Jens Brand

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Jens Brand (* 1968 in Dortmund) ist ein deutscher Künstler.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jens Brand studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Münster von 1988 bis 1994. Unter dem Einfluss von Phill Niblock und dessen künstlerischen Umfeld am Het Apollohuis von Paul Panhuysen wandte er sich der Experimentellen Musik und Klangkunst zu. 1992 begann er die Zusammenarbeit mit Waldo Riedl und gründete mex e.V. – eine Initiative zur Förderung intermedialer und experimenteller Musik und Medienprojekte. Jens Brand erhielt zahlreiche Stipendien und Kompositionsaufträge. 2003 war er Stipendiat der Villa Aurora[2] in Los Angeles und 2004 Dozent an der Kunstakademie Münster. Seit 2013 lehrt er als Professor an der Kunsthochschule Kassel[3]. Seit Ende 2016 sind seine Arbeiten auch in der Schering Stiftung[4] Berlin zu sehen.

Jens Brand lebt und arbeitet seit 2010 in Berlin.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vereinigung (in Zusammenarbeit mit Andreas Sippel) (1991)
  • Höhenrausch/High-altitude Euphoria (in Zusammenarbeit mit Waldo Riedl) (1994)
  • hot spot 2 (1997)
  • Licht, Menschen, Motoren und Pflanzen (2000)
  • Tischtennis-Stereo (2004)
  • UNNA UNIT (2007)
  • Zweiklang: Die Musik der Übende (2011)
  • JBM, (John’s Black Mirror) (2014)

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kästrich Möbliert, Galerie Kästrich, Mainz 1995
  • hot spot, Galerie Croxhapox, Gent 1996
  • HUM ARIA, ARIA, Puddles 2000, Aomori 2000
  • HUM 4:3:5+1, t-u-b-e, München 2003
  • G-POD, LAB 30, Augsburg 2006
  • Red Psi Donkey, Ars Electronica, Linz 2009
  • Zé Bif, t-u-b-e, München 2010
  • Silence/Silent Landscape, sounds like silence, HMKV, Dortmund 2012
  • Nihil Novi (a room), Stationstraat Voorkamer, Ninove 2015

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lento – Eigenzeit. Ausstellungen, Konzerte, Symposien. Kunsthaus Essen 1994 ISBN 978-3-93120-100-5
  • Jens Brand, Book. Herausgegeben von Sabine Himmelsbach, Edith-Ruß-Haus für Medienkunst. Kehrer-Verlag, Heidelberg 2009 ISBN 978-3-86828-061-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jens Brand auf Artfacts. Abgerufen am 1. Dezember 2016.
  2. Jens Brand in der Villa Aurora Los Angeles. Abgerufen am 1. Dezember 2016.
  3. Jens Brand an der Kunsthochschule Kassel. Abgerufen am 1. Dezember 2016.
  4. Jens Brand bei der Schering Stiftung. Abgerufen am 9. April 2017.