freital Hainsberg, Hoffnungskirche, Jehmlich-Orgel.jpg
II/P 32 Orgel
1901 168 Großenhain Marienkirche
Innen Marienkirche Großenhain (retouched).JPG
III/P 53 in dem veränderten Gehäuse von Johann Gottlieb Mauer (1778) → Orgel
1902 172 Plauen bei Dresden Auferstehungskirche
OrgelAuferstehung1902.jpg
III/P 47 Kosten (14.375 RM) trug Familie Bienert, Prospektpfeifen 1917 abgegeben, 1959 technisch erneuert, 1984 abgebrochen und durch Eule-Orgel ersetzt, dabei 9 Register der Orgel von 1902 weiterverwendet. → Orgel
1902 170 Wurzen Stadtkirche St. Wenceslai
Wenceslai-Wurzen7.jpg
II/P 40 Die Orgel wurde 1977 letztmals genutzt; es gibt aktuell (2017) Bestrebungen diese Orgel zu sanieren (Kosten etwa 150.000–200.000 Euro). Musiziert wird in der „Winterkirche“ im Altarraum seit 1999 auf einer Eule-Orgel. → Orgel
1903 182 Neubau

444 (Erweiterungsbau) 593 neues Positiv und Umdisponierung der Hauptorgel

Dresden Lukaskirche
Dresden-Südvorstadt, Lukaskirche, Jehmlich-Orgel.jpg
III/P 1903 (III/51)

1930 (III/58) 1940 (III/61+2)

Orgel
1903 185 Tautenhain St.-Jacobi-Kirche II/P 13
1903 183 Schönheide Martin-Luther-Kirche
Orgel der Martin-Luther-Kirche Schönheide im Erzgebirge.jpg
? ? Neubau an Stelle einer Orgel von Johann Gottfried Trampeli[11]
1904 143 Dresden-Bühlau Ev. St.-Michaels-Kirche
DD-Bühlau-Michaelskirche-I4 (retouched).jpg
II/P 22 Orgel
1904 207 Moritzburg Moritzburger Kirche
Moritzburg-Kirche-Jehmlich-Orgel-I0466-pCOAn-22-07-2013-1108.jpg
II/P 25
1904/05 224 Dresden-Strehlen Christuskirche
Jehmlich-Orgel-Christuskirche-Dresden-Strehlen.jpg
III/P 61 2015 konsequent auf den Ursprungszustand restauriert/rekonstruiert. → Orgel
1905 155 Annaberg Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge, Mauersberger-Aula
Annaberg-Buchholz, Ev. Schulgemeinschaft, Mauersberger-Aula, Jehmlich-Orgel.jpg Orgel (retouched).jpg
II/P 20 2001/2002 durch Jehmlich Orgelbau restauriert → Orgel
1905 Chemnitz-Altendorf St.-Matthäus-Kirche
1905 Dresden-Striesen Mariä Himmelfahrt
Dresden-Striesen, Mariä Himmelfahrt, Orgel (1).jpg
II/P 12 Orgel
1905 213 Friedrichswalde Dorfkirche
20111006045DR Friedrichswalde (Bahretal) Dorfkirche Orgel.jpg
II/P 12 Orgel
1905 Lunzenau St. Jakobus (Lunzenau) II/P 27 restauriert von Vogtländischer Orgelbau Thomas WolfOrgel
1906 Pretzschendorf Ev. Kirche
20080622115MDR Pretzschendorf (Klingenberg) Dorfkirche Altar Orgel.jpg
II/P 29
1907 Klotzsche Christuskirche
Orgel Christuskirche Dresden-Klotzsche (retouched).JPG
II/P 21 1941 auf 28 Stimmen erweitert
1907 253a Falkenstein/Vogtl. Kirche zum Heiligen Kreuz II/P 50 Orgel
1908 254 Freital-Deuben St. Joachim
Freital Deuben, Kath. K. St. Joachim, Jehmlich-Orgel.jpg
II/P 9 Orgel
1908 258 Chemnitz-Harthau Lutherkirche
Lutherkirche-Harthau-Orgel-Gesamt.jpg
II/P 36 1992 restauriert (1995 2. Manual)
1908 267 Dresden Salonorgel in der Villa von Ernst Münch
Altoschatz, Dorfkirche,Jehmlich-Orgel im Raum.jpg
II/P 7 1929 umgesetzt in die Dorfkirche von Altoschatz.

