Jekaterina Alexandrowna Marennikowa

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Jekaterina Marennikowa
Jekaterina Marennikowa

Jekaterina Marennikowa (2016)

Spielerinformationen
Voller Name Jekaterina Alexandrowna Marennikowa
Geburtstag 29. April 1982
Geburtsort Sankt Petersburg, Sowjetunion
Staatsbürgerschaft RussinRussin russisch
Körpergröße 1,74 m
Spielposition Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1999–2004 RusslandRussland Tremp-Spartak Sankt Petersburg
2004–2012 RusslandRussland GK Lada Toljatti
2012–2016 RusslandRussland Swesda Swenigorod
2016–2017 RusslandRussland Kuban Krasnodar
Nationalmannschaft
Debüt am
            gegen
  Spiele (Tore)
RusslandRussland Russland 128 (270)[1][2]

Stand: 21. August 2017

Jekaterina Alexandrowna Marennikowa (russisch Екатерина Александровна Маренникова; * 29. April 1982 in Leningrad/Sowjetunion) ist eine ehemalige russische Handballspielerin. Ihre Körpergröße beträgt 1,74 m. Sie ist verheiratet mit Edward Marennikow.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marennikowa, die zuletzt für den russischen Club Kuban Krasnodar spielte und für die russische Nationalmannschaft auflief, wurde meist auf Linksaußen eingesetzt.

Sie begann bei Tremp-Spartak Sankt Petersburg mit dem Handballspiel. Für diesen Verein debütierte sie auch in der ersten russischen Liga, bevor sie 2004 zum Spitzenclub GK Lada Toljatti wechselte. Mit den Frauen aus der Autostadt gewann sie 2005, 2006 und 2008 die russische Meisterschaft sowie 2012 den EHF-Pokal; 2007 wurde sie Vizemeisterin und zog ins Finale der EHF Champions League ein. Marennikowa wechselte im Sommer 2012 zu Swesda Swenigorod.[3] Mit Swesda gewann sie 2014 den russischen Pokal. 2016 schloss sie sich Kuban Krasnodar an.[4] Nach der Saison 2016/17 beendete sie ihre Karriere.[5]

Jekaterina Marennikowa bestritt 128 Länderspiele für die russische Nationalmannschaft. Mit Russland wurde sie 2005 im eigenen Land Weltmeisterin, bei der Handball-Europameisterschaft der Frauen 2006 gewann sie Bronze. Bei der WM 2007 in Frankreich fehlte sie verletzungsbedingt. Bei den Olympischen Spielen 2008 holte sie die Silbermedaille. Im Sommer 2012 nahm sie an den Olympischen Spielen in London teil.[6] Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann sie die Goldmedaille.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ihf.info: Team Roster, abgerufen am 20. August 2016
  2. ihf.info: Cumulative Statistics, abgerufen am 20. August 2016
  3. vkonline.ru: Екатерина Маренникова: «Жизнь - это не только гандбол», abgerufen am 31. Mai 2014
  4. kubsport.ru: Гандболистками краснодарской «Кубани» стали Ускова, Маренникова и Ярцева, abgerufen am 29. Juli 2016
  5. yugopolis.ru: Из гандбольного клуба «Кубань» уходят 9 спортсменок, abgerufen am 21. August 2017
  6. www.london2012.com: Team Rosters, abgerufen am 31. Juli 2012