Jenny Meadows

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Jenny Meadows Leichtathletik

Jenny Meadows bronze medal berlin world championships.jpg

Voller Name Jennifer Brenda Meadows
Nation Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich EnglandEngland England
Geburtstag 17. April 1981 (36 Jahre)
Geburtsort Wigan, Vereinigtes Königreich
Größe 152 cm
Gewicht 47 kg
Karriere
Disziplin 800-Meter-Lauf
Bestleistung 1:57,93 min
Verein Wigan & District Harriers & A.C
Trainer Trevor Painter
Status zurückgetreten
Karriereende 2016
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
U23-Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
 Weltmeisterschaften
0Bronze0 Berlin 2009 800 m
 Hallenweltmeisterschaften
0Silber0 Doha 2010 800 m
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Barcelona 2010 800 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Paris 2011 800 m
0Silber0 Paris 2011 4 × 400 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Gold0 Amsterdam 2001 4 × 400 m
 Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Santiago 2000 4 × 400 m
letzte Änderung: 3. Juli 2017

Jenny Brenda Meadows (* 17. April 1981 in Wigan, Greater Manchester) ist eine ehemalige britische Mittelstreckenläuferin, die sich auf die 800-Meter-Distanz spezialisiert hat. Wegen ihrer Sprintfähigkeiten wird sie auch in der 4-mal-400-Meter-Staffel eingesetzt.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Leichtathletik-Juniorenweltmeisterschaften 2000 in Santiago gewann sie mit der britischen 4-mal-400-Meter-Stafette Gold. 2002 wurde sie bei den Commonwealth Games in Manchester im Vorlauf in der englischen Stafette eingesetzt und trug so zu deren Gewinn der Silbermedaille bei.

In der Hallensaison 2007 blieb sie erstmals unter zwei Minuten und kam bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham auf den fünften Platz. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Ōsaka erreichte sie das Halbfinale. 2008 wurde sie Fünfte bei den Hallenweltmeisterschaften in Valencia und schied bei den Olympischen Spielen in Peking im Halbfinale aus. 2009 folgte einem vierten Platz bei den Hallen-EM in Turin der Gewinn der Bronzemedaille bei den WM in Berlin.

Im Jahr darauf holte sie Silber bei den Hallen-WM in Doha und Bronze bei den Europameisterschaften in Barcelona.

Bei den Hallen-EM 2011 in Paris gewann sie mit der britischen 4-mal-400-Meter-Stafette Silber. Über 800 m rückte sie durch die nachträgliche Disqualifizierung von Jewgenija Sinurowa, die des Dopings überführt wurde, vom Silber- auf den Goldrang vor. Bei den WM in Daegu scheiterte sie im Halbfinale.

2012 musste sie wegen einer Verletzung an der Achillessehne aussetzen. Bei den Hallen-EM 2013 in Göteborg meldete sie sich mit einem vierten Platz zurück, eine Stressfraktur im Oberschenkelknochen zwang sie dennoch jedoch erneut zu einer Pause.[1]

Nach den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam gab sie ihr Karriereende bekannt.[2]

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freiluft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 400 m: 52,67 s, 29. Juni 2003 in Bedford
  • 800 m: 1:57,93 min, 19. August 2009 in Berlin
  • 1500 m: 4:19,36 min, 4. Juni 2006 in Wigan

Halle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 200 m: 24,65 s, 19. Dezember 2004 in Manchester
  • 400 m: 52,74 s, 14. März 2003 in Birmingham
  • 800 m: 1:58,43 min, 14. März 2010 in Doha

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jenny Meadows – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. British Athletics: Jenny Meadows Announcement
  2. http://www.bbc.com/sport/athletics/36740865