Orgel in Organindex

1909 277 Dresden-Johannstadt Herz-Jesu-Kirche
Herz-Jesu-Kirche, Dresden Orgel 01.jpg
III/P 37
1909 Glauchau Lutherkirche
Glauchau, Lutherkirche, Orgel (1).jpg
II/P 25 Orgel
1909 269 Culmitzsch evangelische Kirche II/P 17 Orgel
1909 285 Wüstenbrand Dorfkirche
Wüstenbrand, Kirche (12).jpg
II/P 25 Orgel in Organindex
1910 Leipzig-Lindenau Philippuskirche
20150414 Philippuskirche mit DSD (27) (retouched).JPG
III/P 63 Orgel
1911 Ruhla Concordiakirche
Ruhla St. Concordia 10.jpg
III/P 35 2011 Restaurierung durch Orgelbau KutterOrgel
1912 Nerchau, heute Ortsteil von Grimma St. Martin
KircheNerchau2018-6.jpg
II/P 17 umfassender Umbau der Orgel der Firma Beyer (1830) → Orgel
1913 344 Hänichen b. Leipzig Hainkirche St. Vinzenz
HK Blick zur Orgel.JPG
II/P 16 Orgel
1914 Aue-Zelle Friedenskirche
2009-05-16 667 Aue Friedenskirche.jpg
II/P 32 Orgel
1916 Scuol Schloss Tarasp
Schloss Tarasp – Karl August Lingners Orgel.jpg
III/P 39 im Nebenraum des Saals aufgestellt, 1979 instand gesetzt und 1993 restauriert → Orgel
1917 Schmölln Stadtkirche St. Nicolai III/P 54 2010 in den Ursprungszustand rekonstruiert. → Orgel
1918 Limbach-Oberfrohna Stadtkirche
1921 387 Chemnitz-Wittgensdorf Ev. Dorfkirche II/P 28 Orgel
1922 Thalheim/Erzgeb. Ev. Kirche
Thalheim (Erzgebirge), Stadtkirche, Orgel (1).jpg
III/P 46 Orgel
1925 Hohenstein-Ernstthal St. Christophori
Hohenstein-Ernstthal, St. Christophori (02).jpg
III/P 58 5 Werke; restauriert/rückgeführt 2010 → Orgel
1926 Wilkau-Haßlau Michaeliskirche
Wilkau, Michaeliskirche, Orgel (1).jpg
II/P 24 technischer Neubau einer Orgel von Guido Herman Schäf, 1970 durch Schuster umdisponiert → Orgel
1926 Pößneck Stadtkirche Pößneck III/P 54 Erweiterung der Kreutzbach-Orgel von 39 auf 54 Register, saniert 2015 → Orgel
1927 Bad Schandau St.-Johannis-Kirche
BadSchandau-StJohannisKirche-Detail-Orgel-I9568-pCOAn-plx-sn-17-08-2012-1852.jpg
Ersetzte eine ältere Orgel von Eule von 1876/77
1927+1936 420+495 Dresden Cotta Heilandskirche
DD-Heilandskirche-09.jpg
III/P 44 Die Orgel entstand 1927 im ersten Bauabschnitt mit 2 Manualen, Pedal und 21 Registern. Spieltisch und technische Anlagen waren vorbereitet für 3 Manuale und Pedal mit 44 Registern. 1936 erfolgte der 2. Bauabschnitt der Orgel. → Orgel
1927/28 423 Kötzschenbroda Friedenskirche III/P 52 Erweiterung und Umbau einer Orgel von 1885, 1999-2000 Sanierung durch die Erbauerfirma → Orgel
1928 Oelsa Dorfkirche
Oelsa, Dorfkirche, Orgel (1).jpg
