Jena-Süd

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Jena-Süd
Stadt Jena
Koordinaten: 50° 55′ 28″ N, 11° 34′ 23″ O
Fläche: 7,8 km²
Einwohner: 12.585 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 1.613 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 07745, 07743
Vorwahl: 03641
Blick vom Jentower nach Jena Süd
Blick vom Jentower nach Jena Süd

Jena-Süd hat 8.352 Einwohner. 2010 wurde Sten Lindner (B90/Grüne) zum Ortsteilbürgermeister sowie ein Ortsteilrat gewählt. Dessen Büro befindet sich im Ortsteil Jena-Zentrum in der Neugasse.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jena-Süd ist 7,8 km² groß und grenzt im Nordwesten an den Stadtteil Jena-Zentrum, im Norden an Jena-West, im Westen an Münchenroda/Remderoda, im Südwesten an Lichtenhain und Ammerbach, im Süden an Winzerla, im Südosten an Burgau und im Osten an Wöllnitz und Kernberge. Die Saale bildet die natürliche Grenze zu Kernberge und Wöllnitz. Im Osten von Jena-Süd liegt der Paradiespark an der Saale. Im Norden von Jena-Süd liegt der Friedensberg.

Mehr als die Hälfte der Fläche des Ortsteils ist vom Wald des Jenaer Forsts bedeckt, der den westlichen Anteil bis Remderoda umfasst. In diesem gibt es zahlreiche Wanderwege, den Bismarckturm_(Jena), den "Stern" sowie die Gebäude der ehemaligen Thüringer Erstaufnahmeeinrichtung "Auf dem Forst" (ehemalige russische Kaserne), sowie der Schottplatz, einer ehemaligen Deponie und Sportplatz, der in ein Naturerlebniszentrum umgewandelt werden soll.[1]

Gebäude und Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst-Abbe-Fachhochschule

In Jena-Süd befinden sich Teile der Ernst-Abbe-Fachhochschule und das Gewerbegebiet Tatzendpromenade, darin die Betriebsstätte der SCHOTT JENAer Glas GmbH mit dem SCHOTT GlasMuseum und der SCHOTT Villa des Gründers Otto Schott [2], sowie die für Jena als Optionskommune zuständige SGB-II-Behörde jenarbeit. Auf dem Gebiet des Ortsteils befinden sich vier Schulen: die staatliche Grundschule Südschule, die UniverSaale Jena Freie Gesamtschule, die Jenaplan-Regelschule und das Ernst-Abbe-Gymnasium.[3] Außerdem befinden sich im Ortsteil die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Jena und der Forschungscampus Beutenberg mit mehreren Instituten der Max-Planck-Gesellschaft sowie dem Leibniz Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e.V. Hans-Knöll-Institut (HKI).[4]

Östlich des Westbahnhofs wurde 2004 ein Justizzentrum eingerichtet, in dem das Amtsgericht Jena, bis 2013 das Arbeitsgericht Jena, das Oberlandesgericht Jena, die Thüringer Generalstaatsanwaltschaft und der Thüringer Anwaltsgerichtshof zu finden sind.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westbahnhof

Durch Jena-Süd führt die Weimar-Geraer Bahn beziehungsweise die Mitte-Deutschland-Verbindung mit dem Bahnhof Jena West. Außerdem nähert sich Richtung Süden die Saalebahn an die Weimar-Geraer Bahn. Durch Jena-Süd führen die Straßenbahnlinien 2, 3 und nachts die 34, die Stadtbusse 10, 11, 12, 13 und 15 sowie Überlandbusse.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Jena-Süd findet jährlich das Lichtenhainer Brückenfest an der neuen Lichtenhainer Brücke/Großes Glashaus statt, das zusammen mit dem Ortsteil Kernberge organisiert wird.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jenaer Otto-Schott-Platz wird hergerichtet, OTZ, 21. März 2012
  2. http://www.schott.com/jena/german/schottag.html
  3. Kartenportal der Stadt Jena
  4. Website des HKI
  5. Lichtenhainer Brückenfest heute in Jena, jenapolis, 9. Juni 2012