Jelisaweta Sergejewna Kaselina

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Jelisaweta Kaselina Eisschnelllauf
Voller Name Jelisaweta Sergejewna Kaselina
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 19. September 1996
Geburtsort Kirowo-TschepezkRussland
Karriere
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 4 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
ISU Einzelstreckenweltmeisterschaften
Bronze 2016 Kolomna Teamverfolgung
Bronze 2019 Inzell Massenstart
Bronze 2019 Inzell Teamverfolgung
Bronze 2020 Salt Lake City 1500 m
ISU Europameisterschaften
Gold 2018 Kolomna Teamsprint
Silber 2020 Heerenveen Teamverfolgung
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 13. November 2015
 Weltcupsiege 4
 Gesamt-WC 1500 6. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Teamwettbewerb 4 2 9
letzte Änderung: 9. März 2020

Jelisaweta Sergejewna Kaselina (russisch Елизавета Сергеевна Казелина; * 19. September 1996) ist eine russische Eisschnellläuferin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaselina startete international erstmals bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 in Innsbruck. Dort wurde sie Fünfte über 1500 m und jeweils Vierte im Massenstart und über 3000 m. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2014 in Bjugn holte sie in Mini-Vierkampf und über 1500 m jeweils die Bronzemedaille. Im folgenden Jahr gewann sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Warschau im Teamsprint, im Mini-Vierkampf, über 1000 m und 3000 m jeweils die Bronzemedaille. Zu Beginn der Saison 2015/16 startete sie in Calgary erstmals im Weltcup und belegte dabei in der B-Gruppe den 16. Platz über 500 m, den vierten Rang über 1500 m und den zweiten Platz über 3000 m. Außerdem erreichte sie dort mit dem dritten Platz in der Teamverfolgung ihre erste Podestplatzierung im Weltcup. Es folgte in Inzell ein weiterer dritter Platz in der Teamverfolgung. Im Februar 2016 holte sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften in Kolomna die Bronzemedaille in der Teamverfolgung. In den Einzelrennen lief sie auf den 22. Platz über 1000 m und auf den 19. Rang über 1500 m. Im folgenden Monat gewann sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Changchun die Bronzemedaille über 500 m und jeweils die Goldmedaille über 1000 m, 1500 m, 3000 m, im Mini-Vierkampf und im Teamsprint. In der Saison 2016/17 errang sie in Harbin den zweiten Platz und in Nagano, Astana und Stavanger jeweils den dritten Platz in der Teamverfolgung. In der folgenden Saison holte sie im Teamsprint in Heerenveen, Calgary und in Minsk ihre ersten Weltcupsiege. Bei den Europameisterschaften 2018 in Kolomna gewann sie zusammen mit Angelina Golikowa und Olga Fatkulina die Goldmedaille im Teamsprint. Zudem kam sie dort auf den 12. Platz über 1500 m und auf den neunten Rang im Kleinen Vierkampf. In der Saison 2018/19 errang sie in Obihiro und in Tomakomai jeweils den dritten Platz in der Teamverfolgung und in Tomaszów Mazowiecki den zweiten Platz in der Teamverfolgung. Im Oktober 2018 wurde sie in Kolomna russische Meisterin im Massenstart. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2019 in Inzell gewann sie im Massenstart und in der Teamverfolgung jeweils die Bronzemedaille. Zudem belegte sie dort den neunten Platz über 1500 m.

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 500 m 38,37 sek. (aufgestellt am 9. Dezember 2017 in Salt Lake City)
  • 1000 m 1:15,41 min. (aufgestellt am 25. November 2017 in Calgary)
  • 1500 m 1:51,41 min. (aufgestellt am 16. Februar 2020 in Salt Lake City)
  • 3000 m 4:05,20 min. (aufgestellt am 13. November 2015 in Calgary)
  • 5000 m 7:17,50 min. (aufgestellt am 20. November 2015 in Salt Lake City)

Teilnahmen an Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelstrecken-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016 Kolomna: 3. Platz Teamverfolgung, 19. Platz 1500 m, 22. Platz 1000 m
  • 2019 Inzell: 3. Platz Teamverfolgung, 3. Platz Massenstart, 9. Platz 1500 m
  • 2020 Salt Lake City: 3. Platz 1500 m, 4. Platz Teamverfolgung, 20. Platz Massenstart

Mehrkampf-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 12. November 2017 NiederlandeNiederlande Heerenveen Teamsprint1
2. 1. Dezember 2017 KanadaKanada Calgary Teamsprint1
3. 18. März 2018 WeissrusslandWeißrussland Minsk Teamsprint1
4. 23. November 2019 PolenPolen Tomaszów Mazowiecki Teamverfolgung2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]