II/P 16 1985 renoviert → Orgel
1929 Chemnitz Georgius-Agricola-Gymnasium
Jehmlich Orgel Georgius-Agricola-Gymansium Chemnitz LvT.jpg
II/P 18 Ohne Prospekt.
Nach notdürftiger Reparatur der Kriegsschäden bis 1970 bespielbar. Rekonstruktion 2000/2001 durch Jehmlich Orgelbau[12]
1929 Leipzig Gnadenkirche Wahren II/P 22 1958 und 1984/84 sowie 1994 umdisponiert, 2017 saniert → Orgel
1929 440 Kirche Altoschatz Dorfkirche
Altoschatz, Dorfkirche,Jehmlich-Orgel im Raum.jpg
II/P 9 Orgel in Organindex
1929–1930, 1937 Meißen Frauenkirche
MEI-Frauenkirche-4.jpg
III/P 56 Neubau unter Einbeziehung von 11 Registern der Vorgängerorgel von Johann Christian Kayser (1810), 1937 erweitert und umdisponiert, nach dem Weltkrieg umgebaut, 2017–2021 durch Jehmlich restauriert und auf den Zustand von 1937 rekonstruiert
1931 460 Oberlungwitz St. Martin
Oberlungwitz, Ev. Kirche St. Martin, Jehmlich-Orgelansicht.jpg
III/P 51 Orgel
1932 Wurzen Dom St. Marien
Wurzen Dom Orgelempore.jpg
III/P 46 1998–2001 und 2007 Erneuerung und Erweiterung durch die Orgelwerkstatt Christian Reinhold[13] auf 49 Register und 7 Transmissionen/Auszüge sowie Nebenregister → Orgel
1936 Bockwitz Christus-König-Kirche 1972 wegen Baufälligkeit abgerissen.[14]
1938 Chemnitz-Reichenbrand Johanneskirche
Chemnitz-Reichenbrand, Johanneskirche, Orgel (1).jpg
III/P 48 Orgel
1942 611 Pirna Hausorgel Familie Kreysig
Pirna Friedhofskapelle Jehmlich Orgel im Raum (retouched).jpg
II/P 7 seit 2002 in der Friedhofskapelle Pirna (Bild) → Orgel
1942 613 Oschatz Robert-Härtwig-Schule, Aula
Oschatz, Robert-Härtwig-Schule, Aula, Jehmlich-Orgel,Spieltisch.jpg
II/P 23 Orgel
1949 645 Rosenthal Wallfahrtskirche
Wallfahrtskirche Rosenthal AB 2011 21.JPG
III/P 40 1994/95 restauriert
1952 678 Aue Mater Dolorosa
1953 684 Hoyerswerda Kath. Pfarrkirche Heilige Familie
Pfarrkirche zur Heiligen Familie HY 2.JPG
II/P 30 Orgel
1954 698 Plauen Erlöserkirche III/P 32 Orgel
1955/57 716 Ilfeld St.-Georg-Marien
Ilfeld St. Georg-Marien 01.jpg
II/P 27
1956 721 Dresden-Weißer Hirsch St. Hubertus
Dresden-Weißer Hirsch, St. Hubertus (1) (cropped).jpg
II/P 11 Orgel
1956 719 Zwickau St.-Marien-Kirche
Zwickau, St. Marien, Positiv (1).jpg
I 4 Positiv in der Kapelle → Orgel
1957 729 Elbingerode St. Jakobi
Elbingerode St. Jakobi 07.jpg
II/P 7 Kleinorgel
1957 737 Oranienburg Stadtkirche St. Nicolai
Oranienburg, St. Nicolai, Orgel (1).jpg
II/P 12 erbaut für Georgenkirche Bad Freienwalde, 1972 Umsetzung durch Orgelbau Fahlenberg

