Jengen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Jengen
Jengen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Jengen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 0′ N, 10° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Buchloe
Höhe: 635 m ü. NHN
Fläche: 33,75 km2
Einwohner: 2405 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86860
Vorwahl: 08241
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 140
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 7
86860 Jengen
Webpräsenz: www.jengen.de
Bürgermeister: Franz Hauck (Kom.Wver./ Überp.Wver./ Fr.Wver.)
Lage der Gemeinde Jengen im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
Über dieses Bild

Jengen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jengen liegt in der Region Allgäu und wird vom Fluss Gennach durchflossen.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Jengen gehören unter anderem die Orte und Gemarkungen Jengen (1043 Einwohner), Beckstetten (340 Einwohner), Eurishofen (164 Einwohner), Koneberg (40 Einwohner), Ummenhofen (150 Einwohner), Weicht (432 Einwohner) und Weinhausen (246 Einwohner).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Darstellung der Vor- und Frühgeschichte fehlt, siehe aktuell [1]
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.

Jengen gehörte zum Hochstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Weinhausen eingegliedert.[2] Am 1. Januar 1978 kamen Beckstetten, Eurishofen, Ummenhofen und Weicht hinzu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1623 Einwohner[3]
  • 1970: 1612 Einwohner[3]
  • 1987: 1709 Einwohner
  • 1991: 1814 Einwohner
  • 1995: 2095 Einwohner
  • 2000: 2257 Einwohner
  • 2005: 2375 Einwohner
  • 2010: 2367 Einwohner
  • 2015: 2405 Einwohner

Jengen wuchs von 1988 bis 2008 um 611 Einwohner bzw. ca. 35 %. Jengen und die benachbarte Stadt Buchloe hatten in diesem Zeitraum den höchsten prozentualen Einwohnerzuwachs im Landkreis Ostallgäu.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Hauck (Kommunale Wählervereinigung/Überparteiliche WV/Freie WV). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Rudolf Rogg (Freie WV/Überparteiliche WV).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten von Silber und Rot; vorne am Spalt ein rot bewehrter halber schwarzer Adler, hinten ein linksgewendeter goldener Greifenlöwe. Die Rot-Silberne Spaltung kommt vom alten Augsburgischen Hochstiftswappen. Als historisch bedeutsame Grundherren sind im Gemeindegebiet die Kaufbeurer Spitalstiftung sowie das Kloster Steingaden nachweisbar. Der halbe Adler am Spalt stammt aus dem Wappen der Reichsstadt Kaufbeuren, der Greifenlöwe ist dem Wappen des Klosters Steingaden entnommen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 111 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 71 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 456. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 740 ha. Davon waren 577 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 94 Kindern
  • Volksschule: eine mit sieben Lehrern und 160 Schülern

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FC Jengen 1927 e. V.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jengen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 492.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.