Jeinsen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Jeinsen (Begriffsklärung) aufgeführt.

Koordinaten: 52° 12′ 58″ N, 9° 47′ 33″ O

Jeinsen
Stadt Pattensen
Wappen von Jeinsen
Höhe: 71 m
Einwohner: 1312 (1. Aug. 2012)
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 30982
Vorwahl: 05066
St. Georg-Kirche
Gedenkstein 1000 Jahre Jeinsen

Jeinsen ist ein Ortsteil von Pattensen. Der Ort liegt im Calenberger Land etwa 5 km südlich von Pattensen und etwa 18 km südlich von Hannover in Niedersachsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Reformation wurde Jeinsen im Jahre 1580 Sitz einer Superintendentur.

Seit der Gebietsreform, die am 1. März 1974 in Kraft trat, gehört Jeinsen zur Stadt Pattensen.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsbürgermeister ist Günter Kleuker (UWJ).

Frühere Ortsbürgermeister waren:

  • 2001–2006 Manfred Nietsch (SPD)
  • 1996–2001 Iris Alm (SPD)
  • 1991–1996 Peter Gern (CDU)
  • 1986–1991 Dieter Bartels (SPD)
  • 1978–1986 Wilfried Dreier (SPD)
  • 1968–1978 Heinrich Schwarze (SPD)
  • 1950–1968 Herbert Rasch
  • 1946–1950 Friedrich Bokelmann
  • 1941–1945 Friedrich Mahlert
  • 1933–1941 Wilhelm Alten
  • 1929–1933 Herbert Rasch
  • 1917–1933 Paul Lampe
  • 1912–1917 Arthur Kleuker
  • 1907–1912 Albert Flor
  • 1906–1907 Ludwig Müller
  • 1883–1906 Heinrich Flor
  • 1873–1883 August Brand
  • 1871–1873 Heinrich Plüer
  • 1859–1871 Heinrich Pinkenburg
  • 1855–1859 Heinrich Hummelke
  • 1848–1855 P. Pinkenburg
  • 1791–? Stuckenschmidt
  • 1781–1791 Gerke
  • 1767–1781 Johann Conrad Kleuker

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bei Grabungen um die Kirche wurden Reste und eine Reliefplatte gefunden, die auf ein Gebäude aus dem 9. Jahrhundert hindeutet. Die heutige St. Georg-Kirche ist etwa 700 bis 800 Jahre alt und im frühgotischen Stil erbaut. Von ihr steht noch der Turm. Die Kirche wie sie heute steht, stammt aus dem Jahre 1781.

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Baudenkmale in Jeinsen

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Jeinsen
  • TuSpo Jeinsen
  • SSV Horrido Jeinsen
  • Volkschor Jeinsen
  • Bürgerverein Jeinsen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Jeinsen geboren wurden:

Gewirkt haben hier:

  • Friedrich August Crome (1757–1825), lutherischer Theologe und Superintendent in Jeinsen (1823–1825)
  • Johann Georg Conrad Oberdieck (1794–1880), lutherischer Pfarrer in Jeinsen (1853–1878) und einer der bedeutendsten deutschen Pomologen des 19. Jahrhunderts.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jeinsen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 202.