OrgelOrgel

1958 750 Dresden St.-Petri
Dresden, Leipziger Vorstadt, St. Petri, Jehmlich Orgel.jpg
II/P 27 Orgel
1959 764 Glashütte (Sachsen) St. Christophorus
Cínovec (Böhmisch Zinnwald), Kath Kirche Mariä Himmelfahrt, Jehmlich Orgel.jpg
I 4 Kirche 2017 geschlossen und verkauft an Uhrenfabrik.

Orgel 2022 nach Dubí/Cínovec, Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt

Orgel in der Orgeldatenbank Organindex

1961 769 Friedrichroda St. Blasius
Friedrichroda St.Blasius 01.JPG
II/P 23 2011 Restaurierung durch Orgelbau KutterOrgel
1961 797 Aue Nikolaikirche III/P 36
1962 699 Glauchau Mariä Himmelfahrt
Glauchau, Mariä Himmelfahrt (01).jpg
III/P 26 Orgel
1963 800 Dresden Kreuzkirche
Dresden, die Orgel der Kreuzkirche.JPG
IV/P 76 seit 2008 80 Register → Orgel
ca. 1963 816 Blankenstein (Saale) Friedhofskapelle
Blankenstein, Friedhofskapelle (38).jpg
I/P 6 Orgel
1965 836 Bad Lobenstein St. Michaelis
Bad Lobenstein, St. Michaelis (02).jpg
II/P 21 Peternell-Prospekt von 1866 → Orgel
1965 837 Berlin-Friedrichshain St.-Antonius-Kirche
St. Antonius Berlin 2.jpg
II/P 24 Orgel
1965 843 Neustadt (Eichsfeld) St. Simon und Judas
Neustadt (Eichsfeld) St. Simon und Judas 05.jpg
II/P 18 Orgel (PDF)
1966 842 Dresden-Weißer Hirsch Ev.-Luth. Kirche
DD-WH-Kirche-I8 (retouched).jpg
II/P 16 Orgel
1967 872 Oschatz Oschatz, Klosterkirche
Oschatz, Klosterkirche, Kirchsaal, Jehmlich-Orgel.jpg
I 4 Orgel
1968 806 Wolgast Herz-Jesu-Kirche II/P 7
1968 835 Niederorschel St. Marien
Niederorschel St. Marien 05.jpg
II/P 22
1968 847 Bad Schmiedeberg Kath. Kirche I/P 7
1969 883 Leipzig Ref. Kirche II/P 22 2015 bei einer Grundüberholung leicht umdisponiert und durch zwei neue Register im HW auf 24 Register erweitert[15]
1969 884 Reinsdorf (Sachsen) Erlöserkirche, Evangelisch-methodistische Kirche II/P 10 Orgel
1970 905 Dresden Kulturpalast (Großer Saal) II/P 24 Umsetzung durch die Erbauerfirma 2015 nach Cottbus in die Propsteikirche → Orgel
1970 Reichenow-Möglin Dorfkirche Reichenow
1971 895 Wustrow Kirche Wustrow
Wustrow Kirche 05 2014 09.JPG
II/P 14 Orgel
1971 Bad Liebenstein Friedenskirche
Friedenskirchebadliebenstein-jehmlichorgel.jpg
II/P 15
1972 927 Meiningen Katholische Kirche Unsere Liebe Frau
OrgelMGN4.jpg
II/P 21 Einbau in einer Dekanatskirche, seltener Kirchenbau während der DDR-Zeit
1972 916 Eisenach St. Elisabeth II/P 18
1972 907 Berlin-Baumschulenweg St. Anna
Berlin-Baumschulenweg, St. Anna (1).jpg
II/P 13 Orgel
1973 933 Berlin-Pankow St. Augustinus
St. Augustinus (Berlin) Orgel 2008 (Alter Fritz) 01.JPG
II/P 26 Orgel
1973 936 Berlin-Prenzlauer Berg Gethsemanekirche
Berlin-Prenzlauer Berg, Gethsemanekirche, Orgel (1).jpg
II/P 25 Orgel
1974 945 Dirmingen Evangelische Kirche
Dirmingen, Evangelische Kirche (14).JPG
II/P 15 Orgel
1974 952 Berlin-Blankenburg Dorfkirche
Blankenburg, Dorfkirche, Orgel (1).jpg
I/P 8 Orgel
1976 964 Elmenhorst/Lichtenhagen Dorfkirche II/P 16
1976 973 Radebeul Betsaal der Kath.-Apostol. Gemeinde II 7
1976 960 Chemnitz Stadthalle Chemnitz IV/P 67 1972–1976 erbaut; 1976 Einbau in die Stadthalle → Orgel
1979 1000 Magdeburg-Altstadt Kloster Unser Lieben Frauen
Klosterkirche Sankt Marien, Innenansicht des Langhauses, Magdeburg, 2005 (retouched).jpg
IV/P 62 Orgel
1980 1001 Blankensee (Trebbin) Johannische Kirche
Jehmlichorgel Opus 1001.jpg
II/P 32 Orgel
1981 1018 Mühlhausen/Thüringen St. Josef
Mühlhausen St. Josef 04.jpg
III/P 35 Schleiflade, elektrische Ton- und Registertraktursysteme
1982 1021 Lübben (Spreewald) St. Trinitatis
Kath-Lübben-St. Trinitatis Jehmlich-Orgel.jpg
I/P 6 Orgel
1982 1027 Florø (Westnorwegen) Kirche von Florø
Florø, Florø kyrkje, organ (1).jpg
