Jenseits von Theben

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Jenseits von Theben
Spielmaterial (2007er Spiel)
Spielmaterial (2007er Spiel)
Daten zum Spiel
Autor Peter Prinz
Grafik Stephan Pöhnlein (2004),
Michael Menzel (2007)
Verlag Prinz Spiele (2004),
Queen Games (2007)
Erscheinungsjahr 2004, 2007
Art Brettspiel
Mitspieler 2 bis 4
Dauer ca. 60 Minuten
Alter ab 8 Jahren

Auszeichnungen

International Gamers Award 2006: Multiplayer Finalist
Deutscher Spiele Preis 2007: Platz 9
Spiel des Jahres 2007: Nominierungsliste
International Gamers Award 2007: Multiplayer Finalist
Niederländischer Spielepreis 2008: nominiert

Jenseits von Theben ist ein Brettspiel von Peter Prinz mit einem hohen Glücksfaktor. Das Spiel ist erstmals 2004 im Eigenverlag des Autors erschienen. Im Jahr 2007 wurde es von Queen Games in überarbeiteter Fassung neu veröffentlicht.

Thema[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spieler übernehmen die Rolle von Archäologen, die durch Europa reisen und dort Wissen und Ausrüstungen sammeln, um in Ägypten, Kreta, Griechenland, Mesopotamien und Palästina wertvolle Artefakte auszugraben.

Spielziel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Spieler hat 3 Jahre Zeit (bei 4 Spielern sind es nur 2 Jahre), möglichst viele Siegpunkte zu sammeln. Die offensichtlichste Art um an Siegpunkte zu gelangen ist die Ausgrabung von Fundstücken, die zwischen 1 und 7 Siegpunkte einbringen. Mit Hilfe der Fundstücke wiederum lassen sich Ausstellungen durchführen. Kleine Ausstellungen erfordern 3 Artefakte aus 2 bestimmten Gebieten und bringen 4 Siegpunkte ein. Große Ausstellungen erfordern 6 Artefakte aus 3 bestimmten Gebieten und bringen 5 Siegpunkte ein. Eine weitere Möglichkeit um an Siegpunkte zu gelangen, ist die Teilnahme an Kongressen. Außerdem wird das größte Fachwissen je Grabungsgebiet am Ende des Spiels mit 5 Siegpunkten belohnt.

Spielablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spieler reist mit seiner Spielfigur auf dem Spielplan zu einem Ort und führt eine Aktion aus. Die möglichen Aktionen sind je Ort unterschiedlich. In Berlin, London, Moskau, Paris, Rom und Wien kann der Spieler eine der offen ausliegenden Forscherkarte nehmen. Auf jeder Forscherkarte ist vermerkt, in welcher Stadt man sie bekommen kann und wie viele Wochen der Spieler für diese Karte investieren muss. Bei den Karten handelt es sich in erster Linie um Spezialwissen zu den jeweiligen Grabungsorten. Daneben gibt es auch Karten mit Allgemeinwissen, die an jedem Grabungsort eingesetzt werden können. Mit Hilfe der Forscherkarten Zeppelin und Automobil, lässt sich die Reisezeit zwischen den Orten verkürzen.

Sofern ein Spieler die erforderlichen Artefakte besitzt, kann er in den Städten Berlin, London, Moskau, Paris, Rom und Wien eine der offenen Ausstellungen durchführen.

In Warschau kann der Spieler die Kartenauslage komplett austauschen.

Um eine Ausgrabung durchführen zu können, muss der Spieler mit seiner Figur zum Grabungsort reisen, über eine gültige Grabungslizenz sowie über Spezialwissen zum Grabungsort verfügen. Ein Spieler kann in einem Gebiet pro Jahr nur eine Ausgrabung durchführen. In Abhängigkeit vom Wissensstand es Spielers über das Grabungsgebiet und der gewünschten Ausgrabungsdauer wird über das Chronokel ermittelt, wie viele Grabunsgplättchen der Spieler aus dem Beutel des Ausgrabungsortes ziehen darf. Die gefundenen Artefakte darf der Spieler behalten, während der Schutt am Ende der Ausgrabung wieder zurück in den Beutel kommt.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Was aussieht wie eine Kramerleiste zur Markierung der Siegpunkte, ist in Wirklichkeit eine Zeitleiste, die in 52 Wochen unterteilt ist. In Verbindung mit einem Jahresstein markiert sie den Spielfortschritt und die Spielerreihenfolge. Es ist immer derjenige Spieler am Zug, dessen Zeitstein auf der Zeitleiste an letzter Position steht. So kann es passieren, dass ein Spieler mehrfach hintereinander an der Reihe ist.

Zielgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jenseits von Theben ist ein klassisches Familienspiel, das auf Grund der einfachen Regeln und der stimmigen Spielatmosphäre gut für Gelegenheitsspieler geeignet ist.

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Material besteht aus hochwertig verarbeiteter Pappe. Die Spielfiguren (Archäologen) und Zeitsteine sind aus Holz.

  • 1 Spielbrett
  • 4 Archäologen
  • 4 Zeitsteine
  • 1 Jahresstein
  • 85 Forscherkarten
  • 10 Ausstellungskarten
  • 5 Übersichtskarten
  • 4 Chronokel
  • 4 Sätze Grabungserlaubnisse
  • 155 Grabungsplättchen (je Grabungsgebiet 15 Fundstücke und 16x Schutt)
  • 5 Stoffbeutel
  • 1 Spielanleitung
  • 1 Übersichtsblatt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]