Jens Müller (Medienwissenschaftler)

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Jens Müller ist ein deutscher Medien- und Wirtschaftswissenschaftler, der in der Unternehmensplanung des ZDF sowie als Dozent an der privaten Fachhochschule University of Applied Sciences Europe (früher Business and Information Technology School) und an der Hamburg Media School tätig ist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jens Müller studierte an der Universität Dortmund Journalistik und führte dort auch sein ursprüngliches Nebenfach Volkswirtschaftslehre als zweites Hauptstudium zu Ende. Anschließend absolvierte er ein Volontariat beim ZDF. Er promovierte am Lehrstuhl Wirtschaftspolitik, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Medienmanagement forschte. Anschließend wechselte er in die ZDF-Unternehmensplanung, in der er bis heute noch arbeitet. Parallel dazu führte er seine Tätigkeit als Dozent unter anderem an der International School of Management in Dortmund und an einer Hochschule in Wiesbaden[1] sowie an anderen Hochschulen fort. An der 2000 gegründeten, privaten Fachhochschule BiTS in Iserlohn entwickelte er den Studiengang Medienmanagement und erhielt 2002 eine Professur.[2] In den folgenden Jahren leitete er als Dekan den Fachbereich Medien und war Studiengangsleiter für Medienmanagement, dessen Nachfolge-Studiengang Communication & Media Management und begleitete die Entwicklung des Bachelorprogramms Sport & Event Management sowie einiger Masterstudiengänge. Inzwischen ist er Sprecher des Fachbereichs Medien & Kommunikation.[3]

Jens Müller war Mitbegründer des an die BiTS angegliederten ime institut, zu dessen Aufgaben die Forschung und Beratung im Bereich der interaktiven Medien gehörte. Außerdem war er geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für TV-Management in Hannover und ist Beiratsmitglied des Fachmagazins MedienWirtschaft.[4][5]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dissertation

  • Diversifikation und Reputation: Transferprozesse und Wettbewerbswirkungen. Wiesbaden 1996.