III/P 30 Orgel
1984 1035 Berlin-Mitte Konzerthaus
NYO-China at Young Euro Classic (cropped).jpg
IV/P 74 1994 neue Setzeranlage und Zusatzregister
1986 1056 Greifswald Kath. Kirche St. Joseph
Greifswald, Katholische Kirche St. Joseph (5) (retouched).JPG
II/P 17 Orgel
1987 1068 Berlin-Mitte Grand Hotel II/P 11 nach Wasserschaden ausgebaut, Verbleib unklar → Orgel
1988 1061 Magdeburg-Altstadt Sankt-Petri-Kirche
Petrikirche (Magdeburg)7 (cropped).JPG
II/P 23 Zungenregister aus BRD importiert→ Orgel
1988 1066 Greifswald Dom St. Nikolai
Bundesarchiv Bild 183-1988-0312-008, Greifswald, Dom St. Nikolai, Orgel.jpg
III/P 51 Gehäuse von Vorgängerorgel (1832) übernommen → Orgel
1988 1074 Glowe St. Birgitta II/P 10 Orgel, Dispositionsentwurf M. Eisenberg[16]
1988 1075 Neubrandenburg St. Josef – St. Lukas II/P 17 Orgel
1988 1088 Dresden-Prohlis Kirche Prohlis II/P 13 Disposition der Orgel
1989 1073 Zwickau Friedenskirche
Zwickau, Friedenskirche, Orgel (1).jpg
II/P 20 Orgel
1990 1084 Tuttlingen Maria Königin
Tuttlingen, Maria Königin, Jehmlich Orgel, Orgelansicht (retouched).jpg
III/P 33
1991 1103 Dresden-Kaditz Emmauskirche
20040410940DR Dresden-Kaditz Emmauskirche zur Orgel.jpg
II/P 19
1992 1099 Leipzig-Schleußig Bethanienkirche II/P 28
1993 Potsdam Filmmuseum Potsdam II/P 7/44 Auszüge Kinoorgel 1929 von M. Welte & Söhne bis 1979 im Luxor-Palast Chemnitz, Wiederaufbau und Restaurierung
1993 Rabenau St. Egidien
Rabenau (Sachsen), St. Egidien, Orgel (1).jpg
II/P 15 Orgel
1995 1115 Dresden-Briesnitz Briesnitzer Kirche
Dresden-Briesnitz, Briesnitzer Kirche (21).jpg
II/P 32 Orgel
1996 1121 Budapest, Ungarn Große Synagoge
Organ of Dohány synagouge1.JPG
IV/P 63 Neubau[17]
1997 Oschersleben (Bode) Pfarrkirche St. Marien Unbefleckte Empfängnis
Oschersleben Marien innen (cropped).JPG
22
1997 1123 Sumida, Tokio Sumida Triphony Hall
Tokyo,Sumida Triphony Hall,Orgel (retouched).jpg
III/P 66
1997 1125 Berlin-Mitte Nikolaikirche
Nikolaikirche (Berlin) – Orgel.jpg
III/P 44
1998 1128 Schneeberg St.-Wolfgangs-Kirche
Schneeberg St. Wolfgangskirche organ (aka).jpg
III/P 56 Orgel
2000 1140 Meißen Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen
Porzellanorgel.JPG
I 4 22 Porzellanpfeifen im Prospekt der PorzellanorgelOrgel
2002 1147 Lexington, Texas St. James
Lexington (Texas), St. James, Jehmlich-Orgel.jpg
II 13 Orgel in der Orgeldatenbank Organindex
2003 1151 Herøy / Norwegen Herøy kyrkje
Herøy, kyrkje, organ (1).jpg
II/P 31 Orgel
2004-2006 1152 Kerrville (Texas), USA First Presbyterian Church
Kerrville (Texas), First Presbyterian Church, Jehmlich-Orgel im Raum.jpg
III/P 47
3 Transmissionen → Orgel
2005 1154 Lauenstein Evang. Stadtkirche
Lauenstein (Altenberg), Stadtkirche, Orgel (1).jpg
II/P 19 als Ersatz für Op.3 erbaut 1818, das durch Brand 2003 verloren ging → Orgel
2005 1156 Łódź / Polen Akademia Muzyczna
Lodz, Akademia Muzyczna, Orgel (1).jpg
II/P 22 Orgel
2006 Leipzig Museum für Musikinstrumente der Universität II/P 7/40 Auszüge Kinoorgel von M. Welte & Söhne 1931 im UFA Palast-Theater Erfurt, Wiederaufbau und Restaurierung
2006 1155 Zittau Kath. Pfarrkirche Mariä Heimsuchung II/P 26 zum Teil Wiederverwendung vorhandener Register der Schuster-Orgel von 1959/1960[18]Orgel
2010 Chemnitz-Ebersdorf Stiftskirche II/P 15 mechanische Spiel- und Registertrakturen
2014 1166 Titisee-Neustadt Christkönigkirche
Titisee, Christkönig, Gesamtansicht 1 (retouched) (cropped).jpg
II/P 19 Orgel
2016/17 1161 Leipzig Paulinum, Aula und Universitätskirche St. Pauli
20180220 Unikirche (21) gerade.jpg
III/P 46 Disposition angelehnt an die Vorgängerorgel von Johann Scheibe (1717) → Orgel

