Jens Müller (Rennrodler)

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Jens Müller 1987 in Innsbruck-Igls

Jens Müller (* 6. Juli 1965 in Torgau) ist ein ehemaliger deutscher Rennrodler.

Jens Müller startete für den ASK Vorwärts Oberhof und den BSR Rennsteig Oberhof. Er gehörte Ende der 1980er Jahre bis 2002 zu den besten deutschen Rodlern. Der Höhepunkt seiner Karriere war der Olympiasieg bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary. Später wurde er 1996 in Sigulda und 2000 in Winterberg Europameister sowie 2000 Weltmeister in St. Moritz, daneben belegte er weitere zahlreiche Podiumsplätze bei Europa- und Weltmeisterschaften.

Nach seiner aktiven Karriere wurde Müller Trainer und trainierte unter anderem die Skeletonpilotin Steffi Jacob. Seit 2002 ist er Bundestrainer für Skeleton beim Deutschen Bob- und Schlittenverband (BSD).[1][2]

Seit 1988 ist Jens Müller Ehrenbürger von Ilmenau in Thüringen. Im selben Jahr erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden in Gold.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Jens Müller in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jens Müller ist neuer Skeleton-Trainer: Seine Vorstellungen, seine Ziele Bob- und Schlittenverband für Deutschland e. V., 19. April 2002, abgerufen am 15. Juni 2015.
  2. Porträt bei Munzinger.de, abgerufen am 15. Juni 2015.