Artikel und Aufsätze

  • Unfriendly Takeovers: Motive, Formen, Wirkungen. (= Dortmunder Diskussionsbeiträge zur Wirtschaftspolitik. Nr. 40). Dortmund 1990.
  • mit H. Berg: Unfriendly Takeovers. Ursachen, Formen und Wettbewerbswirkungen. In: Das Wirtschaftsstudium. 19. Jg., H. 11, 1990, S. 647–652.
  • mit H. Berg: La regione automobilistica di Hannover: esigenze e strategie di adattamento. In: F. Angelo (Hrsg.): Le regioni eur op e d ell’auto. Mailand 1995, S. 46–130.
  • mit H. Berg: Auf der Suche nach den Wettbewerbsvorteilen konglomerater Diversifizierung: Zur Transformation der Daimler-Benz AG vom Automobilproduzenten zum integrierten Technologiekonzern. In: Hamburger Jahrbuch für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. 40. Jg., 1995, S. 367–390.
  • mit H. Berg: Kriterien der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen: Die Chrysler Corporation zwischen Triumph und Krise. (= Dortmunder Diskussionsbeiträge zur Wirtschaftspolitik. Nr. 80). Dortmund 1996.
  • mit H. Gischer: Zur Deregulierung öffentlicher Versorgungsnetze: Das Beispiel der Gaswirtschaft. (= Dortmunder Diskussionsbeiträge zur Wirtschaftspolitik. Nr. 83). Dortmund 1997.
  • mit H. Berg: Advantage Boeing: Der Zusammenschluss Boeing/McDonnell Douglas und seine Konsequenzen für die Wettbewerbsposition von Airbus Industrie. In: List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik. Band 23, H. 1, 1997, S. 1–9.
  • mit H. Berg: Kriterien der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. In: J. Kruse (Hrsg.): Wettbewerbspolitik im Spannungsfeld nationaler und internationaler Kartellrechtsordnungen. Festschrift für Ingo Schmidt zum 65. Geburtstag. Baden-Baden 1997, S. 209–230.
  • Wettbewerb im Telekommunikationssektor: Strukturen-Verhalten-Ergebnisse. (= Dortmunder Diskussionsbeiträge zur Wirtschaftspolitik. Nr. 85). Dortmund 1997.
  • Kultursponsoring ein theoretisches Konzept. In: T. Heinze (Hrsg.): Reader: Kulturförderung/Kulturfinanzierung: Sponsoring – Fundraising – Public-Private-Partnership. Fern-Universität-Gesamthochschule in Hagen, 1998, S. 13–34.
  • mit H. Gischer: Öffentliches Interesse versus private Eigentumsrechte – Wettbewerbsprobleme in der Gaswirtschaft. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik. 47. Jg., H. 2, 1998, S. 202–219.
  • mit H. Berg: Managementqualität und Marktführerschaft. In: L. Lachnit, C. Lange, M. Palloks (Hrsg.): Zukunftsfähiges Controlling: Konzeptionen, Umsetzungen, Praxiserfahrungen. Prof. Dr. Thomas Reichmann zum 60. Geburtstag. München 1998, S. 481–498.
  • mit A. Rott: Marktanteile als Erfolgsindikatoren auf dem Fernsehmarkt. (= Dortmunder Diskussionsbeiträge zur Wirtschaftspolitik. Nr. 93). Dortmund 1999.
  • mit A. Rott: Bertelsmann und BWL oder Quo vadis VOX? In: Funk Korrespondenz. 48. Jg., Nr. 8, 2000, S. 14–15.
  • Markenmanagement im Fernsehen – Ein Beispiel aus dem ZDF. In: Medienwirtschaft. 1. Jg., Nr. 2, 2004, S. 86–93.
  • mit Th. Burgartz: Event Controlling – Eine kaufmännische Perspektive kreativer Prozesse. In: Controlling. 17. Jahrgang, H. 10, 2005, S. 597–602.
  • mit Th. Burgartz: Controlling von Events – Event-Prozess und Event-Check. In: M. Hosang (Hrsg.): Event & Marketing. Frankfurt am Main 2007, S. 211–230.
  • mit R. Schröder: Ökonomie von Auslandskorrespondenz – Eine Makro-Perspektive. In: O. Hahn, J. Lönnendonker, R. Schröder (Hrsg.): Deutsche Auslandskorrespondenten: Ein Handbuch. Konstanz 2008, S. 99–115.
  • mit A. Vesper: CSR-Management: Strategie, Reporting und überzeugende Kommunikation. In: W. Jaspers, G. Fischer (Hrsg.): Entscheidungsstrategien in der BWL. München 2011, S. 317–358.
  • Verantwortung und Engagement. In: Zweites Deutsches Fernsehen, ZDF Jahrbuch 2011. Mainz 2012, S. 241–243.
  • Mehr als Programm. In: Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Wirtschaft mit Weitblick. Mainz 2014, S. 16–17.
  • mit A. Rott: Second Screen – (K)ein Streitgespräch. In: Medienwirtschaft, Zeitschrift für Medienmanagement und Medienökonomie. 11. Jg., H. 1, 2014, S. 28–31.
  • mit Th. Burgartz: Evaluation: Controlling realer Interaktion und Kommunikation in der digitalen Welt. In: U. Eisermann u. a. (Hrsg.): Praxisorientiertes Eventmanagement: Events erfolgreich planen, umsetzen und bewerten. Wiesbaden 2014, S. 133–145.
  • CSR als Multichannel-Markenanker. In: Markenartikel. 76. Jg., H. 11, 2014, S. 58–59.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Campus-Magazin Bitslicht: Ausgabe 1, abgerufen am 11. Februar 2011.
  2. Campus-Magazin Bitslicht, Ausgabe 2, abgerufen am 10. Februar 2011.
  3. Webpräsenz der BiTS Iserlohn: Fachdozenten, abgerufen am 10. Februar 2011.
  4. Gründer des ime instituts (Memento des Originals vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ime-institut.de, abgerufen am 10. Februar 2011.
  5. Beirat der Zeitschrift MedienWirtschaft, abgerufen am 10. Februar 2011.