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Dähnert: Historische Orgeln in Sachsen. VEB Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1980.
  • Ernst Flade: Leben und Werk der Mitglieder dieser Familie anlässlich der 125-Jahrfeier der Firma. In: Zeitschrift für Kirchenmusiker. Band 16, 1934, S. 2–4.
  • Gebrüder Jehmlich, Königlich Sächsische Hoforgelbauer. Dresden 1910 (mit Auswahl von Neubau-Dispositionen 1900-1910).
  • Frank-Harald Greß: 200 Jahre Jehmlich-Orgelbau. In: Ars Organi. Band 56, 2008, S. 219–222.
  • 150 Jahre Orgelbau Gebrüder Jehmlich, Orgelbaumeister Dresden. 1808-1958. Dresden 1958.
  • Hubert Kalix (Red.): Festschrift zur Wiedereinweihung der Jehmlich-Orgel. Herausgeber: Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Lorenzkirch, 1999.
  • Marina Lang: Ein sächsischer Orgelbauer. Zum 200. Geburtstag Johann Gotthold Jehmlichs. In: Union. Nr. 270, 17. November 1981.
  • Marina Lang: 1897 Wendepunkt für die Orgelwerkstatt. Orgelbau Gebrüder Jehmlich bezog vor 100 Jahren Fabrik an der Großenhainer Straße. In: Dresdner neueste Nachrichten. 29. November 1997.
  • Marina Lang: Jubiläum der sächsischen Orgelbaufirma Jehmlich. in: Sächsische Heimatblätter. Zeitschrift für Sächsische Geschichte. Denkmalpflege, Natur und Umwelt. 44. Jahrgang, Heft 6/1998, S. 349–365.
  • Marina Langa: 200 Jahre sächsischer Orgelbau Jehmlich. Aus der Geschichte des ältesten Orgelbaubetriebs in Deutschland. In: BIS. 1, 2008, 4, S. 262–263.
  • Marina Lang: Orgelbaufirma Jehmlich. In: Instrumentenbau-Zeitschrift. Band 62, Nr. 9–10, 2008, S. 28.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: Drei Brüder gründeten eine Firma. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (I). In: Union. 22. Dezember 1983, S. 4.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: „… immer das beste Lob vernommen“. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (II). In: Union. 27. Dezember 1983, S. 3.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: „… brachte die Gemeinde in Begeisterung“. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (III). In: Union. 20. Januar 1984, S. 4.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: „hat weder Kosten noch Mühe gescheut“. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (IV). In: Union. 31. Januar 1984, S. 4.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: „… denn das Werk lobt auch seinen Meister“. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (V). In: Union. 8. März 1984, S. 4.
  • Wilfried Mai, Marina und Matthias Lang: Neues für den Orgelbau. Die Geschichte des VEB Jehmlich Orgelbau Dresden (VI). In: Union. 13. März 1984, S. 4.
  • Fritz Oehme: Handbuch über ältere und neueste Orgelwerke im Königreich Sachsen. Suppl. Hrsg. von Wolfram Hackel. Leipzig 1978, 88 f. (Genealogie und Dispositions-Register).
  • Uwe Pape, Wolfram Hackel (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Bd. 2: Sachsen und Umgebung. Pape-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-921140-92-5, S. 168–174.
  • Sächsischer Orgelbau pflegt barocke Orgelbautradition. In: Das Musikinstrument. Band 18, 1969, S. 1045–1048.
