Jens Oliver Haas

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Jens Oliver Haas (* 1967 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Autor, Drehbuch- und Textschreiber und TV-Producer.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haas, Sohn einer Spanierin und eines Beamten der Stadt Frankfurt,[1] wuchs in Frankfurt und Wächtersbach auf. Nach Abitur (in Gelnhausen) und Bundeswehrdienst, für den er sich für zwei Jahre als Reserve-Offiziersanwärter verpflichtete, begann er ein Studium der Medienwissenschaft, Amerikanistik und Germanistik in Marburg, das er nach einer Festanstellung beim Axel Springer Verlag abbrach.

Jens Oliver Haas ist seit 2002 mit der Moderatorin Sonja Zietlow verheiratet.[1] Das Paar lebt in München und auf Mallorca.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ersten Erfahrungen als freier Mitarbeiter für das Gelnhäuser Tageblatt begann Jens Oliver Haas 1990 als Reporter bei der Bild-Zeitung, bei der er auch volontierte. Später sammelte er Erfahrungen beim Redaktionsaufbau in Chemnitz und Halle. Von 1993 bis 1994 arbeitete er als Redakteur bei RTL[1], danach bis 1996 als Redakteur, CvD und Redaktionsleiter für verschiedene Formate (u. a. „Immer wieder Sonntags“, „Die Harald Schmidt Show“). Seit 1995 verdient er seinen Lebensunterhalt als Autor, Gag- und Drehbuchschreiber.[2] Unter anderem war er Headautor der ersten Staffel der ZDF-Familienserie Nesthocker – Familie zu verschenken. Er veröffentlichte das Buch „101 Gründe, ohne Frauen zu leben“, sowie als Co-Autor die Bücher "If... die wahre Geschichte der Welt" (mit Martin Perscheid) und "Ich darf das, ich bin Jude" (mit Oliver Polak). Zwei seiner Bücher erreichten Bestseller-Status. Haas war unter anderem Gag-Schreiber für Formate wie "RTL Samstag Nacht", "Switch" und "7 Tage, 7 Köpfe", entwickelte für RTL das Format "Der deutsche Comedypreis" mit, für das er neun Jahre als Headautor verantwortlich war und schrieb Texte für Moderatoren wie Hape Kerkeling[1], Sonja Zietlow, Oliver Geissen, Ruth Moschner und Guido Cantz. Seit der ersten Staffel 2004 ist er Headautor der Reality-ShowIch bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Seit 2015 ist Haas auch vermehrt als TV-Coach und Creative Producer im Einsatz.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Nominierung Deutscher Fernsehpreis für "Ich bin ein Star, holt mich hier raus""
  • 2013: Nominierung Grimme-Preis für "Ich bin ein Star, holt mich hier raus"
  • 2016: Bambi für "Grill den Henssler" (Publikumspreis)
  • 2018, 2020: Nominierung Deutscher Fernsehpreis für "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" (als Autoren mit Micky Beisenherz und Jörg Uebber)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e FAZ: Humor ist sein Handwerk; abgerufen am 26. Mai 2015
  2. Ardmediathek.de: Jens Oliver Haas, Gag-Autor - 22.05.2015 (Memento des Originals vom 27. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ardmediathek.de, abgerufen am 26. Mai 2015