  • August Schumann: Neu-Wernsdorf oder Neuwarnsdorf, Mechaniker und Orgelbaumeister Gebrüder Gämlich. in: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. Bd. 7, Zwickau 1820, S. 163.
  • Otto Türke: Die Künstlerfamilie Jehmlich. In: Centralblatt für Instrumentalmusik, Solo- und Chorgesang. 1897, S. 605.
  • Otto Türke: Die Künstlerfamilie Jehmlich. In: Urania. Musik-Zeitschrift für Orgelbau, Orgel- und Harmoniumspiel. Organ für Orgelbauer, Organisten, Kantoren und Freunde der Tonkunst. Jahrgang 54, 1897, S. 86–87.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jehmlich Orgelbau Dresden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jana Mundus: Dresdner Orgelbauer sind weltweit gefragt. In: Sächsische Zeitung. 9. Februar 2013, abgerufen am 9. Februar 2013.
  2. zu Gotthelf siehe Ulrich DähnertJehmlich, Gotthelf Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN 3-428-00191-5, S. 386 (Digitalisat).
  3. Marina Lang: Gotthelf Friedrich Jehmlich. In: MGG online. GbR MGG, abgerufen am 12. Januar 2022 (deutsch).
  4. Marina Lang: Johann Gotthold Jehmlich. In: MGG online. Inhalt c 2022 GbR MGG, 2003, abgerufen am 12. Januar 2022 (deutsch).
  5. Marina Lang: Carl Gottlieb Jehmlich. In: MGG online. GbR MGG, 2003, abgerufen am 12. Januar 2022 (deutsch).
  6. Kerstin Leiße: Eine Königin: 50 Jahre große Jehmlich-Orgel in der Dresdner Kreuzkirche. In: Dresdner Neueste Nachrichten, 29. Oktober 2013.
  7. August Schumann: Neu-Wernsdorf oder Neuwarnsdorf. In: August Schumann (Hrsg.): Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. Band 7. Gebrüder Schumann, Zwickau 1820, S. 163 (digitale-sammlungen.de).
  8. Jehmlich Orgelbau Dresden: Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH, Firmengeschichte. In: Jehmlich Orgelbau Dresden. 2022, abgerufen am 12. Januar 2022 (deutsch).
  9. Marina Lang: Jubiläum der sächsischen Orgelbaufirma Jehmlich, in: Sächsische Heimatblätter 44, 1998, S. 349-365. In: Sächsische Heimatblätter (Hrsg.): Sächsische Heimatblätter. Band 44, Nr. 6. SDV-GmbH, Dresden 1998, S. 349–365.
  10. Marina Lang: 200 Jahre sächsischer Orgelbau Jehmlich: aus der Geschichte des ältesten Orgelbaubetriebs in Deutschland. In: Sächsische Landesbibliothek-Staats-und Universitätsbibliothek [SLUB Dresden] (Hrsg.): BIS. Band 1, Nr. 4. Dresden 2008, S. 262–263.
  11. Orgel Databank
  12. Die Orgel. Georgius-Agricola-Gymnasium Chemnitz, abgerufen am 14. November 2013.
  13. Bemerkenswerte Aufträge gestern, heute, morgen… Orgelwerkstatt Christian Reinhold, abgerufen am 15. November 2019.
  14. Orgel. Katholische Pfarrgemeinde „St. Hedwig“ Lauchhammer, abgerufen am 15. November 2019.
  15. ORGEL | Evangelisch Reformierte Kirche zu Leipzig. Abgerufen am 27. Mai 2022 (deutsch).
  16. Glowe – Kapelle St. Birgitta – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt. Abgerufen am 30. Juni 2022 (deutsch).
  17. Synagoge, Budpest, Ungarn. Jehmlich Orgelbau Dresden, abgerufen am 15. November 2019.
  18. Kath. Kirche „Maria Heimsuchung“ Zittau. Jehmlich Orgelbau Dresden, abgerufen am 15. November 2019.

Koordinaten: 51° 4′ 24,6″ N, 13° 44′ 11,2″ O